CH382209A - Strassenwalze - Google Patents
StrassenwalzeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/22—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
- E01C19/23—Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil
- E01C19/26—Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil self-propelled or fitted to road vehicles
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Description
Strassenwalze Die Erfindung bezieht sich auf eine Strassen walze mit zwei in Fahrtrichtung hintereinanderlie- gend angeordneten Walzen, die von einem Motor angetrieben werden.
Das Lenken von mit eigenem Antrieb versehenen Strassenwalzen ist recht mühsam. Um Strassenwalzen mit zwei in Fahrtrichtung hintereinanderliegend an geordneten Walzen lenken zu können, ist eine be kannte Lenkvorrichtung in der Weise ausgebildet, dass eine Walze in einem in einer Vertikalebene ste henden Bügel gelagert ist, der seinerseits um einen vertikal stehenden Zapfen drehbar ist. An den bei den Seiten der Walze greifen Ketten an, die mit einer Lenkvorrichtung verbunden sind, wobei die Lenkung mit Hilfe eines Steuerrades vorgenommen werden kann. Eine solche Anordnung zum Lenken der Stra ssenwalze ist sperrig, erfordert einen grossen Raum bedarf und gewährt nur einen geringen Einschlag winkel.
Man kann mit einer solchen Strassenwalze nur geringe Kursänderungen auf einem langen Weg vornehmen.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile be seitigt. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass jede Walze in zwei nebeneinanderliegende, selb ständige Teilwalzen unterteilt ist und je die beiden in Fahrtrichtung hintereinanderliegenden Teilwalzen gemeinsam, im gleichen Drehsinn und unabhängig von dem anderen Teilwalzenpaar wahlweise in der einen oder anderen Richtung antreibbar sind.
Eine solche Anordnung ermöglicht eine sehr wen dige Strassenwalze. Die Aufteilung der Walzen in zwei Teilwalzen, von denen jede Teilwalze gegebe nenfalls in anderer Richtung angetrieben werden kann, bietet den Vorteil einer leichten Lenkung und Steuerung der Strassenwalze an sich. Man kann das eine Teilwalzenpaar auf Vorwärts- oder Rückwärts gang einstellen, während das andere Teilwalzenpaar im Leerlaufgang nicht angetrieben wird. Die Stra ssenwalze vollführt dann einen Bogen nach vorn oder rückwärts um das nicht angetriebene Teilwalzenpaar gleichsam als ruhende Mitte.
Es ist ferner möglich, das eine Teilwalzenpaar auf Vorwärtsgang zu stel len und das andere Teilwalzenpaar auf Rückwärts gang zu schalten. In diesem Fall erreicht man ein Drehen der Strassenwalze auf der Stelle. Die Anord nung selbst ist einfach im Aufbau und leicht in der Handhabung.
Für jedes Paar der hintereinanderliegenden Teil walzen kann ein Umkehrgetriebe vorgesehen sein, das unabhängig von dem anderen Getriebe steuerbar ist. Beide Umkehrgetriebe können von dem selben Motor angetrieben werden. Ferner können die vorde ren bzw. hinteren nebeneinanderliegenden Teilwalzen je auf derselben Achse gelagert sein, die von einem die Walzen umgebenden Fahrzeugrahmen getragen sind, wobei der Rahmen durch zwei die Teilwalzen führende Streben versteift werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die Strassenwalze gemäss der Erfin dung in Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Strassenwalze der Fig. 1.
In Fig. 3 ist eine Ansicht von vorn in Richtung des Pfeiles III dargestellt.
Die gezeichnete Strassenwalze gemäss der Erfin dung weist zwei in Fahrtrichtung hintereinander liegend angeordnete Walzen auf. Jede Walze ist er findungsgemäss in zwei nebeneinanderliegende, selb ständige Teilwalzen la und 1b sowie<I>2a</I> und<I>2b</I> un terteilt. Die Teilwalzen 1a und 1b sind auf der ge meinsamen Achse 3 und die Teilwalzen <I>2a</I> und<I>2b</I> auf der gemeinsamen Achse 4 gelagert. Die Teilwal zen sind unabhängig voneinander auf diesen Achsen drehbar. Die Achsen 3 und 4 sind an den Enden mit dem Fahrzeugrahmen 5 verbunden.
Dieser Fahr zeugrahmen 5 besteht aus den seitlichen Rahmen wangen 6 und die diese verbindenden querlaufenden Streben 7 vorn und hinten sowie den Streben 8 in der Mitte zwischen den Walzen, die durchgehende Rundeisen sein können. Auf diese Weise ist der die Walzen umgehende Fahrzeugrahmen drehsteif ausge bildet.
Die Strassenwalze ist ferner mit einem weiteren Rahmen 9 versehen, der von den Fahrzeugrahmen wangen 6 in der Mitte mittels des Bockes 10 getra gen wird. Zur weiteren Unterstützung dienen die Streben 11. Auf dem weiteren Rahmen 9, der zweck mässig als geschlossenes Viereck ausgebildet wird, befinden sich auf entsprechenden Fundamentplatten der Motor 12 auf der einen Rahmenhälfte, während der Brennstoffvorratsbehälter 13 auf der anderen Rahmenhälfte angeordnet ist. Weiter sind auf dem weiteren Rahmen 9 die Umkehrgetriebe 14 und 15 für das Teilwalzenpaar la und 2a einerseits und 1b und 2b anderseits vorgesehen.
Die Umkehrgetriebe 14 und 15 können je auf Vorwärts-, Rückwärts und Leerlauf eingestellt werden. Hierzu ist jedes Um kehrgetriebe mit einer Schaltstange 16 und 17 ver sehen, die über das Gestänge 18 und 19 jeweils zu dem Getriebe 14 oder 15 führen. Von dem Mo tor 12, an dem noch ein Getriebe zum Einstellen mehrerer Geschwindigkeiten angesetzt sein kann, führt eine gemeinsame übertragung mittels der Keil riemen 20 oder dergleichen zu der Achse 21 der Umkehrgetriebe 14 und 15, die für beide Umkehr getriebe gemeinsam ist. Von dem Umkehrgetriebe 14 führt die Abtriebswelle 22 zu einem Kettenrad 23. Über dieses Kettenrad 23 führt eine Kette 24 zu den Kettenrädern 25 und 26.
Die Kettenräder 25 und 26 sind je mit Ritzeln 27 und 28 verbunden, die mit Zahnrädern 29 und 30 kämmen, welche mit den Teilwalzen la und 2a drehfest verbunden sind. Der gleiche Abtrieb ist für das Umkehrgetriebe 15 vor gesehen. Die Abtriebswelle 22a ist mit dem Ketten rad 23a verbunden. über die Kettenräder 23a, 25a und 26a führt eine Kette 24a. Weiterhin befinden sich auf der Seite des Umkehrgetriebes 15 Vorge- legräder 27a, 28a, die mit entsprechenden Zahnrä dern 29a und 30a kämmen, die jeweils mit den Teilwalzen 1 b und 2b drehfest verbunden sind.
Bei dieser Anordnung sind jeweils die Walzen einer Seite, nämlich die Teilwalzen la und 2a einerseits und die Teilwalzen 1b und 2b anderseits im gleichen Dreh sinn und mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben. Der weitere Rahmen 9 kann sich an den Enden mit tels Rollen 31 und 32 unmittelbar an den entspre chenden Teilwalzen abstützen.
An dem weiteren Rahmen 9 kann ferner der Fahrersitz 33 angebracht werden. Er kann sich ent weder in der Mitte der Strassenwalze befinden. Man kann den Fahrersitz auch an dem weiteren Rahmen 9 in Querrichtung zur Fahrtrichtung verschiebbar anordnen, so dass der Fahrer einen überblick auf die Seiten der Teilwalzen erlangen kann. Hierzu kön nen weitere Schaltgestänge entsprechend den Schalt hebeln 16 und 17 an den Seiten des weiteren Rah mens 9 vorgesehen werden. An den Querstreben 7 können unter Federwirkung 34 stehende Abstreich- bleche 35 angeordnet sein.
Mit Hilfe der erläuterten erfindungsgemässen Anordnung ist eine leichte Steuerung und Lenkung der Strassenwalze ermöglicht. Bei Antrieb lediglich eines Teilwalzenpaares, z. B. des Teilwalzenpaares 1 a und 2a nach vorwärts oder rückwärts und bei Leerlaufeinstellung des Teilwalzenpaares 1b und 2b mit Hilfe des Umkehrgetriebes 15, beschreibt die Stra ssenwalze einen Bogen um etwa die Mitte des Teil walzenpaares 1 b und 2b. Bei Antrieb des Teilwal zenpaares 1b und 2b und Leerlauf der Teilwalzen la und 2a kann die Strassenwalze einen Bogen nach der anderen Richtung ausführen.
Wenn die Teilwal zen la und 2a auf vorwärts geschaltet werden und die Teilwalzen 1 b und 2b unmittelbar auf rückwärts, so erfolgt ein Drehen der Strassenwalze unmittelbar auf der Stelle, d. h. mit dem kleinstmöglichen Wende kreis. Der Fahrer hat es also durch Betätigen der Umkehrgetriebe 14 und 15 mittels der Hebel 16 und 17 jederzeit in der Hand, die Strassenwalze wen dig zu steuern und zu lenken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Strassenwalze mit zwei in Fahrtrichtung hinterein- anderliegend angeordneten Walzen, die von einem Motor angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Walze in zwei nebeneinanderliegende, selb ständige Teilwalzen (la, 1b; <I>2a, 2b)</I> unterteilt ist und je die beiden in Fahrtrichtung hintereinander liegenden Teilwalzen (la,<I>2a;</I> 1b, <I>2b)</I> gemeinsam, im gleichen Drehsinn und unabhängig von dem an deren Teilwalzenpaar wahlweise in der einen oder anderen Richtung antriebbar sind.UNTERANSPRCCHE 1. Strassenwalze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Paar der hinterein- anderliegenden Teilwalzen (la,<I>2a; 2b,</I> 1b) ein Um kehrgetriebe (14, 15) vorgesehen ist, das unabhängig von dem anderen Getriebe steuerbar ist, und dass beide Umkehrgetriebe (14, 15) von demselben Motor (12) angetrieben werden. 2.Strassenwalze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen bzw. hinteren ne beneinanderliegenden Teilwalzen (la, 1b; <I>2a, 2b)</I> je auf derselben Achse (3 bzw. 4) gelagert sind, die von einem die Walzen umgebenden Fahrzeugrah men (5, 6, 7, 8) getragen sind, wobei der Rahmen (5, 6) durch zwischen den Teilwalzen führende Stre ben (8) versteift ist.3. Strassenwalze nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Fahrzeugrahmen (5, 6, 7, 8) ein weiterer Rahmen (9) vorgesehen ist, auf dem der Motor (12), die Umkehrgetriebe (14, 15) und der Brennstoffbehälter (13) sowie gegebe- nenfalls ein mit dem Motor verbundenes Getriebe für mehrere Geschwindigkeiten angeordnet sind und der an den Enden mittels Rollen (31, 32) auf den Teilwalzen abgestützt ist. 4. Strassenwalze nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Rahmen (9) den Fahrersitz (33) trägt und dass der Sitz (33) an dem Rahmen (9) nach den Seiten hin verschiebbar an geordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB55135A DE1142892B (de) | 1959-10-12 | 1959-10-12 | Tandemstrassenwalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH382209A true CH382209A (de) | 1964-09-30 |
Family
ID=6970883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1106260A CH382209A (de) | 1959-10-12 | 1960-09-29 | Strassenwalze |
Country Status (3)
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| CH (1) | CH382209A (de) |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1634352B1 (de) * | 1966-04-04 | 1971-02-04 | Stuehler Georg | Fahrbare Rüttelwalze |
-
1959
- 1959-10-12 DE DEB55135A patent/DE1142892B/de active Pending
-
1960
- 1960-09-29 CH CH1106260A patent/CH382209A/de unknown
- 1960-10-05 BE BE595741A patent/BE595741A/fr unknown
Also Published As
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