CH382090A - Scheinwerferleuchte, insbesondere zur Flugplatzbeleuchtung - Google Patents
Scheinwerferleuchte, insbesondere zur FlugplatzbeleuchtungInfo
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Description
Scheinwerferleuchte, insbesondere zur Flugplatzbeleuchtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheinwerfer leuchte, insbesondere zur Flugplatzbeleuchtung, mit einer Lampe, deren Lichtquelle wenigstens annähernd im Brennpunkt zweier, in etwa entgegengesetzter Richtung strahlender Reflektoren angeordnet ist.
Derartige Leuchten werden z. B. als Landebahn feuer auf Flugplätzen, d. h. zur Kennzeichnung der Landebahngrenzen, benutzt. Die Reflektoren sollen hierbei in der Regel um etwa 3 in der Horizontalen und Vertikalen schwenk- bzw. drehbar sein, wobei die Lichtquelle, z. B. der Glühfaden einer Glühlampe oder der kurze Lichtbogen einer Gasentladungslampe, möglichst im Brennpunkt beider Reflektoren verbleiben muss. Dies bedingt aber, dass die Reflektoren etwas über die Lampe herumgreifen, so dass diese nicht ohne weiteres auswechselbar ist.
Die Erfindung löst die genannten Aufgaben und Probleme bei einer Leuchte eingangs erwähnter Art in einfacher Weise dadurch, dass jeder Reflektor auf einem annähernd in Richtung der Reflektorachse verschieb baren Schlitten angebracht ist und die beiden Schlitten miteinander durch Zugfedern verbunden sind. Durch Verschieben der Schlitten nach aussen entgegen der Kraft der Zugfedern kann die Lampe freigelegt und ohne Schwierigkeiten herausgenommen werden. Vor zugsweise ist eine Arretiervorrichtung vorgesehen, um jeden Schlitten in seiner Aussenlage festzuhalten. Hier durch wird ermöglicht, dass zum Auswechseln der Lampe eine einzige Person genügt.
Um die Reflektoren in der Horizontalen verstellen zu können, ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung jeder Reflektor über eine Halterung an einer auf einem Schlitten drehbar gelagerten Scheibe befestigt. Hierbei ist die drehbar gelagerte Scheibe vorzugsweise als Kurvenscheibe ausgebildet, deren der Lampe zuge wendeter Rand eine Kontur aufweist, die - in Arbeits- stellung der Schlitten - einem Kreisabschnitt mit der Lampenachse als Mittelpunkt entspricht. Zweckmässig liegt der als Kreisabschnitt ausgebildete Rand der Kurvenscheibe gegen am Schlitten befestigte und um die Lampenachse ebenfalls kreisförmig angeordnete Anschlagstücke an.
Wenn gemäss einer weiteren Verbesserung der Erfindung die Zugfedern an den Kurvenscheiben be festigt sind, ergibt sich der Vorteil, dass einerseits die Kurvenscheiben gegen die Anschlagstücke der Schlitten gezogen werden, wodurch erreicht wird, dass - in Arbeitsstellung der Schlitten - der Brennpunkt der Reflektoren stets mit der Lichtquelle zusammenfällt; darüberhinaus verbinden die an den Kurvenscheiben befestigten Zugfedern über die Kurvenscheiben und Anschlagstücke die beiden Schlitten miteinander und halten sie in ihrer Arbeitsstellung fest.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Leuchte nach der Linie 1-I der Fig. 2; Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1. In der Mitte eines wannenförmigen Leuchten chassis 1 ist auf einem rahmenartigen Gestell 2 eine Glühlampe 3 mit einem Glühfaden 4 fest angeordnet.
Mit der Glühlampe 3 wirken zwei parabolische Reflek toren 5a und 5b zusammen (in Fig. 2 ist der Reflektor <I>5b</I> der Übersicht halber fortgelassen), deren Brenn punkte bei Betrieb der Leuchte praktisch mit der Mitte des Glühfadens 4 zusammenfallen. Die Reflektoren 5a und 5b befinden sich je in einem Rahmen 6a und 6b, die mittels Haltearme<I>7a</I> und<I>7b</I> und über Haltestege 8a und 8b an je einer Scheibe 9a und 9b befestigt sind. Die Haltestege 8a und 8b bestehen entweder mit den Scheiben 9a und 9b aus einem Stück und sind aus der Scheibenebene herausgebogen, oder diese Stege sind getrennt hergestellt und mit den Scheiben 9 durch Nieten oder Schweissen oder dergleichen verbunden.
Die Scheiben 9a und 9b liegen auf je einem Schlitten 10a und 10b, die ihrerseits auf einem nach aussen umge bogenen Randflansch 11 des Leuchtenchassis 1 in Richtung der Reflektorenachsen verschiebbar ange bracht sind. Die Schlitten 10a und 10b werden durch am Randflansch 11 mittels Schrauben befestigte Leisten 12 geführt.
Jeder Schlitten 10a und 10b ist mit zwei Öffnungen 13a und 13b versehen, durch die je zwei aus den Scheiben 9a und 9b herausgebogene Zungen 14a und 14b hindurchragen. Jede Zunge 14a ist mit der ihr gegenüberliegenden Zunge 14b durch eine Zugfeder 15 verbunden. Die Enden der Zugfedern 15 sind als Ösen haken ausgebildet und greifen in Bohrungen der Zungen 14 ein.
Die Scheiben 9 sind als Kurvenscheiben ausgebildet; ihr der Lampe 3 zugewendeter Rand 16a bzw. 16b weist eine Kontur auf, die beim Betrieb der Leuchte einen Kreisabschnitt mit der Lampenachse X-X als Mittelpunkt entspricht. Durch die Zugfedern 15 werden die Kurvenscheiben mit ihren Rändern 16 gegen an den Schlitten 10 befestigte und um die Lampenachse X-X ebenfalls kreisförmig angeordnete Anschlagstücke 17a und 17b gedrückt, die als runde, mit einem kleinen Flansch versehene Zapfen ausge bildet sind. Ferner sind die Kurvenscheiben 9 je mittels einer durch einen Schlitz 18a bzw. 18b dieser Scheiben hindurchragenden Schraube 19a bzw. 19b mit dem Schlitten 10 verbunden.
Über die Zapfen 17 werden die an den Kurven scheiben 9 angreifenden Kräfte der Zugfedern 15 auch auf die Schlitten 10 übertragen, so dass diese gegen in der Mitte der Leuchte angeordnete Anschlagbolzen 20 gezogen werden. Die Spannungen der Zugfedern 15 werden so gewählt, dass in dieser Lage die Schlitten 10 praktisch unverrückbar festsitzen. Im Betriebszustand der Leuchte nehmen die Reflektoren eine Lage ein, wie in Fig. 1 der Reflektor 5b. Man erkennt deutlich, dass hierbei der Reflektor 5b etwas um die Lampe 3 herumgreift, so dass diese nicht ohne weiteres aus ihrer Fassung herausgenommen werden kann.
Um an die Lampe 3 heranzukommen, werden deshalb die Schlit ten 10 samt Reflektoren 5 gegen die Kraft der Federn 15 von der Lampe 3 weg nach aussen gezogen in eine Lage, wie sie der Reflektor 5a zeigt. Damit die Schlitten 10 in dieser Aussenlage verbleiben, ist an jedem der nach oben abgewinkelten Randstücke 21a und 21b der Schlitten 10a und 10b mittels einer Schraubverbindung einer Arretierklinke <I>22a</I> bzw.<I>22b</I> angebracht, die hinter den Randflansch 11 des Leuchtenchassis 1 greifen. In dieser Aussenlage ist die Lampe 3 gut zugänglich.
Sollen die Reflektoren 5 wieder in die Arbeitsstellung zurück gebracht werden, so werden die Klinken 22 angehoben und die Schlitten 10 gleiten infolge der Zugfedern 15 wieder zurück und legen sich gegen die Anschlag bolzen 20.
Soll einer der Reflektoren 5 in der Horizontalen etwas gedreht werden, so wird die entsprechende Schraube 19 gelöst und die Kurvenscheibe 9 an den Zapfen 17 entlanggeschwenkt. Da die Kontur des Randes 16 der Kurvenscheibe 9 einem Kreisabschnitt mit der Lampenachse X-X als Mittelpunkt entspricht, bleibt auch nach Drehung der Kurvenscheiben 9 der Brennpunkt der Reflektoren 5 stets in der Mitte des Glühfadens 4. Die Kurvenscheiben 9 werden also um die Lampenachse X-X und damit um die Mitte des Glühfadens 4 gedreht. Nach Verstellung der Kurven scheiben 9 werden diese durch Anziehen der Schrauben 19 wieder festgesetzt.
Auch in der Vertikalen können die Reflektoren 5 geschwenkt werden, wenn die Haltearme 7 mit den Haltestegen 8 über ein Gelenk verbunden sind. Damit auch in diesem Fall der Brennpunkt der Reflektoren 5 in der Mitte des Glühfadens 4 verbleibt, müssen die Schwenkachsen der Haltearme 7 um die Haltestege 8 mit einer durch die Mitte des Glühfadens 4 hindurch gehenden und senkrecht zur Lampenachse X-X ver laufenden Achse zusammenfallen (In der Zeichnung ist dies nicht der Fall, kann jedoch in einfacher Weise durch Anbringung von Verlängerungsstücken an die Haltestege 8 bewerkstelligt werden.)
Anstelle mit einer Glühlampe kann die Leuchte auch mit einer kleinen Gasentladungslampe ausgestattet werden, z. B. einer Entladungslampe, die mit einer den Glühlampenkolben ähnlichen Umhüllung versehen ist.
In der Praxis ist die Leuchte noch mit einem ab nehmbaren deckelartigen Gehäuse versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Scheinwerferleuchte, insbesondere zur Flugplatz beleuchtung, mit einer Lampe, deren Lichtquelle wenigstens annähernd im Brennpunkt zweier, in etwa entgegengesetzter Richtung strahlender Reflektoren angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Reflektor (5) auf einem annähernd in Richtung der Reflektorachse verschiebbaren Schlitten (10) ange bracht ist und die beiden Schlitten miteinander durch Zugfedern (15) verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Leuchte nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Arretiervorrichtung (22) vorgesehen ist, um jeden Schlitten (10) in seiner Aussenlage fest zuhalten. 2.Leuchte nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Arretiervorrichtung als am Schlitten (10) angebrachte und mit dem Leuchtenchassis (1) zu sammenwirkende Arretierklinke (22) ausgebildet ist. 3. Leuchte nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Reflektor (5) über eine Halterung (7, 8) an einer auf einem Schlitten (10) drehbar gelagerten Scheibe (9) befestigt ist. 4.Leuchte nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die drehbar gelagerte Scheibe als Kurven scheibe (9) ausgebildet ist, deren der Lampe (3) zuge wendeter Rand (16) eine Kontur aufweist, die - in Arbeitsstellung der Schlitten (10) - einem Kreisab- schnitt mit der Lampenachse (X-X) als Mittelpunkt entspricht. 5. Leuchte nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der als Kreisabschnitt ausgebildete Rand (16) der Kurvenscheibe (9) gegen am Schlitten (10) befestigte und um die Lampenachse (X-X) ebenfalls kreisförmig angeordnete Anschlagstücke (17) anliegt. 6. Leuchte nach den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfedern (15) an den Kurvenscheiben (9) befestigt sind.
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