CH381305A - Programmsteuerung - Google Patents

Programmsteuerung

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Publication number
CH381305A
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Authority
CH
Switzerland
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program
switching
program control
cards
card
Prior art date
Application number
CH8761A
Other languages
English (en)
Inventor
Pluecker Eugen
Felinger Horst
Tesch Bernhard
Original Assignee
Homann Werke
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Publication date
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/02—Details
    • H01H43/04—Means for time setting
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F34/00—Details of control systems for washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F34/28—Arrangements for programme selection, e.g. control panels therefor; Arrangements for indicating programme parameters, e.g. the selected programme or its progress
    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00—Program-control systems
    • G05B19/02—Program-control systems electric
    • G05B19/04—Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/12—Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers
    • G05B19/14—Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers using punched cards or tapes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Programmsteuerung       Die Erfindung betrifft eine Programmsteuerung,  insbesondere von Waschmaschinen,     mittels    auswech  selbarer Programmträger, z. B. Loch- und Relief  karten, so dass durch Wechsel der Programmkarten  die verschiedensten Programme wählbar sind.  



  Die bekannten Anordnungen haben Karten mit  einer grossen Zahl     nebeneinanderliegender    Bahnen,  die über Kugeln oder     Fühlhebel    abgetastet werden  und entsprechend angeordnete Mikroschalter betäti  gen. Diese haben nur eine begrenzte Schaltleistung,  so dass für das     Reversieren,    die Umschaltung z. B. von  Waschen auf Schleudern und die Ein- und Aus  schaltung der Heizung besondere Schaltschütze not  wendig sind.  



  Die Erfindung will nicht nur Schaltschütze ver  meiden, sondern auch die     Abtastung    der Karten ver  einfachen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch  ermöglicht, dass ein festes Programm auf einer mo  torangetriebenen     Schaltwalze    gespeichert ist, die auf  zwei verschiedene Antriebsgeschwindigkeiten um  schaltbar ist, und die Umschaltung durch Karten  gesteuert wird, die mit     hintereinanderliegenden    Mar  kierungen für die einzelnen Programmphasen ver  sehen sind.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Pro  grammkarte wesentlich schmäler ausgelegt werden  kann, insbesondere Streifenform bekommt, und sich  die Schaltmittel zur     Abtastung    der Karte entspre  chend verringern. Die Schaltwalze kann Kontakt  federsätze betätigen, die eine grössere Leistung schal  ten als Mikroschalter. Die     Abtastung    der Karte kann  durch     Kontaktfedersätze.    erfolgen, die unmittelbar  durch die Karte gesteuert werden, so dass Zwischen  glieder, wie Kugeln oder     Fühlhebel,    wegfallen.  



  Ferner kann der Motor zum Antrieb der Schalt  walze und der Karte beim Einschieben der Karte    durch die zur     Abtastung    der Karte dienenden Schalt  mittel eingeschaltet werden. Die     Antriebsgeschwindig-          keit    der     Schaltwalze    wird     zweckmässigerweise    in Ab  hängigkeit von den Markierungen der Karte derart  gesteuert, dass die     Schaltwalze    während der Länge  der Markierungen mit einer geringeren Geschwindig  keit angetrieben wird als zwischen den Markie  rungen. Die Schaltwalze läuft dann so lange im  Schnellgang, bis auf der Karte eine Markierung er  reicht ist.

   Bei Erreichen einer Markierung wird die  Geschwindigkeit umgeschaltet und diese beibehalten  bis zum Ende der Markierung.  



  Die Erfindung soll an Hand der schematischen  Figuren beispielsweise näher erläutert werden.  



       Fig.    1 zeigt eine Abwicklung des festen Pro  grammes;       Fig.    2 den entsprechenden Lochstreifen in der  Draufsicht,       Fig:    3 die     Abtasteinrichtung    im Querschnitt mit  den dazugehörigen Schaltmitteln,       Fig.    4 einen Längsschnitt nach der Linie     I-II     der     Fig.    3.  



  In     Fig.    1 bedeuten E die Zeit für den Wasser  einlauf,<I>VW</I> die Zeit für die     Vorwäsche,   <I>A</I> die Zeit  für den Wasserablauf und KW die Zeit für die Klar  wäsche in ihrer     maximalen    Dauer. An diese schliessen  sich unter Zwischenschaltung weiterer Ab- und Ein  laufzeiten die maximalen Zeiten für das erste Spülen,  das Schleudern und das zweite     Spülen    an. Die       Maximalzeiten    werden je nach Lochung der Streifen  verkürzt. Auf dem Streifen 1     beginnt    die     Vorwäsche     VW bei<I>a</I> und die     Klarwäsche    KW bei<I>b.</I> Ent  sprechend sind auf dem Streifen 1 die Ausschnitte  2 und 3 vorgesehen.

   Der Ausschnitt 2 endet mit  dem Ablauf der     Vorwäsche   <I>VW,</I> der Abschnitt 3  mit dem Ende der Klarwäsche KW. Beide Aus-      schnitte 2 und 3 sind kürzer als die Ausschnitte<I>VW</I>  und KW des     Programmes,    das in bekannter Weise,  z. B. auf     Nockenscheiben,    gespeichert ist.  



  Die Karte 1 ist seitlich in den Schienen 4 ge  führt, welche verhindern, dass die Karte sich von  der Unterlage 5 abhebt. Auf den Schienen 4 ist- die  durchsichtige Scheibe 6 befestigt, die den Streifen 1  nach dem Einschieben abdeckt. Die Unterlage 5 hat       Durchbrechungen    7 für das Zahnrad 8 und das  Isolierstück 9 des     Kontaktfedersatzes    10.

   Der     Kon-          taktfedersatz    10 erstreckt sich in Richtung des  Kartentransportes     (Pfeil)    und ist so angeordnet, dass  der Federsatz unmittelbar beim Einschieben der  Karte betätigt     wird.    Die Betätigung erfolgt durch  das Isolierstück 9, das beim Einschieben der Karte  niedergedrückt wird und bei     Auftreffen    und einem  Ausschnitt 2, 3 usw. in diese Ausschnitte eintritt.  Der Federsatz 10 besteht aus zwei Kontaktpaaren,  die in bekannter Weise abwechselnd geschlossen  werden, und zwar wird beim Niederdrücken des  Isolierstückes 9 der Stromkreis für den Motor 11  geschlossen, der das Zahnrad 8 für den Karten  transport und die     Schaltwalze    12 antreibt.

   Diese ist  mit dem Motor 11 einmal- unmittelbar und einmal  über ein     Reduziergetriebe    13 gekuppelt. Die Kupp  lung wird von dem Schaltmagneten 15 gesteuert,  und zwar so, dass der Schaltmagnet bei seinem An  sprechen das Getriebe 13     zwischenschaltet,    so dass  die Schaltwalze 12 mit verringerter Geschwindigkeit  angetrieben wird.  



  Das Zahnrad 8 kommt beim Einschieben der  Karte 1 mit den Lochungen 14 in Eingriff, die sich  über die ganze Streifenlänge erstrecken. Dabei wer  den folgende Schaltvorgänge ausgelöst:  Durch Niederdrücken des     Isolierstückes    9 wird  der Motor 11 angeschaltet und die     Schaltwalze    12  unmittelbar vom Motor, d. h. im -Schnellgang ange  trieben. Der Motorstrom bleibt über die     Schaltwalze     12     eingeschaltet,    bis das Schaltprogramm abgelaufen  ist. Beim Auftreffen des Isolierstückes 9 auf den  Ausschnitt 2 wird das obere Kontaktpaar des Feder  satzes 10 und damit der Stromkreis für den Schalt  magneten 15 geschlossen. Der     Schaltmagnet    15  schaltet das Getriebe 13 ein.

   Die     Schaltwalze    12  läuft nun mit     verringerter    Geschwindigkeit bis zum  Ende des Ausschnittes 2.     Dann    wird das Isolier-    stück 9 wieder niedergedrückt, der     Schaltmagnet    15  stromlos und das Getriebe 13 ausgeschaltet. Die       Schaltwalze    12 läuft wieder im Schnellgang. Die  selben Vorgänge wiederholen sich bei Auftreffen auf  den Ausschnitt 3 usw.  



  Die Schaltwalze 12 wird durch     Kontaktfedersätze     16 abgetastet, die unmittelbar die Schaltmagnete zur  Steuerung des Wasser Ein- und Auslaufes, die  Heizung sowie das Schleudern und     Reversieren        ein-          und    ausschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Programmsteuerung, insbesondere für Waschma schinen, mit auswechselbaren Programmträgern, da durch gekennzeichnet, dass ein festes Programm auf einer motorangetriebenen Schaltwalze (12) gespei chert ist, die auf zwei verschiedene Antriebsge schwindigkeiten umschaltbar ist, und die Umschal tung durch Karten (1) gesteuert wird, die mit hinter- einanderliegenden Markierungen (2, 3) für die ein zelnen Programmphasen versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Programmsteuerung nach Pätentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abtastung der Karten (1) durch Schaltmittel (9, 10) erfolgt, die den Antrieb für die Karten und die das feste Programm speichernde Schaltwalze (12) einschalten. 2. Programmsteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Karten (11) abtastenden Schafmittel (9, 10) die Antriebsgeschwindigkeit der Schaltwalze (12) um schalten. 3.
    Programmsteuerung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwalze (12) beim Durchlauf der Mar kierungen der Karte (1) mit einer geringeren Ge schwindigkeit angetrieben wird als zwischen den Markierungen. 4. Programmsteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltmittel (9, 10) Kontaktfedersätze verwendet werden.
CH8761A 1960-02-24 1961-01-04 Programmsteuerung CH381305A (de)

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