CH381303A - Schlüsselbetätigter elektrischer Schalter - Google Patents

Schlüsselbetätigter elektrischer Schalter

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CH381303A
CH381303A CH1461160A CH1461160A CH381303A CH 381303 A CH381303 A CH 381303A CH 1461160 A CH1461160 A CH 1461160A CH 1461160 A CH1461160 A CH 1461160A CH 381303 A CH381303 A CH 381303A
Authority
CH
Switzerland
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cam
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contacts
housing
Prior art date
Application number
CH1461160A
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English (en)
Inventor
Pfister Hansrudolf
Original Assignee
Weltrawo Ag
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Publication of CH381303A publication Critical patent/CH381303A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H27/00Switches operated by a removable member, e.g. key, plug or plate; Switches operated by setting members according to a single predetermined combination out of several possible settings
    • H01H27/06Key inserted and then turned to effect operation of the switch

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Schlüsselbetätigter    elektrischer Schalter    Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich auf einen  schlüsselbetätigten elektrischen Schalter mit einem  mit dem Gehäuse eine     Einbaueinheit    bildenden  Schloss, welches Gehäuse die elektrischen Kontakt  paare und den durch den Schlüssel betätigten Schalt  mechanismus enthält.  



  Es sind bereits solche Schalter bekannt, bei wel  chen die Kontakte nach einem beliebigen Programm  geöffnet und geschlossen werden können. Die bis  her bekannten Schaltmechanismen waren jedoch rela  tiv     kompliziert,    so dass eine Unterbringung in klein  stem Raum kaum denkbar war.  



  Ziel der Erfindung ist es, den Schaltmechanis  mus und die Kontakte derart auszubilden, dass sie  in dem Gehäuse     Platz    finden, ohne dass     letzteres     einen Durchmesser aufweist, der denjenigen der han  delsüblichen Schlösser um vieles übersteigt.  



  Der     erfindungsgemässe    Schalter ist dadurch     ge-          kennzeichnet,    dass die Kontakte axial verschiebbar  und paarweise verschieden lang sind, dass der Schalt  mechanismus aus     einer    axial verschiebbaren, nicht  drehbaren, Kontaktbrücken entsprechend den Kon  taktpaaren tragenden     Nocke,    einer     Verstellhaube    und  einem einen     Gleitstein    tragenden, mit dem Zylinder  schloss drehfest verbundenen Ring besteht.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt durch den ganzen Schalter  und       Fig.    2 eine schaubildliche Ansicht der verschie  denen im Gehäuse angeordneten Teile.  



  Der dargestellte Schalter weist ein Gehäuse 1  auf, das an seinem vorderen Ende offen ist und mit  einem Befestigungsflansch 2 versehen ist. An diesem  Ende des Gehäuses 1 ist ein Schloss 3     bekannter     Bauart     mittels    einer Schraube 4 befestigt. Der         Schlosszylinder    5, in welchen der Schlüssel 6 einge  führt werden kann, ist in an sich bekannter Weise  mit     Zuhaltungen    7 versehen. Auf seinem in das Ge  häuseinnere     hineinragenden    Ende trägt dieser     Schloss-          zylinder    5 einen mit ihm drehfest verbundenen Ring  B.

   Letzterer weist einen     axial    gerichteten Vorsprung  9, der mit einem Anschlag 10 des Schlosses 3 zu  sammenwirkt, und einen auf seinem     Umfang    auf  einem Zapfen 11 drehbar gelagerten     Gleitstein    12  auf.  



  Koaxial zum     Schlosszylinder    5 ist auf dem Grund  13 des Gehäuses 1 ein     Bolzen    14 befestigt, auf  welchem eine Führungshülse 15 verschiebbar ange  ordnet ist. Diese Führungshülse 15 weist einen Bund  16 auf, auf welchen eine Feder 17 sich stützt, deren  anderes Ende an dem Boden 13     anliegt.    Auf dieser  Führungshülse 15 ist     eine        Nocke    18 befestigt, die  aus zwei Scheiben 19, 20, zwei Kontaktbrücken 21,  22 und einer     axial    gerichteten     Nockenüberhöhung     23 besteht. Auf dem freien Ende des     Bolzens    -14  ist ferner eine     Verstellhaube    24 verschiebbar auf  gesetzt.  



  Auf dem Boden 13 des Gehäuses 1 sind ferner       ein    weiterer     Bolzen    25 und zwei Kontaktpaare 26,  27 befestigt. Der     Bolzen    25 erstreckt sich durch     ein     Loch 28 der     Nocke    18, so dass diese um den     Bolzen     14 nicht rotieren kann. Die Kontakte der Kontakt  paare 26, 27 sind alle federbelastet und in Hülsen  29 verschiebbar montiert. Die Kontakte des Kontakt  paares 26 sind jedoch länger als diejenigen des Kon  taktpaares 27. Durch den Boden 13 sind diese Kon  takte mit     Anschlussklemmen    30 elektrisch verbunden.  



  Die dargestellte Kontaktvorrichtung dient, wie  eingangs erwähnt, zur Ein- und Ausschaltung zweier  Stromkreise<I>A, B</I> in einer gegebenen Reihenfolge.  Der zuerst einzuschaltende und zuletzt auszuschal  tende     Stromkreis    A     wird    an die     Anschlussklemmen         30 des Kontaktpaares 26 angeschlossen. Der andere  Stromkreis B, der zuletzt ein- und zuerst ausgeschal  tet wird, ist an die     Anschlussklemmen    30 des Kon  taktpaares 27 angeschlossen.  



  Die Funktionsweise ist die folgende: Wenn der  Schlüssel 6     eingeführt    wird, so stösst seine Spitze 31  an     die        Verstellhaube    24 an, so dass die Führungs  hülse 15 und mit ihr die     Nocke    18 entgegen der  Wirkung der Feder 17 axial verstellt werden. Die  verschiedenen Teile sind derart bemessen, dass durch  diese Verstellung die Kontakte 26 durch die Brücke  21 verbunden und der erste Stromkreis A geschlos  sen wird. Darauf wird der Schlüssel 6 im     Sinne    des  Pfeiles 31     (Fig.    2) gedreht.

   Der Gleitstein 12 kommt  dabei mit der     Nockenüberhöhung    23 in Kontakt,  so dass die     Nocke    18 entgegen der Wirkung der Fe  der 17 weiter axial verstellt wird, und zwar bis die  Brücke 22 die Kontakte des Paares 27 verbindet  und somit den Stromkreis B schliesst. Der Anschlag  10 verhindert dabei, dass der Schlüssel 6 zu weit  gedreht wird.     In    dieser Stellung kann der Schlüssel  6     bekanntlich    nicht     herausgezogen    werden.  



  Wird der Schlüssel im umgekehrten Drehsinn  gedreht, so wird zunächst die     Nocke    18 unter der  Wirkung der Feder 17 axial von links nach rechts  verschoben     (Fig.    1), wodurch der Stromkreis B zu  erst unterbrochen wird. Dabei bleibt der Stromkreis  A noch geschlossen (Stellung der     Fig.    1). Erst beim  Herausziehen des Schlüssels 6 wird der Stromkreis  A unterbrochen.  



  Solche Kontaktvorrichtungen können zweckmä  ssig bei Benzinsäulen mit Selbstbedienung verwendet  werden. Der Stromkreis A wäre in einem solchen  Fall derjenige des Zählers und der Stromkreis B  derjenige des Pumpenmotors. Jedem Kunden würde    eine solche Vorrichtung und ein Zähler zugeordnet,  die nur er mit seinem Schlüssel betätigen könnte.  



  Man könnte ferner mehr als zwei Kontaktpaare  vorsehen, die der Reihe nach durch eine     Nocke    mit  entsprechend profilierter Überhöhung geschlossen  bzw. geöffnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlüsselbetätigter elektrischer Schalter mit einem mit dem Gehäuse eine Einbaueinheit bildenden Schloss, welches Gehäuse die elektrischen Kontakt paare und den durch den Schlüssel betätigten Schalt mechanismus enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte axial verschiebbar und paarweise ver schieden lang sind, dass der Schaltmechanismus aus einer axial verschiebbaren, nicht drehbaren, Kontakt brücken entsprechend den Kontaktpaaren tragenden Nocke, einer Verstellhaube und einem einen Gleit- stein tragenden, mit dem Zylinderschloss drehfest ver bundenen Ring besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nocke und die Verstellhaube auf einen ersten Bolzen geführt und von einer Feder belastet werden, derart, dass die Verstellhaube in den Schlosszylinder hineinragt. 2. Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein zweiter Bolzen durch ein Loch der Nocke geführt ist und somit eine Drehung der selben verhindert. 3.
    Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gleitstein auf dem Umfang des Ringes drehbar gelagert ist und mit der über höhung der Nocke zusammenwirkt.
CH1461160A 1960-12-30 1960-12-30 Schlüsselbetätigter elektrischer Schalter CH381303A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3112293A1 (de) * 1981-03-27 1982-10-07 ddm hopt + schuler GmbH & Co KG, 7210 Rottweil Schluesselschalter
DE8711243U1 (de) * 1987-08-18 1987-10-08 Nixdorf Computer Ag, 4790 Paderborn Zylinderschloß mit elektrischer Schalteranordnung
EP2056319A2 (de) 2007-10-30 2009-05-06 DOM-Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG Schaltschloss

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EP2056319A3 (de) * 2007-10-30 2013-04-24 DOM-Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG Schaltschloss

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