CH381059A - Kolloidmühle - Google Patents
KolloidmühleInfo
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- CH381059A CH381059A CH1225260A CH1225260A CH381059A CH 381059 A CH381059 A CH 381059A CH 1225260 A CH1225260 A CH 1225260A CH 1225260 A CH1225260 A CH 1225260A CH 381059 A CH381059 A CH 381059A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/10—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers
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Description
Kolloidmühle Gegenstand der Erfindung ist eine Kolloid mühle, mit einem ruhenden Mahlglied und einem mit diesem zusammenarbeitenden, drehenden Mahl glied, welche Kolloidmühle sich dadurch auszeich net, dass mindestens zwei Zahnkränze des ruhenden Mahlgliedes in entsprechende Ringnuten des dre henden Mahlgliedes eingreifen, bei welchem jede dieser Ringnuten unmittelbar von einem in eine entsprechende Ringnut des ruhenden Mahlgliedes eingreifenden Zahnkranz umgeben ist, wobei min destens zwei in Fliessrichtung hintereinander ge schaltete Mahlspaltabschnitte vorhanden sind, die durch Flächen gleicher Konizität begrenzt sind,
und dass zur Ermöglichung der Einstellung der Weite dieser Mahlspaltabschnitte eines der Mahlglieder in bezug auf das andere in Axialrichtung verstellbar ist.
Beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegen standes und zwei Varianten einer Einzelheit dar.
Fig. 1 zeigt die Ausführungsform teilweise im Aufriss und teilweise im Axialschnitt, und zwar schematisch, Fig.2 zeigt das ruhende Mahlglied dieser Aus führungsform im Axialschnitt und in grösserem Massstab, Fig. 3 zeigt das drehende Mahlglied dieser Aus führungsform in perspektivischer Ansicht und Fig.4 und 5 zeigen die erste bzw. zweite Va riante teilweise, und zwar im Axialschnitt durch die Mahlglieder.
Die in Fig.1 dargestellte Kolloidmühle weist einen Ständer 1 auf, in welchem ein elektrischer Antriebsmotor eingebaut ist, von dem nur der obere Teil der Welle 2 gezeigt ist. In einem am Ständer 1 befestigten Gehäuse 3 ist ein ruhendes Mahl glied 4 längsverschiebbar geführt, das eine Fest- stellschraube 5 trägt, die ein zur Umfangsrichtung schwach geneigtes Langloch des Gehäuses 3 durch setzt. Somit ist das Mahlglied 4 in Axialrichtung verstellbar.
In einer oberen, mit Innengewinde versehenen Ausbohrung des ruhenden Mahlgliedes 4 sitzt ein Ring 6 fest, an dessen Oberseite ein zur Aufnahme des zu mahlenden Gutes bestimmter Trichter 7 an geschweisst ist.
Auf dem oberen Endteil der Welle 2 sitzt ein drehendes Mahlglied 8 fest. An diesem Endteil ist auch eine Transportschnecke 9 festgeschraubt, die dazu dient, das zu mahlende Gut aus dem Trichter 7 durch den engen, zwischen den beiden Mahl gliedern 4, 8 vorhandenen Spalt hindurch in den Ringraum 10 zu befördern; dieser Spalt ist wegen seiner geringen Weite aus Fig. 1 nicht ersichtlich. Die an der Unterseite des Mahlgliedes 8 vorhande nen Pumpenflügel 11 unterstützen die Wegbeför derung des gemahlenen Gutes aus dem Raum 10 durch den Rohrstutzen 12.
Zur Beschreibung der besonderen Ausgestaltung der Mahlglieder 4 und 8 werden nun auch die Fig. 2 und 3 herangezogen.
Das ruhende Mahlglied 4 hat drei Zahnkränze 13, 14 und 15 und zwei zwischenliegende Ring nuten 16 und 17. Das im Sinne des Pfeiles 18 drehende Mahlglied 8 hat einen zylindrischen Kopf 8a, in den schraubenlinienförmige Nuten 19 ein gefräst sind, deren Tiefe von oben nach unten abnimmt und welche zur Einförderung des zu mah lenden Gutes beitragen. Zwischen diesem Kopf 8a und einem ersten Zahnkranz 20 befindet sich eine erste Ringnut 21; zwischen dem Zahnkranz 20 und einem weiteren Zahnkranz 22 befindet sich eine Ringnut 23. Die Zahnkränze 13, 14, 15 und 20, 22 sind erhalten worden durch Einfräsen von Schlitzen in Ringrippen, wobei diese Schlitze sich in Radial ebenen erstrecken, aber anstatt dessen zu solchen Radialebenen schräggestellt sein könnten.
Im zusammengebauten Zustande greifen die Zahnkränze 13, 14 des ruhenden Mahlgliedes 4 in die entsprechenden Ringnuten 21 bzw. 23 des drehenden Mahlgliedes 8 ein, und die diese Ring nuten unmittelbar umgebenden Zahnkränze 20 bzw. 22 des drehenden Mahlgliedes 8 greifen in die ent sprechenden Ringnuten 16 bzw. 17 des ruhenden Mahlgliedes 4 ein.
Der am drehenden Mahlglied 8 ausgebildeten, kegeligen Fläche 24, deren obere Randzone sich über die ganze Höhe des Zahn kranzes 20 und deren untere Randzone sich über die ganze Höhe der Ringnut 23 erstreckt, liegt eine entsprechende, die gleiche Konizität aufweisende Fläche 25 des ruhenden Mahlgliedes 4 gegenüber, deren obere Randzone sich über die ganze Höhe der Ringnut 16 und deren untere Randzone sich über die ganze Höhe des Zahnkranzes 14 erstreckt.
Zwischen diesen Flächen 24, 25 befindet sich ein Spalt, der wegen seiner geringen, dank der bereits erwähnten axialen Verstellbarkeit des Mahlgliedes 4 einstellbaren Weite in Fig. 1 nicht dargestellt ist. Ähnliche, durch Paare von sich gegenüberliegenden kegeligen Flächen gleicher Konizität begrenzte Spalte sind auch vorhanden auf der Innenseite des Zahnkranzes 14 und auf der Unterseite der Zahn kränze 13 und 14.
Man ersieht leicht aus Fig. 1, dass die Zahnlücken des Zahnkranzes 20 sich mit jenen des Zahnkranzes 13 überlappen, mit jenen des Zahnkranzes 14 sich aber nicht überlappen, und dass in ähnlicher Weise die Zahnlücken des Zahnkranzes 22 sich mit jenen des Zahnkranzes 14 überlappen, mit jenen des Zahnkranzes 15 aber nicht überlappen. Die beiden in Fliessrichtung des in Verarbeitung befindlichen Gutes hintereinanderge- schalteten Spaltzonen, an denen keine überlappung von Zahnkranzlücken vorhanden ist, bilden beson dere Engpässe.
Beim Übertritt von den Zahnlücken des Zahnkranzes 13 in die Zahnlücken des Zahn kranzes 20 und auch beim Durchtritt von den Zahn lücken des Zahnkranzes 14 in jene des Zahnkranzes 22 ist wegen der erwähnten Überlappungen die Ver ringerung des Durchtrittquerschnittes weniger aus geprägt. Dank diesen ausgeprägten und weniger aus geprägten Querschnittsverringerungen wird das Gut nicht nur durch Scherwirkung, sondern auch durch abwechslungsweises Quetschen und Saugen ver arbeitet. Die Praxis hat gezeigt, dass der Mahl effekt sehr gut ist und dass äusserst homogene Pro dukte erhalten werden können.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellten Varianten unterscheiden sich nur wenig vom oben beschrie benen Ausführungsbeispiel.
Bei der Variante nach Fig.4 ist, im Radial- schnitt gesehen, ein runder Übergang zwischen den beiden Wandungen jeder Ringnut und ein entspre chend abgerundetes Profil der in diese Ringnuten eingreifenden Zahnkränze und ferner ein etwas an derer Verlauf des Bodens der Zahnlücken vor gesehen.
In der Variante nach Fig. 5 ist jeder Zahnkranz des ruhenden Mahlgliedes 4 auf gleicher Höhe von einem Zahnkranz des drehenden Mahlgliedes um geben; bei jedem Paar solcher auf gleicher Höhe liegender Zahnkränze liegen sich zylindrische Flä chen gegenüber; ausserdem haben diese Zahnkränze eine flache Stirnseite, der ein flacher Ringnuten boden gegenüberliegt.
Es ist aber zu beachten, dass in beiden Varianten mindestens zwei in Fliessrichtung hintereinanderge- schaltete Mahlspalten vorhanden sind, die durch Flächen gleicher Konizität begrenzt sind. Wenn auch nicht gezeigt, so ist doch, etwa wie im zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel, eines der Mahl glieder in bezug auf das andere in Axialrichtung verstellbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kolloidmühle mit einem ruhenden Mahlglied und einem mit diesem zusammenarbeitenden dre henden Mahlglied, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Zahnkränze (13, 14) des ruhen den Mahlgliedes (4) in entsprechende Ringnuten (21, 23) des drehenden Mahlgliedes (8) eingreifen, bei welchem jede dieser Ringnuten unmittelbar von einem in eine entsprechende Ringnut (16 bzw. 17) des ruhenden Mahlgliedes eingreifenden Zahnkranz (20 bzw.22) umgeben ist, wobei mindestens zwei in Fliessrichtung hintereinandergeschaltete Mahlspalt- abschnitte vorhanden sind, die durch Flächen glei cher Konizität begrenzt sind, und dass zur Ermög lichung der Einstellung der Weite dieser Mahl spaltabschnitte eines der Mahlglieder in bezug auf das andere in Axialrichtung verstellbar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Kolloidmühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an gewissen Stellen der Mahl spalte die Zahnlücken eines der Zahnkränze des drehenden Mahlgliedes die Zahnlücken eines der Zahnkränze des ruhenden Mahlgliedes überlappen, während an gewissen Stellen ununterbrochen kege- lige Flächenzonen einander gegenüberliegen. 2. Kolloidmühle nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlspalt aus einer un unterbrochenen Folge von durch Kegelflächenpaare gleicher Konizität begrenzten Abschnitten besteht.3. Kolloidmühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das ruhende Mahlglied zu sei ner Axialverstellung an einem Gehäuse verschraub bar ist. 4. Kolloidmühle nach Unteransprüchen 1 und 3. 5. Kolloidmühle nach Unteransprüchen 2 und 3.
Priority Applications (2)
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| DE1961B0047034 DE1886102U (de) | 1960-11-02 | 1961-10-31 | Kolloidmuehle. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH381059A true CH381059A (de) | 1964-08-15 |
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ID=4381289
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2526738C1 (ru) * | 2013-06-18 | 2014-08-27 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Сибирский государственный индустриальный университет" | Роторное дробильное устройство |
Families Citing this family (1)
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| DE19813485A1 (de) * | 1998-03-26 | 1999-09-30 | Sep Tech Studien | Zerkleinerungs- und Zuteilungsvorrichtung für zerstückelbare, pumpbare Stoffe |
-
1960
- 1960-11-02 CH CH1225260A patent/CH381059A/de unknown
-
1961
- 1961-10-31 DE DE1961B0047034 patent/DE1886102U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2526738C1 (ru) * | 2013-06-18 | 2014-08-27 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Сибирский государственный индустриальный университет" | Роторное дробильное устройство |
Also Published As
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|---|---|
| DE1886102U (de) | 1964-01-16 |
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