CH381042A - Mehrstufiges Getriebe für Ziehbänke, insbesondere Kettenziehbänke - Google Patents

Mehrstufiges Getriebe für Ziehbänke, insbesondere Kettenziehbänke

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CH381042A
CH381042A CH7906759A CH7906759A CH381042A CH 381042 A CH381042 A CH 381042A CH 7906759 A CH7906759 A CH 7906759A CH 7906759 A CH7906759 A CH 7906759A CH 381042 A CH381042 A CH 381042A
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CH
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shaft
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coupling
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CH7906759A
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Brauer Hans
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Kieserling & Albrecht
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/27Carriages; Drives
    • B21C1/30Drives, e.g. carriage-traversing mechanisms; Driving elements, e.g. drawing chains; Controlling the drive
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    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
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Description


  Mehrstufiges     Getriebe        für    Ziehbänke, insbesondere     Kettenziehbänke       Vorliegende Erfindung betrifft ein mehrstufiges,  sowie unter Last stossfrei schaltbares Getriebe für  Zieh-, insbesondere     Kettenziehbänke,    bei dem der       Kraftfluss    im ersten, dem Anlaufgang, über ein Vor  gelege,

   eine     Freilaufkupplung    und über ein     Ritzel     auf das Zahnrad der     Kettenradwelle    und im Arbeits  gang mittels einer im Anlaufgang ausgerückten Kupp  lung unter unmittelbarer Verbindung von Motor und       Ritzel    und unter durch Überholen der     Freilaufkupp-          lung    bewirktem Lahmlegen des     Vorgeleges    erfolgt.  



  Bei Ziehbänken besteht die Forderung, dass der  Ziehwagen zu Beginn des Ziehvorganges langsam an  zieht und dann stossfrei auf seine jeweilige höchste  Ziehgeschwindigkeit gebracht wird. Hinzu kommt, dass  er nach beendetem Ziehvorgang mit erhöhter Ge  schwindigkeit in die Ausgangsstellung zurückgeführt  werden muss. Nur wenn diese Forderungen erfüllt sind,  können die unerwünschten Leerlaufzeiten vermieden  bzw. auf einem vertretbaren Wert gehalten werden.  



  Um dieses Ziel zu erreichen, sind bereits verschie  dene Wege beschritten worden. Entweder es kommen       Ein-Motorenantriebe    zum Einsatz, wobei dann aller  dings der Antriebsmotor regelbar sein muss, oder es fin  den Antriebe mit zwei Antriebsmotoren Verwendung,  wobei zwischen der An- und     Abtriebswelle    ein Zwi  schengetriebe bzw. Umlaufgetriebe vorgesehen ist.  



  Es sind auch bereits mehrstufige Getriebe bekannt,  die eine     Freilaufkupplung    sowie weitere Kupplungen  aufweisen, die auf der An- und     Abtriebswelle    derart  angeordnet sind, dass das Getriebe unter Last stossfrei  geschaltet werden kann. Der     Kraftfluss    läuft dabei im  Anlaufgang über ein     Vorgelege,    eine     Freilaufkupplung     und über ein     Ritzel,    das mit einem auf der Abtriebs  welle angeordneten Zahnrad in Eingriff steht.

   Um die       Abtriebswelle    auf eine höhere Drehzahl zu bringen,  wird mittels einer ausserdem im Anlaufgang angeordne  ten, nunmehr eingerückten Kupplung unter Überholen    der     Freilaufkupplung    das     Ritzel    unmittelbar mit dem  Motor verbunden und das     Vorgelege    lahmgelegt.  Hierbei sitzt das     Ritzel    auf einer zur Motorwelle zentri  schen Hohlwelle, wobei beide Wellen durch die genannte  Kupplung     verbindbar    und trennbar sind. Im niedrigen  Gang ist die Kupplung aus-, im höheren ist sie einge  kuppelt. Ein derartiges Getriebe bei Ziehbänken zu  verwenden, wird als nicht zur Erfindung gehörig voraus  gesetzt.  



  Derartige Getriebe, die in der Hauptsache in Kraft  fahrzeugen Verwendung finden, erfüllen nun aber, falls  man sie als Antrieb für einen Ziehwagen einsetzen will,  nicht die Forderung, den Ziehwagen nach beendetem  Ziehvorgang mit solcher Geschwindigkeit in die Aus  gangsstellung vor den Ziehbock zurückzubringen, dass  die Leerlaufzeit der Ziehbank so klein wie möglich  gehalten werden kann.  



  Um dieses Ziel mit einfachen Mitteln, vor allem  ohne Umsteuern des Motors zu erreichen, wird er  findungsgemäss vorgeschlagen, dass das Zahnrad der       Kettenradwelle    mit dieser über eine Kupplung, und dass  mit der     Kettenradwelle    über eine weitere Kupplung  ein zum Zurückführen des Ziehwagens in seine Aus  gangslage dienender, sowie unmittelbar von der Motor  welle abgeleiteter     Reversierantrieb    höherer Drehzahl  als im Arbeitsgang     verbindbar    ist, wobei beide Kupp  lungen wechselweise ein- und     ausrückbar    sind.  



  Durch diese besondere Fortbildung des Getriebes  kann der Ziehwagen bei stetig durchlaufendem An  triebsmotor lediglich durch Betätigen jener beiden vor  stehend genannten Kupplungen jederzeit die zur Durch  führung eines beschleunigten Produktionsablaufes not  wendige hohe     Rücklaufgeschwindigkeit    erhalten.  



  In weiterer Ausgestaltung des Getriebes kann  zwischen der Antriebs- und     Abtriebswelle    ein Stufen  getriebe vorgesehen sein, wodurch es möglich ist,  verschiedene Ziehgeschwindigkeiten zu erreichen, wie      es bei Ziehbänken an sich bekannt ist. Für diesen  Zweck kann der getriebene Teil des Stufengetriebes  längsverschiebbar auf einer zwischen der Antriebswelle  und der     Abtriebswelle    gelagerten Welle angeordnet  sein, während die treibenden Teile des Stufengetriebes  auf der die Antriebswelle übergreifenden Hohlwelle  sitzen können.

   Auf der Welle für den getriebenen Teil  des Stufengetriebes kann ausserdem ein     Ritzel    ange  ordnet sein, das mit dem mit der     Abtriebswelle        kuppel-          baren    Stirnrad in     Eingriff    steht.  



  Wegen des notwendigen weichen     Kuppelns    beim  Anfahren sowie beim Übergang auf die Ziehgeschwin  digkeit lassen sich für diesen Zweck die auf der Motor  welle und im     Reversierantrieb    sitzende Kupplung als  Induktionskupplung ausbilden, während als zwischen  Antriebswelle und Zahnrad angeordnete Kupplung  wegen des hohen zu übertragenden Drehmomentes  vorzugsweise eine ölhydraulische     Lamellenkupplung     zu verwenden wäre.  



  Anhand der Zeichnung, die in den     Fig.    1 und 2  schematisch zwei Ausführungsbeispiele des Getriebes  veranschaulicht, sind die Einzelheiten der Erfindung  näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 den Antrieb teilweise im Schnitt und in der  Draufsicht, der für eine Ziehbank mit nicht umfang  reichem Produktionsprogramm vorgesehen ist, und       Fig.    2 den Antrieb nach     Fig.    1 in abgewandelter  Form, bei dem zwischen der An- und     Abtriebswelle     ein Stufengetriebe angeordnet ist. Dieser Antrieb ist  vorteilhaft dann zu verwenden, wenn unterschiedliche  Ziehgeschwindigkeiten erforderlich sind.  



  Der Motor 1 treibt stetig die Antriebswelle 2, von  der aus über das     Stirnritzel    3 und das Stirnrad 4 die       Vorgelegewelle    5 getrieben wird, auf der das Stirn  ritzel 6 angeordnet ist, das mit dem auf der Hohlwelle 8  gelagerten Stirnrad 7 kämmt. Mit der Welle 8 drehfest  verbunden ist das     Stirnritzel    9, das das lose auf der       Abtriebswelle    10 gelagerte Stirnrad 11 treibt. Mit der  Welle 2 ist weiterhin das Antriebsrad 12 drehfest ver  bunden, das über Riemen oder Ketten 13 das auf der       Abtriebswelle    10 lose     gelagerte    Gegenrad 14 treibt.  Auf der Welle 10 ist ausserdem ein Kettenrad 15 zum  Antrieb der Ziehkette 16 drehfest angeordnet.  



  Die Welle 2 ist mit der Hohlwelle 8 durch die  Kupplung 17     kuppelbar,    deren treibender Teil 17a auf  der Welle 2 und deren getriebener Teil 17b auf der Welle  8 angeordnet ist. Durch die Kupplung 18 kann das  Stirnrad 11 drehfest mit der Welle 10 verbunden  werden. Für die drehfeste Verbindung des Gegen  rades 14 mit der Welle 10 ist die Kupplung 19 vorge  sehen, deren getriebener Teil 19a drehfest mit der  Welle 10 und deren treibender Teil 19b mit dem Gegen  rad 14 drehfest verbunden ist. Im Stirnrad 7 ist eine  Überholkupplung 20 eingebaut.  



  Die Funktion des Antriebs ist wie folgt:  Nach Einschalten des Motors 1 werden über die  Räder 3 und 4 die     Vorgelegewelle    5, die Räder 6 und 7,  die Hohlwelle 8 und das     Stirnritzel    9 sowie das Stirn  rad 11 im     Langsamgang    bewegt. Durch Einlegen der  Anlaufkupplung 18 wird über die Welle 10 und das    Kettenrad 15 die Ziehkette 16 langsam in Ziehbewe  gung gebracht. Das ist die Anlaufstufe.  



  Dann wird die Kupplung 17 eingekuppelt und auf  die Hohlwelle 8 langsam (unter Überholung des Lang  samlaufes mit Hilfe der Überholkupplung 20) die  Drehzahl der Triebwelle 2 übertragen und damit den  folgenden Antriebselementen und damit der Ziehkette  die Arbeitsgeschwindigkeit vermittelt. Dies ist die  Arbeitsstufe.  



  Nach Beendigung des Ziehvorganges werden die  Kupplungen 17 und 18 ausgekuppelt, wodurch die  Ziehkette zum Stillstand kommt. Jetzt wird zum Rück  wärtslauf der Ziehkette die Anlaufkupplung 19 ein  gekuppelt; die Welle 10 mit Kettenrad 15 laufen ent  gegengesetzt der Arbeitsbewegung mit höherer Dreh  zahl als im Arbeitsgang um, um den Ziehwagen be  schleunigt in die Ausgangsstellung     zurückzuführen.     Durch entsprechende Unter- oder Übersetzung des  Triebes 12, 13, 14 wird zur Rückfahrt des Ziehwagens  der Schnellgang erreicht. Um dabei die Fahrt des Zieh  wagens kurz vor seinem Anlauf an den     Matrizenbock     zu mindern, kann durch zeitweiliges Einschalten der  Kupplung 18 (Teile 18a, 18b) der Rücklauf gebremst  werden.  



  In     Fig.    2 ist dargestellt, wie durch Zwischenschal  tung eines Stufengetriebes zwischen die An- und Ab  triebswelle in einfacher Weise mehrere Arbeitsge  schwindigkeiten für den Ziehwagen erreicht werden  können. Für diesen Zweck ist ein Stufengetriebe 21  vorgesehen, das die     getriebliche    Verbindung zwischen  der An- und     Abtriebswelle    herstellt.    Ein Teil des Zwischengetriebes 21 befindet sich auf  der Welle 22; seine Stirnräder 21a,<I>21b, 21e</I> können  mit den entsprechenden Gegenrädern     a1,        b1,        e1    in       Eingriff    gebracht werden. Für diesen Zweck ist der  Teil 21 auf der Welle 22 verschiebbar gelagert.  



  Wegen des notwendigen weichen     Kuppelns    beim  Anfahren sowie beim Übergang auf die Ziehgeschwin  digkeit sind für diesen Zweck die Kupplungen 17 und  19 als Induktionskupplungen ausgebildet, während  wegen des hohen zu übertragenden Drehmomentes zur       getrieblichen    Verbindung des Stirnrades 11 mit der  Welle 10 vorzugsweise eine ölhydraulische Lamellen  kupplung 18 verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrstufiges, sowie unter Last stossfrei schaltbares Getriebe für Zieh-, insbesondere Kettenziehbänke, bei dem der Kraftfluss im ersten, dem Anlaufgang, über ein Vorgelege, eine Freilauf kupplung und über ein Ritzel auf das Zahnrad der Kettenradwelle und im Arbeitsgang mittels einer im Anlaufgang ausgerückten Kupplung unter unmittelbarer Verbindung von Motor und Ritzel und unter durch Überholen der Freilauf kupplung bewirktem Lahmlegen des Vorgeleges er folgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (11) der Kettenradwelle (10)
    mit dieser über eine Kupplung (18), und dass mit der Kettenradwelle (10) über eine weitere Kupplung (19) ein zum Zurückführen des Ziehwagens in seine Ausgangslage dienender, sowie unmittelbar von der Motorwelle (2) abgeleiteter Reversierantrieb (12, 13, 14) höherer Drehzahl als im Arbeitsgang verbindbar ist, wobei beide Kupplungen (18 und 19) wechselweise ein- und ausrückbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Getriebe nach Patentanspruch, mit einem zur Erzielung verschiedener Ziehgeschwindigkeiten vor gesehenen Stufengetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass der getriebene Teil<I>(a; b,</I> c) des Stufengetriebes (21) längsverschiebbar auf einer zwischen der Antriebs welle (2) und der Abtriebswelle (10) gelagerten Welle (22) vorgesehen ist und die treibenden Teile (a1, b1, <I>cl)</I> auf der die Antriebswelle (2) übergreifenden Hohlwelle (8) angeordnet sind, wobei die Welle (22) des Stufen getriebes ein Ritzel (9) trägt, das mit dem mit der Abtriebswelle (10) gekuppelten Stirnrad (11) in Eingriff steht. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Kuppeln der Antriebswelle (2) mit der Hohlwelle (8) und der Riemenscheibe (14) mit der Abtriebswelle (10) Induk tionskupplungen (17 bzw. 19), zum Kuppeln des Stirnrades (11) mit der Welle (10) eine ölhydraulische Lamellenkupplung, vorgesehen sind.
CH7906759A 1958-11-12 1959-10-05 Mehrstufiges Getriebe für Ziehbänke, insbesondere Kettenziehbänke CH381042A (de)

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CH381042A true CH381042A (de) 1964-08-15

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FR1243559A (fr) 1960-10-14
DE1112485B (de) 1961-08-10
NL244555A (de) 1964-02-10
AT216995B (de) 1961-08-25

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