CH381109A - Messer für Zerkleinerungsvorrichtungen - Google Patents

Messer für Zerkleinerungsvorrichtungen

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Publication number
CH381109A
CH381109A CH1066260A CH1066260A CH381109A CH 381109 A CH381109 A CH 381109A CH 1066260 A CH1066260 A CH 1066260A CH 1066260 A CH1066260 A CH 1066260A CH 381109 A CH381109 A CH 381109A
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CH
Switzerland
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knife
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cutting edge
cutting edges
cutting
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Application number
CH1066260A
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English (en)
Inventor
Hoertnagl Erich
Original Assignee
Carl Schnell Maschinenfabrik
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/16Details
    • B02C18/18Knives; Mountings thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


  Messer für     Zerkleinerungsvorrichtungen       Gegenstand der Erfindung ist ein Messer für Zer  kleinerungsvorrichtungen, insbesondere für Fleisch,  Futtermittel und dergleichen, das über einer     Schlitz-          oder    Lochplatte von einer vertikalen Motorwelle ange  trieben ist, mit einer oder mehreren im Abstand von  der Schlitz- oder Lochplatte veränderbaren Schneid  kanten.  



  Es sind Zerkleinerungsvorrichtungen für Fleisch  bekannt, die, besonders     wenn    Schwarten, Flechsen oder  Sehnen des Tierkörpers zerteilt werden sollen, zwei  Messer, die im Abstand übereinander angeordnet sind,  verwenden, wobei das obere als Vorschneide und das  untere, an der Lochplatte     anliegende    als Nachschneide  dient. Es ist weiter bekannt, diese Messerschneiden in  einem gemeinsamen Messerkörper anzuordnen, wobei  sie in axialer Richtung zur Antriebswelle verstellbar  sind, so dass die Nachschneide wahlweise eng an der  Lochplatte anliegt oder in Abstand von dieser arbeitet .

    Diese axiale Verstellung der Messer erfolgt hier durch  die axiale Verschiebung der den Messerkopf tragenden  Motorwelle, wobei der Messerkopf mehrteilig ausge  führt ist, so dass nach Abnahme des oberen Messer  kopfteiles mit den Messern die Lochplatte leicht heraus  genommen werden kann.  



  Die axiale Verstellung der Messer durch Verschie  bung der Motorwelle hat den Nachteil, dass sie immer  erneut vorgenommen werden muss,     wenn    eine enge  Anlage der Nachschneide an der Lochplatte gewünscht  wird, denn die starke Abnützung an der Lochplatte  zwingt zu einer laufenden Nachstellung. Erwünscht  wäre eine     Verstellbarkeit    der Nachschneide, die sich  automatisch vollzieht, so dass keine Wartung nötig ist.  Um aber gegebenenfalls auch eine Fixierung der Nach  schneide in beliebigem Abstand von der Lochplatte zu  ermöglichen, ist es vorteilhaft, eine solche Einstellung  vorzusehen.

      Die oben geschilderten Nachteile vermeidet die Er  findung dadurch, dass der Messerkopf     Achsbolzen    auf  weist, auf denen die Messer mit ihren Bohrungen axial  verschiebbar und radial     verschwenkbar    sind. Nach  einer bevorzugten Ausführung der     Erfindung    weist die  zwischen den     Schneidkanten    liegende Brustfläche einen  im Schnitt     W-förmigen    Verlauf auf.  



  In den Figuren der Zeichnung ist die     Erfindung    in  einem Ausführungsbeispiel wiedergegeben, ohne dass  sie darauf beschränkt bleiben soll. Es zeigen     Fig.1    eine  Untersicht auf den Messerkopf mit gegenständig ange  ordneten Messern im Schaubild,     Fig.    2 gleichfalls im  Schaubild eine Draufsicht auf die Anordnung nach       Fig.    1,     Fig.    3 einen Längsschnitt durch ein     erfindungs-          gemässes    Messer nach der Linie     B-B    in     Fig.    5,

       Fig.    4  den Oberteil einer     Fleischzerkleinerungsmaschine    im  Schnitt nach der Linie     A-A    in     Fig.    5 mit eingesetzten  Messern und     Fig.    5 eine Draufsicht auf die gleiche An  ordnung.  



  Das Messer 1 weist eine vorzugsweise mit Wellen  schliff ausgestattete     Vorschneide    2 und eine Nach  schneide 3 auf und ist am Rücken nasenartig vorge  wölbt, wobei das Gegengewicht 6 das statische Gleich  gewicht in bezug auf die das Messer 1 etwa in Schnitt  kantenrichtung durchsetzende Bohrung 5 hält.     An    sei  ner Oberseite sind die von der     Schneidkante    2, bzw.  vom Gegengewicht 6 gegen die Bohrung 5 zulaufenden  Flächen 7 bzw. 8 gegeneinander im schwachen     Winkel     geneigt und gehen in einer Rundung ineinander über.

    Die zwischen den beiden Messerkanten 2 und 3 gelegene  Fläche weist eine im Schnitt     S-förmige    Ausbildung auf,  wobei die Fleischstärke an der der Wand 10 der Ma  schine zugekehrten gegen die     Schneidkante    2 zu liegen  den Messerseite geringer ist als im übrigen Verlauf des  Messers knapp unterhalb der Vorschneide 2.  



  Die     Aussenflächen    des Messers 1, also die der Wand  10     bzw.    dem Messerkopf 9 zugekehrten     Flächen    18, 19      sind abgerundet, um sich der Wand 10 und dem Mes  serkopf 9 anpassen zu können. Dabei hat das Messer 1  zwischen Wand 10 und Messerkopf 9 ein geringes Spiel,  so dass es auf den     Achsbolzen    4 mit seiner Bohrung 5  aufgeschoben, sowohl radial verschiebbar ist als auch  axial     verschwenkt    werden kann.  



  Wird nun das     Schnittgut    oberhalb des Messer  kopfes 9 eingebracht, so erfasst und zerkleinert es vor  erst die     Schneidkante    2 und drückt es gegen die zwi  schen den beiden Schneiden 2, 3 gelegene Fläche. Durch  deren     S-förmige    Ausbildung wird das     vorzerkleinerte     Gut     nach    unten geschoben und übt einen Druck auf  den unterhalb der Bohrung 5 gelegenen Teil dieser  Fläche aus, wodurch die     Schneidkante    3 zurückge  drängt und gegen die Lochscheibe 12 gedrückt wird.  



  Es ist auch vorgesehen, das Messer 1 in jeder belie  bigen Stellung in Bezug auf die Lochplatte 12 zu fixie  ren, wodurch die Möglichkeit geboten ist, den Abstand  zwischen Messer 1 und Lochplatte 12 dem jeweiligen       Schnittgut    anzupassen. Der     Anmelder    hat nämlich  festgestellt, dass besonders bei zähem und     flechsen-          reichem    Schnittgut eine etwas     distanzierte    Stellung des       Nachschneidemessers    3 von der Lochscheibe 12 zu  günstigeren Ergebnissen führt.  



  In den     Fig.    4 und 5 ist das erfindungsgemässe Mes  ser in eine     Fleischzerkleinerungsmaschine    eingesetzt  gezeigt. Der zerlegbare, aus den Teilen 11, 16 und 17  bestehende Messerkopf 9 ist dabei mit der Motorwelle  15 durch den     Bolzen    14 verbunden, der in deren oberen  abgesetzten Teil 13 eingeschraubt ist. Dadurch ist der  Messerkopf 9 mit den Messern 1 leicht aus seiner Ver  bindung     mit    der Motorwelle 15 lösbar und die Loch  scheibe 12 kann zum     Auswechseln    oder Reinigen aus  ihrem Sitz herausgehoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messer für Zerkleinerungsvorrichtungen, insbeson dere für Fleisch, Futtermittel und dergleichen, das über einer Schlitz- oder Lochplatte von einer vertikalen Mo torwelle angetrieben ist, mit einer oder mehreren im Abstand von der Schlitz- oder Lochplatte veränder baren Schneidkanten, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerkopf (9) Achsbolzen (4) aufweist, auf denen die Messer (1) in ihren Bohrungen (5) zu den Achs bolzen (4) axial verschiebbar und radial verschwenkbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Messer mit Vor- und Nachschneide kanten (2, 3) Verwendung findet, das durch die Flieh- kraft auf den Achsbolzen (4) gegen die Wand (10) des Messergehäuses radial verschoben wird. 2. Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwischen den Schneidkanten (2, 3) liegende Fläche eine im Schnitt S-förmige Wölbung auf weist und das eingebrachte Schnittgut die Messerkante (3) an die Lochscheibe (12) andrückt. 3.
    Messer nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die im Schnitt eine S-förmige Wölbung aufweisende Fläche gegen die am Gehäuse (10) zu lie gen kommende Fläche (18) verjüngt ist und der Aus senteil der Vorschneidekante (2) eine geringere Schneid stärke aufweist als deren restlicher Teil. 4. Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Oberfläche des Messers (1) zwei zu einander geneigte Flächen (7, 8) aufweist und ein ent gegengesetzt der Schneidkante (2) über das Bohrloch (5) hinausragender Teil (6) das Messer (1) im Gleich gewicht hält. 5.
    Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorschneidekante (2) einen Wellen- schliff aufweist und die am Gehäuse (10) zu liegen kommende Aussenfläche des Messers (1) sowie die gegen den Messerkopf (16) schauende Innenfläche kon vexe bzw. konkave Rundungen aufweisen, wobei deren Auslauf in Richtung des Gegengewichtes (6) sich gegen seitig nähert und der Messerrücken eine geringere Breite aufweist als die Schneidkanten (2, 3). 6.
    Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschwenkung der Schneidkanten (2, 3) durch die Rotation automatisch erfolgt, wobei der Abstand der Schneidkanten (2, 3) von der Loch scheibe (12) durch das jeweilige Schnittgut bestimmt wird. 7. Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschwenkbaren Schneidkanten (2, 3) willkürlich in einer bestimmten Lage fixierbar sind. B. Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Achsbolzen (4) Verwendung finden, die gegeneinander versetzt angeordnet sind, wobei sie parallel zueinander und symmetrisch zur Antriebswelle (15) liegen. 9.
    Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorschneidekante (2) und die Nach schneidekante (3) zueinander im Winkel angeordnet sind. 10. Messer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorschneidekante (2) und gegebenen falls die Nachschneidekante (3) gewölbt ausgebildet sind.
CH1066260A 1959-09-25 1960-09-21 Messer für Zerkleinerungsvorrichtungen CH381109A (de)

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