CH381929A - Führungseinrichtung für Schlitten oder andere geradlinig zu führende Maschinenteile - Google Patents

Führungseinrichtung für Schlitten oder andere geradlinig zu führende Maschinenteile

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CH381929A
CH381929A CH246660A CH246660A CH381929A CH 381929 A CH381929 A CH 381929A CH 246660 A CH246660 A CH 246660A CH 246660 A CH246660 A CH 246660A CH 381929 A CH381929 A CH 381929A
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strips
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CH246660A
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Zelewsky Ottomar Dipl-Ing Von
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Fischer Ag Georg
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    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/02Sliding-contact bearings
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    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
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Description


  Führungseinrichtung für     Schlitten    oder andere     geradlinig    zu     führende        Maschinenteile       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungs  einrichtung für Schlitten oder andere geradlinig zu  führende Maschinenteile, bei welchen mindestens ein  Stab mit symmetrischem Querschnitt seiner ganzen  Länge entlang auf einer Unterlage befestigt ist und  um mehr als 180  von mindestens einer Führungs  buchse des geführten Teiles umschlossen ist.  



  Es ist bekannt,     Führungsstangen    als Führungs  organe für Schlitten und andere Maschinenteile zu  verwenden. Es sind Konstruktionen bekannt mit       Rundstabführungen,    bei denen die die letzteren um  fassenden     Führungsbuchsen    mit Schlitzen versehen  sind zwecks     Nachstellmöglichkeiten.    Als     Nachstell-          organe    werden quer zur     Buchsenachse    angeordnete  Schrauben verwendet.

   Es. ist auch eine     Konstruktion     bekannt, die eine mit exzentrisch zum Aussendurch  messer angeordneter     Führungsbohrung    versehene  Führungsbuchse     verwendet,    wodurch die letztere als  Körper gleicher     Federung    ausgebildet ist. Durch An  ordnen von quer zur     Buchsenachse    gestellten Druck  schrauben kann der     Führungsdurchmesser    nachgestellt  werden. Die Mehrzahl der bekannten Führungsbuch  sen sind derart ausgebildet, dass sie die     Führungsstäbe     um mindestens 180  ihres Umfanges, jedoch vor  zugsweise um     mindestens        270 ,    umfassen.  



  Durch die Tatsache, dass die bekannten Führungs  buchsen die ganze Oberfläche des betreffenden Füh  rungsstabes oder     -stange        berühren,    entstehen beim  notwendig werdenden Nachstellen dieser Buchsen  (wegen Verschleiss der     Buchsenbohrung)    Verzerrun  gen der     Tragoberflächen,    so dass die Buchsen nicht  mehr am ganzen, zum Tragen bestimmten Umfang  die     Führungsstangen    berühren.  



  Die erfindungsgemässe Führungseinrichtung zeigt  eine Lösung zur Vermeidung der geschilderten Nach  teile, und sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die       Führungsbuchse    den     Führungsstab    auf mindestens    drei, vorzugsweise vom     Stabzentrum    aus gesehen,  radial in Richtung gegen die hauptsächlich auftreten  den äusseren Kräfte liegenden Längsstreifen abstützt  und zwischen diesen     Längstragstreifen    nichttragende  Streifen angeordnet sind.  



  In der Zeichnung sind vier     Ausführungsbeispiele     des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine     Stabführungs-          einrichtung    gemäss einer ersten Ausführung,       Fig.    2 einen Querschnitt durch eine weitere Aus  führungsform,       Fig.    3 einen Querschnitt durch eine weitere Aus  führungsform einer Führungseinrichtung mit einem  selbsthemmenden     Nachstellorgan    und       Fig.    4 einen Querschnitt durch eine Führungs  einrichtung     mit    einem nicht selbsthemmenden Nach  stellorgan.  



       In        Fig.    1 ist eine erste     Ausführungsform    dar  gestellt     mit    einem Rundstab 3, der mittels Schrauben  4 in     einer,    beispielsweise V-förmigen,     Stabauflage    9  eines Maschinenteiles 1, wie z. B. eines Maschinen  gehäuses, gehalten ist. Eine Führungsbuchse 5, die  einen Teil eines kreisrunden Querschnittes darstellt  und die den Rundstab 3 um mindestens 270  seines       Umfanges    umfasst, ist in einer     Bohrung    10 eines zu  führenden Maschinenteiles 2, z. B. eines Schlittens,  durch nicht dargestellte Mittel gehalten.

   Die dem  Aussendurchmesser 13 des Rundstabes 3 entspre  chende Bohrung der Buchse 5 weist zwei     Ausneh-          mungen    11 und 12 auf, durch die die Tragfläche in  drei     Längstragstreifen    6, 7 und 8 aufgeteilt wird, die,  vom     Zentrum    15 des Rundstabes 3 aus gesehen, vor  zugsweise in radialer Richtung gegen die hauptsäch  lich auftretenden äusseren Kräfte angeordnet     sind.     



  In     Fig.    2 ist, gemäss einer weiteren Ausführungs  form, ein     Führungsstab    23     mit    dem Querschnitt  eines, vorzugsweise dreifach symmetrischen, Gleich-      dickes vorgesehen, der     mittels    Schrauben 24 in einer  dazu geeigneten     Stabauflagenute    29 eines Maschinen  teiles 21 befestigt ist. Die Führungsbuchse 25 mit  einem kreisrunden Aussendurchmesser 30 weist ein  vorzugsweise konzentrisch dazu angeordnetes Innen  profil auf, das mit dem Aussenprofil des Führungssta  bes 23 übereinstimmt.

   In dem zu führenden Maschi  nenteil 22 sind in einer dem Aussendurchmesser 30  der Buchse 25 entsprechenden, angenähert 270  des  Umfanges der letzteren umfassenden Bohrung zwei       Ausnehmungen    31 und 32 vorgesehen, wodurch drei       Längstragstreifen    26, 27 und 28 entstehen, auf denen  der Aussendurchmesser 30 der Führungsbuchse 25  aufliegt. Vorzugsweise sind die drei     Längstragstreifen     26, 27 und 28, vom     Stabzentrum    35 aus gesehen, in  radialer Richtung gegen die hauptsächlich auftreten  den, äusseren Kräfte angeordnet.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform nach     Fig.    3  ist ein Führungsstab 43 mit dem Querschnitt eines  vorzugsweise     dreifach    symmetrischen Gleichdickes  vorgesehen, der auf einem Maschinenteil 41 mittels  Schrauben 44 auf einer geeigneten     Stabauflagefläche     49, die beispielsweise die Form eines Kreissegmentes  haben kann, befestigt ist. Die Buchse 45 mit kreis  rundem Aussendurchmesser 50 weist ein Innenprofil  auf, das mit dem Aussenprofil des Führungsstabes 43  übereinstimmt. In dem zu führenden Maschinenteil  42 ist eine dem Aussendurchmesser 50 der Buchse 45  entsprechende Bohrung, die mindestens 270  des  Umfanges der Buchse 45 umschliesst, vorgesehen mit  einer einen grossen Teil des Umfanges einnehmenden       Ausnehmung    51.

   Die Buchse 45 liegt auf zwei       Längstragstreifen    46 und 47 auf. Gegenüber der       Auflagestelle    49 des Führungsstabes 43 ist im zu  führenden Maschinenteil 42     in    einer     Ansenkung    53  eine Stellschraube 54 mit einem in der Buchse 45 ge  führten Zwischenstück 52 vorgesehen. Die Stell  schraube 54 dient     dazu,    in selbsthemmender Weise  das Nachstellen der Buchse 45 in Richtung gegen das       Stabzentrum    55 hin zu gestatten.  



  Gemäss einer weiteren Ausführungsform nach       Fig.    4 ist als Führungsorgan ein Rundstab 63 vom  Durchmesser 73 vorgesehen, der mittels Schrauben 64  auf einer geeigneten     Stabauflage    69 eines Maschinen  teiles 61 gehalten ist. Die einen Teil eines kreisring  förmigen Querschnittes aufweisende Führungsbuchse  65 umfasst mit ihrer Bohrung 73 mindestens 270'  des Umfanges des Rundstabes 63. In dem zu führen  den Maschinenteil 62 ist eine Bohrung vom Aussen  durchmesser 70 der Buchse 65 mit     Ausnehmungen     71 und 72 vorgesehen. Dadurch entstehen zwei       Längstragstreifen    66 und 67 für die Buchse 65.

   In  Abweichung von der Abstützung der Buchse 5, wie  sie in     Fig.    1 dargestellt ist, wird gemäss     Fig.    4 einer  der drei festen     Längstragstreifen    ersetzt durch ein       Nachstellorgan,    bestehend aus einem im Maschinen  teil 62 angeordneten Zwischenstück 76 und einer mit  einem Zapfen 78 versehenen Druckfeder 77, das  gegen den Aussendurchmesser 70 der Führungsbuchse  65 gepresst wird.     In    dieser Weise kann, nicht selbst-    hemmend wirkend, dieser Teil der Buchse 65 in  Richtung gegen das Zentrum 75 hin nachgestellt  bzw. vorgespannt werden. Es wäre indessen auch  möglich, die Spannung der Druckfeder 77 durch  nicht dargestellte Organe regelbar zu gestalten.  



  Die erfindungsgemässen Führungseinrichtungen  bieten gegenüber den bekannten Führungen den Vor  teil, dass nicht mehr die ganze Bohrung der Führungs  buchse, die auf dem Führungsstab aufliegt, verklemmt  bzw. verspannt werden muss, sondern dass nur die  verhältnismässig schmalen     Längstragstreifen    nach  zustellen sind, die sich bedeutend rascher dem Profil  der betreffenden Gleitführung anpassen und somit  eine einwandfreie Führung ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Führungseinrichtung für Schlitten oder andere geradlinig zu führende Maschinenteile, bei welchen mindestens ein Stab mit symmetrischem Querschnitt seiner ganzen Länge entlang auf einer Unterlage be festigt ist und um mindestens 180 von einer Füh rungsbuchse des geführten Teiles umschlossen ist, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsbuchse (5 bzw. 15 bzw. 45 bzw. 65) den Stab (3 bzw. 23, 43, 63) auf mindestens drei Längstragstreifen (6, 7, 8 bzw. 26, 27, 28 oder 46, 47 oder 66, 67) abgestützt und zwischen diesen Längstragstreifen nichttragende Streifen (11, 12 bzw. 31, 32 oder 51 oder 71, 72) angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Führungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Führungsorgan ein Rundstab (3; 63) vorgesehen ist. 2. Führungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Führungsorgan ein Stab mit dem Profil eines vorzugsweise dreifach sym metrischen Gleichdickes (23; 43) vorgesehen ist. 3. Führungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zu führende Teil (22; 42; 62) die Führungsbuchse (25; 45; 65) auf minde stens drei Streifen (26, 27, 28 bzw. 46; 47; 52 oder 66; 67; 76) abstützt. 4. Führungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsbuchse (5) den Führungsstab (3) auf mindestens drei Streifen (6; 7 und 8) führt. 5.
    Führungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einer der Längstragstrei- fen (52; 76) durch äussere Kräfte (54; 77 und 78), vorzugsweise in Richtung gegen das Stabzentrum (55; 75) hin, nachstellbar ist. 6. Führungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Tragstreifen (52) nachstellenden Kräfte (54) selbst hemmend sind. 7. Führungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Tragstreifen (76) nachstellenden Kräfte (77; 78) nicht selbsthemmend sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0158784A1 (de) * 1984-03-20 1985-10-23 Preh Industrieausrüstungen GmbH X-Y-Koordinaten Positioniereinrichtung
EP0360754A3 (de) * 1988-09-20 1991-07-24 Gutag Innovations Ag Kreuzscheibenkupplung

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