CH382072A - Schaltuhr, insbesondere für Mehrfachtarifzähler - Google Patents

Schaltuhr, insbesondere für Mehrfachtarifzähler

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Publication number
CH382072A
CH382072A CH1431761A CH1431761A CH382072A CH 382072 A CH382072 A CH 382072A CH 1431761 A CH1431761 A CH 1431761A CH 1431761 A CH1431761 A CH 1431761A CH 382072 A CH382072 A CH 382072A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
relay
switching
tariff
self
Prior art date
Application number
CH1431761A
Other languages
English (en)
Inventor
Niedermeier Horst
Original Assignee
Heliowatt Werke
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Publication date
Application filed by Heliowatt Werke filed Critical Heliowatt Werke
Publication of CH382072A publication Critical patent/CH382072A/de

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/12Electric circuitry

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Schaltuhr, insbesondere für    Mehrfachtarifzähler   Die Erfindung betrifft    eine   Schaltuhr zur periodischen Schaltung elektrischer    Stromkreise   in grossen zeitlichen Abständen, wie sie beispielsweise für die Tarifumschaltung von    Mehrfachtarifzählern   verwendet wird. Derartige Schaltuhren haben eine langsam laufende, vorzugsweise innerhalb von 24    Stun,   den eine Umdrehung machende Schaltscheibe für die Betätigung des Schalters. Hierbei    sind   aus fertigungstechnischen Gründen    erhebliche   Zeitfehler der Schaltung, die in der    Grössenordnung   von   7 bis 8 Minuten liegen können, nicht zu vermeiden. Häufig kann aber eine grössere Zeitgenauigkeit erwünscht sein.

   Es ist deshalb bereits, bekannt, bei derartigen Schaltuhren die Schaltung durch eine langsam laufende    Zeitscheibe   nur vorzubereiten und durch    eine   zweite, rascher laufende Schaltscheibe durchzuführen. Bei einer bekannten Schaltuhr dieser Art    wird,   diese Aufgabe auf mechanischem Wege durch einen.    Kraft-      speicher   gelöst, der von dem langsamer laufenden Schaltteil aufgeladen und durch das schnell laufende Teil    entsperrt   wird. 



  Es ist weiterhin    eine   Schaltuhr für Mehrfachtarife bekannt, bei der für jede Tarifstufe ein von der Uhr angetriebener Nocken oder dergleichen zur    Betätigung   eines Schalters    für   je ein Relais vorhanden ist, wobei jedes Relais ausser    einem   Schaltorgan für seine Schaltstufe noch    einen      Selbsthalteschalter   mit Arbeitskontakt und für jeden    Selbsthaltestrom-      kreis   der Nachbarrelais einen    Unterbrechungsschalter   mit Ruhekontakt hat und in dem    Selbsthaltekreis   jedes Relais der eigene    Selbsthaltekontakt   mit den Ruhekontakten der    Nachbarrelais   in Reihe    liegt.   Auch bei dieser Schaltuhr wird die 

  Umschaltung der Tarife durch langsam laufende Nocken- bzw. Schaltscheiben nur vorbereitet und durch eine weitere rascher um- laufende Schaltscheibe durchgeführt. Diese Schaltuhr vermeidet zwar die bei der vorerwähnten Schaltuhr erforderlichen    mechanischen   Teile mit Federn und dergleichen, ist aber durch die für jede Tarifstufe    erforderlichen   eigenen Relais    ebenfalls   noch    verhält-      nismässig   verwickelt und aufwendig. 



  Durch die Erfindung wird eine Schaltuhr, insbesondere für    Mehrfachtarifzähler   mit einer ersten, langsam    umlaufenden   Schaltscheibe, die die in grossen zeitlichen Abständen erfolgende Schaltung nur vorbereitet, und einer zweiten schneller umlaufenden Schaltscheibe zur Durchführung der vorbereiteten Schaltung, mit einem in dem Stromkreis, des. von der langsam umlaufenden Schaltscheibe    betätigten   Schalters liegenden    Relais   mit einem Arbeitskontakt und    Selbsthaltekontakten      geschaffen,   die sich gegenüber dem Stand der    Technik   durch besondere Einfachheit bei einwandfreier Wirkungsweise auszeichnet.

      Die   Erfindung besteht darin, dass der Arbeitskontakt des Relais den    Zweitarifumschalter   des Zählers    steuert   und der eine    Selbsthaltekontakt   die Erregung des Relais    während   des Schaltvorganges des Maximumschalters und der andere die    Erregung      des   Relais nach Umschaltung des Schalters für die Betätigung des    Tarifumschalters   bis zur Rückstellung des Maximumschalters aufrechterhält. 



  Der    Erfindungsgegenstand   soll an Hand der Zeichnung erläutert werden, die das Schaltbild    eines      Ausführungsbeispieles   einer    Schaltuhr      gemäss,   der Erfindung in Verbindung mit einem    Zweitarifzähler   mit    Maximumanzeige   darstellt. 



  Der Zähler Z, der an das Wechselstromnetz N angeschlossen ist, enthält das Messwerk    mit   der Stromspule St und der    Spannungsspule      Sp   sowie den    Tarifumschalter   T und den    Maximumschalter   M, die 

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 von der Schaltuhr U betätigt werden. Diese Schaltuhr enthält den Antriebsmotor Mo, der über die    Klemmen   des Zählers Z ständig am Netz N liegt.

   Von dem Motor Mo werden    zwei   nicht angedeutete Schaltscheiben angetrieben, von denen die eine langsam laufende mit einer Umdrehung während 24 Stunden den Umschalter t für die Tarifumschaltung betätigt, während die zweite, rascher laufende mit beispielsweise einer Umdrehung je Stunde zur Betätigung des Schalters m für die    Maximumanzeige   dient. 



  Im Stromkreis des Umschalters t liegt das Relais R    mit   seinen Kontakten    r1,      r#,   und    n3   . Der Kontakt    r3   dient zur Betätigung des Tarifschalters T, während die Kontakte    r1   und r,    Selbsthaltekontakte   für das Relais R sind und einerseits den Schalter t und andererseits den Schalter m überbrücken. Die dargestellte Schaltuhr arbeitet    folgendermassen   Bei dem    dargestellten      Schaltzustand   ist das Relais R stromlos. Zum Zeitpunkt der vorgesehenen Tarifumschaltung wird der Schalter t von der zugehörigen Schaltscheibe in die andere Lage umgeschaltet und das Relais damit an die zweite Klemme des Umschalters    nz   angelegt.

   Eine Erregung des Relais wird dadurch aber noch nicht bewirkt, da der Stromkreis noch durch den Schalter m unterbrochen ist. Sobald aber durch die zugehörige, rascher laufende Schaltscheibe auch der Schalter m umgeschaltet wird, wird das Relais R erregt und zieht damit seine Kontakte    r,   , r, und    r3   an. über den Kontakt    r3      erhält   damit der Tarifumschalter T seinen Strom für die Tarifumschaltung. Gleichzeitig bewirkt die Öffnung des zweiten Kontaktes des Schalters m die Auslösung der    Maximumanzeige   in bekannter Weise.

   Nach Rückkehr des Schalters m .in die in der Zeichnung dargestellte Lage wird sein anderer Kontakt durch den    Selbsthaltekontakt      r.   des Relais R überbrückt, so dass dieses weiter erregt bleibt, so lange der Schalter t in der umgeschalteten Stellung bleibt. Bei Erreichung des Zeitpunktes, an dem die Rückstellung des Tarifumschalters T    erfolgen   soll, wird der Schalter t durch seine Schaltscheibe wieder in die ursprüngliche, in der Zeichnung dargestellte Lage umgeschaltet. über den    Selbsthaltekontakt      r,   und den Schalter na bleibt das Relais R aber zunächst noch erregt.

   Sobald jedoch der Schalter m durch seine Schaltscheibe umgeschaltet wird, wird sein    Stromkreis   unterbrochen, so dass es    zum   Abfallen gebracht wird und damit über seinen sich öffnenden Kontakt    n;   den Impuls für die Rückstellung des Tarifumschalters T liefert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltuhr, insbesondere für Mehrfachtarifzähler, mit einer ersten, langsam umlaufenden Schaltscheibe, die die in grossen zeitlichen Abständen erfolgende Schaltung nur vorbereitet, und einer zweiten, schneller umlaufenden Schaltscheibe zur Durchführung der vorbereiteten Schaltung, mit einem in dem Stromkreis des von der langsam umlaufenden Schaltscheibe betätigten Schalters liegenden Relais mit einem Arbeitskontakt und Selbsthaltekontakten, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitskontakt (r3) des Relais (R) den Zweitarifumschalter (t) des Zählers steuert und der eine Selbsthaltekontakt (r@) die Erregung des Relais (R) während des Schaltvorganges des Maximumschalters (m)
    und der andere (r) die Erregung des Relais nach Umschaltung des Schalters (t) für die Betätigung des Tarifumschalters bis zur Rückstellung des Maximumschalters (m) aufrechterhält. Entgegengehaltene Schrift. und Bildwerke Deutsche Patentschrift Nr. 958937
CH1431761A 1960-12-30 1961-12-11 Schaltuhr, insbesondere für Mehrfachtarifzähler CH382072A (de)

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DEH41351A DE1151298B (de) 1960-12-30 1960-12-30 Schaltuhr, insbesondere fuer Mehrtarifzaehler

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CH382072A true CH382072A (de) 1964-05-30

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ID=7154535

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CH1431761A CH382072A (de) 1960-12-30 1961-12-11 Schaltuhr, insbesondere für Mehrfachtarifzähler
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DE (1) DE1151298B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE964966C (de) * 1952-03-13 1957-05-29 Siemens Ag Schaltuhr, insbesondere fuer Tarifschaltung

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Publication number Publication date
CH1431761A4 (de) 1964-05-30
DE1151298B (de) 1963-07-11

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