CH381973A - Photographische Kamera mit Stellvorrichtung für Belichtungszeit und Blende - Google Patents

Photographische Kamera mit Stellvorrichtung für Belichtungszeit und Blende

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CH381973A
CH381973A CH108160A CH108160A CH381973A CH 381973 A CH381973 A CH 381973A CH 108160 A CH108160 A CH 108160A CH 108160 A CH108160 A CH 108160A CH 381973 A CH381973 A CH 381973A
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CH
Switzerland
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adjuster
aperture
exposure time
automatically movable
switch
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Application number
CH108160A
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English (en)
Inventor
Rentschler Waldemar
Starp Franz
Original Assignee
Gauthier Gmbh A
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    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm
    • GPHYSICS
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    • G03B7/087Analogue circuits for control of both exposure time and aperture

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Description


  Photographische Kamera mit Stellvorrichtung für Belichtungszeit und Blende    Die Erfindung bezieht sich auf eine photographi  sche Kamera mit Stellvorrichtungen für Belichtungs  zeit und Blende, die durch einen ihnen gemeinsamen  Einsteller derart steuerbar sind, dass der Verstell  bereich dieses Einstellers einen     Belichtungswerte-Be-          reich    mit gleichmässiger Stufung definiert.  



  Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zu  grunde, eine Kamera dieser Art zu schaffen, bei wel  cher unter Gewährleistung einer optimalen Einfach  heit und Freizügigkeit in Aufbau,     Bedienungs-    und  Wirkungsweise die Belichtungseinstellung wahlweise  sowohl selbsttätig, in Abhängigkeit von einer     Be-          leuchtungsstärke-Messeinrichtung,    als auch von Hand  durchführbar ist, und bei der insbesondere der Wech  sel von selbsttätiger auf nichtselbsttätige Belichtungs  einstellung keinerlei Bedingungen an den Aufbau und  die Arbeitsweise der     Beleuchtungsstärke-Messeinrich-          tung    stellt und in jeder beliebigen Einstellage dersel  ben mittels einer einzigen Einstelloperation durch  führbar ist.  



  Eine Lösung dieser Aufgabe ist gemäss der Er  findung dadurch erzielt, dass die Stellvorrichtungen  für Belichtungszeit und Blende wahlweise entweder  mit einem in Abhängigkeit von einer     Beleuchtungs-          stärke-Messeinrichtung    selbsttätig bewegbaren Ein  steller oder mit einem von Hand     betätigbaren    Ein  steller kraftschlüssig     verbindbar    sind, und dass in  Abhängigkeit von der Verstellung eines Umschalters  von Stellung  Automatik  in Stellung      Nicht-Auto-          matik     die mit dem selbsttätig bewegbaren Einsteller  zusammenarbeitenden Teile der Stellvorrichtungen  für Belichtungszeit und Blende in eine Lage gebracht  werden,

   in welcher sie mittels des selbsttätig beweg  baren Einstellers nicht beeinflussbar sind, während  mittels des von Hand     betätigbaren    Einstellers eine       Belichtungswert-Einstellung    durchführbar ist.    Die besonderen Vorteile einer gemäss der Er  findung ausgebildeten Kamera bestehen insbeson  dere darin, dass es zur Erzielung einer wahlweisen  Einstellung von Belichtungszeit und Blende entweder  in Abhängigkeit von einer     Beleuchtungsstärke-Mess-          einrichtung    oder von Hand weder eines wesentlichen  zusätzlichen Aufwands noch eines Eingriffs in den  Aufbau und die Arbeitsweise der selbsttätigen Steuer  vorrichtung bedarf.

   Vielmehr lässt sich auf Grund  der kraftschlüssigen     Verbindbarkeit    der Stellvorrich  tungen für Belichtungszeit und Blende mit je einem  besonderen Einsteller für selbsttätige und nichtselbst  tätige Belichtungseinstellung eine Umstellung der Ka  mera in die gewünschte Einstellart mittels einer ein  zigen Einstelloperation und unabhängig von der je  weiligen Einstellage der     Beleuchtungsstärke-Messein-          richtung    durchführen.  



  In den Figuren und der nachfolgenden Beschrei  bung ist anhand von zwei     Ausführungsbeispielen-dar-          gelegt,    welche Ausgestaltungen der Erfindungsgegen  stand im einzelnen erhalten kann und welche beson  deren Vorteile hierdurch erzielbar sind.  



       Fig.    1 zeigt schematisch, in einer Draufsicht von  rückwärts, einen an einer photographischen Kamera       befestigbaren        Objektivverschluss,    an dessen Rückseite  Teile einer     Belichtungseinstellvorrichtung    angeordnet  sind. Die Vorrichtung befindet sich im Bereitschafts  zustand für eine Aufnahme mit selbsttätiger Belich  tungseinstellung.  



       Fig.    2 zeigt in gleicher Darstellungsweise wie       Fig.    1 einen photographischen     Objektivverschluss    mit  einer weiteren Ausbildung einer     Belichtungseinstell-          vorrichtung.     



       Fig.    3     zeigt    schematisch das Zusammenwirken von  Teilen einer     Belichtungseinstellvorrichtung    gemäss den       Fig.    1 und 2 mit einer im rückwärtigen Teil des       Verschlussgehäuses    eingebauten     Irisblende.              Fig.    4 stellt in Vorderansicht einen     Objektivver-          schluss    bei abgenommener Deckplatte dar.

   Es ist das  Zusammenwirken von Teilen der     Belichtungseinstell-          vorrichtung    gemäss     Fig.    1 mit einem     Belichtungs-          zeiten-Hemmwerk    gezeigt.  



       Fig.    5 zeigt die Teile der     Belichtungseinstellvor-          richtung    gemäss     Fig.4    in Seitenansicht und deren  Lagerung an der     Verschlussgehäuse-Seitenwand.     



       Fig.    6 zeigt in schematischer Darstellung die Aus  bildung eines von Hand     betätigbaren    Einstellers bei  einer     Belichtungseinstellvorrichtung    gemäss     Fig.2.     Zwecks besserer     übersichtlichkeit    ist der Einsteller       schieberartig    gezeichnet.  



  In den Figuren ist mit 100 das Gehäuse eines  photographischen     Objektivverschlusses    bezeichnet. An  der Rückseite desselben ist in an sich bekannter Weise  ein Rohrstutzen 100a angeordnet, welcher zur Auf  nahme von Linsen des Aufnahmeobjektivs sowie zur  Befestigung des Verschlusses an einer Kamera dient.  Weiterhin ist im rückwärtigen Teil des     Verschluss-          gehäuses    100 eine     Irisblende    eingebaut, deren Lamel  len in     Fig.    3 mit 1 bezeichnet sind. Diese sind in an  sich bekannter Weise um Stifte 2 an einer nicht dar  gestellten, ortsfesten Lagerplatte schwenkbar ge  lagert und stehen in     Stift-Schlitzverbindung    3, 4a mit  einem drehbaren Stellring 4.

   Eine Feder 5, welche mit  ihrem einen Ende an einem Arm 4b des Ringes 4  und mit ihrem anderen Ende an einem ortsfesten Stift  6 befestigt ist, sucht den Ring 4 in einer der klein  sten     Blendenöffnung    entsprechenden Lage zu halten.  



  Gemäss der Erfindung ist nunmehr die Stellvor  richtung für die Blende und ebenso eine weiter unten  näher beschriebene Stellvorrichtung für die Belich  tungszeit wahlweise entweder mit einem in Abhän  gigkeit von einer     Beleuchtungsstärke-Messeinrichtung     selbsttätig bewegbaren Einsteller oder mit einem von  Hand     betätigbaren    Einsteller kraftschlüssig     verbind-          bar.    Hierbei werden die mit dem selbsttätig beweg  baren Einsteller zusammenarbeitenden Teile der  Stellvorrichtungen für Belichtungszeit und Blende in  Abhängigkeit von der Verstellung eines Umschal  ters von Stellung  Automatik  in Stellung  Nicht  Automatik  in eine Lage gebracht, in welcher sie  mittels des selbsttätig bewegbaren Einstellers nicht  beeinflussbar sind.

    



  In den Ausführungsbeispielen sind der selbst  tätig bewegbare Einsteller und der von Hand     be-          tätigbare    Einsteller als Ringe 7 und 8 ausgebildet,  welche um den Rohrstutzen 100a an der     Verschluss-          gehäuse-Rückwand    drehbar gelagert sind. Dem selbst  tätig bewegbaren Einstellring 7 ist ein Antrieb in  Form einer Spiralfeder 10 zugeordnet, deren eines  Ende mit der Lagerachse 11 eines in ein Zahnsegment  7a des     Ringes    7 eingreifenden Zahnrades verbunden  ist. Die     Fig.    1 und 2 zeigen den Einstellring 7 in  seiner dem gespannten Zustand der Antriebsfeder 10  zugeordneten Lage, in welcher er mittels eines Sperr  hebels 12 gehalten wird.

   Der Hebel 12 ist um eine  Achse 13 an der     Verschlussgehäuse-Rückwand     schwenkbar gelagert und besitzt ein Griffstück 12a    sowie eine Sperrnase 12b, mittels welcher er im ge  spannten Zustand des Einstellringes 7 unter Wirkung  einer Feder 14 in eine     Ausnehmung    7b des Ringes  eingreift. Das     Verschwenken    des Sperrhebels zwecks  Freigabe des Einstellringes 7 sowie das Spannen der  Antriebsfeder 10 für den Ring kann vorzugsweise in  Abhängigkeit vom Betätigen des Kamera- bzw.     Ver-          schlussauslösers    bzw. in Abhängigkeit vom Filmtrans  port erfolgen.  



  Zur Verbindung des selbsttätig bewegbaren Ein  stellers 7 mit einer aus Gründen der     iJbersichtlich-          keit    nicht gezeigten, an sich bekannten     Beleuchtungs-          stärke-Messeinrichtung    dient in den Ausführungsbei  spielen die Antriebswelle 11, an welcher das mit dem  Zahnsegment 7a des Ringes 7 in Eingriff stehende  Zahnrad befestigt ist.  



  Einrichtungen zur selbsttätigen Einstellung eines  Einstellers in Abhängigkeit von einer     Beleuchtungs-          stärke-Messeinrichtung    sind an sich bekannt und  nicht Gegenstand der Erfindung. Eine solche Einrich  tung könnte in den Ausführungsbeispielen beispiels  weise derart ausgebildet sein, dass durch die Welle  11 ein     Abtaster    bewegbar ist, welcher zur Anlage an  einem Anschlag des beweglichen Teils der     Beleuch-          tungsstärke-Messeinrichtung    geführt wird.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist, besitzt  der selbsttätig bewegbare Einstellring 7 zwei Steuer  kurven 7c und 7d. Von diesen dient die Steuerkurve  7c zur Beeinflussung des Stellringes 4 der Blende  und die Steuerkurve     7d    zur Beeinflussung einer weiter  unten näher beschriebenen Stellvorrichtung für die  Belichtungszeit bei selbsttätiger Belichtungseinstel  lung. Die Ausbildung dieser Steuerkurven ist so vor  genommen, dass der     Verstellbereich    des selbsttätig  bewegbaren Einstellringes einen     Belichtungswerte-          bereich    mit gleichmässiger Stufung definiert.  



  Dem von Hand     betätigbaren    Einstellring 8 sind  im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2 gleichfalls zwei  Steuerkurven 8a und 8b zugeordnet, welche die Be  einflussung der Stellvorrichtungen für Blende bzw.  Belichtungszeit bei nichtselbsttätiger Belichtungsein  stellung übernehmen.  



  Zur Verbindung des selbsttätig bewegbaren Ein  stellringes 9 und des von Hand     betätigbaren    Einstell  ringes 8 mit den Stellvorrichtungen für Belichtungs  zeit und Blende dienen schwenkbare Hebel, welche  um ortsfeste Achsen gelagert sind und unter der  Wirkung von Federn stehen. Wie aus     Fig.3    er  sichtlich, sind hierbei der Blende zwei Hebel zuge  ordnet, welche mit 15 und 16 bezeichnet und um  eine gemeinsame, ortsfeste Achse 17 an der Innenseite  der     Verschlussgehäuse-Rückwand    schwenkbar gelagert  sind. Eine Feder 19, welche um die Achse 17 herum  gelegt ist und sich mit ihren beiden Enden an Stiften  20 und 21 der Hebel abstützt, sucht den Hebel 15  in Anlage an einem Anschlag 16a des Hebels 16 zu  halten.

   Die Hebel 15 und 16 arbeiten mit den  bereits erwähnten Steuerkurven 7c und 8a der Ein  stellringe 7 und 8 zusammen und tragen zu diesem  Zweck Stifte 22 bzw. 23, welche in Bewegungs-      schlitzen 100c bzw. 100d durch die     Verschluss-          gehäuse-Rückwand    hindurchgeführt sind. Weiterhin  steht der mit dem von Hand     betätigbaren    Einstellring  8 zusammenarbeitende Hebel 16 in     Stift-Schlitz-Ver-          bindung    16b, 24 mit dem     Blendenstellring    4.  



  Zur Verbindung der Einstellringe 7 und .8 mit  der Stellvorrichtung für Belichtungszeit dienen im  Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.2    gleichfalls zwei  Hebel 25 und 26. Diese besitzen eine ortsfeste, in  einer Bohrung der     Verschlussgehäuse-Seitenwand     100b angeordnete Lagerachse 27 und sind durch eine  Feder 28 in Anlage miteinander haltbar. Zur Zusam  menarbeit mit den Steuerkurven 7d und 8b der Ein  stellringe 7 bzw. 8 besitzen die Hebel Stifte 29  bzw. 30. Der dem selbsttätig bewegbaren Einsteller  7 zugeordnete Hebel 25 steht ferner unter Wirkung  einer Feder 31, welche ihn in Anlage am Ring zu  halten sucht.  



  Die dem selbsttätig bewegbaren Einsteller zuge  ordneten Hebel 15 und 25 der beiden Hebelpaare  werden in Abhängigkeit von der Verstellung eines  Umschalters von Stellung  Automatik  in Stellung        Nicht-Automatik     in eine Lage     verschwenkt,    in  welcher sie mittels dieses Einstellers nicht beeinfluss  bar sind.  



  Als Umschalter dient in den Ausführungsbeispie  len in     aufwandsparender    und bedienungsgünstiger  Weise der von Hand     betätigbare    Einstellring 8, wel  cher zu diesem Zweck in die in den     Fig.    1 und 2  dargestellte      AUTO -Einstellage    und in weiter unten  näher beschriebene     Hand-Einstellagen    einstellbar ist.  



  Die Ausschaltung des Steuereinflusses des selbst  tätig bewegbaren Einstellringes 7 auf die Hebel 15  und 25 erfolgt in     unverwickelter    und funktionssicherer  Weise mittels vom Ring 8 gesteuerter Sperrvorrich  tungen, welche die Hebel 15 und 25 in ihren Aus  gangslagen festhalten.  



  Die Sperrvorrichtungen umfassen unter anderem  je einen Hebel 32 bzw. 33, welcher um eine orts  feste Lagerachse 34 bzw. 35 an der     Verschluss-          gehäuse-Rückwand    schwenkbar gelagert ist und durch  eine Feder 36 bzw. 37 entgegen dem     Uhrzeigerdreh-          sinn    beeinflusst wird. Weiterhin besitzen die Hebel  32 und 33 eine Sperrnase 32a bzw. 33a, mit wel  cher sie mit dem Stift 22 des Hebels 15 bzw. mit  einem Vorsprung 25a des Hebels 25 zusammen  arbeiten.  



  Zur Steuerung der Sperrhebel besitzt der Um  schalt- und     Handbelichtungseinstellring    8 zwei Vor  sprünge 8c und 8d, mittels denen die Hebel bei in  Einstellung  AUTO  befindlichem Einstellring gegen  die Wirkung ihrer Federn in eine unwirksame Lage       verschwenkt    sind.

   Wird der Einstellring 8 dagegen  von der in den     Fig.    1 und 2 dargestellten      AUTO -          Einstellage    nach rechts in eine der Stellung      Nicht-          Automatik     zugeordnete Einstellage verstellt, so wer  den die Sperrhebel 32 und 33 zur Wirkung frei  gegeben und halten die schwenkbaren Hebel 15 und    25 in einer Lage fest, in welcher der     Steuereinfluss     des selbsttätig bewegbaren Einstellers 7 auf die Hebel  ausgeschaltet ist.  



  Zur Erzielung verschiedener Belichtungszeiten  findet in den Ausführungsbeispielen ein     Räderhemm-          werk    an sich bekannter Art Verwendung     (Fig.4).     Dieses ist an einer die Teile des     Verschlussmechanis-          mus    tragenden Grundplatte 38 mittels Schrauben 39  und 40 befestigt und umfasst unter anderem eine  obere und eine untere Räderplatte 41 bzw. 42, zwi  schen denen Zahnräder 43, 44 und 45 des Hemm  werks um Achsen 46 bzw. 47 bzw. 48 gelagert sind.

    Ferner besitzt das Hemmwerk zum Antrieb der Zahn  räder 46 bis 48 einen als Zahnsegment 49 ausgebil  deten Bremshebel, welcher mittels eines Vorsprungs  49a mit dem     Hauptantriebsteil    des Verschlusses in  an sich bekannter, aus Gründen der     übersichtlichkeit     nicht gezeigter Weise zusammenarbeitet.  



  Die Verstellung des Zahnsegmentes 49 erfolgt  in Abhängigkeit von der Verstellung des selbsttätig  bewegbaren Einstellringes 7 bzw. des von Hand     be-          tätigbaren    Einstellringes B. Zu diesem Zweck ist an  der Lagerachse 27 der schwenkbaren Hebel 25 und  26 ein einarmiger Hebel 50 befestigt, welcher mit  einem Stift 51 des Zahnsegmentes 49 in der in     Fig.    4  und 5 gezeigten Weise     zusammenarbeitet.    Die Ver  bindung der Hebel 25 und 26 mit ihrer Lagerachse  27 ist in     Fig.    2 so vorgenommen, dass der mit dem  Umschah- und     Handeinstellring    8 zusammenarbei  tende Hebel 26 fest mit der Achse 27 verbunden ist,

    während der vom selbsttätig bewegbaren Einstell  ring 7     beeinflussbare    Hebel 25 lose um diese angeord  net ist.  



  Die     Arbeits-    und Funktionsweise der in den  Ausführungsbeispielen beschriebenen, erfindungsge  mässen Kamera ist folgende:  <I>1. Durchführen einer Aufnahme mit selbsttätiger</I>  <I>Belichtungseinstellung</I>    Hierzu befinden sich der selbsttätig bewegbare       Einstellring    7 und der     Umschalt-    und     Handbelich-          tungseinstellring    8 in den in     Fig.    1 und 2 darge  stellten Lagen, in denen die Antriebsvorrichtung 10,  11 gespannt und die Belichtungsautomatik der Ka  mera eingeschaltet ist.

   Durch     Verschwenken    des Aus  lösehebels 12 nach links wird der Einstellring 7 zum  Ablauf entgegen dem     Uhrzeigerdrehsinn    freigegeben.  Je nach der herrschenden Beleuchtungsstärke wird der  Einstellring sodann nach einem kleineren oder grö  sseren Bewegungsweg durch Auftreffen eines mit ihm  verbundenen     Abtasters    auf     einen    beweglichen Teil  der     Beleuchtungsstärke-Messeinrichtung    gestoppt. Die  beiden Hebelpaare 15, 16 und 25, 26 für Blende  bzw. Belichtungszeit führen beim Ablauf des Einstell  ringes 7 unter Wirkung der Federn 5 bzw. 31 eine  durch die Kurven 7c bzw. 7d des Ringes 7 ge  steuerte Schwenkbewegung in bzw. entgegen dem       Uhrzeigerdrehsinn    durch.

   Die Bewegung des Hebel  paares 15, 16 wird über den Hebel 16 auf den           Blendensteller    4     übertragen,    während die Bewegung  des Hebelpaares 25, 26 über die Achse 27 und den  Hebel 50 dem Bremshebel 49 des     Belichtungszeiten-          Hemmwerkes    mitgeteilt wird. Auf diese Weise ist  erreicht, dass sowohl die Blende als auch die Belich  tungszeit selbsttätig auf einen der herrschenden Be  leuchtungsstärke entsprechenden Wert eingestellt  wird.  



  Die Zuordnung von Belichtungszeit- und     Blen-          denwerten    zur Erzielung eines Einstellbereiches des  selbsttätig bewegbaren Einstellringes 7 mit gleich  mässiger     Belichtungswertstufung    kann bei Vorliegen  eines     Blendeneinstellbereiches    von Blende 2,8 bis  Blende 22 und eines     Belichtungszeit-Einstellbereiches     von     1/3o    bis     1/250    sec beispielsweise wie folgt ge  troffen sein:

    
EMI0004.0012     
  
    Belichtungszeit <SEP> Blende
<tb>  30 <SEP> 2,8
<tb>  60 <SEP> 2,8
<tb>  60 <SEP> 4
<tb>  60 <SEP> 5,6
<tb>  125 <SEP> 5,6
<tb>  125 <SEP> 8
<tb>  125 <SEP> 11
<tb>  250 <SEP> 11
<tb>  250 <SEP> 16
<tb>  250 <SEP> 22       Durch diese Zuordnung von Zeit- und Blenden  werten ergibt sich eine die Werte 8 bis 17 um  fassende, gleichmässig gestufte     Belichtungswertreihe.     



  Um zu gewährleisten, dass die selbsttätige Be  lichtungseinstellung erfolgt ist, bevor sich der Ver  schluss zu öffnen beginnt, kann ein an sich bekann  tes, in Abhängigkeit von bzw. zugleich mit der  Auslösung der Kamera bzw. des Verschlusses aus  lösbares Verzögerungswerk an sich bekannter Art  angeordnet sein, mittels welchem der Beginn des       Freigebens    der     Verschlussöffnung    gegenüber der       Auslösebetätigung    der Kamera bzw. des Verschlusses  um eine bestimmte Zeitdauer     verzögerbar    ist, wobei  letztere so gewählt ist, dass innerhalb derselben der  von der     Beleuchtungsstärke-Messeinrichtung    steuer  bare Einsteller seinen maximalen Bewegungsweg zu  rücklegt.    <I>2.

   Durchführen einer Aufnahme mit</I>     Hand-          Belichtungseinstellung       Hierzu wird der     Umschalt-    und     Hand-Belich-          tungseinstellring    8 von Stellung  AUTO  nach rechts  verstellt. Bei dieser Verstellung des Ringes 8 wer  den zuerst die Sperrhebel 32 und 33 von den Vor  sprüngen 8c bzw. 8d zur Wirkung freigegeben. Hier  durch gelangen die Hebel unter Wirkung ihrer Feder  36 bzw. 37 in Eingriff mit den dem selbsttätig be  wegbaren Einstellring 7 zugeordneten schwenkbaren  Hebeln 15 und 25 und halten diese in einer der    grössten     Blendenöffnung    bzw. der längsten Belich  tungszeit entsprechenden Lage fest.  



  Zur Hand-Einstellung von Belichtungszeit und  Blende sind dem Einstellring 8 die bereits genannten  Steuerkurven 8a und 8b zugeordnet. Von diesen dient  die Steuerkurve 8a zur Beeinflussung der Blende und  arbeitet zu diesem Zweck mit dem Stift 23 des mit  dem     Blendenstellring    4 verbundenen schwenkbaren  Hebels 16 zusammen. Die Steuerkurve 8b ist dagegen  zur Zusammenarbeit mit dem schwenkbaren Hebel 26  bestimmt, welcher mit dem Stellhebel 50 für das       Belichtungszeiten-Hemmwerk    fest verbunden ist.  



  Während bei selbsttätiger Belichtungseinstellung  mittels der Steuerkurve 7c und 7d des Ringes 7  die Hebelpaare 15, 16 und 25, 26 als Einheit     ver-          schwenkt    werden, sind bei     Hand-Belichtungseinstel-          lung,    wie bereits erwähnt, die dem selbsttätig beweg  baren Einstellring 7 zugeordneten Hebel 15 und  25 in der in     Fig.    2 dargestellten Lage gesperrt.

   Es  werden somit bei einer Verstellung des     Umschalt-          und        Hand-Belichtungseinstellringes    8 durch die  Steuerkurven 8a und 8b die Hebel 16 und 26 allein       beeinflusst.       Die Zuordnung der mittels des     Umschalt-    und       Hand-Belichtungseinstellringes    8 einstellbaren Be  lichtungszeit- und     Blendenwerte    kann in verschiedener  Weise vorgenommen sein. Insbesondere kann dieser  Einsteller auch mehrere, verschiedenen Aufnahme  arten mit     Hand-Belichtungseinstellung    zugeordnete  Einstellbereiche besitzen.

      Ein     derart    ausgebildeter     Umschalt-    und     Hand-          Belichtungseinsteller    ist in     Fig.    6 gezeigt. Wie aus  dieser Figur ersichtlich ist, besitzt der als Schieber  52 ausgebildete Einsteller drei Einstellbereiche. Von  diesen ist der erste Bereich durch eine die Werte 8  bis 17 umfassende     Belichtungswertskala    53 sowie  durch die Bezeichnung  MAN  und ein eine Hand  darstellendes Symbol gekennzeichnet. Zur Einstellung  der den Belichtungswerten der Skala 53 entspre  chenden     Zeit-Blende-Wertepaare    dienen Steuer  kurven 52a und 52b.

   Von diesen arbeitet die  Steuerkurve 52a mit dem Stift 30 des schwenkbaren  Hebels 26 zusammen, während die Kurve 52b zur  Zusammenarbeit mit dem Stift 23 des schwenkbaren  Hebels 16 bestimmt ist.    Durch die Ausbildung des genannten Einstell  bereiches an dem von Hand     betätigbaren    Einsteller  ist gewährleistet, dass die Anwendbarkeit der Kamera  auch bei einem Ausfall der selbsttätigen     Belichtungs-          einstellvorrichtung    gesichert bleibt.  



  Der zweite Einstellbereich des Schiebers 52 ist  für     Blitzlichtverwendung    bestimmt. In diesem Ein  stellbereich ist zwecks Durchführung von Blitzlicht  aufnahmen der gesamte     Blendenverstellbereich    einer  einzigen Belichtungszeit, beispielsweise der Zeit       1/3o    sec, zugeordnet. Der Bereich ist gekennzeichnet  durch eine     Blendenskala    54 und stilisierte Darstel  lungen eines Elektronenblitzes und einer Verbren-           nungsblitzlampe.    Die ihm zugeordneten Steuerkurven  für Belichtungszeit und Blende tragen die Bezugs  zeichen 52c bzw. 52d.  



  Weiterhin ist mittels des Schiebers 52 eine an  sich bekannte Vorrichtung zur Erzielung von     B-Auf-          nahmen    steuerbar. Von dieser ist im Ausführungs  beispiel aus Gründen der     übersichtlichkeit    ledig  lich ein Steuerhebel 55 gezeigt, welcher mit einem  abgebogenen Endteil 55a unter Wirkung einer nicht  gezeigten Feder an einer am Schieber 52 ausge  bildeten     B-Steuerkurve    anliegt. Die     B-Steuerkurve     besitzt zwei Teilbereiche 52e und 52f.

   Befindet sich  der Schieber 52 in einer Einstellage, in welcher  der Hebel 55 am Teilbereich 52e der Steuerkurve  anliegt, so ist die     B-Einrichtung    in Wirkstellung ge  schaltet, das heisst der Verschluss wird nach erfolgtem  Auslösen und Öffnen für die Dauer des     Nieder-          drückens    des     Verschlussauslösers    in     Offenstellung     festgehalten. Befindet sich dagegen der Schieber 52  in einer Einstellage, in welcher der Hebel 55 am  Teilbereich     52f    der Steuerkurve anliegt, so ist die       B-Einrichtung    ausser Wirkung gesetzt.

   Dem Teil  bereich 52e der     B-Steuerkurve    ist ein mit  B  be  zeichneter     Teilverstellbereich    des Schiebers 52 zu  geordnet, welcher den gesamten     Blendenverstell-          bereich    von Blende 2,8 bis Blende 22 umfasst. Hier  durch ist bei     B-Aufnahmen    die Möglichkeit vorhan  den, durch entsprechende Wahl der     Blendenöffnung     eine Änderung der Tiefenschärfe herbeizuführen,  so dass eine bestmögliche     Anpassbarkeit    der Belich  tungseinstellung an das jeweilige Aufnahmemotiv ge  währleistet ist.  



  Zur Einstellung des Schiebers 52 arbeitet mit den  Skalen 53 und 54 sowie mit einer     Blendenskala    56  für     B-Aufnahmen    eine ortsfeste Einstellmarke 57 zu  sammen. Dieselbe Marke ist zwecks Einstellung des  Schiebers auf selbsttätige Belichtungseinstellung einer  mit  AUTO  gekennzeichneten Einstellmarke 58       gegenüberstellbar.     



  Die vorstehend beschriebene Ausbildung des Um  schalters und     Hand-Belichtungseinstellers    ist zur Ver  wendung bei einer Anordnung gemäss     Fig.    2 bestimmt,  bei welcher sowohl der     Blendeneinstellung    als auch  der     Belichtungszeit-Einstellung    jeweils zwei schwenk  bare Hebel zugeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel  gemäss     Fig.    1 ist dagegen der     Belichtungszeit-Einstel-          lung    nur ein einziger dem Hebel 25 von     Fig.    2 ent  sprechender, schwenkbarer Hebel 59 zugeordnet.

   Die  ser ist über die Achse 27 mit dem Stellhebel 50  für das     Belichtungszeiten-Hemmwerk    fest verbunden  und arbeitet mit der Steuerkurve 7d des selbst  tätig bewegbaren Einstellringes 7 und ausserdem mit  der Sperrklinke 33 zusammen. Hierdurch steht bei       Hand-Belichtungseinstellung    nur eine einzige Be  lichtungszeit, beispielsweise die Zeit 1/3o sec, zur Ver  fügung. Es besteht somit bei einer in dieser Weise  ausgebildeten Vorrichtung nicht die Möglichkeit, be  stimmten     Blendenwerten    Belichtungszeiten verschie  dener Grösse in einer fest vorgegebenen, zu einer Be-         lichtungswertreihe    mit gleichmässiger Stufung führen  den Weise zuzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit Stellvorrichtungen für Belichtungszeit und Blende, die durch einen ihnen gemeinsamen Einsteller derart steuerbar sind, dass der Verstellbereich dieses Einstellers einen Be- lichtungswertebereich mit gleichmässiger Stufung de finiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrich tungen für Belichtungszeit und Blende wahlweise ent weder mit einem in Abhängigkeit von einer Beleuch- tungsstärke-Messeinrichtung selbsttätig bewegbaren Einsteller (7) oder mit einem von Hand betätigbaren Einsteller (8) kraftschlüssig verbindbar sind,
    und dass in Abhängigkeit von der Verstellung eines Umschalters von Stellung Automatik in Stellung Nicht-Automatik die mit dem selbsttätig beweg baren Einsteller zusammenarbeitenden Teile der Stell vorrichtungen für Belichtungszeit und Blende in eine Lage gebracht werden, in welcher sie mittels des selbsttätig bewegbaren Einstellers nicht beeinflussbar sind, während mittels des von Hand betätigbaren Ein stellers eine Belichtungswert-Einstellung durchführbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Photographische Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung des selbsttätig bewegbaren Einstellers (7) und des von Hand betätigbaren Einstellers (8) mit den Stellvor richtungen für Belichtungszeit und Blende jeweils zwei schwenkbare Teile, beispielsweise Hebel (25, 26 bzw. 15, 16) dienen, welche um eine ortsfest angeordnete Achse (27 bzw. 17) gelagert und durch eine Feder (28 bzw. 19) in Anlage miteinander halt bar sind, und dass der eine schwenkbare Hebel (25 und 15) einerseits mit einer am selbsttätig beweg baren Einsteller (7) angeordneten Steuerkurve (7d bzw.
    7c) zusammenarbeitet und anderseits in Ab hängigkeit von der Verstellung des Umschalters von Stellung Automatik in Stellung Nicht-Automatik in eine Lage verschwenkt wird, in welcher er mittels des selbsttätig bewegbaren Einstellers (7) nicht be einflussbar ist, während der andere schwenkbare Hebel (26 und 16) bei Einstellung Nicht-Auto- matik des Umschalters durch eine Steuerkurve (8b bzw. 8a) des von Hand betätigbaren Einstellers (8) beeinflussbar ist. 2. Photographische Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Stellvorrichtun gen für Belichtungszeit bzw.
    Blende mit dem selbsttätig bewegbaren Einsteller (7) und mit dem von Hand be- tätigbaren Einsteller (8) mittels zweier schwenkbarer Hebel (15 und 16), verbunden ist, welche um eine ortsfest angeordnete Achse (17) gelagert und durch eine Feder (19) in Anlage miteinander haltbar sind, und von denen der eine schwenkbare Hebel (15) einer seits mit einer am selbsttätig bewegbaren Einsteller angeordneten Steuerkurve (7c) zusammenarbeitet und anderseits in Abhängigkeit von der Verstellung eines Umschalters von Stellung Automatik in Stellung Nicht-Automatik in eine Lage verschwenkt wird, in welcher er mittels des selbsttätig bewegbaren Ein stellers (7) nicht beeinflussbar ist,
    während der andere schwenkbare Hebel (16) bei Einstellung Nicht-Auto- matik des Umschalters durch eine Steuerkurve (8a) des von Hand betätigbaren Einstellers (8) beeinfluss bar ist, und dass zur Verbindung der anderen Stell vorrichtung für Blende bzw. Belichtungszeit mit dem selbsttätig bewegbaren Einsteller ein einziger schwenk barer Hebel (59) dient, der in Stellung Automatik des Umschalters durch eine Steuerkurve (7d) des Einstellers (7) beeinflussbar ist. 3. Photographische Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Umschalter der von Hand betätigbare Einsteller (8) dient. 4.
    Photographische Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten der mit dem selbsttätig bewegbaren Einsteller (7) zusam menarbeitenden schwenkbaren Hebel (15, 25, 58) in ihrer durch diesen Einsteller nicht beeinflussbaren Lage Sperrklinken dienen, welche in Abhängigkeit von der Verstellung des Umschalters (8) von Stel lung Nicht-Automatik in Stellung Automatik lös bar sind.
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