CH381555A - Beschlag für Fenster oder Türen - Google Patents
Beschlag für Fenster oder TürenInfo
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- CH381555A CH381555A CH485560A CH485560A CH381555A CH 381555 A CH381555 A CH 381555A CH 485560 A CH485560 A CH 485560A CH 485560 A CH485560 A CH 485560A CH 381555 A CH381555 A CH 381555A
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D3/00—Hinges with pins
- E05D3/02—Hinges with pins with one pin
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Beschlag für Fenster oder Türen Die Erfindung betrifft einen Beschlag für Fenster oder Türen. Im modernen Wohnungsbau werden in zunehmendem Masse grossflächige Fenster mit ent sprechend stark dimensionierten Rahmen verwendet. Das Gewicht solcher Fenster ist deshalb weit grösser als dasjenige der herkömmlichen Fenster, es beträgt u. U. mehr als das Doppelte derselben. Auch aus die sem Grunde führt man diese Fenster und die ent sprechenden Balkon- und Verandatüren in Verbund konstruktion aus. Die bekannten Beschläge für Fen ster oder Türen, die an sich für Normalgrössen aus gelegt sind, besitzen nicht die erforderliche Festigkeit, um die ein grosses Gewicht besitzenden modernen Fenster oder Balkon- und Verandatüren mit der er forderlichen Sicherheit tragen zu können. Da jedoch die Einbaumasse und insbesondere die Falzgrösse nicht geändert werden können, andererseits. aber die Abmessungen der Beschläge und somit die Festig keit derselben in einer direkten Relation zu den oben erwähnten Einbaumassen und der Falzgrösse stehen, ist es nicht möglich, dem Verlangen nach Stabilität und Festigkeit für die Lagerung der Flügel dadurch Rechnung zu tragen, dass man die Beschläge entspre chend grösser dimensioniert. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, die Anzahl der zur Lagerung eines Flügels verwendeten Beschläge zu erhöhen, also statt zwei z. B. drei Beschläge vorzusehen. Dies ist jedoch mit einem zusätzlichen Aufwand an Arbeit und mit grösseren Kosten verbunden, ganz abgesehen davon, dass das Anschlagen und Einbauen eines Flügels z. B. bei drei Beschlägen wesentlich schwieriger ist. Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden:. Gemäss der Erfindung besitzt die mit,einem tra genden Rahmenteil zu verbindende Beschlaghälfte zwei feststehende, nach oben gerichtete, in Abstand übereinanderliegende Drehzapfen und die mit dem Flügel zu verbindende Beschlaghälfte zwei in einem Abstand voneinander liegende Hülsen, die an den Drehzapfen drehbar und in axialer Richtung abnehm bar sind. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erörtert : Ein solcher Beschlag stellt eine Lagerung dar, die auch bei den modernen Fen stern oder Türen mit einer grossen Fläche und mit einem entsprechend grossen Gewicht die erforderliche Sicherheit bietet, ohne dass hierbei eine Änderung der Einbaumasse und insbesondere der Falzgrösse erfor derlich sein sollte. Die Beschläge sind einfach im Aufbau, und ihre Herstellung ist praktisch nicht mit grösseren Kosten als bei den Beschlägen herkömm- licher Art verbunden. Das Anschlagen und Einbauen der mit den Beschlägen ausgerüsteten Flügel ist ebenso einfach wie bei den bekannten Beschlägen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Beschlag in einer Vorderansicht und Fig. 2 den Beschlag nach Fig. 1 in einer Drauf sicht in einem Schnitt gemäss der Linie 1-I der Fig. 1. Die mit dem tragenden Fenster- oder Türenteil bzw. Rahmenteil 1 verbundene Beschlaghälfte 2 be sitzt zwei feststehend nach oben gerichtete Drehzap fen 3, 4, die in Abstand übereinanderliegend angeord net und zylindrisch ausgebildet sind. Die mit dem verschwenkbaren Fenster- oder Türflügel 5 verbun dene Beschlaghälfte 6 besitzt zwei Hülsen 7, 8, die in einem entsprechenden Abstand voneinander liegen und auf die zugeordneten Drehzapfen 3, 4 aufgesteckt und an diesen drehbar und in axialer Richtung ab nehmbar gelagert sind. Die Drehzapfen 3, 4 sind von der Innenfläche 9 des verschwenkten Fenster- oder Türflügels 5 so weit entfernt, dass zwischen der inneren Aussenkante 10 desselben und der entsprechenden Kante 11 des tra genden Teils 1 während der Schwenkbewegung des Flügels immer ein Zwischenraum vorhanden ist (vgl. in Fig. 2 die gestrichelt gezeichnete, kreisbogenförmige Bahn des Punktes 10 während der Schwenkbewegung des Flügels 5). Hierdurch wird erreicht, dass auch die Kanten von Flügeln oder tragenden Teilen, die mit einer Farb- oder Lackschicht überzogen sind, beim Verschwenken des Flügels nicht aneinander rei ben. Die mit dem tragenden Fenster- oder Türenteil 1 verbundene Beschlaghälfte 2 hat die Gestalt eines länglichen, an seinen beiden Enden abgerundeten Formstückes. Die Drehzapfen 3, 4 sitzen aussermittig an diesem und zwar derart, dass die Drehachse 21 ausserhalb der Quermittellinie 22 liegt. An der Beschlaghälfte 6 ist eine Verriegelungs- zunge 12, an der Beschlaghälfte 2 eine entsprechende Ausnehmung 13 vorgesehen. Die Anordnung ist hier bei so getroffen, dass die Zunge 12 bei geschlossenem Flügel in die Ausnehmung 13 eingreift und die bei den Hälften 2 und 6 hierbei in Richtung der Dreh zapfenachsen gegeneinander verriegelt. Nach Ver- schwenken des Flügels um etwa 9011 tritt die Zunge aus der Ausnehmung heraus. Die beiden Drehzapfen 3, 4 sind jeweils in Vorsprüngen 14, 15 des Form stückes 2 eingesetzt, zwischen denen eine etwa pris matische Ausnehmung vorhanden ist, in welche die Zunge 12, die etwa waagrecht und parallel zur In nenfläche des Fensters oder der Tür verläuft, bei ge schlossenem oder fast geschlossenem Flügel eingreift, um sich hierbei mit ihrem oberen Rand gegen die Unterseite des oberen Vorsprungs 14 anzulegen. Diese Anordnung stellt eine Sicherung dar, die es den Hülsen unmöglich macht, sich im .geschlossenen oder fast geschlossenen Zustand des Fensters oder Flügels auf den Drehzapfen zu verschieben oder von diesen gar zu lösen. Für die Montage wird eine Erleichterung dadurch geschaffen, dass an zwei einen Winkel von 90,1 mit einander bildenden Flächen 23, 24 der mit dem tra genden Teil 1 verbundenen Beschlaghälfte 2 je eine warzenartige Erhebung 17, 18 vorgesehen ist, die zur Führung der Hülse beim Einsetzen des Flügels dient. Die Warzenform ist insofern vorteilhaft, als hierbei die Reibung nach Auftragen einer Farbschicht am kleinsten ist. Die Beschlaghälften 2 und 6 sind mit den Fenster- oder Türteilen 1 und 5 durch Schrauben 19 bzw. 20 verbunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Beschlag für Fenster oder Türen, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit einem tragenden Rahmen teil (1) zu verbindende Beschlaghälfte (2) zwei fest- stehende, nach oben gerichtete, in Abstand überein- anderliegende Drehzapfen (3, 4) und die mit dem Flügel (5) zu verbindende Beschlaghälfte (6) zwei in einem Abstand voneinander liegende Hülsen (7) besitzt, die an den Drehzapfen (3, 4) drehbar und in axialer Richtung abnehmbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Beschlag nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Drehzapfen (3, 4) von der In nenfläche (9) des verschwenkbaren Fenster- oder Türflügels (5) so weit entfernt sind, dass zwischen d;:r inneren Aussenkante (10) desselben und der ent sprechenden Kante (11) des tragenden Teils (1) wäh rend der Schwenkbewegung des Flügels (5) immer ein Zwischenraum vorhanden ist. z.Beschlag nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit dem tragenden Fenster- oder Türenteil (1) verbundene Beschlaghälfte (2) die Gestalt eines länglichen, an seinen beiden Enden ab gerundeten Formstückes besitzt und die Drehzapfen (3, 4) aussermittig an diesem so sitzen, dass die Dreh achse (21) ausserhalb der Quermittellinie (22) liegt. 3.Beschlag nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Beschlaghälfte (6) eine Verriegelungszunge (12) und an der anderen Beschlaghälfte (2) eine entspre chende Ausnehmung (13) vorgesehen ist, in welche die Zunge (12) bei geschlossenem Flügel eingreift, um hierbei die beiden Beschlaghälften (2, 6) in Rich tung der Drehzapfenachsen gegeneinander zu verrie geln, und aus der die Zunge nach Verschwenken des Flügels um etwa 90,) austritt. 4.Beschlag nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Drehzapfen (3, 4) je an einem Vorsprung (14, 15) des Formstückes (2) sit zen und zwischen den beiden Vorsprüngen. eine etwa prismatische Ausnehmung (13) vorgesehen ist, in welche die. etwa waagrecht und parallel zur Innen fläche des Fensters oder der Tür verlaufende Zunge (12) eingreift, die sich hierbei mit ihrem oberen Rand gegen die Unterseite des oberen Vorsprungs (14) an legt und die beim Verschwenken des Flügels um an nähernd 90 aus der Ausnehmung austritt. 5.Beschlag nach einem der Unteransprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei einen Winkel von 90o miteinander bildenden Flächen (23, 24) der mit dem tragenden Teil (1) verbundenen Beschlag "hälfte (2) je eine warzenartize Erhebung (17, 18) vorgesehen ist, die zur Führung der Hülse beim Einsetzen des Flügels dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN0017191 | 1959-09-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH381555A true CH381555A (de) | 1964-08-31 |
Family
ID=7340349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH485560A CH381555A (de) | 1959-09-05 | 1960-04-28 | Beschlag für Fenster oder Türen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH381555A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4318362A (en) * | 1978-04-13 | 1982-03-09 | Jung Henry W | Floating concrete dock |
-
1960
- 1960-04-28 CH CH485560A patent/CH381555A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4318362A (en) * | 1978-04-13 | 1982-03-09 | Jung Henry W | Floating concrete dock |
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