CH381042A - Mehrstufiges Getriebe für Ziehbänke, insbesondere Kettenziehbänke - Google Patents
Mehrstufiges Getriebe für Ziehbänke, insbesondere KettenziehbänkeInfo
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- B21C1/16—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
- B21C1/27—Carriages; Drives
- B21C1/30—Drives, e.g. carriage-traversing mechanisms; Driving elements, e.g. drawing chains; Controlling the drive
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Description
Mehrstufiges Getriebe für Ziehbänke, insbesondere Kettenziehbänke Vorliegende Erfindung betrifft ein mehrstufiges, sowie unter Last stossfrei schaltbares Getriebe für Zieh-, insbesondere Kettenziehbänke, bei dem der Kraftfluss im ersten, dem Anlaufgang, über ein Vor gelege, eine Freilaufkupplung und über ein Ritzel auf das Zahnrad der Kettenradwelle und im Arbeits gang mittels einer im Anlaufgang ausgerückten Kupp lung unter unmittelbarer Verbindung von Motor und Ritzel und unter durch Überholen der Freilaufkupp- lung bewirktem Lahmlegen des Vorgeleges erfolgt. Bei Ziehbänken besteht die Forderung, dass der Ziehwagen zu Beginn des Ziehvorganges langsam an zieht und dann stossfrei auf seine jeweilige höchste Ziehgeschwindigkeit gebracht wird. Hinzu kommt, dass er nach beendetem Ziehvorgang mit erhöhter Ge schwindigkeit in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden muss. Nur wenn diese Forderungen erfüllt sind, können die unerwünschten Leerlaufzeiten vermieden bzw. auf einem vertretbaren Wert gehalten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sind bereits verschie dene Wege beschritten worden. Entweder es kommen Ein-Motorenantriebe zum Einsatz, wobei dann aller dings der Antriebsmotor regelbar sein muss, oder es fin den Antriebe mit zwei Antriebsmotoren Verwendung, wobei zwischen der An- und Abtriebswelle ein Zwi schengetriebe bzw. Umlaufgetriebe vorgesehen ist. Es sind auch bereits mehrstufige Getriebe bekannt, die eine Freilaufkupplung sowie weitere Kupplungen aufweisen, die auf der An- und Abtriebswelle derart angeordnet sind, dass das Getriebe unter Last stossfrei geschaltet werden kann. Der Kraftfluss läuft dabei im Anlaufgang über ein Vorgelege, eine Freilaufkupplung und über ein Ritzel, das mit einem auf der Abtriebs welle angeordneten Zahnrad in Eingriff steht. Um die Abtriebswelle auf eine höhere Drehzahl zu bringen, wird mittels einer ausserdem im Anlaufgang angeordne ten, nunmehr eingerückten Kupplung unter Überholen der Freilaufkupplung das Ritzel unmittelbar mit dem Motor verbunden und das Vorgelege lahmgelegt. Hierbei sitzt das Ritzel auf einer zur Motorwelle zentri schen Hohlwelle, wobei beide Wellen durch die genannte Kupplung verbindbar und trennbar sind. Im niedrigen Gang ist die Kupplung aus-, im höheren ist sie einge kuppelt. Ein derartiges Getriebe bei Ziehbänken zu verwenden, wird als nicht zur Erfindung gehörig voraus gesetzt. Derartige Getriebe, die in der Hauptsache in Kraft fahrzeugen Verwendung finden, erfüllen nun aber, falls man sie als Antrieb für einen Ziehwagen einsetzen will, nicht die Forderung, den Ziehwagen nach beendetem Ziehvorgang mit solcher Geschwindigkeit in die Aus gangsstellung vor den Ziehbock zurückzubringen, dass die Leerlaufzeit der Ziehbank so klein wie möglich gehalten werden kann. Um dieses Ziel mit einfachen Mitteln, vor allem ohne Umsteuern des Motors zu erreichen, wird er findungsgemäss vorgeschlagen, dass das Zahnrad der Kettenradwelle mit dieser über eine Kupplung, und dass mit der Kettenradwelle über eine weitere Kupplung ein zum Zurückführen des Ziehwagens in seine Aus gangslage dienender, sowie unmittelbar von der Motor welle abgeleiteter Reversierantrieb höherer Drehzahl als im Arbeitsgang verbindbar ist, wobei beide Kupp lungen wechselweise ein- und ausrückbar sind. Durch diese besondere Fortbildung des Getriebes kann der Ziehwagen bei stetig durchlaufendem An triebsmotor lediglich durch Betätigen jener beiden vor stehend genannten Kupplungen jederzeit die zur Durch führung eines beschleunigten Produktionsablaufes not wendige hohe Rücklaufgeschwindigkeit erhalten. In weiterer Ausgestaltung des Getriebes kann zwischen der Antriebs- und Abtriebswelle ein Stufen getriebe vorgesehen sein, wodurch es möglich ist, verschiedene Ziehgeschwindigkeiten zu erreichen, wie es bei Ziehbänken an sich bekannt ist. Für diesen Zweck kann der getriebene Teil des Stufengetriebes längsverschiebbar auf einer zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle gelagerten Welle angeordnet sein, während die treibenden Teile des Stufengetriebes auf der die Antriebswelle übergreifenden Hohlwelle sitzen können. Auf der Welle für den getriebenen Teil des Stufengetriebes kann ausserdem ein Ritzel ange ordnet sein, das mit dem mit der Abtriebswelle kuppel- baren Stirnrad in Eingriff steht. Wegen des notwendigen weichen Kuppelns beim Anfahren sowie beim Übergang auf die Ziehgeschwin digkeit lassen sich für diesen Zweck die auf der Motor welle und im Reversierantrieb sitzende Kupplung als Induktionskupplung ausbilden, während als zwischen Antriebswelle und Zahnrad angeordnete Kupplung wegen des hohen zu übertragenden Drehmomentes vorzugsweise eine ölhydraulische Lamellenkupplung zu verwenden wäre. Anhand der Zeichnung, die in den Fig. 1 und 2 schematisch zwei Ausführungsbeispiele des Getriebes veranschaulicht, sind die Einzelheiten der Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den Antrieb teilweise im Schnitt und in der Draufsicht, der für eine Ziehbank mit nicht umfang reichem Produktionsprogramm vorgesehen ist, und Fig. 2 den Antrieb nach Fig. 1 in abgewandelter Form, bei dem zwischen der An- und Abtriebswelle ein Stufengetriebe angeordnet ist. Dieser Antrieb ist vorteilhaft dann zu verwenden, wenn unterschiedliche Ziehgeschwindigkeiten erforderlich sind. Der Motor 1 treibt stetig die Antriebswelle 2, von der aus über das Stirnritzel 3 und das Stirnrad 4 die Vorgelegewelle 5 getrieben wird, auf der das Stirn ritzel 6 angeordnet ist, das mit dem auf der Hohlwelle 8 gelagerten Stirnrad 7 kämmt. Mit der Welle 8 drehfest verbunden ist das Stirnritzel 9, das das lose auf der Abtriebswelle 10 gelagerte Stirnrad 11 treibt. Mit der Welle 2 ist weiterhin das Antriebsrad 12 drehfest ver bunden, das über Riemen oder Ketten 13 das auf der Abtriebswelle 10 lose gelagerte Gegenrad 14 treibt. Auf der Welle 10 ist ausserdem ein Kettenrad 15 zum Antrieb der Ziehkette 16 drehfest angeordnet. Die Welle 2 ist mit der Hohlwelle 8 durch die Kupplung 17 kuppelbar, deren treibender Teil 17a auf der Welle 2 und deren getriebener Teil 17b auf der Welle 8 angeordnet ist. Durch die Kupplung 18 kann das Stirnrad 11 drehfest mit der Welle 10 verbunden werden. Für die drehfeste Verbindung des Gegen rades 14 mit der Welle 10 ist die Kupplung 19 vorge sehen, deren getriebener Teil 19a drehfest mit der Welle 10 und deren treibender Teil 19b mit dem Gegen rad 14 drehfest verbunden ist. Im Stirnrad 7 ist eine Überholkupplung 20 eingebaut. Die Funktion des Antriebs ist wie folgt: Nach Einschalten des Motors 1 werden über die Räder 3 und 4 die Vorgelegewelle 5, die Räder 6 und 7, die Hohlwelle 8 und das Stirnritzel 9 sowie das Stirn rad 11 im Langsamgang bewegt. Durch Einlegen der Anlaufkupplung 18 wird über die Welle 10 und das Kettenrad 15 die Ziehkette 16 langsam in Ziehbewe gung gebracht. Das ist die Anlaufstufe. Dann wird die Kupplung 17 eingekuppelt und auf die Hohlwelle 8 langsam (unter Überholung des Lang samlaufes mit Hilfe der Überholkupplung 20) die Drehzahl der Triebwelle 2 übertragen und damit den folgenden Antriebselementen und damit der Ziehkette die Arbeitsgeschwindigkeit vermittelt. Dies ist die Arbeitsstufe. Nach Beendigung des Ziehvorganges werden die Kupplungen 17 und 18 ausgekuppelt, wodurch die Ziehkette zum Stillstand kommt. Jetzt wird zum Rück wärtslauf der Ziehkette die Anlaufkupplung 19 ein gekuppelt; die Welle 10 mit Kettenrad 15 laufen ent gegengesetzt der Arbeitsbewegung mit höherer Dreh zahl als im Arbeitsgang um, um den Ziehwagen be schleunigt in die Ausgangsstellung zurückzuführen. Durch entsprechende Unter- oder Übersetzung des Triebes 12, 13, 14 wird zur Rückfahrt des Ziehwagens der Schnellgang erreicht. Um dabei die Fahrt des Zieh wagens kurz vor seinem Anlauf an den Matrizenbock zu mindern, kann durch zeitweiliges Einschalten der Kupplung 18 (Teile 18a, 18b) der Rücklauf gebremst werden. In Fig. 2 ist dargestellt, wie durch Zwischenschal tung eines Stufengetriebes zwischen die An- und Ab triebswelle in einfacher Weise mehrere Arbeitsge schwindigkeiten für den Ziehwagen erreicht werden können. Für diesen Zweck ist ein Stufengetriebe 21 vorgesehen, das die getriebliche Verbindung zwischen der An- und Abtriebswelle herstellt. Ein Teil des Zwischengetriebes 21 befindet sich auf der Welle 22; seine Stirnräder 21a,<I>21b, 21e</I> können mit den entsprechenden Gegenrädern a1, b1, e1 in Eingriff gebracht werden. Für diesen Zweck ist der Teil 21 auf der Welle 22 verschiebbar gelagert. Wegen des notwendigen weichen Kuppelns beim Anfahren sowie beim Übergang auf die Ziehgeschwin digkeit sind für diesen Zweck die Kupplungen 17 und 19 als Induktionskupplungen ausgebildet, während wegen des hohen zu übertragenden Drehmomentes zur getrieblichen Verbindung des Stirnrades 11 mit der Welle 10 vorzugsweise eine ölhydraulische Lamellen kupplung 18 verwendet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mehrstufiges, sowie unter Last stossfrei schaltbares Getriebe für Zieh-, insbesondere Kettenziehbänke, bei dem der Kraftfluss im ersten, dem Anlaufgang, über ein Vorgelege, eine Freilauf kupplung und über ein Ritzel auf das Zahnrad der Kettenradwelle und im Arbeitsgang mittels einer im Anlaufgang ausgerückten Kupplung unter unmittelbarer Verbindung von Motor und Ritzel und unter durch Überholen der Freilauf kupplung bewirktem Lahmlegen des Vorgeleges er folgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (11) der Kettenradwelle (10)mit dieser über eine Kupplung (18), und dass mit der Kettenradwelle (10) über eine weitere Kupplung (19) ein zum Zurückführen des Ziehwagens in seine Ausgangslage dienender, sowie unmittelbar von der Motorwelle (2) abgeleiteter Reversierantrieb (12, 13, 14) höherer Drehzahl als im Arbeitsgang verbindbar ist, wobei beide Kupplungen (18 und 19) wechselweise ein- und ausrückbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Getriebe nach Patentanspruch, mit einem zur Erzielung verschiedener Ziehgeschwindigkeiten vor gesehenen Stufengetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass der getriebene Teil<I>(a; b,</I> c) des Stufengetriebes (21) längsverschiebbar auf einer zwischen der Antriebs welle (2) und der Abtriebswelle (10) gelagerten Welle (22) vorgesehen ist und die treibenden Teile (a1, b1, <I>cl)</I> auf der die Antriebswelle (2) übergreifenden Hohlwelle (8) angeordnet sind, wobei die Welle (22) des Stufen getriebes ein Ritzel (9) trägt, das mit dem mit der Abtriebswelle (10) gekuppelten Stirnrad (11) in Eingriff steht. 2.Getriebe nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Kuppeln der Antriebswelle (2) mit der Hohlwelle (8) und der Riemenscheibe (14) mit der Abtriebswelle (10) Induk tionskupplungen (17 bzw. 19), zum Kuppeln des Stirnrades (11) mit der Welle (10) eine ölhydraulische Lamellenkupplung, vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2435634A1 (fr) * | 1978-09-11 | 1980-04-04 | Durand Francois | Boite de vitesse pour voiturette |
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