CH381567A - Landmine, insbesondere Panzermine - Google Patents

Landmine, insbesondere Panzermine

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CH381567A
CH381567A CH617160A CH617160A CH381567A CH 381567 A CH381567 A CH 381567A CH 617160 A CH617160 A CH 617160A CH 617160 A CH617160 A CH 617160A CH 381567 A CH381567 A CH 381567A
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CH
Switzerland
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mine
firing pin
sleeve
stilts
clamping sleeve
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CH617160A
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Schaadt Franz Dipl-Math
Berger Fritz
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Rheinmetall Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C7/00Fuzes actuated by application of a predetermined mechanical force, e.g. tension, torsion, pressure
    • F42C7/02Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person
    • F42C7/04Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person actuated by applying pressure on the ammunition head
    • F42C7/06Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person actuated by applying pressure on the ammunition head and comprising pneumatic or hydraulic retarding means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
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Description


  Landmine, insbesondere Panzermine    Die Erfindung bezieht sich auf eine Landmine,  insbesondere Panzermine, mit einem Ober- und einem  Unterteil, die     gegeneinander    verschiebbar geführt  sind und bei der die Relativbewegung     zwischen        Ober-          und    Unterteil den abgefederten     Schlagbolzen    der       Zündeinrichtung    auslöst.  



  Bei den bekannten     Landminen    wird, damit die  Zündnadel mit     ausreichender    Geschwindigkeit auf das  Zündhütchen auftreffen kann und hierdurch     eine    si  chere     Zündung        gewährleistet    ist,     allgemein    der       Schlagbolzen    mit einer     Schlagbolzenfeder    versehen,

    die beim Freigeben ihrer Spannkraft das Vorschnel  len des     Schlagbolzens        bewirkt.    Diese     Schlagbolzen     Feder     wurde    bisher vorgespannt in die     Zündeinrich-          tung    der Mine eingebaut und durch verwickelte  Sperrvorrichtungen in der gespannten Lage gehalten,  bis durch Betreten oder Befahren der Mine die Aus  lösevorrichtung betätigt und damit der Schlagbolzen  zur Zündung der Mine freigegeben     wurde.     



  Derartige     Minen    mit in denn Zünder vorgespannt  eingebauter     Schlagbolzenfeder    sind jedoch nicht als  unbedingt betriebssicher anzusehen, da bei ihnen die  Gefahr besteht, dass die Sperrvorrichtung der     Schlag-          bolzenfeder,    z. B. durch Erschütterungen beim Trans  port, unbeabsichtigt ausgelöst werden oder durch Ma  terialfehler versagen, so dass de Mine vorzeitig ge  zündet wird und detoniert. Ausserdem neigt die stän  dig unter Spannung stehende     Schlagbolzenfeder    be  sonders nach längerem Lagern der Zünder     zu    Ermü  dungserscheinungen, die eine einwandfreie Zündung  der Mine in Frage stellen.  



  Der vorliegenden     Erfindung    liegt nun die Aufgabe  zu Grunde, eine Mine, insbesondere     Panzermine,    zu  schaffen, die die     vorerwähnten.    Nachteile beseitigt und  bei der bei einfachem Aufbau     einerseits    eine stets  einwandfreie Zündung und andererseits eine hohe    Sicherheit gegen     unbeabsichtigtes    Vorschnellen des       Schlagbolzens    gewährleistet ist.  



  Die Lösung dieser Aufgabe wird     erfindungsge-          mäss    darin gesehen, dass die     Schlagbolzenfeder    ohne       Vorspannu        ng    zwischen Ober- und     Unterteil    der Mine  in die     mit    einer     Abschersicherung    versehene Zünd       einrichtung    eingebaut ist, durch die     Relativbewsgung     zwischen Ober- und     Unterteil    gespannt und nach  überschreiten eines     vorgegebenen    Hubes durch die       Auslösevorrichtung    freigegeben wird.  



  Durch die vorgeschlagene,     ungespannt        in    die  Mine eingebaute     Schlagbolzenfeder    bleibt der Zünder  bis zur Belastung durch das     auf        :

  die        Mine        auffahrende     Fahrzeug energielos, so dass auch bei     stärkeren    Er  schütterungen kein     Vorschnellen    des     Schlagbolzens,     d. h. kein     vorzeitiges    Zünden der     Mine    erfolgen     kann.     Die an der Zündeinrichtung     angebrachte        Abscher-          sicherung    schützt hierbei die     Schlagbolzenfeder    gleich  zeitig gegen     unbeabsichtigtes        Spannen    ;

       vielmehr        kann     dieses Spannen erst erfolgen, wenn die Zerstörung  der     Abschersicherung    z. B. durch das     auf    die Mine  auffahrende Fahrzeug ausgelöst ist. Die neue     Mine     lässt sich daher mit     eingebautem    Zünder und ohne       zusätzliche,    beim Verlegen der Mine wieder zu ent  fernende Sicherungsstifte völlig gefahrlos transpor  tieren.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand eines       Ausführungsbeispieles        näher        erläutert,    das die Zeich  nung     erkennen    lässt, und zwar zeigen       Fig.    1 eine mit der     vorgeschlagenen        Zündeinrich-          tung    versehene Landmine .im Längsschnitt;       Fig.    2 die Spann- und     Auslösevorrichtung    für die       Schlagbolzenfeder    im Längsschnitt in     vergrössertem     Masstab ;

         Fig.    3 eine Seitenansicht der -Spann- und Aus  lösevorrichtung nach     Fig.    2, und           Fig.    4     einen    Schnitt durch die Spann- .und Aus  lösevorrichtung nach Linie     IV-IV    der     Fig.    2.  



  Die dargestellte scheibenförmig     ausgebildete    Pan  zermine besteht aus einem     Oberteil    1 und einem in  diesem verschiebbar     geführten        Unterteil    2. An der  oberen     Stirnseite    des     Unterteils    2 ist ein dem Ober  teil 1 teilweise übergreifender     Abschlussring    3 vor  gesehen.     Oberteil    1 und Unterteil 2 sowie auch der  Abschlussring 3     sind    jeweils vorzugsweise aus wit  terungsbeständigen kompakten     Sprengstoffpresslin-          gen,    z.

   B. aus einem     thermoplastischen    Sprengstoff,  wie     a        Holtex     , hergestellt, so dass ein besonderes  Minengehäuse     entfällt.    Mittels     eines    Dichtungsringes  4 wird die Mine nach aussen hin abgedichtet. Zwi  schen Oberteil 1 und     Unterteil    2 .ist im     Innern    der  Mine ein in sich geschlossener Luftschlauch 5, bei  spielsweise aus Gummi, angeordnet, der ein federndes  Polster zwischen Ober- und Unterteil bildet. Das  Schlauchelement 5 ist mit einem     Überdruckventil    6  versehen, damit beim Überfahren der Mine zum Ab  sinken des Oberteils die Luft entweichen kann.

   Der  Unterteil der Mine     besitzt    ausserdem einen     nicht    dar  gestellten     Traggriff    aus elastischem Kunststoff.  



  Der verschiebbare Oberteil 1 ist mit einer Zen  tralbohrung versehen, in der die als     Ganzes    mit 7  bezeichnete Zündeinrichtung der Mine angeordnet ist.  Diese     Zündeinrichtung    besteht im wesentlichen aus  dem     Zündergehäuse    8, einer     Spannhülse    9     mit    ein  gebautem     Schlagbolzen    10 und     Schlagbolzenfeder    11  sowie einer     Sicherungshülse    12 zum Arretieren des  Schlagbolzens. Im gezeichneten Falle ist das Zündhüt  chen 13 in dem     Schlagbolzen    10 untergebracht, wäh  rend die Sicherungshülse 12 als Halterung für die  Zündnadel 14 dient.

   Am unteren Ende der Spann  hülse 9     sitzt    die Sprengkapsel 15. Mittels des Gewin  des 16 wird der Zünder 7 zusammen mit der Spreng  kapsel 15 in den     Oberteil    der Mine     eingeschraubt.     Ein Gummiring 17 zwischen     Zündergehäuse    8 und  Oberteil 1 verhindert     hierbei    das Eindringen von  Feuchtigkeit in den Innenraum der     Mine.     



       Erfindungsgemäss    ist nun die     Schlagbolzenfeder     11 ohne     Vorspannung    in die     Zündeinrichtung    einge  baut. Das     Spannen    der Feder     erfolgt    erst durch die.  Relativbewegung zwischen Ober- und     Unterteil.    Zur  Vermeidung     eines    vorzeitigen     Spannens,    der Schlag  bolzenfeder ist eine     Abschersicherung    18 vorgesehen.  



  Da der     Schlagbolzen    10 und die     Schlagbolzen-          feder    11 in der durch die     Relativbewegung    zwischen  Ober- und Unterteil der Mine in das     Zündergehäuse     8 einschiebbaren     Spannhülse    9 .untergebracht sind  und die     Schlagbolzenfeder    sich einerseits über die  Spannhülse an dem     einen    Teil der Mine und über  den Schlagbolzen und die in das     Zündergehäuse    ein  gesetzte, den     Schlagbolzen    arretierende Sicherungs  hülse 12 an dem anderen Minenteil abstützt,

   wird  nach Ansprechen der     Abschersicherung    18 jede Be  wegung des     Minenoberteils    gegenüber dem Unterteil  zuverlässig auf die     Schlagbolzenfeder    übertragen, und  zwar mit baulich besonders einfachen und     zweck-          mässigen    Mitteln.     Vorteilhafterweise    wird man die         Abschersicherung    18 zwischen der Spannhülse 9 und  dem     Zündergehäuse    8 in der     Zündeinrichtung    vor  sehen.  



  Die Sicherungshülse 12 stützt sich über     Stelzen    19  mit den nach innen gerichteten     Krallen    20 gegen den       Schlagbolzen    10 ab.     Damit    die     Spannhülse    9     beim          Einschieben    in das     Zündergehäuse    nicht durch diese  Krallen. bzw.     Stelzen        behindert    wird, ist die Spann  hülse mit     entsprechenden    Schlitzen 21 versehen.

    Diese     Schlitze    21     sind    nach aussen     hin    bei 22     mit     einer Stufe versehen, die die Führung für die gegen  über den Krallen 20 breiter ausgebildeten Stelzen 19  bildet. Die Stufe 22 verläuft schräg und dient als  Gleitbahn 23 für die Stelzen 19. Hierdurch erfolgt  unter zunehmendem Spannen der     Schlagbolzenfeder     11     ein        Auseinanderspreizen    der Stelzen 19 mit den  Krallen 20.

   Nach Beendigung dieses durch die Nei  gung und Höhenlage der Schrägflächen genau defi  nierten Spannvorganges, d. h. nach überschreiten  eines vorgegebenen Hubes, sind die     Stelzen    19 so  weit gespreizt, dass die Krallen 20 die nunmehr ge  spannte     Schlagbolzenfed.er        zwecks    Zündung der Mine  freigeben.

   In Verbindung mit den Stelzen 19 der  Sicherungshülse bilden die.     Schrägflächen    23 der  Spannhülse somit eine einfache und sicher arbeitende       Auslösevorrichtung.    Damit die     Stelzen    19 eine ge  nügende Federung besitzen, wird die     Sicherungshülse     mit den     Stelzen        vorzugsweise    aus einem elastischen       Kunststoff    hergestellt.  



       Zweckmässigerweise    werden auch alle anderen  Teile des Zünders einschliesslich der Hülsen für     das     Zündhütchen 13 und die Sprengkapsel 15 sowie die  Zündschachtel 14 aus einem den jeweiligen Erfor  dernissen angepassten Kunststoff hergestellt. Das hat  ausser Gewichtsersparnis auch den Vorteil, dass ein  Auffinden der Mine mit Hilfe von Suchgeräten nicht  mehr möglich ist. Anstelle einer Kunststoff-Feder  kann auch eine Gummifeder als     Schlagbolzenfeder     verwendet werden.  



  Die Wirkungsweise der vorgeschlagenen Mine ist  folgende  Wird die Mine durch ein schweres Fahrzeug, z. B.  einen Panzer, belastet, so wird zunächst das Luftpol  ster in dem Schlauchelement 5 durch den belasteten  Oberteil 1 zusammengedrückt. Bei weiter ansteigen  der Belastung der Mine bis zum Ansprechen des im  Schlauchelement eingebauten Überdruckventils 6 be  wegt sich der Oberteil 1 zunächst so weit     abwärts,    bis  die Stirnfläche 24 der     Spannhülse    9 gegen die Ab  stützfläche 25 des     Minenunterteils        zurAnlage    kommt.

    Ist die Belastung der Mine gross genug, dass die       Abschersicherung    18 anspricht, wird die sich einer  seits an der Spannhülse und andererseits über den       Schlagbolzen    an den Krallen 20 der Sicherungshülse  abstützende     Schlagbolzenfeder    durch die nun einset  zende Relativbewegung zwischen     Spannhülse    9 und       Zündergehäuse    8 gespannt.

       Gleichzeitig    gleiten die       Stelzen    19 der Sicherungshülse längs der Schrägflä-           chen    23 entlang und werden so weit     auseinanderge-          spreizt,    dass am Ende des Spannvorganges der bisher  von den Krallen 20     fixierte        Schlagbolzen    10 freigege  ben wird und mit seinem Zündhütchen 13 gegen die  Zündnadel 14 vorschnellt. Hierdurch wird das Zünd  hütchen 13 gezündet und von da aus das Zündfeuer  auf die Sprengkapsel 15     übertragen.    Letztere bringt  schliesslich die Sprengstoffkörper 1, 2 und 3 der Mine  zur Detonation.    Die vorgeschlagene Erfindung ist nicht allein auf  Panzerminen beschränkt.

   Durch entsprechende Än  derung der     Abschersicherung    lässt sich die Mine mit  dem gleichen Erfolg auch als Kampfmittel gegen  leichte Fahrzeuge oder gegen Fusstruppen ver  wenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Landmine, insbesondere Panzermine, mit .einem Ober- und einem Unterteil, die gegeneinander ver schiebbar geführt sind und bei der die Relativbewe gung zwischen Ober- und Unterteil den abgefederten Schlagbolzen der Zündeinrichtung auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagbolzenfeder (11) ohne Vorspannung zwischen Ober- und Unterteil (1, 2) der Mine in die mit einerAbschersicherung (18) versehene Zündeinrichtung (7) eingebaut ist,
    durch die Relativ bewegung zwischen Ober- und Unterteil gespannt und nach Überschreiten eines vorgegebenen Hubes durch die Auslösevorrichtung (19, 23) freigegeben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Landmine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schlagbolzen (10) und Schlag bolzenfeder (11) in einer durch die Relativbewegung zwischen Ober- und Unterteil der Mine in das Zün- dergehäuse (8) einschiebbaren Spannhülse (9)
    unter gebracht sind und die Schlagbolzenfeder sich einer seits über die Spannhülse an dem einen und über den Schlagbolzen und eine in das Zündergehäuse eingesetzte, den Schlagbolzen arretierende Sicherungs hülse (12) an dem anderen Minenteil abstützt. 2. Landmine nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschersicherung (18) zwischen Spannhülse (9) und Zündergehäuse (8) vorgesehen ist. 3.
    Landmine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungshülse (12) mit Stelzen (19) und nach innen gerichteten Krallen (20) versehen isst und die Spannhülse (9) den Krallen bzw. Stelzen ange passte Schlitze (21) aufweist. 4. Landmine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (21) der Spannhülse mit Schräg flächen (23) ausgestattet sind, die beim Spannen der Schlagbolzenfeder (11) auf die Stelzen (19) der Si cherungshülse spreizend einwirken.
    5. Landmine nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelzen (19) der Sicherungshülse (12) aus elastischem Kunststoff hergestellt sind.
CH617160A 1959-06-04 1960-05-28 Landmine, insbesondere Panzermine CH381567A (de)

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NL251960D NL251960A (de) 1959-06-04
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