CH381077A - Objektiv mit eingebautem Filtersystem für Farbphotographie - Google Patents

Objektiv mit eingebautem Filtersystem für Farbphotographie

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CH381077A
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CH
Switzerland
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color
lens
filter
diaphragm
filter system
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Application number
CH138260A
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English (en)
Inventor
Jasny Franciszek
Original Assignee
Warszawskie Zaklady Foto Optyc
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00—Photographic printing apparatus
    • G03B27/72—Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/73—Controlling exposure by variation of spectral composition, e.g. multicolor printers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Systems Of Projection Type Copiers (AREA)

Description


  Objektiv mit eingebautem     Filtersystem    für Farbphotographie    Beim Anfertigen positiver Farbkopien oder Ver  grösserungen entsteht die Notwendigkeit entsprechen  der Färbung des durch das Negativ fallenden Lichtes,  welches das Positivmaterial belichtet. Diese Licht  färbung wird Farbensteuerung des Kopierlichtes ge  nannt. Die Farbensteuerung des Kopierlichtes hat  die Aufgabe, Farbstiche, die infolge einer Fehl  belichtung bei der Aufnahme oder infolge eines  mangelhaften Entwicklungsprozesses im Negativ ent  halten sind, oder auch durch das Beleuchtungssystem  selbst hervorgerufen, auf der Positivkopie entstehen  würden, so zu korrigieren, dass die Bilder resultieren,  wie wir sie zu sehen wünschen.  



  In den für die Farbenphotographie bestimmten  Vergrösserungsgeräten gebraucht man jetzt einen Satz  von     Kopierfiltern    zwecks Lichtsteuerung. Ein Satz  besteht aus drei Filtergruppen in den drei Grund  farben, die den     Schichtenfarbstoffen    des Aufnahme  materials entsprechen. Sie sind gelb,     purpur    und  blaugrün. Jede von diesen Gruppen besteht aus Fil  tern von verschiedener Farbdichte. Ein Satz besteht  meistens aus 33 oder 63 Filtern.  



  Das ausgewählte Filter bringt man in einem spe  ziellen     Behälter    unter, welcher sich im Vergrösse  rungsgerät in der Nähe des     Kondensors    befindet.  Nun ist auf diese Weise aber keine kontinuierliche,  sondern nur eine stufenweise Änderung der     Farb-          dichte    möglich, was aber in vielen Anwendungsfällen  unzureichend ist. Ausserdem ist das Auswählen der  geeigneten Filter sehr umständlich, und überhaupt ist  die Anschaffung solcher Filtersätze sehr kostspielig.  



  Um nun diese Nachteile     zu    beheben,     wurden     bereits eine kontinuierliche Veränderung ermögli  chende Filtereinrichtungen in die in Frage kommen  den Geräte eingebaut, so dass gewisse Erleichterun  gen bei der Bedienung derselben eintreten. Solche  bekannten Einrichtungen können in zwei Gruppen    geteilt werden: solche, bei denen die     Filter    im Be  reiche des Beleuchtungssystems des Gerätes, also  etwa nahe dem     Kondensor    oder im Bereiche des  Zwischenbildes der Lichtquelle, angeordnet sind, und  solche, bei denen die Filter im Bereiche der Blende  des Linsensystems auftreten.

      Ein grundsätzlicher Nachteil der bekannten An  ordnungen erster Art ist der, dass das Beleuchtungs  system einen sehr verwickelten Aufbau dadurch be  kommt, dass     zusätzliche    Einrichtungen zur Bildung  eines     Zwischenbildes    der Lichtquelle oder besondere       Lichtmischeinrichtungen    zur     Herbeiführung    einer  gleichmässigen Lichtfärbung über die ganze Ab  bildung hinweg erforderlich sind.  



  Um darüber hinwegzukommen, wurde bereits vor  geschlagen, das Filtersystem im Bereiche des Ob  jektivs anzuordnen, und es wurde eine in drei Seg  mente geteilte Scheibe     verwendet,    wobei jedes Seg  ment in einer Grundfarbe gefärbt ist, und weiters  wurde eine in zwei zueinander senkrechten     Richtun-          gen    verstellbare Blende vorgesehen, durch die aus  gewählte Bereiche der gefärbten Teile in den Licht  weg gebracht werden können.

   Die Schwierigkeit bei  dieser Lösung besteht     darin,    dass es nicht leicht ist,  ein Filter mit einer definierten     Graduation    in     LUber-          einstimmung        mit    der üblichen Skala der Farbdichte  herzustellen, und dass es Mühe macht, die richtige  Einstellung des Filters zu finden.

   Aus diesem Grunde  hat sich diese Anordnung nur dort einigermassen be  währt, wo es möglich ist, die gewünschte Farbdichte  experimentell festzulegen, also etwa bei der     Farb-          korrektur    von     Laufbildkopien.    Da überdies die Fil  terblende nicht mit der Linsenblende übereinstimmt,  ist es nicht möglich, das gesamte durch das Objektiv  fallende Licht auszunützen, da ansonsten eine un  gleichmässige Färbung der Abbildung auftritt.      Die vorstehend genannten Nachteile können be  hoben werden, wenn das Filtersystem im Bereich der       Objektivblende    angeordnet wird.

   Bisher bekannt  gewordene Konstruktionen dieser Art bestehen aus  drei Filtern nach Art einer     Irisblende,    bei der die       Blendenbehälter    in drei Grundfarben gefärbt sind  und jeweils bestimmte Teile der     Blendenöffnung    ab  decken und somit bestimmte Farbdichten herbeizu  führen gestatten, wobei eines dieser Filter an einer  und die beiden anderen in der anderen Seite einer       Blendenöffnung    konstanten Querschnittes angeordnet  wurden.  



  Die Nachteile dieser bekannten Anordnung liegen  in der Herabsetzung der Güte der     Objektivkorrektur          zufolge    verschiedener optischer Wege für die Licht  strahlen, nämlich jener, die     nicht    durch die Filter  blätter und jener, die durch einfache und durch  überlappende Filterblätter     hindurchtreten,    sowie zu  folge des     Verbiegens    der dünnen Filterblätter wäh  rend ihres     Schliessens.    Ein weiterer Nachteil liegt in  der nicht völligen Ausnützung der Filterdichte, da  kein völliges     Schliessen    der     Blendenöffnung    durch  die     Filterblätter    möglich ist.

   Schliesslich treten auch  Nachteile durch das     L7bereinandergleiten    und damit  einhergehende Zerkratzen der Filterblätter auf. Diese  Konstruktion konnte sich daher nicht durchsetzen  und wird auch nicht erzeugt.  



  Alle diese Nachteile werden durch das erfindungs  gemässe Objektiv für Farbphotographie behoben, das  mit einem nahe der     Obejktivblende    angeordneten Fil  tersystem versehen ist. Dieses Objektiv ist dadurch  gekennzeichnet, dass das     Filtersystem    aus zwei plan  parallelen, an einer oder beiden Seiten der Blende  gleitbar angeordneten Platten besteht, die einen farb  losen zentralen Teil und beidseits desselben angeord  nete gefärbte Teile aufweisen, deren Färbung je einer  von drei für eine     subtraktive    Farbmischung erforder  lichen Grundfarben entspricht und eine dieser Grund  farben auf beiden Platten erscheint.  



  Durch Verschieben der     erwähnten    Filterplatten  gegenüber der konstanten     Blendenöffnung    ist es mög  lich, in kontinuierlicher Weise die Farbdichte des  durch das Objektiv gehenden Lichtes zu verändern.  



  Die Erfindung wird nun beispielsweise anhand  der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Darstellung eines Ob  jektivs für die Farbphotographie, welches aus einem  aus zwei planparallelen, nahe der Blende     gleitbar     gelagerten Filtersystemen besteht.  



       Fig.    2     erläutert    die grundsätzliche Wirkungsweise  des Objektivs, wodurch es zur gleichmässigen Fär  bung der Abbildung kommt,       Fig.    3 eine Draufsicht auf eine Filterplatte.  



  Die     grundsätzlichen    Einzelheiten des Objektivs  zeigen die     Fig.    1 bis 3. Das optische System des  Objektivs besteht aus einem Satz S von Linsen und  einer Blende von konstanter     oftnungsweite,    während  das Filtersystem aus zwei planparallelen Platten 4  und 5 besteht, die gleitbar beidseits der Blende an-    geordnet sind. Jede dieser Platten 4 und 5 weist  einen ungefärbten Mittelteil. 4a und 5a und gefärbte  Teile 4b und 4c bzw. 5b und 5c auf, die beidseits  der zugeordneten Mittelteile liegen und drei Grund  farben<I>A, B</I> und C entsprechen, die für die     subtrak-          tive    Farbmischung charakteristisch sind, während  eine dieser Grundfarben, z. B. die Farbe A, in beiden  Platten 4 und 5 erscheint.  



       Fig.    2 zeigt die Färbung eines Lichtbündels, das  durch das Objektiv geht. Bei der dort gezeigten An  ordnung ist eine der Filterplatten so gestellt, dass  die halbe     Blendenöffnung    durch den gefärbten Teil  4c und die andere Hälfte durch den Teil 4a bedeckt  ist. Die Platte 5 deckt die     Blendenöffnung    zur Gänze  mit ihrem gefärbten Teil 5a ab. Die Lage der Filter  platte 4 bezüglich der     Blendenöffnung    ist in     Fig.    3  dargestellt.

   Das von einem der Punkte     N1,    des     Nega-          tivs    N kommende Licht bildet zunächst einen diver  genten Strahl und bildet sich dann im Punkt     P1     des Positivs P ab.  



  Beim Durchgang durch das Filtersystem ist ein  Teil des Lichtes durch den Teil 4c der Filterplatte 4  (in     Fig.    2 schattiert) gefärbt, und wenn dieser Licht  teil am Positiv P im Punkt     P1    auftritt, ruft er die  erforderliche Farbintensität des Bildes in diesem  Punkt hervor. Ein Wechsel der Farbintensität wird  durch Verschieben der Platte 4 erreicht, wodurch der  gefärbte Teil 40 mehr oder weniger die Blenden  öffnung abdeckt.    Die gleiche Farbwirkung kann auf die anderen  Punkte<I>N,</I> und     N3    des     Ngeativs   <I>N</I> ausgeübt werden,  wodurch entsprechende Farbpunkte     P"    und     P3    am  Positiv P gebildet werden.

      Durch Bedecken der     Blendenöffnung    mit gefärb  ten Teilen, z. B. 5b, der zweiten Filterplatte 5 ist es  möglich, gleichzeitig Färbungen mit der anderen  Grundfarbe hervorzurufen, wobei deren verhältnis  mässiger Anteil vom     Bedeckungsgrad    der Blenden  öffnung abhängt. Auf diese Weise kann durch ver  schiedene Stellungen der     Filterplatten    4 und 5 eine  kontinuierliche Verstellung der Farbintensität des  durch das Objektiv gehenden Lichtes herbeigeführt  werden, und zwar für zwei ausgewählte Grundfarben,  z. B. A plus<I>B, B</I> plus C, oder<I>A</I> plus C, wodurch  alle möglichen Kombinationen für die Farbkorrektur  z. B. in Vergrösserungsapparaten     überstreichbar    sind.

    Durch die nahe Anordnung der Filterplatten an der  Öffnung der Blende 7 ist eine gleichmässige Färbung  aller Punkte des Positivs P gewährleistet.  



  Das beschriebene Objektiv weist nicht die Nach  teile der Konstruktion mit     irisblendenartigen    Filter  blättern auf, weil die planparallelen Platten keine  Änderungen im optischen Wege hervorrufen, da alle  den gleichen     Refraktionsindex    aufweisen, und weil  sie die ganze     Blendenöffnung    abdecken, können,       womit    ihre ganze Dichte ausgenützt werden kann.  Auch ist ein gegenseitiges Zerkratzen nicht möglich,  da die     einzelnen    Platten einander nicht     berühren.         Selbstverständlich entbehrt die erfindungsgemässe  Lösung auch die Fehler der Konstruktion, bei der  die Filter im Bereiche der Lichtquelle angeordnet  sind.  



  Da man beim     Anfertigen    positiver     Farbvergrösse-          rungen    gleichseitig nicht mehr als zwei Grundfarben  korrigiert - die dritte Grundfarbe würde die Wirkung  zweier übrigen Farben völlig oder teilweise aufheben  - reicht es z. B. aus, das Objektiv nur mit zwei  Filterplatten auszustatten, wobei jede Platte aus  einem ungefärbten Teil sowie aus zwei gefärbten  Teilen besteht. Eine der Grundfarben muss in beiden  Scheiben erscheinen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Objektiv für Farbphotographie, besonders für Vergrösserungsapparate, das mit einem nahe der Objektivblende angeordneten Filtersystem versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtersystem aus zwei planparallelen, an einer oder beiden Seiten der Blende (7) gleitbar angeordneten Platten (4, 5) besteht, die einen farblosen zentralen Teil (4a, 5a) und beidseits desselben angeordnete gefärbte Teile (4b, 4c bzw.
    5b, 5c) aufweisen, deren Färbung je einer von drei für eine subtraktive Farbmischung erforderlichen Grundfarben<I>(A, B,</I> C) entspricht und eine dieser Grundfarben auf beiden Platten erscheint.
CH138260A 1960-02-06 1960-02-06 Objektiv mit eingebautem Filtersystem für Farbphotographie CH381077A (de)

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