CH381868A - Pneumatische Kegellehre - Google Patents

Pneumatische Kegellehre

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CH381868A
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Application number
CH1418960A
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English (en)
Inventor
Rasch Helmut
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B13/00Measuring arrangements characterised by the use of fluids
    • G01B13/18Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Arrangements Characterized By The Use Of Fluids (AREA)

Description


  
 



  Pneumatische Kegellehre
Die Erfindung betrifft eine pneumatische Kegellehre mit einander gegenüberliegenden Düsen.



   Die bekannten pneumatischen Lehren zur Vergleichmessung von Kegeln bestehen aus konisch ausgebildeten Prüfdornen oder Lehrringen, die mit einander gegenüberliegenden Düsen ausgestattet sind.



  Derartige Ausführungen besitzen jedoch den Nachteil, dass eine Prüfung der Durchmesser und der Neigung des Kegels nur an den Stellen möglich ist, an denen die Düsen angeordnet sind. Für viele Zwecke, z. B. zur Bestimmung des Traganteils von kegeligen Zapfen oder Bohrungen ist jedoch eine Prüfung über die ganze Kegelfläche erforderlich, die bei den bekannten Ausführungen auch durch eine Vervielfachung der Düsen nicht erzielbar ist.



   Dieser Nachteil wird durch die Erfindung dadurch behoben, dass die Düsen in mit Bohrungen für die Messleitungen versehenen Gleitstücken angeordnet und diese zwischen den zu prüfenden Flächen eines Prüflings und diesen zugeordneten Testflächen über ein mit einem Mitnehmer versehenes Führungsglied gemeinsam verschiebbar sind.



   Eine vorteilhafte Ausführung ergibt sich nach der Erfindung, wenn das Führungsglied in einem die Führungen für die Gleitstücke und die Testflächen enthaltenden Tragkörper geführt ist. Der Tragkörper kann dabei aus einem Stück bestehen, wenn vorwiegend nur Vergleichsmessungen an Prüflingen mit ein und derselben Kegelsteigung durchgeführt werden.



  Wechselt dagegen die Neigung der Kegelflächen der Prüflinge sehr stark, so ist es vorteilhafter, wenn der Tragkörper geteilt ausgeführt ist. Bei einer solchen geteilten Ausführung können die Testflächen der Tragkörperteile, z. B. mit Hilfe eines Sinuslineals, nach der einem Urstück entsprechenden Neigung zu den zu prüfenden Flächen eingestellt werden.



   In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine pneumatische Lehre für kegelige Bohrungen und
Fig. 2 eine Lehre für Aussenkegel.



   Gleiche Bezugszeichen entsprechen in den Figuren der Zeichnungen gleichen Teilen.



   Mit 1 ist ein Prüfling bezeichnet, der mit einem der Kegelsteigung angepassten Tragkörper 2 zur Anlage gebracht ist. Der Tragkörper 2 besitzt zwei gegenüberliegende Testflächen 3 und 4, deren Neigung genau nach der Kegelsteigung eines Urstückes hergestellt ist. Zwei einander gegenüberliegende Messdüsenpaare 5 und 6 sind in Gleitstücken 7 und 8 angeordnet, die in Führungen 9 und 10 des Tragkörpers 2 zwischen den zu messenden Kegelmantellinien und den Testflächen 3 und 4 des Tragkörpers 2 verschiebbar sind. Geringe Ungenauigkeiten in den Führungen 9 und 10 sind für das Messergebnis infolge der differenzierenden Wirkung der Messdüsenpaare bedeutungslos, da die bei einer Näherung der einen Messdüse, z.

   B. an die Testfläche eintretende Verringerung des einen Durchtrittsspaltes, gleichzeitig eine Vergrösserung der Entfernung der anderen Messdüse von der Prüffläche und damit eine entsprechende Vergrösserung des anderen Durchtrittsspaltes hervorruft, so dass sich diese Änderungen der Durchtrittsspalte in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben.



   Die die Messleitungen 11 und 12 enthaltenden Gleitstücke 7 und 8 sind über ein mit einem Mitnehmer 13 versehenes Führungsglied 14, das im Tragkörper 2 geführt ist, gemeinsam verschiebbar.



  Die in dem Führungsglied 14 vorgesehene Messzuleitung 15 ist über flexible Schlauchverbindungen 16 und 17 mit den Messleitungen 11 und 12 der Messdüsenpaare 5 und 6 verbunden. Mit Hilfe eines An  schlages 18 kann die Kontrollmessung eines bestimmten, jeweils gewünschten Durchmessers durchgeführt werden.



   Durch eine Verschiebung der Messdüsenpaare 5 und 6 mit den Gleitstücken 7 und 8 in den Führungen 9 und 10 mit Hilfe des mit dem Mitnehmer 13 versehenen Führungsgliedes 14 parallel zu den Testflächen 3 und 4 ist eine genaue Vergleichsmessung der Geradheit über die ganze Kegelmantellinie möglich, da jede Abweichung von der Sollform durch eine Veränderung des Staudruckes oder der Durchflussmenge an der Messskala des Anzeigegerätes erkennbar ist.



   Durch eine drehbare Anordnung des Prüflings oder des Tragkörpers ist die Vergleichsmessung über die gesamte Kegelfläche erstreckbar, so dass eine genaue Feststellung des Traganteiles gewährleistet ist.



  Bei einer geteilten Ausführung des Tragkörpers zwecks einer leichteren und wirtschaftlicheren Herstellbarkeit enthält jeder Tragkörper die Gleitführungen für ein Düsenpaar und eine Testfläche, so dass die Testfläche der Neigung der   Zll    prüfenden Fläche der Prüflinge, z. B. mit Hilfe eines Sinuslineals, leicht anpassbar ist. Auf diese Weise können Vergleichsmessungen an einer Vielzahl von Prüflingen mit voneinander verschiedener Kegel steigung vorteilhaft mit nur einer derartigen Kegellehre vorgenommen werden. Mit Hilfe bekannter Kontaktsteuerungen sind solche Lehren, die alle Vorzüge einer pneumatischen berührungs- und verschleisslosen und infolge höchster   Übersetzungsmöglichkeiten    auch äusserst genauen Messung aufweisen, ohne weiteres auch für die Messsteuerung bei der Herstellung von Kegelflächen anwendbar.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pneumatische Kegellehre mit einander gegenüberliegenden Düsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (5, 6) in mit Bohrungen für die Messleitungen (11, 12) versehenen Gleitstücken (7, 8) angeordnet und diese zwischen den zu prüfenden Flächen eines Prüflings (1) und diesen zugeordneten Testflächen (3, 4) über ein mit einem Mitnehmer (13) versehenes Führungsglied (14) gemeinsam verschiebbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kegellehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (14) in einem Führungen (9, 10) für die Gleitstücke (7, 8) und die Testflächen (3, 4) enthaltenden Tragkörper (2) geführt ist.
    2. Kegellehre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (2) aus einem Stück besteht.
    3. Kegellehre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (2) geteilt ausgeführt ist und jeder Teil die Führungen (9 bzw. 10) für jeweils ein Gleitstück (7 bzw. 8) und eine Testfläche (3 bzw. 4) enthält.
    4. Kegellehre nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Testflächen der Tragkörperteile der Neigung der zu prüfenden Flächen anpassbar sind.
CH1418960A 1960-12-20 1960-12-20 Pneumatische Kegellehre CH381868A (de)

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