CH381379A - Schlafsack - Google Patents

Schlafsack

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CH381379A
CH381379A CH8244359A CH8244359A CH381379A CH 381379 A CH381379 A CH 381379A CH 8244359 A CH8244359 A CH 8244359A CH 8244359 A CH8244359 A CH 8244359A CH 381379 A CH381379 A CH 381379A
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CH
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filling
fillings
sleeping bag
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plates
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Application number
CH8244359A
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English (en)
Inventor
Billerbeck Gerd
Original Assignee
Rheinische Dauendecken Fabrike
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00—Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/08—Sleeping bags
    • A47G9/086—Sleeping bags for outdoor sleeping

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  • Bedding Items (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


      Schlafsack       Bei Schlafsäcken, wie sie für Sport-, Zelt-, Cam  pingzwecke benutzt oder in Sanatorien zur Durch  führung von Liegekuren     angewandt    werden, besteht  bisher die     Schlafsackwandung    aus einer     einzigen,     zwischen einem Ober- und Unterstoff versteppten  Füllung.

   Da der Werkstoff der Füllung hierbei auf  die     klimatischen    Verhältnisse, die beispielsweise beim  Zelten auftreten, abgestimmt werden muss und aus  Material besteht, das eine     verhältnissmässig    geringe       Hygroskopizität    aufweist, um den Schläfer vor Bo  den- und Luftfeuchtigkeit zu schützen, ist es unaus  bleiblich, dass dieselbe Füllung auch die Feuchtig  keit zurückweist, die durch den Schläfer selbst ent  wickelt wird und die bekanntlich in Form von Haut  ausdünstungen,     Schweissabsonderungen    usw.     auftritt.     Dadurch entsteht die bekannte, bereits bei Gummi  mänteln unangenehme Empfindung eines treibhaus  ähnlichen Klimas innerhalb des Schlaf-, Liege- oder  Wärmesackes;

   ein derartiges Klima ist ungesund,  gibt zu Erkältungen Anlass und wirkt sich minde  stens auf den natürlichen, gesunden Schlaf nach  teilig aus. Es widerspricht also eine derartige be  kanntgewordene     Schlafsackausbildung    der Erfüllung  der     Forderung,    dass nicht nur mit geringstem Ge  wicht der Füllung ein Höchstmass an Wärme  isolation erzielt     wird,    sondern darüber hinaus Luft  durchlässigkeit sowie vor     allem    Entfernung der Haut  ausdünstungen sowie der Schweissabsonderungen ge  währleistet werden.

   Dazu     kommt,    dass gerade die  nichthygroskopische Faser nicht die bekannte, hohe       Bauschelastizität    der hygroskopischen Faser, als die  die Schafschurwolle an erster Stelle zu nennen ist,  aufweist. Eine möglichst hohe     Bauschelastizität    wird  deshalb erstrebt, weil sich Luftschichten höchster       Wärmeisolierfähigkeit    zwischen den Fasern bilden  und dort stehen bleiben, also bei Bewegungen der    Füllung nicht ihrerseits bewegt und verdrängt wer  den.  



  Ausser den bereits geschilderten     Nachteilen    ist  noch erwähnenswert, dass die Steppnähte zur     Bildung     von Kühlstellen führen, weil sich selbst eine etwaige  geringe     Bauschelastizität    an diesen Stellen nicht aus  wirken     kann.    Die besonders wärmeisolierenden Luft  polster entfallen also an diesen Stellen, und die       Gesamtwärmeisolation    des Schlafsackes bleibt unzu  reichend.  



  Um die Nachteile der bekannten Schlafsäcke zu  vermeiden, wird erfindungsgemäss ein Schlafsack  vorgeschlagen, der sich dadurch auszeichnet, dass  seine Wandung aus mindestens zwei Platten je mit  zwischen Ober- und Unterstoffen gehaltenen Fül  lungen besteht, welche Füllungen durch verschie  dene Werkstoffe gebildet werden, wobei der Werk  stoff der näher zum Körper hin gelegenen Füllung  oder Füllungen stärker hygroskopisch ist als der  Werkstoff der aussenliegenden Füllung oder der  mehr nach aussen     liegenden    Füllungen.

   Nachstehend  werden Ausführungsbeispiele der     Erfindung    erörtert:  Insbesondere kann     eine    derartige     Schlafsackwandung     aus zwei Platten mit je einer jeweils mit dem     Ober-          und    Unterstoff versteppten Füllung verschiedener  Wasser- bzw. Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit beste  hen, wobei die Füllung der dem Körper zugewand  ten Platte     wasser-    bzw. feuchtigkeitsaufnahmefähi  ger ist als die     aussenliegende    Platte.

   Weisen diese  Platten nur an ihren Randbegrenzungen lösbare Ver  bindungsmittel auf, so erreicht man auf diese Weise  die Bildung einer sich über die Plattenoberfläche er  streckenden, durchgehenden Luftschicht, die noch  mals ihrerseits unabhängig von den durch die       Bauschelastizität    der Werkstoffe gehaltenen Luftan  sammlungen,     zu    einer besonders weitgehenden Ge-           samtwärmeisolierung    des Sackes     führt.    Den Forde  rungen der Hygiene ist dabei     vollkommen    genügt.

         Während    die zum Körper zu gelegene Platte durch  ihre hygroskopische Füllung in der Lage ist, die  beim Schlafen entwickelte Feuchtigkeit und die  Schweissabsonderungen aufzunehmen, hält die nicht  hygroskopische Füllung der Aussenplatte die     Boden-          und    Luftfeuchtigkeit ab, so dass diese den Schläfer  nicht     erreicht.     



  Die lösbaren Verbindungen dienen dazu, den  Zwischenraum des Schlafsackes zwischen den ein  zelnen Platten und     damit    diese selbst im nicht be  nutzten Zustand entlüften zu können. Die Erfahrung  hat jedoch gezeigt, dass die Luftdurchlässigkeit der       zum    Körper hin gelegenen Platte bzw. Füllung  ihrerseits so gross ist, dass eine ausreichende Aus  lüftung aller Platten und -der Zwischenräume zwi  schen ihnen auf dem Wege über die innenliegenden  Füllungen     möglich    ist. Werden jedoch lösbare Ver  bindungen benutzt, so werden sie zweckmässig in  Form von Reissverschlüssen,     Druckknopfnähten    oder  dergleichen     ausgeführt.     



       Zweckmässig    verlaufen die     Steppnähte    der Plat  ten einer Sackwandung im Verhältnis versetzt zuein  ander, so dass keine Kühlstellen entstehen. Das kann  beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die       Steppnähte    verschiedene     Musterungen    aufweisen  oder dass die Grösse der abgesteppten Flächen in den       Füllungen    wechselt.

   Jedenfalls ist es unzweckmässig,  die Steppnähte sich deckend verlaufen zu lassen, da  es ein besonderer Vorteil des Aufbaues der Sack  wandung eines     Ausführungsbeispieles    der Erfindung  ist, dass durch     nichtübereinstimmenden    Verlauf der  Steppnähte das Auftreten von Kühlstellen völlig ver  mieden werden kann.  



  Als Werkstoff für die stark hygroskopische Fül  lung kann ein Wollvlies benutzt werden, ohne dass  andere     Werkstoffe    ausscheiden. Als Werkstoff für  Füllungen geringerer     Hygroskopizität    eignen sich  Chemiefasern oder Mischungen, die Chemiefasern  als Mischungsbestandteil enthalten. In beiden Fällen  sind weitere natürliche und     tierische    Faserstoffe,  insbesondere in Form von Mischungsanteilen, nicht  ausgeschlossen. .  



  Als Ober- und Unterstoffe     kommen    alle bekann  ten Stoffe in Betracht. Als Unterstoffe wird man je  doch hauptsächlich Leicht- oder Gittergewebe, Win  delmull,     Gewirke,    Gestricke oder ähnliche benutzen,  um die Luftdurchlässigkeit zu fördern.  



  Die Zeichnung gibt ein     Ausführungsbeispiel    der       Erfindung    wieder.  



       Fig.    1 gibt eine Draufsicht auf den Schlafsack  bei etwas zurückgeschlagener, oberer     Schlafsackwan-          dung    wieder.  



       Fig.    2 gibt die Ansicht auf ein aus der oberen  Platte der oberen     Schlafsackwandung    herausgeschnit  tenes Feld zwischen angrenzenden     Steppnähten    wie  der, so dass die untere, dem Körper zugewandte  Platte sichtbar wird.         Fig.    3 gibt einen senkrechten Längsschnitt durch  eine     Schlafsackwandung    wieder.  



  Wie     Fig.    2 erkennen     lässt,    besteht jede der beiden       Schlafsackwandungen    1, 2, die in     Fig.    1 sichtbar  sind, aus je einem Oberstoff 21, einer Füllung 22 und  einem Unterstoff 23, beziehungsweise aus einem  Oberstoff 24, der in     Fig.    2 nicht sichtbaren, unter  dem Oberstoff 24 liegenden Füllung 25 und dem  Unterstoff 26, der in     Fig.    1 wieder sichtbar ist. In  entsprechender Weise kann die     Schlafsackwandung    1  aus zwei oder mehr Platten     gleichartigen    Aufbaues  bestehen.

   Die in     Fig.    2 nicht sichtbare Füllung 25,  die dem Körper näher ist als die Füllung 22, be  steht aus einem hygroskopischen Werkstoff, bei  spielsweise aus einem     Schafwollvlies.    Dagegen besteht  die Füllung 22 aus Faserstoffen, die weniger hygro  skopisch     sind,    also beispielsweise aus Chemiefasern  oder Chemiefasern enthaltenden Mischungen.

   Als  Unterstoff 26     kommen    hauptsächlich Gittergewebe,       Windelmull,    Gewirke, Gestricke oder ähnliche Stoffe  in Betracht, an die sich die Füllung 25     ansteppen     lässt.     Allgemein    geeignet sind Trikotstoffe, Rund  stuhlware,     Interlock,        Kettrikot    und Gewebe schlecht  hin. Sämtliche Figuren lassen dabei die Steppnähte  erkennen, mittels derer die Füllungen an ihrem  Platz gehalten werden.

   So ist beispielsweise die Fül  lung 22 zwischen nach Art von grossen Karos ange  ordneten     Steppnähten    27 gehalten, während die Fül  lung 25 zwischen     rhombenartig    angeordneten Stepp  nähten 28 kleineren Abstandes gehalten ist.     Fig.    3  lässt erkennen, dass sich dadurch zwischen den beiden  Platten 21, 22, 23, 27 und 24, 25, 26, 28 eine  Luftschicht 29 auszubilden vermag, die über die  gesamte     Schlafsackwandung    reicht und über deren  gesamte Fläche durchgeht, so dass eine starke Wärme  isolation insgesamt erreicht wird.

   Dabei vermag  aber die Platte 24, 25, 26, 28 infolge der stark  hygroskopischen Faserstoffe, aus denen die Füllung  25 besteht, die Hautausdünstungen und Schweiss  absonderungen des     Schläfers    aufzunehmen, so dass  dieser ein     warmes,    molliges Gefühl bei der Unter  bringung im Schlafsack verspürt; anderseits hält die  weniger hygroskopische Füllung 22 der Aussenplatte  21, 22, 23, 27 die Aussenfeuchtigkeit ab, gleich  gültig, ob diese aus Boden- oder Luftfeuchtigkeit  oder aus beiden besteht. In dem gleichen Sinne  wirkt sich der Luftzwischenraum 29 aus. In üblicher  Weise kann ein Reissverschluss 3 angeordnet sein,  um die beiden     Schlafsackwandungen    1, 2 mitein  ander zu verbinden.

   Ein Reissverschluss dieser     Art     könnte auch anstelle der Naht 30 vorgesehen sein,  die zur, Verbindung der beiden Platten 21, 22, 23,  27 und 24, 25, 26, 28 an ihrem Rand dient,  wenn der Zwischenraum 29 ab und zu freigelegt  werden soll, um ihn möglichst weitgehend entlüften  zu können.  



  Die angegebene Anordnung und Ausbildung  der     Steppnähte    mit grösseren Karos und klei  neren     Rautenformen    führt dazu, dass die Steppnähte  einer Platte     disgruent    verlaufen, so dass keine Kühl-      stellen entstehen, die sich auf den     Schläfer    nach  teilig auswirken könnten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlafsack, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wandung aus mindestens zwei Platten (1, 2), je mit zwischen Ober- (21, 24) und Unterstoffen (23, 26) gehaltenen Füllungen (22, 25), besteht, welche Fül lungen durch verschiedene Werkstoffe gebildet wer den, wobei der Werkstoff der näher zum Körper hin gelegenen Füllung oder Füllungen stärker hy groskopisch ist als der Werkstoff der aussenliegenden Füllung oder der mehr nach aussen liegenden Fül lungen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sack nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Schlafsackwandung (1, 2) aus zwei Platten mit je einer jeweils mit dem Ober- (21, 24) und Unterstoff (23, 26) versteppten Fül lung (22, 25) besteht, welche beiden. Füllungen verschiedene Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeiten besit- zen, wobei die Füllung der am Körper anliegenden Platte die feuchtigkeitsaufnahmefähigere ist. 2.
    Sack nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten nur an ihren Randbegrenzungen lösbare Verbindungsmittel (30) aufweisen. 3. Sack nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steppnähte (27, 28) der Platten einer Schlafsackwandung im Verhältnis zueinander versetzt verlaufen, so dass keine Kühlstellen enstehen. 4. Sack nach Patentanspruch, dadurch. gekenn zeichnet, dass die stark hygroskopische Füllung aus einem Wollvlies besteht. 5.
    Sack nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Füllung geringerer Hygroskopi- zität Chemiefasern enthält.
CH8244359A 1959-01-02 1959-12-28 Schlafsack CH381379A (de)

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