CH381482A - Stützwagen zum Verlegen von schweren Rohren - Google Patents

Stützwagen zum Verlegen von schweren Rohren

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CH381482A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chassis
support
pipe
cylinder
boom
Prior art date
Application number
CH1137060A
Other languages
English (en)
Inventor
Straub Hermann
Original Assignee
Sulzer Ag
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L1/00Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
    • F16L1/024Laying or reclaiming pipes on land, e.g. above the ground
    • F16L1/06Accessories therefor, e.g. anchors
    • F16L1/065Accessories therefor, e.g. anchors fixed on or to vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description


  Stützwagen zum Verlegen von schweren Rohren    Die Erfindung bezieht sich auf einen Stützwagen  zum Verlegen von schweren Rohren grossen Durch  messers, welcher ein Fahrgestell ausserhalb der Stirn  enden des zu verlegenden Rohres und einen sich  gegen die Innenseite der Rohrwand abstützenden, in  das Ende des Rohrstückes hineinragenden Ausleger  aufweist.  



  Für den Transport von schweren Rohren, z. B.  beim Bau von Druckleitungen von Wasserkraftwer  ken, sind sehr oft die Geleise nicht auf gleichem  Niveau verlegt, so dass sich kleine Unebenheiten zwi  schen den beiden Schienen ergeben. Diese Höhendif  ferenz der Schienen führt sehr leicht dazu, dass - be  sonders in Kurven - die das Rohr tragenden Stütz  wagen entgleisen.  



  Diese Unfälle sollen durch die Erfindung mög  lichst verhindert werden. Sie besteht deshalb     darin,     dass jeder Ausleger mit seinem Fahrgestell über eine  hydraulische Ausgleichsvorrichtung verbunden ist,  welche beidseitig der Mittelachse des Fahrgestells je  einen Zylinder aufweist, und dass die Druckräume  dieser Zylinder über eine Rohrleitung miteinander in  Verbindung stehen.  



  Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung wird  ausserdem das Auf- und Abladen der Rohre sehr er  leichtert.  



  Dabei ist es vorteilhaft, dass jeder Zylinder mit  einem Absperrventil versehen ist.  



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus nachfol  gender Beschreibung im Zusammenhang mit der  schematischen Zeichnung.  



       Fig,    1 zeigt eine Aufsicht auf einen erfindungs  gemäss ausgebildeten Stützwagen, wobei die eine  Querverbindung des Auslegers teilweise im Schnitt  gezeigt ist.  



       Fig.    2 ist ein Schnitt längs der Linie     1-I    von       Fig.    1.         Fig.    3 stellt eine Stirnansicht des Stützwagens dar,  gesehen in Richtung des Pfeiles A von     Fig.    1.  



       Fig.    4 gibt in einem anderen Massstab einen  Schnitt durch einen der hydraulischen     Verstellzylin-          der    wieder.    Gleiche Teile sind in den     einzelnen    Figuren mit  den gleichen Bezugsziffern versehen.  



  In den     Fig.    1 bis 3 sind über eine Platte 1 je  zwei Räder 2 mittels Bolzen 4 zu einem Radsatz ver  bunden. Die beiden Radsätze bilden das Fahrgestell  und werden über eine Spurstange 6 in ihrem gegen  seitigen Abstand festgelegt. In der Mitte der Platte 1  ist ein Drehzapfen 5 angebracht, der in seinem oberen  Teil den Kolben     (Fig.4)    der hydraulischen Aus  gleichsvorrichtung 7 bildet. Über den Zylinder 8       (Fig.    4) dieser Ausgleichsvorrichtung wird eine Hülse  9 und eine Distanzbüchse 10 geschoben. An die  Hülse 9 sind die Längsträger 11 bzw.     lla    des Aus  legers angeschweisst. Sie bestehen aus rohrartigen  Stücken, die so miteinander verbunden sind, dass der  Auslegerrahmen abgewinkelt ist.

   Im Zusammenwir  ken mit der Distanzbüchse 10 lassen sich dadurch vier  verschiedene Höheneinstellungen des Rahmens er  zielen, wie später beschrieben wird.  



  Die beiden Längsträger 11,     lla    sind über     rohr-          förmige        teleskopartig        ineinandergreifende    Querstre  ben 12 und 12a miteinander verbunden, die mit Boh  rungen 13 versehen sind, durch welche eine Bügel  schraube 14 gesteckt ist, die die beiden Hälften des  Auslegers miteinander verbindet und durch Muttern  gehalten wird. Die Bohrungen 13 sind dabei so an  gebracht, dass sich drei verschiedene Spurweiten des  Wagens einstellen lassen, indem die     teleskopartigen     Streben 12 und 12a mehr oder weniger ineinander  geschoben werden.

   Für jede der drei Spurweiten   600, 750 und 900 mm - ist dabei eine eigene Spur-      Stange 6 vorgesehen, die den     Abstand    der beiden Rad  sätze festlegt.  



  An der Querstrebe 12, die nicht in das zu trans  portierende Rohr 20 hineinragt, ist mindestens bei  einem der zwei für einen Rohrtransport benötigten  Wagen     vorteilhafterweise    noch eine mechanische  Hebevorrichtung 15 angeschweisst, die das Hinein  ziehen des auf der Seite des schon verlegten Rohres  befindlichen Stützwagens nach dem Rohrtransport  erleichtert. Die Hebevorrichtung 15 besteht im we  sentlichen aus einer mit einem Handgriff 16     versehe-          nen    Schraubenspindel 17, die an ihrem unteren Ende  eine Stützrolle 18 trägt.

   Weiterhin ist an jedem der  beiden Längsträger 11 und     lla    ein drehbarer Auf  hängebügel 19 für das Rohr 20 angebracht, der durch  eine Schraubenspindel 21 mittels des Handgriffes 22  jeweils in einer um einen bestimmten Winkel gedreh  ten Stellung auf dem Längsträger 11 festgehalten wird.  Bei der Feststellung des Aufhängebügels 19 ist be  sonders darauf zu achten, dass der längs des Trägers  11 gemessene Abstand zwischen der Mitte der hy  draulischen Vorrichtung 7 und der Mitte der Spindel  21 möglichst einen genau vorgeschriebenen Wert er  hält, da sonst entweder die Beanspruchungen der Trä  ger 11, 11a und der Aufhängebügel 19 zu gross wer  den oder anderseits sich beim Abladen des Rohres  Schwierigkeiten ergeben, weil der Bügel 19 nicht zu  rückgeschoben werden kann.

   Das Einhalten dieses  Abstandes wird durch eine ebenfalls drehbare und       mittels    zweier Schraubenbolzen 24 feststellbare  Klemme 23 erleichtert, die ein Anschlagstück 25  hält. Wenn sich das Rohr 20 während des Transpor  tes in der richtigen Lage befindet, stösst es mit seinem  stirnseitigen Ende bzw. einer dort angebrachten  Schweisslasche gegen das Anschlagstück 25.  



  An der dem Fahrgestell abgewandten Seite besitzt  jeder Längsträger 11,     lla    noch     Abstützrollen    26, die  auch drehbar sind und durch Schraubenbolzen 27       fixiert    werden.  



  Die hydraulische Ausgleichsvorrichtung 7 setzt  sich zusammen aus einer     Handkolbenpumpe    30 be  kannter Bauart, den durch die Zylinder 8 und den  Kolben 32 gebildeten hydraulischen Druckkammern  und einem zu den hydraulischen Kammern führenden,  nur zum Teil in den Figuren gezeigten Leitungs  system 31, welches teilweise aus Schläuchen und teil  weise aus Rohrleitungen besteht. Die Handkolben  pumpe 30 ist dabei auf geeigneten Tragarmen 29  bzw. 29a montiert, die an den Längsträgern 11 bzw.       lla    befestigt sind. Die Pumpe kann dabei wahlweise  an dem einen oder dem anderen Träger befestigt  werden, wie noch ausgeführt wird. Sie besitzt ein       Rücklaufventil    35, welches vor der Betätigung der  hydraulischen Vorrichtung geschlossen wird.

   Die bei  den einzelnen Druckkammern der Ausgleichsvorrich  tung 7 sind untereinander durch eine Leitung 33 ver  bunden.  



       Fig.    4 zeigt den     Aufbau    der hydraulischen Aus  gleichsvorrichtung 7 im einzelnen. Der an der in       Fig.4    nicht dargestellten Platte 1 befestigte Dreh-    zapfen 5 setzt sich fort in dem Kolben 32. Sowohl  der Drehzapfen 5 als auch auch der Kolben 32 sind  mit Bohrungen 36, 37 und 38, 39 versehen, wovon  die erste den Durchtritt des Drucköles in den Raum  40 und die andere der Entlüftung des Raumes 41  dienen. Umschlossen ist der Drehzapfen 5 von dem  Zylinderrohr 8, in das von unten eine Führungsbüchse  43     eingewindet    ist. Durch eine Sicherungsvorrichtung  bekannter Bauart wird die Verbindung zwischen dem  Rohr 8 und der Büchse 43 gesichert.  



  Die Räume 40 und 41 im Innern des Rohres 8  werden getrennt durch eine Dichtung, die aus einem  Auflagering 44, der Packung 45, einer Scheibe 46  und der Haltemutter 47 besteht.  



  Aussen über das Rohr 8 werden die Hülse 9 des  Längsträgers 11 und die Distanzbüchse 10 geschoben,  die sich an einem Absatz 48 am Aussenradius des  Rohres 8 an dessen unterem Ende abstützen.  



  Nach oben wird der Raum 40 durch eine Muffe  49 begrenzt, die einen zentralen zylindrischen Raum  50 für die Hubbewegung des Kolbens 32 enthält. Die  gesamte Hubstrecke des Kolbens 32 beträgt 60 mm.  Um eine maximale Ausgleichsmöglichkeit für Niveau  unterschiede nach beiden Seiten zu haben, ist es dabei  vorteilhaft, wenn die Höhe des freien Raumes 50 über  dem Kolben 32 bei ebenem Niveau der Schienen  30 mm beträgt, da sich so ein Spielraum von    30 mm für den Ausgleich ergibt. Selbstverständ  lich lässt sich auch für gleiches Niveau beider Schie  nen eine andere Höhe für den Raum 50 vorgeben,  wenn die Abweichungen von der gleichen Schienen  höhe nur nach einer Seite vorhanden sind.

   Bei dieser  einseitigen Abweichung lassen sich - bei geeigneter  Einstellung des Kolbens 32 zu Beginn - bis zu 60 mm       Schienenhöhendifferenz    ausgleichen.  



  In dem oberen Teil der Muffe 49 mündet von der  Seite die Zufuhr- bzw. Ausgleichsleitung 31 bzw. 33  des Drucköles. Die Verbindung zwischen der Leitung  31 und dem Zylinderraum 50 in der Muffe 49 kann  durch ein Absperrventil 51 unterbrochen werden. Das  Ventil 51 wird durch ein Handrad 52 betätigt und  ist in einen Nippel 53     eingewindet,    der seinerseits in  den obersten     Fortsatz    der Muffe 49 geschraubt ist.  Das Absperrventil 51 hat im wesentlichen die Auf  gabe, die Stabilität des ganzen Transportes während  der Fahrt zu gewährleisten. Zu diesem Zweck müssen  an einem der beiden das Rohr tragenden Stützwagen  die Absperrventile 51 während des Transportes ge  schlossen sein.

   Die beiden Ventile 51 an dem anderen  Wagen bleiben offen und ermöglichen so einen Aus  gleich unterschiedlichen Schienenniveaus über die  Verbindungsleitung 3. Das Anheben des Rohres er  folgt durch Betätigung der Pumpe 30 nach Schliessen  des     Rücklaufventils    35 und Öffnen der Ventile 51.  Das Öl fliesst dabei durch die Leitungen 31 in den  Raum 50 und durch die Bohrungen 36, 37 in den  Raum 40. Will man den Ausleger einseitig anheben,  so wird vor Betätigung der Pumpe eines der beiden  Ventile 51 geschlossen. Wenn sich das Rohr an dem ge  hobenen Ende in der richtigen Stellung befindet, wer-      den beide Ventile 51 geschlossen gehalten, damit  während der Fahrt sich das Öl in den Zylindern nicht  über die Leitung 33 ausgleichen kann.

   An dieser Seite  ist durch das Schliessen der Ventile der mit dem Rohr  beladene Stützwagen dann stabilisiert. Sobald zwei  Wagen mit einem Rohr beladen sind, ist ganz all  gemein darauf zu achten, dass die beiden Ventile 51  an einem Wagen immer geschlossen sind, da sonst  das angehobene Rohr sehr leicht auf die Seite kippt.  



  Schliesslich befindet sich zur Entlüftung der  Räume 40 und 50 in dem oberen Teil der Muffe 49  seitlich noch ein durch ein mit einer Gewindespindel  versehenes Nadelventil 55 verschliessbarer Entlüf  tungskanal 56.  



  Wie schon     erwähnt,    lässt sich der Abstand zwi  schen der unteren Kante des Längsträgers 11 und  der oberen Kante der Schiene auf vier verschiedene  Werte einstellen. Dies wird durch die abgewinkelte  Form der Längsträger 11 und 11a im Zusammenwir  ken mit der Distanzbüchse 10 erreicht. Zwei verschie  dene Abstände ergeben sich dadurch, dass einmal   wie in den Zeichnungen dargestellt - die Hülse 9  mit dem Längsträger 11 über das Rohr 8 geschoben  wird und danach erst die Distanzbüchse 10, während  das andere Mal die Montage in umgekehrter Reihen  folge erfolgt. Zwei weitere Möglichkeiten verschie  dener Abstände erhält man durch eine Drehung des  Auslegerrahmens vor der Montage auf den hydrauli  schen Zylinder 8 um 180  gegenüber der gezeigten  Lage.

   Die Pumpe 30 ist in dieser gedrehten Lage auf  den Armen 29a des Trägers 11a montiert. Die  Schlauchleitungen werden entsprechend vertauscht  angeschlossen. Selbstverständlich sind dabei auch die  Klemme 23, der Aufhängebügel 19, die     Abstützrollen     26 und die Hebevorrichtung 15 um 180  zu drehen.  Die eingestellte Höhe lässt sich mit Hilfe der Hydrau  lik noch etwas korrigieren. Bei ebener Schienenanord  nung kann das Rohr in der untersten Stellung - diese  ist die in den Zeichnungen dargestellte - bei der der    Auslegerrahmen nach unten abgewinkelt ist, mit     Hilfe     der Hydraulik bis fast auf den Boden heruntergelassen  werden, so dass man auch bei relativ niedrigen Stollen  höhen Transporte in einwandfreier Weise durchfüh  ren kann.

   Selbstverständlich lässt sich der mit der Er  findung ausgerüstete Stützwagen auch bei abgestellter       Hydraulikvorrichtung    benützen. Allerdings werden  dann Schienenunebenheiten nicht ausgeglichen, und  die Gefahr des     Entgleisens    ist infolgedessen stark er  höht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stützwagen zum Verlegen von schweren Rohren grossen Durchmessers, welcher ein Fahrgestell ausser halb der Stirnenden des zu verlegenden Rohres und einen sich gegen die Innenseite der Rohrwand ab stützenden, in das Ende des Rohrstückes hineinragen den Ausleger aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ausleger mit seinem Fahrgestell über eine hy draulische Ausgleichsvorrichtung verbunden ist, welche beidseitig der Mittelachse des Fahrgestells je einen Zylinder aufweist, und dass die Druckräume dieser Zylinder über eine Rohrleitung miteinander in Verbindung stehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Stützwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Zylinder mit einem Absperr ventil versehen ist. 2.
    Stützwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslegerrahmen abgewinkelt und unter Verwendung von Distanzbüchsen über die Zylinder geschoben ist. 3. Stützwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Ausleger eine Hebevor richtung für das Fahrgestell angebracht ist. 4. Stützwagen nach Patentanspruch, gekennzeich net durch Mittel zur Verstellung der Spurweite des Fahrgestells.
CH1137060A 1960-10-11 1960-10-11 Stützwagen zum Verlegen von schweren Rohren CH381482A (de)

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