CH381887A - Thermometer für Heisswasserspeicher - Google Patents

Thermometer für Heisswasserspeicher

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Publication number
CH381887A
CH381887A CH43961A CH43961A CH381887A CH 381887 A CH381887 A CH 381887A CH 43961 A CH43961 A CH 43961A CH 43961 A CH43961 A CH 43961A CH 381887 A CH381887 A CH 381887A
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CH
Switzerland
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heat sensor
contact sleeve
thermometer
sleeve
hot water
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Application number
CH43961A
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English (en)
Inventor
A Rueeger Ernst
Original Assignee
A Rueeger Ernst
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K13/00Thermometers specially adapted for specific purposes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description


  Thermometer für Heisswasserspeicher    Für Heisswasserspeicher sind     Thermometer    be  kannt, die an dem den Wasserspeicher umgebenden  Isoliermantel befestigt werden und einen von einer  Kontakthülse umgebenen Wärmefühler aufweisen,  welche Kontakthülse unter dem Einfluss einer zwi  schen den Wärmefühler und den Boden der Hülse  eingeschalteten Feder von aussen gegen die Wand  des Heisswasserspeichers     angepresst    wird. Die Kon  takthülse hat die Aufgabe, Ungenauigkeiten des Heiss  wasserspeichers bei der Montage des Thermometers  auszugleichen und eine möglichst gute Wärmeleitung  von der Wand des Wasserspeichers zum Wärme  fühler des Thermometers     herbeizuführen.    Diese Auf  gabe wurde durch die bisher bekannten Konstruk  tionen nur in ungenügendem Masse erfüllt.

   Das Ther  mometer reagierte daher sehr träge auf Temperatur  änderungen des Speicherinhaltes und zeigte ausserdem  in den meisten Fällen eine unrichtige Temperatur an.  Der Wärmefühler hatte bisher     nämlich    eine zylindri  sche Aussengestalt und in der Kontakthülse ein ge  wisses Spiel, um ein Schwenken der Hülse gegen  über der     Axe    des Wärmefühlers zu ermöglichen.  Damit wollte man erreichen, dass bei nicht genau  rechtwinkliger Lage der     Wärmefühleraxe    bezüglich  der Speicherwand die Kontakthülse trotzdem mit ihrer  gesamten Bodenfläche gegen die Speicherwand an  liegen kann.

   Dies war jedoch nur bei geringen Ab  weichungen von der Normallage möglich, wobei dann  in den meisten Fällen jede unmittelbare     Berührung     des Wärmefühlers mit der Kontakthülse verlorenging  und somit ein schlechter Wärmeübergang von der  Hülse zum Wärmefühler eintrat. Vermied man je  doch das Spiel zwischen der     Kontakthülse    und dem  Wärmefühler, so konnte in vielen praktisch vorkom  menden Fällen die Kontakthülse nur mit einem klei  nen Teil ihrer Bodenkante gegen die Wand des Was-         serspeichers    anliegen, wodurch wiederum ein schlech  ter Wärmeübergang eintrat.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseiti  gung der     geschilderten    Nachteile und     betrifft        ein     Thermometer für Heisswasserspeicher mit einem  Wärmefühler und einer denselben umgebenden Kon  takthülse, welche unter dem Einfluss einer zwischen  den Wärmefühler und den Boden der Hülse einge  schalteten Feder von aussen gegen die Wand des  Heisswasserspeichers anzupressen ist. Die Erfindung  besteht darin, dass die äusseren     Umfangsfläche    des  Wärmefühlers wenigstens ein Teil einer Kugelober  fläche ist und dass die Kontakthülse Schlitze aufweist,  welche die Wandung der Hülse teilweise in nach  giebige Lamellen unterteilen, die unter elastischer  Spannung gegen die Kugelfläche des Wärmefühlers  anliegen.  



  Zweckmässig verlaufen die Schlitze in Längsrich  tung der Kontakthülse und weist die letztere eine in  ursprünglichem Zustand zylindrische Wandung auf,  deren Innendurchmesser etwas kleiner ist als der  Durchmesser der Kugelfläche des Wärmefühlers, so  dass die Lamellen unter ihrer eigenen elastischen  Spannung gegen den Wärmefühler     anliegen.     



  Die Vorteile der Erfindung sind offensichtlich.  Es ist nun möglich, die Kontakthülse gegenüber dem  Wärmefühler     in    verhältnismässig weiten Grenzen zu  schwenken, ohne dass dabei die einwandfreie und  unmittelbare     Berührung    der Hülse und des Wärme  fühlers verlorengeht. In jeder Stellung berühren sich  die Hülse und der Wärmefühler durch     eine    Ring  fläche, die in ihrer Umfangsrichtung nur durch die       verhältnismässig    schmalen Schlitze der Hülse unter  brochen ist.

   Es ist somit in allen Fällen eine gute  Wärmeleitung von der Kontakthülse zum Wärme  fühler gewährleistet, und der Boden der Kontakt-      hülse     kann    in allen Fällen vollständig gegen die  Aussenseite der     Speicherwand    anliegen, wodurch  auch     dort    eine gute Wärmeleitung gewährleistet ist.  



  Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus  der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung,  in welcher rein     beispielsweise    eine Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht ist.  



       Fig.    1 zeigt ein gemäss der Erfindung ausgebil  detes Zeigerthermometer im Längsschnitt, wobei mit       strichpunktierten    Linien auch die Wandung und der       Isoliermantel    eines Heisswasserspeichers angedeutet  sind, an welchem das     Thermometer        montiert    wird.  



       Fig.2    ist ein Querschnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1, und     Fig.    3 veranschaulicht, wie sich die  Kontakthülse einstellt, wenn die Achse des     Thermo-          meters    nicht rechtwinklig zur Wand des Wasser  speichers verläuft.  



  Das in     Fig.    1 dargestellte     Thermometer    weist eine       Bimetallspirale    10 auf, deren äusseres Ende in einem  Gehäuse 11, 12 festgehalten ist, wogegen das innere  Ende der Spirale 10 mit einer drehbaren Achse 13  verbunden ist. Die Spirale 10 und das Gehäuse  11, 12 bilden zusammen den Wärmefühler des       Thermometers.    Die äussere     Umfangsfläche    des Ge  häuseteiles 11 ist ein Teil einer Kugelfläche 11a. Die  Achse 13 trägt einen Zeiger 14, der über eine zu  gehörige Skalenscheibe 15 streicht. Der Zeiger 14  und die Skalenscheibe 15 sind in bekannter Weise  in einem Gehäuse 16 mit durchsichtiger Scheibe 17  angeordnet.

   Durch einen     axial        durchbohrten    Zapfen  18 sind das Gehäuse 16 und die Skalenscheibe 15  mit einem Nippel 19 verbunden, in welchem das eine  Ende eines die Achse 13 umgebende     Schutzrohres     20 befestigt ist. Das andere Ende des Schutzrohres  20 ist mittels eines gegen Wärmeleitung isolierenden  Nippels 21 mit dem Gehäuse 11, 12 verbunden.  



  Der Wärmefühler 10, 11, 12 befindet sich im  Innern einer metallischen Kontakthülse 22, die meh  rere in Längsrichtung der Hülse verlaufende Schlitze  23 aufweist, welche die ursprünglich zylindrische  Wandung der Hülse in nachgiebige Lamellen 24  unterteilt, wie insbesondere     Fig.2    veranschaulicht.  Der Innendurchmesser der zylindrischen Wandung  der Kontakthülse 22 ist ein wenig kleiner als der  Durchmesser der     Kugelfläche    11a des Wärmefühlers,  so dass die Lamellen 24 unter dem     Einfluss    ihrer  eigenen Elastizität gegen die Kugelfläche 11a anlie  gen.

   Zwischen der Unterseite des     Wärmefühlerge-          häuses    11, 12 und dem Boden 25 der Kontakt  hülse 21 ist eine     Schraubendruckfeder    26 einge  schaltet.  



  In     Fig.    1 ist ein Teil eines Heisswasserspeichers  30 mit zylindrischer     Wandung    angedeutet. Dieser  Speicher 30 ist von einem Mantel 31 umgeben, der  rechteckigen oder quadratischen     Grundriss    hat und  mit dem Speicher durch einige Stege 32 verbunden ist.  Der Raum zwischen dem Speicher 30 und dem  Mantel 31 ist mit nicht dargestelltem Wärmeisolier  material ausgefüllt. Das oben beschriebene Thermo  meter ist am Mantel 31 befestigt und ragt in den    Zwischenraum zwischen dem Mantel 31 und dem  Heisswasserspeicher 30 hinein. Unter dem Einfluss der  Feder 26 wird die Kontakthülse 22 mit ihrem Boden  25 gegen die Aussenseite des Wasserspeichers 30       angepresst.     



  Die Temperatur des Speicherinhaltes 33 über  trägt sich auf die Wand des Speichers 30 und von       dort    über die Kontakthülse 21 auf den Wärmefüh  ler 10, 11, 12 des Thermometers. Die     Bimetallspi-          rale    dreht dann die Achse 13 und den Zeiger 14 in  eine der Temperatur entsprechende Stellung.  



  Wenn bei der Montage des     Thermometers    dessen  Achse nicht in eine die Längsachse des zylindri  schen Wasserspeichers 30 rechtwinklig schneidende  Lage gebracht wird, so stellt sich gemäss     Fig.    3 die  Kontakthülse 22 selbsttätig schräg, was wegen der  Kugelfläche     lla    auf einwandfreie Weise möglich ist,  ohne dass dadurch die Berührung und gute Wärme  leitung zwischen der Kontakthülse 22 und dem  Wärmefühler 10, 11, 12 verschlechtert wird. Die  Feder 26 presst auch in diesem Fall die gesamte Fläche  des Bodens 25 der Kontakthülse 22 gegen die  Aussenseite des Wasserspeichers 30 an, so dass auch  eine gute Berührung und Wärmeleitung zwischen dem  Speicher 30 und der Kontakthülse 22 erhalten bleibt.

    Die Feder 26 vermag überdies Unterschiede im Ab  stand des Mantels 31 von der Wand des Wärme  speichers auszugleichen, ohne dass hierfür bei der  Montage des Thermometers besondere Massnahmen  getroffen werden müssen.  



  Bei einer nicht dargestellten     Ausführungsvariante     kann die Kontakthülse 22 von einem federnden  Ring umgeben sein, der die Lamellen 24 zusätz  lich gegen das     Wärmefühlergehäuse    11, 12 presst.  



  Es ist klar, dass die Erfindung nicht an Thermo  meter mit einem durch eine     Bimetallspirale    angetrie  benen Zeiger gebunden ist, sondern gegebenenfalls  auch Quecksilberthermometer oder Thermometer zur  elektrischen Fernübertragung der Anzeige aufweisen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Thermometer für Heisswasserspeicher, mit einem Wärmefühler und einer denselben umgebenden Kon takthülse, welche unter dem Einfluss einer zwischen den Wärmefühler und den Boden der Kontakthülse eingeschalteten Feder von aussen gegen die Wand des Heisswasserspeichers anzupressen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Umfangsfläche des Wärmefühlers (10, 11, 12) wenigstens ein Teil einer Kugelfläche (11a) ist und dass die Kontakthülse (22) Schlitze (23) aufweist, welche die Wandung der Hülse (22) teilweise in nachgiebige Lamellen unter teilen, die unter elastischer Spannung gegen die Kugelfläche (11a)- des Wärmefühlers (10, 11, 12) an liegen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Thermometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (23) in Längsrich tung der Kontakthülse (22) verlaufen. 2. Thermometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakthülse (22) eine im ursprünglichen Zustand zylindrische Wandung auf weist, deren Innendurchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser der Kugelfläche (11a) des Wärme fühlers (10, 11, 12).
CH43961A 1960-03-08 1961-01-12 Thermometer für Heisswasserspeicher CH381887A (de)

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