CH381306A - Schaltungsanordnung mit Antriebsmotor zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen - Google Patents
Schaltungsanordnung mit Antriebsmotor zur Vorgabe von Sollwerten und SteuergrössenInfo
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- G05B19/07—Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the program is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters or transistors
- G05B19/075—Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the program is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters or transistors for delivering a step function, a slope or a continuous function
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- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
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Description
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Schaltungsanordnung mit Antriebsmotor zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen Der Patentanspruch I des Hauptpatentes bezieht sich auf ein Verfahren zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen, bei dem diese Grössen einem Energiespeicher mit kapazitivem Verhalten entnommen werden, der aus einer Spannungsquelle über einen Vorwiderstand gespeist wird, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der über den Vorwiderstand erzeugte konstante Strom zur Auf-, Ent- und Umladung des Energiespeichers über eine Schalteinrichtung verwendet wird, die von der Differenz zwischen der Spannung an dem Energiespeicher und einer Vorgabespannung gesteuert wird und die erforderliche Stromrichtung bestimmt.
Die mit dem Patentanspruch Il des Hauptpatentes beanspruchte Schaltungsanordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I des Hauptpatentes ist dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Halbleiterelementen gebildete Schalteinrichtung vorgesehen ist, bei der eine Ventilanordnung mit einer Vorspannung versehen ist, welche durch die Differenz zwischen der Spannung an dem Energiespeicher und der Vorgabespannung gebildet wird.
Mit den vorgenannten Massnahmen sollte eine weitgehende zeitlineare Drehzahländerung des jeweiligen Antriebsmotors erzielt werden. Sofern nun bei Verwendung von Gleichstrom-Nebenschlussmotoren ein zusätzlicher Feldschwächbereich vorgesehen ist, würde ein zeitlinearer Drehzahlanstieg einen mit zunehmender Feldschwächung ansteigenden Ankerstrom bedingen. Dies ist jedoch aus Kommutierungsgründen unerwünscht und wird daher lediglich in Sonderfällen angewendet. Vielmehr wird man bestrebt sein, entweder den Ankerstrom auch im Feldschwächbereich auf einen bestimmten Spitzenwert zu begrenzen oder aber sogar den Ankerstrom mit zunehmender Drehzahlerhöhung, das heisst zunehmender Feldschwächung herabzusetzen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungs- anordnung der genannten Art, d. h. zur Vorgabe von Sollwerten und von Steuergrössen nach Patentanspruch II des Hauptpatentes, mit einem Antriebsmotor. Erfindungsgemäss sind zur Vorgabe einer Betriebsgrösse für den Antriebsmotor Mittel vorgesehen, die den Betrag des Stromes zur Auf-, Ent- und Umladung des Energiespeichers in Abhängigkeit von der Feldschwächung des Antriebsmotors ändern.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert.
In Fig. 1 wird die Sollwertspannung US an den Klemmen 17 und 18 einem Kondensator 1 entnommen. Die an den Klemmen 15 und 16 angeschlossenen gegenläufig verstellbaren Abgriffe des Führungs- grössengeber-Widerstandes 2, der an einer festen Gleichspannung liegt, geben eine Führungsgrössenspannung Uso vor, die einer bestimmten Drehzahl- oder Ankerspannung eines Antriebsmotors entspricht.
Solange die Spannung Uso an den Klemmen 15 und 16 und die Spannung Us an den Klemmen 17 und 18 einander nicht gleich sind, wird durch die aus den Trockengleichrichtern 3 bis 6 bestehende Ventileinheit ein konstanter Strom auf den Kondensator 1 geschaltet, um diesen ent-, auf- oder umladen zu können. Die zeitliche Spannungsänderung an dem Kondensator wird dann zur Vorgabe der gewünschten zeitlichen Drehzahländerung des nicht dargestellten Antriebes verwendet.
Zur Korrektur der durch die unterschiedlichen Durchlasswiderstände der Trockengleichrichter 3 bis 6 entstehenden Fehler dient der Justierwiderstand 12. Der relativ hohe Blindwiderstand des stromsteuernden Magnetverstärkers 7 bewirkt eine weitgehende Lastunabhängigkeit des durch ihn fliessenden Stromes, der durch die an den Klemmen 13 und 14 liegende Wechselspannung erzeugt wird. Der Transformator 8 dient zur Anpassung seiner primären Wechselstromgrössen an
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die gewünschten elektrischen Grössen der Gleichstromseite des Gleichrichters 9. Der Trockengleichrichter 9 in Brückenschaltung richtet den Wechselstrom gleich.
Der Kondensator 10 dient zur Glättung. Der Widerstand 11 ist erforderlich, um auch bei plötzlicher Sollwertspannung den Strom über den in Brückenschaltung angeordneten Gleichrichter 9 in jedem Fall konstant zu halten und immer eine positive Ausgangsklemmenspannung des Gleichrichters 9 zu gewährleisten. Über die Vormagnetisierungswicklung des stromsteuernden Magnetverstärkers 7 mit den Klemmen 19 und 20 wird ein dem Feldstrom des Gleichstromantriebsmotors proportionaler Strom geleitet. Im Feldschwächbereich wird daher der stromsteuernde Magnetverstärker weniger ausgesteuert, so dass der Ladestrom des Kondensators sich verringert und damit auch die zeitliche Drehzahländerung verkleinert wird.
Fig. 2 zeigt eine andere Möglichkeit zur kontinuierlichen Änderung des Kondensatorladestromes. Der konstante, das heisst lastunabhängige Strom wird durch den hohen Blindwiderstand des Kondensators 21 erzeugt. Parallel zu den Sekundärklemmen des Anpassungstransformators 8 ist wechselstromseitig durch einen stromsteuernden Magnetverstärker 22, der annähernd umgekehrt proportional dem Feldstrom des oder der Antriebsmotoren erregt wird, ein Nebenschluss gebildet. In diesem Fallewirdder stromsteuernde Magnetverstärker nach Überschreiten des Drehzahlwertes, bei dem die Feldschwächung einsetzt, mit zunehmender Drehzahl zunehmend vormagnetisiert.
Das kann, wie in Fig. 2 dargestellt, derart geschehen, dass die Vormagnetisierung oberhalb des durch Vorspannung 23 und Gleichrichterbrückenschaltung 24 bestimmten Schwellwertes des Drehzahl-Sollwertes einsetzt.
In entsprechender Weise ist es gemäss Fig.2a möglich, das Einsetzen der Feldschwächung durch Messung des Drehzahl-Istwertes zu erfassen. Ein am Istwertgeber 27 abgegriffener Spannungswert wird über einen Ohmschen Spannungsteiler 25, 26 der Gleichrichterbrückenschaltung 24 zugeführt, die durch die Gleichspannungsquelle 23 vorgespannt ist. Nach Überschreiten des durch letztere bestimmten Schwell- wertes wird der stromsteuernde Magnetverstärker 22 mit zunehmendem Drehzahl-Istwert zunehmend vormagnetisiert.
Ausführungsbeispiele für eine stufenweiseÄnderung des Ladestromes in Abhängigkeit von der Motorenfelderregung zeigen die Fig. 3 und 4.
In Fig. 3 ist der Anpassungstransformator 8 mit Anzapfungen versehen. Ein über einen Shunt 30 (Klemmen 31 und 32) vom Feldstrom erregtes Relais 28 liegt mit seinem Arbeitskontakt 29 an der Transfor- matoranzapfung mit der kleineren Windungszahl. Sinkt nun der Feldstrom unter seinen Nennwert, so fällt das Relais ab, und sein Kontakt 29 wird an eine Anzapfung, die einer höheren Windungszahl entspricht, gelegt. Um das Durchflutungsgleichgewicht auf der Primär- und Sekundärseite des Transformators aufrechtzuerhalten, wird der Sekundärstrom des Trans- formators und damit der Ladestrom des Kondensators 1 kleiner.
Selbstverständlich ist es möglich, mehrere auf unterschiedliche Feldströme ansprechende Stromrelais vorzusehen, die eine sinngemässe Änderung des Ladestromes bewirken.
In Fig. 4 ist eine Steuerung des Feldstromes des Antriebsmotors dargestellt. Das Motorenerregerfeld 36 wird über den Feldsteller-Widerstand 35 von der Gleichspannungsquelle 37 erregt. Der Anpassungstransformator 8 ist mit mehreren Anzapfungen versehen, an die ein verstellbarer Abgriff 33 gelegt werden kann. Zwischen letzterer und der Verstelleinrichtung 34 des Feldstellers ist eine zwangläufige Kupplung vorgesehen, wodurch bewirkt wird, dass mit zunehmender Feldschwächung der Ladestrom des Kondensators zunehmend herabgesetzt wird. In diesem Fall dient die Spannung am Kondensator lediglich zur Ankerspannungsvorgabe für den Antriebsmotor.
Dadurch, dass sich die Spannungen des Blindvor- widerstandes 7 bzw. 21 und der als ohmisch anzusehenden gleichstromseitigen Belastung des Gleichrichters 9 vektoriell addieren, kann das Konstantstromverhalten bereits mit einer gegenüber bei Verwendung von nur Ohmschen Vorwiderständen kleineren Wechselspannung erreicht werden. Gleichzeitig ergibt sich hierdurch eine Leistungsersparnis.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr können die in den Figuren dargestellten Möglichkeiten, wie bereits die Erläuterungen zeigen, in sinngemässer Weise untereinander ausgetauscht und kombiniert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Vorgabe von Sollwerten und von Steuergrössen nach Patentanspruch 1I des Hauptpatentes, mit einem Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorgabe einer Betriebsgrösse für den Antriebsmotor Mittel vorgesehen sind, die den Betrag des Stromes zur Auf-, Ent- und Umladung des Erregerspeichers in Abhängigkeit von der Feldschwächung des Antriebsmotors ändern. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die den Betrag des Ladestromes mit zunehmender Feldschwächung herabsetzen. 2.Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen stromsteuernden Magnetverstärker (7), der in Reihe mit einer@den Strom erzeugenden Wechselspannungsquelle liegt und proportional dem Feldstrom des Antriebsmotors erregt wird. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, bei der der Auf-, Ent- und Umladestrom ein gleichgerichteter Wechselstrom ist, gekennzeichnet durch einen für den Strom wechselstromseitig einen Nebenschluss darstellenden stromsteuernden Magnetverstärker (21), der umgekehrt proportional dem Feldstrom des Antriebsmotors erregt wird (Fig. 2). <Desc/Clms Page number 3> 4.Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der stromsteuernde Magnetverstärker (21) oberhalb eines durch eine Gleichrichtereinheit (24) und eine Vorspannung (23) gebildeten Schwellwertes des Drehzahl-Sollwertes mit zunehmendem Sollwert zunehmend vormagnetisiert wird (Fig. -2). 5. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der stromsteuernde Magnetverstärker oberhalb eines durch eine Gleichrichtereinheit (24) und eine Vorspannung (23) gebildeten Schwellwertes des Drehzahl-Istwertes (25, 26, 27) mit zunehmendem Istwert zunehmend vormagnetisiert wird (Fig. 2a). 6.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, mit denen der Ladestrom des Kondensators (1U) stufenweise über Anzapfungen eines Anpassungstransformators (8) geändert wird. 7. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum stufenweisen Umschalten der Transformatorenanzapfungen mindestens ein vom Feldstrom erregtes Stromrelais (28) vorgesehen ist (Fig. 3). B. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch b, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwangläufige Kupplung zwischen der Verstelleinrichtung (34) des Feldstellers (35) und der Verstelleinrichtung (33) des Transformators (8) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24182A DE1079163B (de) | 1956-02-24 | 1956-02-24 | Einrichtung zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergroessen mit einem definierten, vorzugsweise nahezu zeitlinearen Verlauf |
| DEL28058A DE1098585B (de) | 1956-02-24 | 1957-07-12 | Einrichtung zur zeitabhaengigen Drehzahl- oder Ankerspannungsvorgabe fuer einen Gleichstrom-Nebenschlussmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH381306A true CH381306A (de) | 1964-08-31 |
Family
ID=29585004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6075658A CH381306A (de) | 1956-02-24 | 1958-06-17 | Schaltungsanordnung mit Antriebsmotor zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT212440B (de) |
| CH (1) | CH381306A (de) |
| DE (1) | DE1098585B (de) |
-
1957
- 1957-07-12 DE DEL28058A patent/DE1098585B/de active Pending
-
1958
- 1958-06-17 AT AT423458A patent/AT212440B/de active
- 1958-06-17 CH CH6075658A patent/CH381306A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT212440B (de) | 1960-12-12 |
| DE1098585B (de) | 1961-02-02 |
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