CH381197A - Verfahren zum Färben von Cellulosetextilien mit hochdispersen Küpenfarbstoffpigmenten - Google Patents

Verfahren zum Färben von Cellulosetextilien mit hochdispersen Küpenfarbstoffpigmenten

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CH381197A
CH381197A CH7628859A CH7628859A CH381197A CH 381197 A CH381197 A CH 381197A CH 7628859 A CH7628859 A CH 7628859A CH 7628859 A CH7628859 A CH 7628859A CH 381197 A CH381197 A CH 381197A
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CH
Switzerland
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sep
dyeing
acids
acid
vat dye
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Application number
CH7628859A
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Inventor
Johann Dr Scheel Ernst
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Cassella Farbwerke Mainkur Ag
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zum Färben von     Cellulosetextilien        mit        hochdispersen        güpenfarbstoffpigmenten       Das Hauptpatent     betrifft    ein Verfahren zum Fär  ben von     Cellulosetextilien    mit     hochdispersen        Küpen-          farbstoffpigmenten    nach dem     Pigmentfärbe-    bzw.

         Pigmentklotzdämpfverfähren    unter Verwendung von  Färbe- bzw.     Klotzflotten,    die     organische    Säuren und  aasionische     oberflächenaktive    Substanzen enthalten,  dadurch gekennzeichnet, dass man als organische  Säuren     halogenierte    Fettsäuren und als aasionische  oberflächenaktive Substanzen solche verwendet, die  einen     lipophilen    Rest mit     mindestens    6     C-Atomen     und höchstens einen     Ring    enthalten.  



  In weiterer Ausbildung des Verfahrens des  Hauptpatentes wurde nun gefunden, dass das  Färben mit     hochdispersen        Küpenfarbstoffpigmen-          ten    auch unter Verwendung von solchen     Färbe-          bzw.        Klotzflotten        durchgeführt    werden kann,  die neben     halogenierten    Fettsäuren als     aasionische     oberflächenaktive Substanzen ein oberflächenaktives       Sulfonat    eines     alkylierten    Naphthalins enthalten.  



  Als     mitzuverwendende        halogenierte    Fettsäuren  sind besonders Mono-,     Di-    oder     Trichloressigsäure     sowie     Chlorpropionsäuren    geeignet.  



  Es war bereits bekannt, das Färben mit hoch  dispersen     Küpenfarbstoffpigmenten    unter     Mitverwen-          dung    von oberflächenaktiven     Sulfonaten        alkylierter          Naphthaline    und Essigsäure durchzuführen, wodurch  in der Apparatefärberei auf Garn eine schnellere    und im Färbegut gleichmässig     verteilte        Pigmentierung     unter guter Ausnutzung des     Klotzbades    erzielt und  in der Stückfärberei die Migration der     Klotzungen     beim Trocknen     vermindert    wurde.

   Das beanspruchte  Verfahren zeichnet sich gegenüber diesem Stand der  Technik dadurch in vorteilhafter Weise aus, dass bei  seiner Anwendung die Korrosion, die die Essigsäure  als flüchtige organische Säure beim Trocknen ver  ursacht, unterbunden und in manchen Fällen eine  weitere Steigerung der Ausgiebigkeit der verwen  deten     Küpenfarbstoffpigmente    erreicht wird.

           Beispiel   <I>1</I>    In einem     Kreuzspulen-Färbeapparat    werden  100 kg     Baümwoll-Kreuzspulen    in 15001 Flotte mit  2 kg     Indanthrenrotbraun        RR    (Schulz     Farbstoffta-          bellen,    7.     Aufl.        Erg.        Bd.        II,    1939, Seite 204)     in     feinster Dispersion pigmentiert.  



  Das     Pigmentierbad    wird folgendermassen an  gesetzt: Man streut den     Farbstoff    in etwa     40     C  warmes Wasser ein. Die so erhaltene Dispersion gibt  man     in    das 30  C warme obengenannte     Pigmentier-          bad    und setzt 3 kg des     Na-salzes    von     Diisobutyl-          naphthalinsulfosäure        zu.     



  Sodann wird mit der Ware eingegangen und 10 min  bei wechselnder Flottenrichtung zirkulieren gelassen.  Nun setzt man     portionsweise    45 kg Glaubersalz     calc.         und 6 kg     Monochloressigsäure,    gelöst     in    Wasser,     zu.     Die Temperatur wird     allmählich    auf 70  C gesteigert.  Nach 60 bis 75     min    ist das     Pigmentierbad    erschöpft.  



  Dem Bad werden nunmehr 27 1     Natronlauge     38 B6 und 6 kg     Natriumhydrosulfit    zugesetzt und  der     Färbeprozess        während    weiterer 20 min zu Ende       geführt.    Man     erhält    so eine egale Färbung.  



  <I>Beispiel 2</I>  1000 m eines     Popelinegewebes    werden auf einem       Foulard    bei 50  C     mit    einer     Farbstoffsuspension    fol  gender     Zusammensetzung    geklotzt.

    
EMI0002.0018     
  
    9,00 <SEP> kg <SEP> Indanthrenblau <SEP> BC <SEP> (Schulz, <SEP> Farbstoffta  bellen; <SEP> 7. <SEP> Auflage. <SEP> Erg. <SEP> Bd. <SEP> TI, <SEP> 1939, <SEP> Seite
<tb>  198) <SEP> in <SEP> feinster <SEP> Dispersion,
<tb>  1,45 <SEP> kg <SEP> ss-Chlorpropionsäure
<tb>  0,45 <SEP> kg <SEP> des <SEP> Na-salzes <SEP> von <SEP> Diisobutylnaphthalin  sulfosäure
<tb>  -f- <SEP> Wasse<U>r</U>
<tb>  300,00 <SEP> kg            Abquetscheffekt:    70      /a,        Durchlaufgeschwindigkeit    der  Ware 60     m/min.     



  Die Ware wird anschliessend auf einer     Zylinder-          trockenmaschine    zwischengetrocknet. Eine Wande  rung des     Farbstoffpigmentes    findet dabei nicht statt.  Die Apparatur zeigt auch nach     mehrmaliger    Be  nutzung     keinerlei        Korrosionserscheinungen.     



  Die Ware führt man nun bei Raumtemperatur  durch eine zweite     Imprägniervorrichtung,    welche     por-          tionsweise    mit 3001 einer Flotte beschickt wird, die  181     Natronlauge    38 B6 und 12 kg     Natriumhydro-          sulfit        enthält.     



  Sodann     wird    30 Sekunden bei 102 bis 105  C       gedämpft,    gespült, oxydiert und geseift.  



  Man     erhält    so ein egal     durchzefärbtes    Gewebe.    Ein     ähnlich    günstiges Ergebnis wird erzielt, wenn  man anstelle der     ss-Chlorpropionsäure    im obigen Bei  spiel eine äquivalente Menge     Trichloressigsäure    ver  wendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Färben von Cellulosetextilien mit hochdispersen Küpenfarbstoffpigmenten nach dem Pigmentfärbe- bzw. Piagmentklotzdämpfverfahren unter Verwendung von Färbe- bzw.
    Klotzflotten, die organische Säuren und anionische oberflächenaktive Substanzen enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass man als organische Säuren halogenierte Fettsäuren und als anionische oberflächenaktive Substanzen Sul- fonate alkylierter Naphthaline verwendet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als halogenierte Fettsäuren Halogenessigsäuren oder Halogenpropionsäuren ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als halogenierte Fettsäure Monochloressigsäure verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als halogenierte Fettsäure ss-Chlorpropionsäure verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als anionische oberflächen- aktive Substanz das Natriumsalz von Diisobutylnaph- thalinsulfonsäure verwendet.
CH7628859A 1958-07-15 1959-10-01 Verfahren zum Färben von Cellulosetextilien mit hochdispersen Küpenfarbstoffpigmenten CH381197A (de)

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CH381197A true CH381197A (de) 1964-05-15

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE598441C (de) * 1930-12-30 1934-06-09 Chemische Ind Ges Verfahren zum Durchfaerben dichter Gewebe aus Fasern pflanzlichen Ursprungs

Also Published As

Publication number Publication date
GB914706A (en) 1963-01-02
BE581284R (fr) 1959-12-01
DE1170899B (de) 1964-05-27

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