CH381824A - Verstellbarer Stuhl - Google Patents

Verstellbarer Stuhl

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CH381824A
CH381824A CH199360A CH199360A CH381824A CH 381824 A CH381824 A CH 381824A CH 199360 A CH199360 A CH 199360A CH 199360 A CH199360 A CH 199360A CH 381824 A CH381824 A CH 381824A
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CH
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chair
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CH199360A
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English (en)
Inventor
L Levi Hans
Original Assignee
Baehre Friedrich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/36Chairs or stools with vertically-adjustable seats with means, or adapted, for inclining the legs of the chair or stool for varying height of seat

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  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description


  Verstellbarer     Stuhl       Die Erfindung bezieht sich auf einen verstell  baren Stuhl, der durch Verstellen eines der vier mit  einander verkoppelten Beine entweder in einen auf  rechten Stand mit normaler Sitzhöhe oder in einen  niedrigeren Stand für einen Sitz zum bequemen Aus  ruhen von Hand eingestellt werden kann.  



  Es ist wichtig, dass der Sitz eines     Ausruhestuhls     näher zum Fussboden liegt als der Sitz eines norma  len Stuhles, so dass der Benutzer seine Beine aus  strecken und eine Ruhelage einnehmen kann. Be  hielte der Stuhl seine normale Sitzhöhe bei und würde  der hintere Teil des Sitzes gesenkt, um eine Ruhe  lage zu schaffen, so könnte der Benutzer seine Beine  nicht genügend ausstrecken, wobei ausserdem die  Vorderkante des Sitzes gegen die Oberschenkel des  Sitzenden drücken würde, so dass das Sitzen anstatt  bequem nur unbequem sein würde.  



  Der erfindungsgemässe Stuhl, mit einem Sitz und  einem ersten und einem zweiten Beinpaar, ist da  durch gekennzeichnet, dass die genannten Beinpaare  am Stuhlsitz schwenkbar angebracht sind und sich  von dort aus in bezug aufeinander nach entgegen  gesetzten Richtungen schräg nach unten erstrecken  und dass Kupplungsmittel vorgesehen sind, die die  beiden Beinpaare so miteinander verbinden, dass sie  gemeinsam eine Bewegung nach entgegengesetzten  Richtungen ausführen, wobei der Stuhlsitz aus einer  höheren Sitzlage in eine niedrigere     liegestuhlartige     Sitzlage bzw. umgekehrt verstellt wird.  



  Einzelheiten sind aus der nachstehenden Be  schreibung und den beiliegenden Zeichnungen zu  ersehen, in denen die       Fig.    1 eine Seitenansicht des Stuhles in der  Einstellung auf die normale Sitzhöhe, wobei die  Schwenkbefestigung der Stuhlbeine gestrichelt dar  gestellt ist,         Fig.    2 eine Seitenansicht des Stuhles in der Ein  stellung auf die niedrigere Sitzhöhe, wobei die       Schwenkbefestigung    der Stuhlbeine gestrichelt darge  stellt ist,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Schwenkbefestigung  zweier benachbarter Stuhlbeine,       Fig.    4 eine schaubildliche Darstellung der  Schwenkbefestigung für zwei benachbarte Stuhlbeine,

    wobei die     Begrenzungsvorrichtung    in unterbroche  nen Linien dargestellt ist,       Fig.    5 eine Seitenansicht einer weiteren Gelenk  vorrichtung,       Fig.    6 eine Draufsicht auf die in der     Fig.    5       dargestellte    Gelenkvorrichtung,       Fig.    7 eine schaubildliche Darstellung einer wei  teren Gelenkverbindung von der Unterseite des Stuh  les aus gesehen und die       Fig.    8 eine Seitenansicht der in der     Fig.    7 dar  gestellten Gelenkverbindung ist.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    1 weist  der erfindungsgemässe Stuhl ein Gestell 10 mit einer  Lehne 11 und einem Sitz 12 auf, welche beiden  Teile mit einer Polsterung 13 bzw. 14 versehen sind.  An der Unterseite des Sitzes sind ungefähr in dessen  Mitte zwei quer verlaufende Achsen 15 und 16 an  geordnet, von denen die erstgenannte Achse 15 hin  ter der anderen Achse und parallel zu dieser liegt.  Die Achsen sind an den betreffenden Enden in Halte  gliedern 17 gelagert, von denen nur ein Glied darge  stellt ist, welche Glieder mittels herkömmlicher Mit  tel, beispielsweise     Holzschrauben,    an den entgegen  gesetzten Seiten des Sitzes 12 des Gestells 10 be  festigt sind (vgl.     Fig.    3 und 4).  



  An der vorderen Achse 16 sind nahe deren En  den zwei erste Stuhlbeine 19 (nur ein Bein darge  stellt) in der Nähe deren oberen Enden 21 ange  bracht. Diese Stuhlbeine können auf der genannten      Achse 16 aus einer vorherbestimmten vorderen Stel  lung nach der     Fig.    1 in eine vorherbestimmte hintere  Stellung nach der     Fig.    2 geschwenkt werden, welche  beiden Beine zwecks Erhöhung der Festigkeit durch  eine Strebe 23 miteinander verbunden sein können.  Die flache Oberseite 24 an jedem der genannten  Stuhlbeine stellt ein Begrenzungsmittel dar, das in  der vorderen Stellung der Stuhlbeine 19 an einem  vorderen Ansatz 25 der betreffenden Halteglieder  17     anliegt    (nur ein Ansatz dargestellt).  



  Nehmen die     Stuhlbeine    19 ihre hintere Stellung  ein, so erfolgt eine Begrenzung der Schwenkbewe  gung durch einen nach unten und nach hinten ge  richteten Flansch 26 an jedem der genannten Halte  glieder, der an der Rückseite 27 des oberen Teiles 28  der Stuhlbeine 19 anliegt.  



  An der hinteren Achse 15 sind in der Nähe  deren Enden zwei weitere Stuhlbeine 29 (nur ein  Bein dargestellt) nahe deren oberen Enden 31 in  bezug auf die ersten beiden Stuhlbeine 19 aussen an  gebracht. Diese beiden zweiten Stuhlbeine 29 können  auf der hinteren Achse 15 aus einer vorherbestimm  ten, nach hinten weisenden Stellung nach der     Fig.    1  in eine vorherbestimmte, nach vorn weisende Stel  lung nach der     Fig.    2 geschwenkt werden.  



  Diese Schwenkbewegung wird gleichfalls in der  nach hinten weisenden Stellung des Stuhlbeines von  der     flachen    Oberseite 33 an jedem Stuhlbein 29 da  durch begrenzt, dass diese Oberseite an dem waag  rechten hinteren Ansatz 34 an dem betreffenden  Halteglied 17 anliegt. Ebenso erfolgt eine Begren  zung der Schwenkung in der nach vorn weisenden  Stellung der beiden Stuhlbeine 29 dadurch, dass ein  nach unten und nach vorn gerichteter Flansch 35  an jedem Halteglied an der Vorderseite 36 des oberen  Teiles eines jeden Stuhlbeines 29 anliegt.  



  Wie aus der     Fig.    4 zu ersehen ist, sind die sich  nach     entgegengesetzten    Richtungen erstreckenden  waagrechten Ansätze 25, 34 gegeneinander seitlich  versetzt wie auch die nach unten gerichteten Flan  sche 26, 35.  



  An jeder Achse 15 und 16 ist ein Zahnrad 38  bzw. 39 befestigt, welche beiden Zahnräder     ineinan-          dergreifen,    so dass bei einer Drehung einer Achse  beispielsweise im     Uhrzeigergegensinn    die andere  Achse sich im     Uhrzeigersinn    dreht und umgekehrt.

    Bei der in der     Fig.    1 dargestellten Stellung der Stuhl  beine, bei der die ersten beiden Stuhlbeine 19 sich  nach vorn und die zweiten beiden Stuhlbeine 29  sich nach hinten erstrecken, bewirkt ein Herum  schwenken der ersten beiden Stuhlbeine von Hand  in die nach hinten gerichtete Stellung nach der     Fig.    2,  dass die zweiten beiden Stuhlbeine 29 die entspre  chende entgegengesetzte Schwenkung in die nach  vorn gerichtete Stellung ausführen.  



  Die beiden zweiten Stuhlbeine 29 sind absicht  lich länger angefertigt als die beiden ersten Stuhl  beine 19, und der Stuhl ist so konstruiert, dass er  die normale Sitzhöhe besitzt, wenn die Beinpaare in  der in der     Fig.    1 dargestellten Stellung stehen, so    dass bei einer Schwenkung der längeren Stuhlbeine  in deren nach vorn gerichtete Stellung der Stuhlsitz  eine niedrigere,     liegestuhlartige    Lage einnimmt, wie  in der     Fig.    2 dargestellt.  



  Wie bereits erwähnt, kann durch Bewegen des  Stuhles in einer allgemein waagrechten Richtung, und  zwar entweder vorwärts oder rückwärts, wobei der  Stuhl auf den beiden längeren Beinen übergeschwenkt  wird, die normale oder die niedrigere Sitzhöhe einge  stellt werden.  



  Anstelle der oben beschriebenen Zahnräder kön  nen auch andere mechanische Glieder verwendet  werden, die eine entsprechende Drehung der beiden  Achsen in entgegengesetztem Sinne bewirken. Die       Fig.    5 und 6 zeigen eine derartige Gelenkverbindung.  



  An den beiden Beinpaaren 19 und 29 sind die  Stangen 41 bzw. 42 befestigt, die in der Nähe der  betreffenden Achsen 16 und 15 angeordnet sein  können. Zwischen den genannten Stangen ist an einer  senkrechten Achse 44 ein Umkehrhebel 43 waag  recht drehbar und senkrecht bewegbar angebracht.  Die genannte Achse 44 ist am oberen Ende 45 am  Stuhlsitz 12 mittels herkömmlicher Mittel befestigt.  Zwischen den entgegengesetzten Enden 48, 49 des  Umkehrhebels 43 und den betreffenden Stangen 41  und 42 sind die Verbindungsstangen 46 und 47 an  geordnet. Das Befestigungsmittel an beiden Enden  jeder Verbindungsstange soll eine seitliche Bewegung  der Verbindungsstange zulassen, für welchen Zweck  sich ein Kugelgelenk 50 eignet. Der Umkehrhebel  wird von einer Schraubenfeder 51 nach der     Fig.    5  nach unten gedrückt.  



  Werden die ersten beiden Stuhlbeine 19 in die  nach hinten gerichtete Stellung geschwenkt (in der       Fig.    5 gestrichelt dargestellt), so wird dabei die  Stange 41 nach hinten in die Stellung A bewegt,  welche Bewegung von der Verbindungsstange 46 auf  den Umkehrhebel 43 übertragen und dieser nach  der     Fig.    6 im     Uhrzeigergegensinn    in die gestrichelt  dargestellte Stellung gedreht wird. Dabei erfolgt ein  entsprechender, nach vorn gerichteter Zug an der  Verbindungsstange 47, die infolgedessen die Stange  42 nach vorn und damit die beiden zweiten Stuhl  beine 29 in deren nach vorn gerichtete Stellung be  wegt.  



  Da die vorderen und hinteren Stuhlbeine, wie  beschrieben, miteinander vertauscht werden, so be  wegt sich der Umkehrhebel unter dem Druck der  Feder 51 auf der Achse 44 nach unten, wodurch  ein Verklemmen der Gelenkverbindung verhindert  wird. Werden die Stuhlbeine in die vorherige Stel  lung zurückgeführt, so wird auf den Umkehrhebel  von den entsprechenden Stangen 41 und 42 eine  nach oben gerichtete Kraft ausgeübt.  



  Auch hier sind     Begrenzungs-    oder Anschlagmit  tel für die beiden ersten Stuhlbeine 19 bei Einnahme  deren nach hinten gerichteten Stellung in Form eines  nach unten und nach hinten gerichteten Flansches  26 an jedem Halteglied 17 vorgesehen, welche Glie  der in Form und Anordnung den bei der Ausfüh-           rungsform    nach den     Fig.    1-4 beschriebenen Glie  dern gleichen. Bei der letztgenannten Stellung liegt  jeder Flansch 26 an der Rückseite 27 des oberen  Teiles 28 eines jeden Stuhlbeines 19 an.

   Ebenso ist  ein     Begrenzungs-    oder Anschlagmittel für die beiden  zweiten Stuhlbeine 29 bei Einnahme deren nach vorn  gerichteten Stellung in Form eines nach unten und  nach vorn gerichteten Flansches 35 an jedem Halte  glied 17 vorgesehen, welcher Flansch an der Vorder  seite 36 des oberen Teiles 37 eines jeden Stuhlbeines  29 anliegt.  



  Ebenso sind an den Haltegliedern die Ansätze  25, 34 vorgesehen, die einen Anschlag für die fla  chen Oberseiten 24, 33 der beiden     Stuhlbeinpaare     19 und 29 darstellen, wenn die erstgenannten beiden  Beine 19 in der nach vorn gerichteten und die beiden  Beine 29 in der nach hinten gerichteten Stellung  stehen.  



  In den     Fig.    7 und 8 ist eine weitere Ausfüh  rungsform der Erfindung dargestellt. An der Unter  seite des Stuhlsitzes 12 sind einander gegenüberste  hend zwei     langgestreckte    Halteglieder 52, 53 mittels  Holzschrauben oder dergleichen befestigt. Jedes  Halteglied besitzt einen nach unten gerichteten keil  artigen Teil 55, der von zwei :schrägen Flächen 56,  57 gebildet wird, die ungleich lang sind und sich  über die kurzen senkrechten Teile 62 in die waag  recht verlaufenden Teile 59, 60 fortsetzen. Der Win  kel, den der hintere Abschnitt 56 mit der Waagrech  ten, das heisst mit dem Sitz 12 bildet, ist grösser als der  Winkel zwischen dem vorderen Abschnitt 57 und  der Waagrechten.

   Von den Seitenkanten 63, 64 der  waagrecht verlaufenden Ansätze 59, 60 ausgehend,  erstrecken sich in der Nähe der entsprechenden senk  rechten Abschnitte 62 zwei einander gegenüberste  hende Laschen oder Flansche 65, 66, die den innen  liegenden oberen Endteil 67 je eines Beines 68 auf  nehmen, welches Bein an den entsprechenden Flan  schen 65, 66 mittels Schrauben oder dergleichen be  festigt ist.  



  Jedes Paar Beine 70 (nur ein Paar dargestellt)  ist miteinander in der     Nähe    der oberen Enden 72  durch eine Querstrebe verbunden, wobei die vorderen  und hinteren Beinpaare, wenn gewünscht, die glei  che Länge haben können. Die     flachen    Oberseiten  73 der hinteren Beine 74 sind unter einem grösseren  Winkel zur Längsachse der Beine 74 zugeschnitten  als die entsprechende     flache    Oberseite 75 der vor  deren Beine 76, so dass, wenn beide Beinpaare die  in der     Fig.    8 dargestellte Stellung einnehmen, wobei  die hinteren Beine sich nach hinten und die vorderen  Beine sich nach vorn erstrecken, die hinteren Beine  74 mit der Waagrechten einen etwas grösseren Win  kel bilden als die vorderen Beine 76,

   weshalb der  Stuhlsitz in der normalen Sitzhöhe eine leichte Nei  gung nach hinten erhält.  



  Wie aus der     Fig.    8 zu ersehen ist, sind die  Stuhlbeine so angebracht, dass sie um die Befesti  gungsschrauben 69 herumgeschwenkt werden kön  nen, so dass deren obere Schenkelteile 77 an den    entsprechenden schräg verlaufenden Teilen 55 der  Halteglieder anliegen.

   Die vordere geneigte Fläche  57 eines jeden keilartigen Teiles 55 ist länger als  die hintere geneigte Fläche 57 oder bildet in jedem  Fall mit dem Sitz 12 einen kleineren Winkel als  die Fläche 56, so dass, wenn die Beinpaare in die  soeben beschriebene Stellung geschwenkt werden, die  hinteren Beine 74 sich nach vorn und die vorderen  Beine 76 sich nach hinten erstrecken, wobei die  vorderen Beine 76     mit    dem     Stuhlsitz    12 einen klei  neren spitzen Winkel bilden als die hinteren Beine  74 (wie     in    der     Fig.    8 mit strichpunktierten Linien  dargestellt), wodurch der Sitzteil 12 in die niedrigere,       liegestuhlartige    Lage gebracht wird.  



  Bei dieser Ausführungsform ist an mindestens  einem Halteglied 52 eine mechanische Gelenkver  bindung vorgesehen. An der Innenkante 78 der län  geren schrägen Fläche 57 ist in der Nähe der Stelle  79 des keilartigen Teiles 55 ein nach unten gerich  teter Flansch 80 vorgesehen, an dem ein Umkehr  hebel 81 schwenkbar angebracht ist, der um die ei  gene Mitte in einer allgemein senkrechten Ebene  schwenkbar ist. An die Enden 82, 83 des Hebels 81  sind die Glieder 84 bzw. 85     angelenkt,    die ihrer  seits an die Winkelstücke 86, 87     angelenkt    sind,  welche Winkelstücke an den entsprechenden Quer  streben 71 befestigt sind.

   Werden beispielsweise die  beiden hinteren Beine 74 herumgeschwenkt, so wird  der Umkehrhebel 81 von dem Verbindungsglied 85  gedreht, wobei das Verbindungsglied 84 die vorderen  beiden Beine 76 von den hinteren Beinen 74 aus in  der entgegengesetzten     Richtung        herumschwenkt.    In  dieser Weise     kann    durch Herumschwenken der Bein  paare der Stuhl auf die normale Sitzhöhe oder auf  die niedrigere Sitzhöhe eines Liegestuhls eingestellt  werden.  



  Das eine Ende 89 einer Feder 88 ist am Sitz  teil 12 mittels eines Gliedes 90 befestigt, das direkt  unter dem nach unten gerichteten Flansch 80 liegt,  während das andere Ende 91 der Feder mit dem  einen Ende 83 des     Umkehrhebels    81 verbunden ist,       damit    die Gelenkverbindung 92 jeweils in diejenige  Stellung gezogen wird, in die die Einstellung erfolgt.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu er  sehen, dass ein neuartiger und nützlicher Stuhl ge  schaffen wurde, der die eingangs angeführten Anfor  derungen erfüllt.  



  Selbstverständlich können von Sachkundigen  ohne Abweichung vom Erfindungsgedanken Ände  rungen, Abwandlungen und Ersetzungen     an    den dar  gestellten     Ausführungsformen    vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verstellbarer Stuhl mit einem Sitz und einem ersten und einem zweiten Beinpaar, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Beinpaare (19 und 29) am Stuhlsitz (14) schwenkbar angebracht sind und sich von dort aus in bezug aufeinander nach ent gegengesetzten Richtungen schräg nach unten er strecken, und dass Kupplungsmittel (38, 39 oder 43 oder 81, 84, 85) vorgesehen sind, die die beiden Beinpaare so miteinander verbinden, dass sie gemein sam eine Bewegung nach entgegengesetzten Richtun gen ausführen, wobei der Stuhlsitz (14) aus einer höheren Sitzlage in eine niedrigere liegestuhlartige Sitzlage bzw. umgekehrt verstellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei der höheren Sitzeinstellung das erste Beinpaar (19) sich nach vorn und das zweite Beinpaar (29) sich nach hinten erstreckt, dass das zweite Beinpaar länger ist als das erste Beinpaar und dass die Einstellung des Stuhles auf die niedri gere Sitzhöhe lediglich durch ein Herumschwenken der genannten Beinpaare bewirkt wird, wobei das erste Beinpaar nach hinten und das zweite Beinpaar nach vorn geschwenkt wird. 2.
    Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Beinpaare (19 und 29) an den oberen Enden mit dem Stuhlsitz verbunden sind und dass das zweite Beinpaar (29) mit dem Sitz in der Nähe des ersten Beinpaares (19) hinter diesem und seitlich ausserhalb desselben verbunden ist. 3. Stuhl nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Halteglieder (17), die die Beinpaare mit dem Stuhlsitz verbinden und Begrenzungsmittel (25, 26 34, 35) aufweisen, die die Schwenkbewegung der Beinpaare begrenzen. 4.
    Stuhl nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Begrenzungsmittel eines jeden Haltegliedes aus zwei nach unten gerichteten, in der Mitte angeordneten, schräg zueinander verlaufenden Teilen (26 bzw. 35) bestehen. 5.
    Stuhl nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Halteglied (17) an entgegenge setzten Enden waagrecht verlaufende Ansätze (25 und 34) aufweist, die in. der höheren Sitzlage des Stuhles an den oberen Teilen der Beine begrenzend anliegen, sowie nach unten gerichtete Winkelglieder (26 und 35), die in der niedrigeren Sitzlage des Stuhles an oberen Teilen der Beine begrenzend an liegen. 6.
    Stuhl nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Halteglied zwei schräge, ungleich lange Flächen (56 und 57) aufweist, die nach vorn bzw. nach hinten weisen und an den unteren Enden miteinander vereinigt sind, wobei die vordere Fläche (57) länger ist und mit dem Stuhlsitz einen kleinern Winkel bildet als die hintere Fläche (56). 7. Stuhl nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen senkrechten Abschnitt (62) der Halte glieder, der jedes obere Ende der schrägen Fläche (56 oder 57) mit einem waagrechten Ansatz (59 oder 60) des Haltegliedes verbindet. B.
    Stuhl nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die vorderen und hinteren Stuhlbeine durch Querstreben (41 und 42) miteinander verbun den sind, so dass die Beine sich paarweise bewegen, dass mindestens das eine der Halteglieder einen schwenkbaren Umkehrhebel (43) trägt, dass das eine Ende des genannten Hebels durch eine Feder (51) mit dem Stuhlsitz verbunden ist, dass Glieder (46, 47) vorgesehen sind, von denen jedes an dem einen Ende mit einer der genannten Streben schwenkbar verbun den und an dem anderen Ende mit einem entgegen gesetzten Ende des genannten Hebels verbunden ist, so dass bei einer Schwenkung des einen Beinpaares das andere Beinpaar eine Schwenkung nach der ent gegengesetzten Richtung ausführt. 9.
    Stuhl nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Umkehrhebel (81) an dessen Mitte an der Innenkante der weniger schrägen Fläche in der Nähe deren unteren Endes in einer senkrechten Ebene drehbar angebracht sind. 10. Stuhl nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stuhlbeinpaare an Achsen (15 und 16) schwenkbar gelagert sind und dass die die Beine miteinander kuppelnde Vorrichtung aus zwei an den genannten Achsen befestigten Zahnrädern (38 und 39) besteht.
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