CH382078A - Nadelwebstuhl - Google Patents

Nadelwebstuhl

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CH382078A
CH382078A CH1179362A CH1179362A CH382078A CH 382078 A CH382078 A CH 382078A CH 1179362 A CH1179362 A CH 1179362A CH 1179362 A CH1179362 A CH 1179362A CH 382078 A CH382078 A CH 382078A
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CH
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needle
weft
thread
weft needle
compartment
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Application number
CH1179362A
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English (en)
Inventor
T O'neill Harry
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Elastic S A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Nadelwebstuhl       Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des  Nadelwebstuhls gemäss dem Patentanspruch des  Hauptpatentes Nr. 371063.  



  Zum Verständnis der Erfindung sei bemerkt, dass  bei bekannten Webstühlen der vorliegenden Art eine  Wirknadel (Zungennadel) an einer Seite des Faches  vorgesehen und der Einschlag oder Schuss in das Fach  durch eine Schussnadel     eingeführt    wird, die in das  Fach von einer Seite eintritt und einen Schussfaden  trägt, der mit der Wirknadel so zusammenwirkt, dass  eine gewirkte Kante an einem Rande des Gewebes  durch den in das Fach eingetragenen Schussfaden  gebildet wird, wobei die Schussnadel und die Wirk  nadel miteinander in Berührung kommen und die  Wirknadel bei jedem Hub der Schussnadel gespannt  oder gebogen wird, wodurch die Wirknadel leicht  abbricht und es dementsprechend häufig notwendig  ist, diese auszuwechseln und zwar vornehmlich dann,  wenn der Webstuhl mit einer relativ hohen Geschwin  digkeit arbeitet.  



  Um eine gegenseitige Berührung der Schuss- und  Wirknadel zu vermeiden, besitzt die Schussnadel des  im Hauptpatent beschriebenen Webstuhls ein     gega-          beltes    Ende, welches ein Paar parallel zueinander ver  laufende Schenkel aufweist, von denen der eine eine  Fadenöffnung hat und der andere in ein paar Finger  gegabelt ist, wobei der Faden durch die     Öffnung     und zwischen besagten Fingern gespannt ist und die  Schenkel die Wirknadel während ihrem Arbeitsgang  reiterartig übergreifen, so dass nur das zwischen den  Schenkeln verspannte Fadenstück mit der     Wirknadel     in Berührung kommt und Verschleiss und Bruch der  Wirknadel weitgehend vermieden sind.  



  Wo jedoch Garne mit hervorstehenden Fäden ge  wirkt werden, können bei der Fachbildung benach  barte     Kettgarne    zusammenstossen und im Fach ver  bleiben, so dass die gegabelte Nadel solche benach-         barte    Garne aufspiessen kann und die Spannung des  Schussfadens erhöht, so dass dieser nicht von der  Wirknadel erfasst wird, was einen im Gewebe erschei  nenden Fehler zur Folge hat.  



  Der Webstuhl nach vorliegender Erfindung ist  ausgerüstet mit einer an der einen Seite des Faches  verschieb- und drehbar gelagerten Schussnadel, einer  Zungennadel auf der anderen Seite des Faches,     Mittel     zum Schwingen der Schussnadel um ihren Drehpunkt,  sodass das Ende der Schussnadel von einer Ausgangs  stellung aus hinten in das offene Fach eintritt und  durch dasselbe hindurch zum vordern Ende des Faches       vorbewegt    und dann auf einer sich entlang dem am  vordern Ende des Faches gebildeten Fadenverband  erstreckenden Bahn zurückbewegt wird und     schliess-          lich    an der Seite des Faches entlang, an welcher die  Schussnadel gelagert ist, wieder in die genannte Aus  gangsstellung zurückbewegt wird,

   wobei die beschrie  bene Bewegungsbahn derart gewählt ist, dass das von  der Schussnadel getragene, mehr oder weniger verti  kal verlaufende gespannte Fadenstück durch das  Hakenende der Zungennadel erfasst wird, und die  Zungennadel zwecks Bildung einer     Gewebe-Maschen-          kante    vor- und     zurückziehbar    gelagert ist.  



  Der Webstuhl nach der     Erfindung    ist gekennzeich  net durch ein von der Schussnadel getragenes Druck  glied, um unerwünscht im Fach     befindliche        Kettfäden     in eine Lage zu drücken, in der sie das zwischen den  Endschenkeln der Schussnadel verspannte Stück des  Schussfadens nicht so beeinflussen, dass es vom  Hakenende der Zungennadel nicht erfasst werden kann.  



  Die beigefügten Zeichnungen zeigen ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 eine Seitenansicht eines Teiles des Web  stuhles,       Fig.    2, 3 und 4 zugehörige     Draufsichten    bei ver  schiedenen Arbeitsstellungen der Schussnadel,           Fig.    5 und 6     Draufsichten    auf     vergrösserte    Teile  der Schussnadel im Zusammenwirken mit der Wirk  nadel,       Fig.    7 eine ähnliche Ansicht wie     Fig.    5 der Wirk  nadel, nachdem eine Schleife gebildet wurde,       Fig.    8 eine perspektivische Einzelansicht der  Schussnadel im Zusammenwirken mit der Wirknadel,

         Fig.    9 eine perspektivische Teilansicht der     Söhuss-          nadelanordnung    mit Fadenabsenker,       Fig.    10 einen Schnitt entlang der Linie 10-10 der       Fig.    8 zur Veranschaulichung der Arbeitsweise des  Druckgliedes, und       Fig.   <B>11</B> eine perspektivische Ansicht des Stirnendes  der Schussnadel.  



  Der Stuhl zum     Webeis    schmaler Streifen (Bänder)  gemäss den     Fig.    1-11 ist lediglich so weit dargestellt  und beschrieben, als zum klaren Verständnis der Erfin  dung notwendig ist. So enthält der Webstuhl nicht  dargestellte     Abzugwalzen,    die das fertiggestellte Ge  webe 12 abziehen, welches durch die von geeigneten,  nicht dargestellten     Kettbäumen    ablaufenden     Kett-          fäden    13 gebildet ist, die durch die Augen der Litzen  von gebräuchlichen, das Fach 15 bildenden Schäften  14 geführt sind.  



  Seitlich des Gewebes ist auf einem sich senkrecht  erstreckenden Lagerzapfen 17 eine Scheibe 16 drehbar       gelagert,    die in einer geeigneten Weise so angetrieben  wird, dass sie sich, von oben gesehen, im Uhrzeiger  sinne dreht. Auf der Scheibe 16 ist, deren Umfang  benachbart, ein     Bolzen    18 drehbar gelagert, dessen  oberes Ende 19 eine Querbohrung aufweist.  



  In der Querbohrung ist das eine Ende der     Schuss-          nadel    22 angeordnet und hier durch Schrauben 21  befestigt. In einer Querbohrung des oberen Teiles 23  eines senkrechten Sockels oder Zapfens 24, der auf  der gleichen Seite des Gewebes 12 wie der Lager  zapfen 17 angeordnet und drehbar im Bett 20 gelagert  st, wird die Schussnadel 22 verschiebbar geführt.  



  Mit der Schussnadel 22 wirkt eine Wirknadel 28  zusammen, die sich parallel zur benachbarten Kante  des Gewebes erstreckt und an dessen der Scheibe 16  gegenüberliegenden Seite angeordnet ist. Die Nadel 28,  welche von einem hin- und hergehenden Gleitstück 29       (Fig.    3 und 4) getragen wird, ist in üblicher Weise  ausgebildet und weist an einem Ende einen Haken 31  und diesem     benachbart    eine     verschwenkbare    Zunge  32 auf.  



  Wie in     Fig.    6 dargestellt, erstreckt sich parallel zu  dem an der einen Kante des Gewebes 12 angeordneten       Keafaden    ein steifer Draht 34, der als Führung dient.  Des weiteren ist ein     Riet    35 vorgesehen, durch wel  ches der in das offene Fach eingetragene Schuss in  bekannter Weise gegen den schon gebildeten Faden  verband geschlagen wird.  



  Die Schussnadel 22 hat, wie in     Fig.    8, 9 und 11  gezeigt, ein gegabeltes Ende, durch welches ein Paar  parallel     zueinanderverlaufende    Schenkel 36 und 37  gebildet wird, wobei das Ende des oberen Schenkels 36  eine Fadenöffnung oder ein Auge 38 besitzt.

   Der untere  Schenkel 37 ist an seinem Ende ebenfalls gegabelt in    einen kurzen Finger 41 und in einen langen Finger 42,  der in Form einer Öse gebogen ist, deren Ende an das  Ende des Schenkels 36 angeschlossen ist; der Finger  42 ist auswärts weg von dem Finger 41 um etwa 45   gebogen, wobei der Winkel von der verlängerten, zuge  ordneten Seite der Nadel und von der Verlängerung  des Fingers 41 gebildet ist: Der Bogen 42' des Fingers  42 bildet ein Druckglied, wobei die zwischen den  Fingern 41, 42 liegende Lücke 43 der Öffnung 38  gegenüber angeordnet ist.  



  Das Ende des Zapfens 24 trägt einen Fadenabsen  ker 45, der sich quer zum Zapfen erstreckt und im  Bereiche der Nadel 22 angeordnet ist. Der Faden  ablenker weist ein Teil 46 auf, welches sich im wesent  lichen parallel zur Nadel 22 etwas oberhalb derselben  erstreckt und mit dem Finger 41 des gegabelten Schen  kels 36 zusammenwirkt. Das äussere Ende des parallel  verlaufenden Teiles des Fadenabsenkers 45 ist bei 47  nach unten und zur Seite hin abgebogen und letzterer  verläuft dann mit einem Teil 48 unterhalb der Nadel,  diese kreuzend, von deren einer Seite zur anderen.  



  Wie im einzelnen durch die Zeichnung dargestellt,  weist der Fadenabsenker     U-Form    mit gebogenen  Drahtschenkeln auf, deren Enden im oberen Teil 23  des Zapfens 24 befestigt sind.  



  Ein Fadenführer 51 weist einen waagerecht abge  winkelten Schenkel 52, an dessen Ende sich eine  Öffnung 53 befindet, durch die sich der von einer  geeigneten nicht dargestellten Spule kommende  Schussfaden F erstreckt.  



  Während der Webstuhl arbeitet, wird durch die  Bewegung der Nadel 22 der einzutragende     Schuss-          faden    in das offene Fach eingeführt.  



  In     Fig.    8 ist dargestellt, in welcher Weise sich ein  Teil des durch die Öffnung 38 des Schenkels 36 der  Nadel 22 laufenden Fadens F zwischen den beiden  Schenkeln 36 und 37 spannt, indem er von der durch  die Finger 41, 42 gebildeten Lücke 43 aufgenommen  wird. Wenn die Scheibe 16 aus der in     Fig.    2 dargestell  ten Lage im Uhrzeigersinn gedreht wird, folgt die am  Ende der Nadel 22 angeordnete Öffnung 38 der durch  die Pfeile dargestellten Bahn;     d.h.    das Ende der Nadel  bewegt sich in einer Richtung entgegen dem Uhrzei  gers auf das Hakenende 31 der Wirknadel 28 zu und  wird anschliessend wieder zurückgezogen.  



  Wenn die Schenkel 36, 37 beim Zurückziehen der  Schussnadel 22 das Hakenende 31 der Wirknadel  reiterähnlich übergreifend passieren (siehe     Fig.    5 und  8), wird das zwischen den Schenkeln 36, 37 der     Schuss-          nadel    gespannte Stück des Fadens im Bereich zwischen  dem Hakenende 31 und der geöffneten Zunge 32 von  dem Ende der Wirknadel 28 erfasst.  



  Durch die Bewegung des Gleitstückes 29 wird  anschliessend die Nadel 28 aus der in     Fig.    6 gezeigten,  in die in     Fig.    7 gezeigte Stellung bewegt, so dass  die vorher gebildete Schlinge A, nachdem sie die  Zunge 32 gegen den Haken 31 bewegt hat, von dem  Haken 31 in die in     Fig.    7 gezeigte Lage abgeleitet.  Durch die Schlinge A wird also die offene Zunge 32  geschlossen, so dass die Schlinge über den im Haken 31      liegenden Teil des Fadens gleitet, durch welchen Teil  eine neue Schlinge gebildet wird.  



  Wenn die Scheibe 16 weiter im     Uhrzeigersinne    bis  in die in     Fig.    3 dargestellte Lage gedreht ist, wird die  Schussnadel 22 vollständig aus dem Fach heraus  gezogen und in der gleichen Zeit treten die Schäfte 14  in Tätigkeit, um in der üblichen Art ein neues Fach zu  bilden, wobei nunmehr das Riet 35 vorwärts durch das  Fach bewegt wird, um den Schuss, wie in     Fig.    3 und 7  gezeigt ist, fest anzudrücken.  



  In der in     Fig.    3 dargestellten Lage der Scheibe 16  erstreckt sich der Faden von dem Fadenführer 51  durch die Öffnung 38 des oberen Schenkels 36 der       Schussnadel    22 über das äussere Ende 47     (Fig.    9) des       Fadenablenkers    45 zum Punkt C des Gewebes 12. Das  äussere Ende der Nadel 22 ist hierbei soweit zurück  gezogen, dass es von dem     Fadenablenker    45 nach  aussen hin überragt wird.  



  Bei der weiteren Drehung der Scheibe 16 aus der  in     Fig.    3 dargestellten Lage beginnt die Nadel mit  einem neuen Bewegungszyklus, und wenn sich der  Teil des Fadens, der sich von der Nadel bis zum  unterhalb derselben liegenden Teil des     Fadenablen-          kers    erstreckt, in der durch die unteren Finger 41, 42  gebildeten Lücke 43 des Schenkels 37 befindet (siehe       Fig.    9), wird der Faden durch den Finger 41 aufgenom  men, so dass bei der weiteren Bewegung der Nadel  infolge Drehung der Scheibe 16 hierdurch in gewünsch  ter Weise der Faden zwischen dem oberen und unteren  Schenkel 36, 37 für das nächste Zusammenarbeiten  mit der Wirknadel 28 gespannt ist.  



  Wenn die Schussnadel 22 ihre     Eintragbewegung     wieder beginnt, wird das Riet 35, wie in     Fig.    4 gezeigt,  zurückgezogen, so dass sich die Schussnadel frei  durch das geöffnete Fach 15 bewegen kann.  



  Wenn sich die Schussnadel 22 von neuem durch  das Fach auf das Hakenende 31 der Nadel 28 zu be  wegt, wird letztere wiederum die     vorherbeschriebene     Bewegung ausführen.  



  Hierbei wird sich die Nadel 28 durch die vorher  gebildete und im Haken 31 befindliche Schlinge B  bewegen, wodurch sich die Zunge 32 öffnet (siehe       Fig.    5), und während sich die Nadel 28 weiter bewegt,  wird die Schlinge B über die Zunge 32 rutschen, so  dass das Hakenende 31 der Nadel 28 für die Aufnahme  des gespannten, von der Schussnadel getragenen Fa  denabschnittes     freiliegt.    Hiernach wiederholt sich der  Bewegungsablauf.  



  Durch das     Gegeneinanderbewegen    der Schäfte 14  bei jedem Bewegungsablauf wird das Gewebe in der  üblichen Weise hergestellt, wobei das Zusammen  arbeiten der Schussnadel 22 und der Wirknadel 28  eine gewirkte Kante an dem einen Rand des Gewebes  und, wie in     Fig.    7 gezeigt, eine Schlinge an der gegen  überliegenden Kante erzeugt, indem diese Kante  durch einen Draht 34 gehalten ist, wenn der     Schuss-          faden    F den benachbarten     Kettfaden    13 umschlingt.  



  Die Bewegung von Schussnadel, Wirknadel, Riet  und Schäften sind jeweils in geeigneter Weise aufein  ander abgestimmt, um Störungen zu vermeiden. Daher    tritt die Schussnadel von rückwärts kommend in das  Fach 15 ein und bewegt sich hierin vorwärts und an  dessen vorderem Ende nach aussen, wobei die Wirk  nadel 28 sich vorwärtsbewegt, um mit dem von der  Schussnadel 22 getragenen und gespannten Faden  zusammenzuarbeiten, wenn die Schussnadel 22 sich  durch das Fach bewegt hat und im Begriff steht, aus  diesem heraus sich nach aussen zu bewegen.  



  Die beschriebene Bewegung ist normal, wenn das  Fach vollständig frei von allen     Kettfäden    ist. Wenn  jedoch Garne oder Fäden mit hervorstehenden Teilen  verwendet werden, können benachbarte     Kettfäden    W,  wie     Fig.    1 und in gebrochenen Linien     Fig.    2 zeigt,  auftreten, die sich im Fach 15 in den Weg der Bewe  gung der Schussnadel 22 erstrecken.

   Im solchen Falle  geschieht folgendes:  Wenn die Schussnadel 22 durch das Fach geht und  die Fäden W sich nach dem Spalt zwischen den Schen  keln 36, 37 richten, wird das Druckglied oder der  Finger 42 die Fäden W erfassen und solche Fäden bei  weiterer Bewegung der Nadel 22 niederdrücken, so  dass sie sich über dem Finger 41 und unter dem langen  Finger 42, wie in     Fig.    8 und 10 gezeigt, erstrecken und  unter Spannung gehalten werden; dabei erstrecken sie  sich in einer Ebene, die im rechten Winkel auf der  Basis der Spannung des zwischen den Schenkeln 36  und 37 gespannten Fadens F steht, so dass der ge  spannte Teil nicht abgelenkt wird.  



  Wenn die Fäden W in einer Ebene jeder des rück  wärts gebogenen Endes 42' des Druckgliedes 42 lie  gen, so wird dieses solche Fäden ablenken oder abwärts  aus dem Spalt zwischen den parallelen Schenkeln 36,  37 drücken.  



  Auf die Weise wird keine Störung durch die  Fäden W mit dem zwischen den Schenkeln 36 und 37  gespannten Fadenteil auftreten, so dass dieser ge  spannte Fadenteil durch das Hakenende der Nadel 28  aufgenommen und die Masche in der beschriebenen  Weise gebildet werden kann.  



  Wenn die Schussnadel in ihre zurückgezogene Lage  zurückgekehrt ist und die ursprüngliche Lage der  Fäden W passiert, werden sie, weil diese unter Span  nung stehen, in ihre ursprüngliche, durch gebrochene  Linien in     Fig.    2 gezeigte Lage zurückkehren.  



  Bei der oben beschriebenen Konstruktion ist  ersichtlich, dass die Schussnadel 22 niemals die Wirk  nadel 28 erfasst, sondern nur der durch die     Schuss-          nadel    22 getragene, gespannte Fadenteil. Ein Ergebnis  hiervon ist, dass keine durch entsprechendes Abbiegen  der Wirknadel hervorgerufene unzulässige Spannung  erfolgt und der Webstuhl mit hoher Geschwindigkeit  arbeiten kann, ohne dass hierbei ein     häufiges    Abstop  pen infolge eines Brechens der Wirknadel erforderlich  ist.  



  Wäre die Druckwirkung durch den Finger 42 nicht  vorgesehen, so würden die Fäden W den gespannten  Faden F zurück zur Wurzel der Finger drücken, so  dass das Hakenende der Nadel nicht mit dem gespann  ten Faden zusammenwirken könnte mit dem Ergeb  nis, dass der Faden von der Zungennadel nicht erfasst      wird, was Fehler im Gewebe bewirkt. Die     erläuterte     Konstruktion verhindert solche Fehler.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webstuhl nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, mit einer an der einen Seite des Faches ver schieb- und drehbar gelagerten Schussnadel, einer Zungennadel auf der anderen Seite des Faches, Mit teln zum Schwingen der Schussnadel um ihren Dreh punkt, so dass das Ende der Schussnadel von einer Ausgangsstellung aus hinten in das offene Fach eintritt und durch dasselbe hindurch zum vordern Ende des Faches vorbewegt und dann auf einer sich entlang dem am vordern Ende des Faches gebildeten Fadenverband erstreckenden Bahn zurückbewegt wird und schliesslich an der Seite des Faches entlang, an welcher die Schuss- nadel gelagert ist, wieder in die genannte Ausgangs stellung zurückbewegt wird,
    wobei die beschriebene Bewegungsbahn derart gewählt ist, dass das von der Schussnadel getragene, mehr oder weniger vertikal verlaufende gespannte Fadenstück durch das Haken ende der Zungennadel erfasst wird, und die Zungen nadel zwecks Bildung einer Gewebe-Maschenkante vor- und zurückziehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch ein von der Schussnadel getragenes Druckglied, um unerwünscht im Fach befindliche Kettfäden in eine Lage zu drücken, in der sie das zwischen den End- schenkeln der Schussnadel verspannte Stück des Schussfadens nicht so beeinflussen,
    dass es vom Haken ende der Zungennadel nicht erfasst werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Druckglied einen zum Ablenken der Kettfäden im Fach geeigneten Teil aufweist, der durch die Schussnadel im Abstand von dem genann ten Fadenstück gehalten wird. 2.
    Webstuhl nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuss- nadel ein gegabeltes Ende mit vertikal übereinander angeordneten Schenkeln bildet und das freie Ende eines Schenkels ein zum Durchtritt des Schussfadens bestimmtes Auge hat und das freie Ende des anderen Schenkels in ein paar in einer Ebene sich erstrecken den Fingern ausläuft, die einen dem Auge benachbar tem Spalt bilden, und ein Finger auswärts weg von dem anderen Finger zu dem Schenkel mit der Faden öffnung gebogen ist, wobei die Bewegung der Schuss- nadel durch das Fach auf einer derartigen Bahn erfolgt, dass die gestreckten Finger der Schussnadel das Ha kenende der Zungennadel reiterartig übergreifen der art,
    dass der Haken mit dem zwischen beiden Schen keln gespannten Fadenstück zusammenwirkt, und die Zungennadel zwecks Bildung der Maschenkante in einer Richtung vor- und zurückziehbar gelagert ist, welche etwa senkrecht zur Richtung steht, in welcher sich das Schussnadelende im Momente der Übergabe des Schussfadens an die Zungennadel bewegt. 3. Webstuhl nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen drehbar gelagerten, die Schussnadel ver schiebbar führenden Teil (24) auf einer Seite des Faches, wobei die parallelen Endschenkel dieser Nadel vertikal übereinander angeordnet sind.
CH1179362A 1958-04-03 1962-10-08 Nadelwebstuhl CH382078A (de)

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