CH381804A - Apparat zum Aufbringen einer Flüssigkeit auf die Oberfläche eines lebendigen Wesens, vorzugsweise auf ein menschliches Auge - Google Patents

Apparat zum Aufbringen einer Flüssigkeit auf die Oberfläche eines lebendigen Wesens, vorzugsweise auf ein menschliches Auge

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CH381804A
CH381804A CH85861A CH85861A CH381804A CH 381804 A CH381804 A CH 381804A CH 85861 A CH85861 A CH 85861A CH 85861 A CH85861 A CH 85861A CH 381804 A CH381804 A CH 381804A
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CH
Switzerland
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liquid
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Application number
CH85861A
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English (en)
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Vejborg Erik
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Vejborg Erik
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/0008Introducing ophthalmic products into the ocular cavity or retaining products therein
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
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Description


  
 



  Apparat zum Aufbringen einer Flüssigkeit auf die Oberfläche eines lebendigen Wesens, vorzugsweise auf ein menschliches Auge
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Aufbringen einer Flüssigkeit von therapeutischer oder kosmetischer Wirkung auf einen örtlich begrenzten Teil der Oberfläche eines lebendigen Wesens, vorzugsweise eines menschlichen Auges, welcher einen schalenförmigen Oberteil besitzt, dessen Rand den betreffenden Oberflächenteil abgrenzt und der mit einem Flüssigkeitsbehälter aus elastischem Material verbunden ist.



   Zum Applizieren einer Flüssigkeit auf einen abgegrenzten Teil der Oberfläche eines lebendigen Wesens sind verschiedene Verfahren bekannt. So kann die Flüssigkeit auf die betreffende Oberfläche gepinselt, getröpfelt oder gespritzt werden. In all diesen Fällen wird relativ viel Flüssigkeit verbraucht, und zudem ist die Behandlung ziemlich mühsam. Wenn beispielsweise dem menschlichen Auge eine Flüssigkeit appliziert werden muss, wird meist ein sogenanntes Augenspülglas verwendet, das, mit Flüssigkeit gefüllt, gegen das Auge des vornübergebeugten Kopfes gedrückt wird. Sodann wird der Kopf mit dem angepressten Spülglas nach hinten gebeugt und die Flüssigkeit dadurch auf das Auge gebracht. Der um das Auge anliegende Rand des Spülglases verhindert dabei ein ungewolltes Verschütten von Flüssigkeit.



   Es sind auch Vorrichtungen bekannt, um Flüssigkeiten ins Auge zu tröpfeln oder auf das Auge zu spritzen. Besonders die letztere Methode ist unangenehm und kann sogar gefährlich sein. Zudem verbraucht man relativ viel Flüssigkeit, da nur ein geringer Teil derselben auf das Auge gelangen und dort die volle Wirkung entfalten kann.



   Mit den bekannten Geräten, insbesondere dem Augenspülglas, besteht die Gefahr, dass Flüssigkeit verschüttet wird, weshalb solche Behandlungen meistens in einem Badezimmer vorgenommen werden müssen.



   Das Ausspülen der Augen mittels solcher Augenspülgläser ist mühsam und unangenehm, weshalb es nur im Not- oder Krankheitsfall angewendet wird.



   Es wäre indessen sehr nützlich, eine Flüssigkeitsbehandlung der Augen regelmässig vorzunehmen zur Schonung übermüdeter Augen, z. B. während des Fernsehens oder bei langem Autofahren, besonders bei schlechter Beleuchtung, bei Aufenthalt in Räumen mit schlechter Luft (Tabakrauch, Dämpfe chemischer Flüssigkeiten) und bei verschiedenen anderen Gelegenheiten. Falls unter solchen Verhältnissen eine Flüssigkeitsbehandlung der Augen vorgenommen werden soll, sollte das dazu gebrauchte Gerät so beschaffen sein, dass besondere Körperstellungen, wie ein Zurückbeugen des Kopfes, sowie die Verwendung eines Waschtisches und Watte oder Handtuch usw. nicht nötig sind. Ferner sollte das Gerät so gebaut sein, dass es in einer Tasche versorgt und diskret verwendet werden kann.



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist, einen Apparat zu schaffen, der den gestellten Forderungen entspricht und mit dem es jedermann und jederzeit möglich ist, die Augen zu spülen oder sonst eine Flüssigkeit von therapeutischer oder kosmetischer Wirkung auf einen örtlich begrenzten Teil eines menschlichen oder tierischen Körpers aufzubringen.



  Der erfindungsgemässe Apparat ist dadurch gekennzeichnet, dass der schalenförmige Oberteil mit dem obern Teil des Flüssigkeitsbehälters durch mindestens eine Öffnung in Verbindung steht und bei oder in dieser Öffnung die Mündung eines gegen den Boden des Flüssigkeitsbehälters ragenden Rohres liegt, dessen innerer Durchmesser der Viskosität der Flüssigkeit und dem Querschnitt der Öffnung so an  gepasst ist, dass bei Druck auf den Behälter infolge Injektorwirkung Flüssigkeit durch das Rohr vom Behälter in den Oberteil gelangt und dort vernebelt wird.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den erfindungsgemässen Apparat und
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie   II-II    in Fig. 1.



   Der in Fig. 1 dargestellte Apparat besitzt einen aus elastischem Material hergestellten, flaschenförmigen Behälter 1 mit einem Aussengewinde 2 am Flaschenhals. Auf dem Hals ist eine Verschlusskappe 3 mit einem zylindrischen Zapfen 4 aufgeschraubt, der von einer Öffnung 5 mit einem dreieckigen Querschnitt durchdrungen ist. In der dreieckigen Öffnung 5 ist das Ende eines Rohres 6, das einen kreisrunden Querschnitt besitzt, festgehalten, wobei das Rohr 6 in die Flasche 1 hineinragt und in der Nähe des Bodens endigt. Der Querschnitt des Rohres ist dabei so gross, dass dieses in der Öffnung 5 durch die Elastizität der Materialien festgeklemmt wird, wobei entweder der Zapfen 4 oder das Rohr 6 elastisch und etwas deformierbar ist.



   Auf dem Zapfen 4 ist ein schalenförmiger Oberteil 7 angeordnet, der ebenfalls aus elastischem Material besteht und der in seinem Boden eine dem Zapfen 4 angepasste Öffnung 10 besitzt.



   In der Flasche 1 befindet sich eine Flüssigkeit 8 mit therapeutischer oder kosmetischer Wirkung, über der sich, in Gebrauchslage des Apparates - ge  mäss    Fig. 1 - ein Luftraum 9 befindet. Der Luftraum 9 ist mit dem inneren Raum 11 des Oberteils 7 durch die Öffnungen 5 verbunden.



   Durch Druck auf die Flasche 1 von Hand wird die Luft vom Raum 9 durch die Öffnungen 5 in den Raum 11 befördert, wobei einerseits durch den Luftstrom infolge der Injektorwirkung und anderseits durch den erhöhten Flüssigkeitsdruck im Rohr 6 eine kleine Menge Flüssigkeit 8 durch das Rohr austritt und sich im Raum 11 mit der Luft vermischt und dadurch vernebelt wird.



   Je nach der Viskosität der zur Verwendung gelangenden Flüssigkeit muss der Querschnitt der Öffnungen 5 im Vergleich zum innern Querschnitt des Rohres 6 so gewählt bzw. verändert werden, dass tatsächlich eine Nebelbildung eintritt.



   Der beschriebene Apparat kann bequem und in sitzender Stellung verwendet werden, ohne dass Flüssigkeit verschüttet wird, da im Raum 11 nur ein Nebel gebildet wird. Der Rand des schalenförmigen Oberteils begrenzt dabei die zu behandelnde Oberfläche. Ausser dem Vorteil, dass der Apparat einfach zu handhaben ist, besteht noch ein weiterer Vorteil darin, dass nur eine minimale Menge der oft sehr teuren Flüssigkeit verbraucht wird. Zudem ist die Behandhabung sehr schonend, was besonders beim Behandeln von Augen wichtig ist. Ausser für die Behandlung von Augen kann dieser Apparat auch zur Behandlung von andern Körperteilen verwendet werden.



   Der beschriebene Apparat kann verhältnismässig billig hergestellt werden, da die vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff bestehenden Teile gespritzt werden können. Der Querschnitt der Öffnung 5 muss nicht unbedingt dreieckig sein, er kann vielmehr jede beliebige Form besitzen, wobei er jedoch grösser ist als der Innenquerschnitt des Rohres 6.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zum Aufbringen einer Flüssigkeit von therapeutischer oder kosmetischer Wirkung auf einen örtlich begrenzten Teil der Oberfläche eines lebendigen Wesens, vorzugsweise eines menschlichen Auges, welcher einen schalenförmigen Oberteil besitzt, dessen Rand den betreffenden Oberflächenteil abgrenzt und der mit einem Flüssigkeitsbehälter aus elastischem Material verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der schalenförmige Oberteil mit dem obern Teil des Flüssigkeitsbehälters durch mindestens eine Öffnung in Verbindung steht und bei oder in dieser Öffnung die Mündung eines gegen den Boden des Flüssigkeitsbehälters ragenden Rohres (6) liegt, dessen innerer Durchmesser der Viskosität der Flüssigkeit und dem Querschnitt der Öffnung (5) so angepasst ist, dass bei Druck auf den Behälter (1) infolge Injektorwirkung Flüssigkeit durch das Rohr (6) vom Behälter (1)
    in den Oberteil (7) gelangt und dort vernebelt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) einen dreieckigen und das in diese eingeschobene Rohr (6) einen kreisrunden Querschnitt besitzt.
    2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (6) in der Öffnung (5) durch Klemmwirkung des elastischen Materials festgehalten ist.
CH85861A 1961-01-25 1961-01-25 Apparat zum Aufbringen einer Flüssigkeit auf die Oberfläche eines lebendigen Wesens, vorzugsweise auf ein menschliches Auge CH381804A (de)

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CH381804A true CH381804A (de) 1964-09-15

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2540914A1 (de) * 1975-09-13 1977-03-17 Bartels & Rieger Augenwaschflasche
FR2579459A1 (fr) * 1985-03-29 1986-10-03 Lebour Amand Oeillere ophtalmique pour l'instillation et les bains oculaires

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2540914A1 (de) * 1975-09-13 1977-03-17 Bartels & Rieger Augenwaschflasche
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