CH382288A - Schutzschaltung für Spannungswandler, insbesondere kapazitive Spannungswandler - Google Patents

Schutzschaltung für Spannungswandler, insbesondere kapazitive Spannungswandler

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CH382288A
CH382288A CH400960A CH400960A CH382288A CH 382288 A CH382288 A CH 382288A CH 400960 A CH400960 A CH 400960A CH 400960 A CH400960 A CH 400960A CH 382288 A CH382288 A CH 382288A
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Rosenberger Gerhard
Reuter Hans-Helmut
Herbert Dr Kind
Harsdorf Jobst Von
Pohl Manfred
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/005Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
    • H02H9/007Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions avoiding or damping oscillations, e.g. fenoresonance or travelling waves

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Description


  Schutzschaltung     für    Spannungswandler, insbesondere     kapazitive    Spannungswandler    Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzschaltung  für Spannungswandler, insbesondere     kapazitive        Span-          nungswandler,    bei der zum Schutz gegen     Kippschwin-          gungen    ein aus     Transduktor    und Festwiderstand be  stehender Belastungswiderstand zur zeitweisen     Be-          dämpfung    des Spannungswandlers dient.  



  Eine solche Schutzschaltung ist bereits insoweit  bekannt, als sie nur bei schon entstandenen Unter  schwingungen eine     Bedämpfung    des     Spannungs-          wandlers    während dieser Unterschwingungen ermög  licht. Demgegenüber soll die Schutzschaltung gemäss  der Erfindung derart wirksam sein, dass der     Spannungs-          wandler    auf jeden Fall bei seinem Einschalten     bedämpft     wird, gleichgültig, ob Kippschwingungen hierdurch  entstehen würden oder nicht.

   Dies wird gemäss der  Erfindung dadurch erreicht, dass der     Transduktor,     der infolge seiner Sättigung zusammen mit dem Fest  widerstand beim Einschalten des Spannungswandlers  einen das Entstehen von Kippschwingungen verhindern  den niedrigen Widerstandswert aufweist, durch eine  unter dem     Einfluss    eines Zeitgliedes erfolgende Ände  rung eines dem Spannungswandler entnommenen  Steuerstromes in den nicht gesättigten Zustand über  führt wird, zum Zwecke, dass er einen die Genauigkeit  des Spannungswandlers während des Betriebes prak  tisch nicht beeinträchtigenden hohen Widerstandswert  annimmt.  



  In der     Fig.    1 ist ein Ausführungsbeispiel zur Erläu  terung der Schutzschaltung gemäss der Erfindung dar  gestellt. Der     kapazitive    Spannungswandler besteht in  bekannter Weise aus dem     kapazitiven    Spannungsteiler       Cl/C,    und dem den     Zwischenspannungswandler   <I>W</I>  mit der Resonanzdrossel     Dr    enthaltenden Zwischen  spannungskreis.

   An die Sekundärwicklung des     Zwi-          schenspannungswandlers    W sind ausser der üblichen  Bürde B die Primärwicklung des Anpassungs-         transformators    T und über Gleichrichter die Arbeits  wicklungen A, und     A2    des     Transduktors        TY    mit dem       niedrigohmigen    Festwiderstand RD angeschlossen.  Der Sekundärwicklung des Anpassungstransformators  T wird nach Gleichrichtung ein Steuerstrom für die  Steuerwicklung     St    des     Transduktors        Tr    entnommen.

    Der Steuerstrom steht unter dem Einfluss des Zeit  gliedes Z, das u. a. die Widerstände     R,    und     R2    sowie  den Kondensator C enthält. Der vom Anpassungstrans  formator T gelieferte Steuerstrom wirkt infolge des  Zeitgliedes Z, dessen Kondensator C über den Wider  stand     R,    langsam aufgeladen wird, zunächst in einer  solchen Grösse - im vorliegenden Beispiel Null - dass  der     Transduktor    beim Einschalten des     kapazitiven     Spannungswandlers sofort in Sättigung geht.

   Der  Widerstand des     Transduktors        Tr    ist demzufolge Null,  so dass die gesamte Spannung des Spannungswandlers  an dem kleinen Festwiderstand RD abfällt, also der       Transduktor        Tr    zusammen mit dem Festwiderstand RD  einen das Entstehen von Kippschwingungen verhin  dernden niedrigen Widerstandswert aufweist, gleich  gültig, ob durch den Einschaltvorgang sonst     Kipp-          schwingungen    entstehen würden oder nicht. In dem  Masse wie der Steuerstrom im Zuge der     Aufladung     des Kondensators C seinem Endwert zustrebt, z. B.

    innerhalb von 500 bis 1000 ms, wird auch der     Trans-          duktor        Tr    von seinem Sättigungszustand (Widerstands  wert Null) in den nicht gesättigten Zustand überführt,  so dass er seinen höchsten Wert erreicht und zusammen  mit dem Festwiderstand RD einen die Genauigkeit des  Spannungswandlers praktisch nicht beeinträchtigenden  hohen Widerstandswert darstellt.  



  Fällt die Sekundärspannung des     Spannungswand-          lers,    z. B. infolge Erdschlusses am Wandler selbst oder  infolge seiner Abschaltung oder infolge sekundären  Kurzschlusses, auf Null ab, so kann sich der geladene      Kondensator C dadurch, dass das Zeitglied Z noch  mit den Widerständen     R3    und     R4    sowie dem Gleich  richter     Gl    ausgerüstet ist, über diese Elemente infolge  entsprechender Bemessung derselben so schnell ent  laden, dass der Steuerstrom beispielsweise in spätestens  200 ms den Wert (z. B.

   Null) beim Wiederkehren der  Spannung wieder erreicht hat, bei dem der     Transduk-          tor    infolge Sättigung seinen kleinsten Widerstandswert  (Null) aufweist. Dieses Verhalten ist wichtig, damit bei       Erdschluss    am Wandler selbst ein einwandfreies Zu  sammenarbeiten mit dem Netzschutz erzielt wird, so  dass eine schnelle Wiedereinschaltung des     Spannungs-          wandlers    ohne Auftreten von Kippschwingungen er  folgt.  



  Bei sekundärseitigem Kurzschluss des     Spannungs-          wandlers    werden in der Schutzschaltung dieselben  Schaltvorgänge durchgeführt.  



  Um mit Sicherheit auch im Falle eines Erdschlusses  im Netz, bei dem die Spannung auf den     VS-fachen    Wert  ansteigt, das Entstehen von Kippschwingungen zu ver  hindern, kann die Schutzschaltung, sofern nicht schon  in der vorliegenden Ausbildung durch die starke Er  regung der Arbeitswicklungen     A1    und     A2    der     Transduk-          tor        Tr    in eine ausreichende     Bedämpfung    hervorrufende  Sättigung gehen sollte, insofern ergänzt werden, dass  derjenige Wert des Steuerstromes, der den     Transduktor     in seinen Sättigungszustand bringt, also im vorliegenden  Beispiel der Wert Null, sofort hervorgerufen wird.

   Zu  diesem Zweck kann z. B. in Abhängigkeit von dem  erhöhten Primärstrom oder     Magnetisierungsstrom    im       Zwischenspannungskreis    ein Schaltmittel, z. B. Relais,  Transistor oder dergleichen, betätigt werden, das  beispielsweise den Steuerstromkreis auftrennt oder  seinen Strom ändert.  



  In der in der     Fig.    2 dargestellten Schutzschaltung  ist dieser Schaltvorgang von dem erhöhten     Magneti-          sierungsstrom    abhängig gemacht, durch den in der  dritten Wicklung des hier zusätzlich verwendeten  Differentialwandlers D eine solche Spannung induziert  wird, dass das Relais     Sr    anspricht und den Steuerstrom  kreis auftrennt, dessen Steuerstrom für die Steuer  wicklung<I>St</I> einen solchen Wert aufwies, dass der       Transduktor        Ti-    sich nicht in Sättigung befand.

   Damit  wird die Sättigung des     Transduktors        Tr    und eine starke       Bedämpfung    des Spannungswandlers sofort herbei  geführt. Statt der     Auftrennung    des Steuerstromkreises  kann auch die Einschaltung eines Widerstandes in den  Steuerstromkreis zur Herabsetzung des Steuerstromes  erfolgen.     Ebensögut    kann auch durch die induzierte  Spannung statt des Relais     Sr    ein Transistor den  Steuerstromkreis unterbrechen.  



  Will man auf den Differentialwandler D verzichten,  so kann die     Auftrennung    des Steuerstromkreises durch  den erhöhten Primärstrom erfolgen, indem die für das  Relais     Sr    oder einen Transistor erforderliche Spannung  an einem Widerstand im     Zwischenspannungskreis     abgegriffen wird. Es ist auch denkbar, die erforderliche  Spannung für das Schaltmittel aus anderen Kriterien  zu gewinnen.    Ein weiterer Weg bei beispielsweiser Verwendung  des     Differentialwandlers    D ist in der     Fig.    3 gezeigt.

    Statt den Steuerstromkreis aufzutrennen, wird hier  durch den     Hilfssteuerkreis    SH die     Hilfssteuereinrich-          tung        StH,    welche beim Einschalten des     Spannungs-          wandlers    die an Hand der     Fig.    1 beschriebene Arbeits  weise des     Transduktors        Ti-    im normalen Betrieb nicht  beeinträchtigt, bei     @3-facher    Spannung so     beeinflusst,     dass sie der Steuerwicklung<I>St,

  </I> die den     Transduktor        Tr     nach der Einschaltung des Wandlers allmählich aus  der Sättigung herausgebracht hat, derart entgegenwirkt,  dass der Sättigungszustand erreicht wird und so lange  aufrechterhalten bleibt, wie die     VS-fache    Spannung  vorhanden ist.

   Zu diesem Zweck wird im Aus  führungsbeispiel der     Fig.    3 die in der dritten Wicklung  des Differentialwandlers D induzierte Spannung nach  Gleichrichtung einer Vergleichsspannung (Vergleichs  spannungsquelle oder     Zener-Diode)        entgegengeschal-          tet,    wobei sich bei     @3-facher    Spannung eine Differenz  spannung ergibt, welche durch die     Hilfssteuerwicklung          StH    einen solchen Strom treibt, dass der     Transduktor          Ti-    in Sättigung geht.  



  Um den     Transduktor    sowohl bei jedem Einschalten  des Wandlers als auch bei jedem plötzlichen Spannungs  anstieg in der angegebenen Weise zu steuern und dabei  die Schwierigkeit zu überwinden, dass der     Transduktor     sich auf Grund seiner physikalischen Eigenart jeder  Sättigung durch den Steuerstrom widersetzt, kann die  Schutzschaltung so weitergebildet werden, dass der  Steuerstrom sich aus zwei Teilströmen zusammensetzt,  welche durch Zeitglieder in ihrem Zeitverhalten zu  einander so beeinflusst werden, dass beim Einschalten  des Wandlers oder beim plötzlichen Ansteigen der       Wandlerspannung    der eine Teilstrom sofort einen die  Sättigung des     Transduktors    fördernden Wert annimmt  und dann auf einen solchen Wert absinkt,

   dass er zu  sammen mit dem anderen Teilstrom, der zur Aufrecht  erhaltung der Sättigung für eine vorgegebene Dauer  nach jeder     Wandlereinschaltung    oder jedem plötz  lichen Spannungsanstieg der Sättigung verzögernd  entgegenwirkt, einen resultierenden Steuerstrom er  gibt, der den bisher gesättigten     Transduktor    hoch in  duktiv macht und damit den Festwiderstand praktisch  ausschaltet.  



  In der     Fig.4    ist eine Ausführungsform für eine  solche Schaltung dargestellt. Der     kapazitive        Span-          nungswandler    besteht in bekannter Weise aus dem       kapazitiven    Spannungsteiler     Cl/C2,

      und dein den       Zwischenspannungswandler    W mit dem die Resonanz  drossel     Dr    enthaltenden     Zwischenspannungskreis.    An  die Sekundärwicklung des     Zwischenspannungswand-          lers   <I>W</I> sind ausser der üblichen Bürde<I>B</I> die Primär  wicklung des Anpassungstransformators T und über  Gleichrichter die Arbeitswicklungen     A1    und     Az,    des       Transduktors        Ti-    mit dem     niedrigohmigen    Festwider  stand RD angeschlossen.

   Der Sekundärwicklung des  Anpassungstransformators T werden nach Gleich  richtung zwei Teilströme entnommen, von denen der  eine im Steuerkreis<B>1</B> der Steuerwicklung St, und der      andere im Steuerkreis     II    der Steuerwicklung     St,    zu  geführt wird; beide Teilströme bilden resultierend  den Steuerstrom für den     Transduktor        Tr,    um den  magnetischen Zustand der mit den Wicklungen     Al    und       A_,    versehenen     Transduktorkerne    zu beeinflussen.

    Der die Steuerwicklung St, durchfliessende Teilstrom  wirkt in dem Sinne, dass die Sättigung des     Eisens-be-          trieben    und der     Transduktor        Tr    durchlässig wird,  während der die Steuerwicklung     St,    durchfliessende  Teilstrom der Sättigung des Eisens entgegenwirkt und  die Tendenz hat, den     Transduktor    hoch induktiv, also  sperrend zu machen. Hierbei ist die Schwierigkeit zu  überwinden, dass der     Transduktor    sich auf Grund  seiner physikalischen Eigenart der Sättigung durch den  Steuerstrom widersetzt, indem er     entgegengerichtete     Ströme in die Steuerwicklungen einkoppelt.

   Dazu  braucht er, wenn keine Kunstschaltungen angewendet  werden, mindestens zwei Halbwellen der sekundären       Wandlerspannung.     



  Um diese Schwierigkeit zu überwinden, werden  der Sekundärseite des Wandlers die beiden schon er  wähnten Teilströme entnommen und unter dem Ein  fluss von Zeitgliedern in bestimmter Weise wirksam  gemacht.  



  Der Teilstrom im Steuerkreis 1 entwickelt sich sofort  über die Reihenschaltung des Widerstandes     R1    und  Kondensators C, zu dem der Widerstand     R2    parallel  liegt, zum Sättigungsstrom. Dabei bewirkt die. Reihen  schaltung, dass sich bei jedem Einschalten des Wandlers  und bei jedem plötzlichen Spannungsanstieg an diesem  eine Stromspitze ausbildet, welche den     Transduktor        Tr     sofort in die Sättigung treibt;

   dann sinkt der Teilstrom  im Steuerkreis I auf einen durch die Widerstände     R1     und     R2    bestimmten Wert ab, bei dem die Sättigung des       Transduktors        Tr    zunächst     aufrechterhaltenwird.Durch     die rasche und starke Sättigung wird erreicht, dass der       Transduktor        Tr    keine Störströme in die Steuerwick  lungen koppeln kann.  



  Ausserdem entwickelt sich im Steuerkreis 11, durch  den Widerstand     R3    begrenzt und durch die Drossel       Dsn    verzögert, der zweite Teilstrom, nachdem der       Transduktor        Tr    bereits gesättigt ist, zu einem solchen  Wert, dass schliesslich die resultierende Wirkung beider  Teilströme eine solche Änderung des Gesamtsteuer  stromes ergibt, dass der zunächst in Sättigung getriebene       Transduktor    hoch induktiv wird.

   Der mit den Arbeits  wicklungen<I>A,</I> und<I>A,</I> in Reihe liegende Festwider  stand RD, der bei gesättigtem     Transduktor        Tr    eine  starke Belastung darstellte, ist somit bei jetzt gesperr  tem     Transduktor        Tr    praktisch ausgeschaltet.  



  Beim Abschalten der     Wandlerspannung    nimmt der  Teilstrom im Steuerkreis     1I    rasch ab, während der  Teilstrom im Steuerkreis I infolge der hohen aufge  ladenen Kapazität<B>CL,</B> wesentlich langsamer abnimmt,  so dass die     Transduktorkerne    in der     Sättigungsrema-          nenz    zur Ruhe kommen. Dadurch wird der Vorteil  erzielt, dass der     Transduktor    bei erneutem Einschalten  des Wandlers bereits nahezu gesättigt ist, der Teilstrom  im Steuerkreis 1 nur wenig gestört wird und daher die       Bedämpfung    durch den Festwiderstand RD sofort voll    wirksam wird.

   Diese Tatsache kann auch für     Netz-          Schutzmessungen    bedeutsam sein, die unter Umständen  schon in der ersten Halbwelle beginnen .Ohne die  beschriebene Vorbereitung würde ein     Transduktor     mindestens 1 bis 2 Halbwellen benötigen, um den  Sättigungszustand zu erreichen und eine getreue     Mess-          spannung    sicherzustellen.  



  Um die Einkopplung der Arbeitswicklungen des       Transduktors    auf die Steuerwicklung zu verringern,  ist man bestrebt, die     Windungszahl    der Steuerwicklung  herabzusetzen. Das erfordert aber eine grössere Steuer  leistung. Um eine solche Leistung aufzubringen, er  geben sich grosse Ladestösse für den     Glättungs-          kondensator.    Diese Ladestösse rufen Spannungsver  zerrungen der Sekundärspannung des Wandlers her  vor, die um so grösser sind, je mehr Leistung für die  Steuerung aufzuwenden ist.  



  Um dies zu vermeiden, kann die Schutzschaltung  so weiter gebildet werden, dass der Steuerstrom sich aus  drei Teilströmen zusammensetzt, von denen zwei einen  die Sättigung des     Transduktors    in der Weise fördern  den Wert annehmen, dass der eine Teilstrom beim Ein  schalten des Wandlers oder beim plötzlichen Ansteigen  der     Wandlerspannung    den     Transduktor    sofort in die  Sättigung treibt, während durch den zweiten unter dem  Einfluss von verzögernd wirkenden Zeitgliedern stehen  den Teilstrom nach Ausschalten des Wandlers der       Transduktor    in der     Sättigungsremanenz    zur Ruhe  kommt, nachdem der dritte Teilstrom abgeklungen ist,

    der den     Transduktor    während des Normalbetriebes  des Wandlers infolge seiner verzögert einsetzenden  Gegenwirkung gegen den ersten Teilstrom hoch  induktiv macht.  



  In der     Fig.    5 ist ein Ausführungsbeispiel für eine  solche Schutzschaltung dargestellt. Der     kapazitive     Spannungswandler besteht in bekannter Weise aus dem       kapazitiven    Spannungsteiler     Cl/C2    und dem den       Zwischenspannungswandler    W mit der Resonanz  drossel     Dr    enthaltenden     Zwischenspannungskreis.    An  die Sekundärwicklung des     Zwischenspannungswandlers     <I>W</I> sind ausser der üblichen Bürde<I>B</I> die Primärwicklung  des Anpassungstransformators T und über Gleich  richter die Arbeitswicklungen     A,

  .    und     A2    des     Trans-          duktors        Tr    mit dem zusätzlichen Widerstand<I>V</I> ange  schlossen. Den Sekundärwicklungen     S1    bis     S3    des  Anpassungstransformators T werden nach Gleich  richtung drei Teilströme entnommen, von denen die  Teilströme il und     i2    nach     Glättung    durch die Konden  satoren     C3    und     C,1    die Steuerwicklung<I>St</I> des     Trans-          duktors        Tr    in gleicher Richtung durchfliessen,

   während  der Teilstrom i3 der Sättigung des     Transduktoreisens     entgegenwirkt und die Tendenz hat, den     Transduktor     hoch induktiv, also sperrend zu machen.  



  Der Teilstrom     il    entwickelt sich sofort über die  Reihenschaltung des Widerstandes     R1    und des     Kon-          densators        C5,    zu dem der Widerstand     R2    parallel liegt,  zum Sättigungsstrom, indem die Reihenschaltung des  Widerstandes     R1    und des Kondensators     C5    die Wir  kung hat, dass sich bei jedem Einschalten des Wandlers  und bei jedem plötzlichen Spannungsanstieg an diesem      durch     Aufladung    des Kondensators     C5    eine Strom  spitze ausbildet,

   welche den     Transduktor        Ti-    sofort in  die Sättigung treibt. Dann sinkt der Teilstrom     il    auf  einen durch die Widerstände     R,    und     R2    bestimmten  Wert ab, bei dem die Sättigung des     Transduktor-          eisens    zunächst aufrechterhalten wird. Der zusätzliche  Widerstand V ist somit wirksam; er ist als spannungs  abhängiger Widerstand ausgebildet, um bei Nenn  spannung einen grösseren Widerstandswert aufzu  weisen als bei verketteter Spannung; denn der grössere  Widerstandswert bei Nennspannung bietet die Gewähr,  dass der Netzschutz noch genau arbeitet.  



  Um zu erreichen, dass die Leistung, die von dem  Kreis I nach der Einschaltung des Wandlers während  seines normalen Betriebes entnommen wird, klein ist,  so dass infolge der demzufolge dann schwachen Lade  stromaufnahme des     Glättungskondensators        C3    keine  Spannungsverzerrungen der Sekundärspannung des  Wandlers auftreten, ist der Widerstand     R2    entsprechend       hochohmig.    Es bildet sich also weiterhin zwar die  Stromspitze für die Steuerung des     Transduktors    aus,  die aber mit dem Aufladen des Kondensators     C5    auf  einen kleinen Wert abfällt.  



  Während dieser Vorgänge im Kreis 1 entwickelt  sich, nachdem das     Transduktoreisen    gesättigt ist, im  Kreis     III    der dem Teilstrom     il    entgegenwirkende Teil  strom i3, der beim Einschalten des Wandlers in der  Steuerwicklung<I>St</I> so lange unterdrückt ist, bis der  Kondensator     C,    über das aus ihm, aus der Drossel     L,     und dem Widerstand     R3    bestehende Zeitglied die  Spannung der     Zenerdiode    Z angenommen hat, zu  einem solchen Wert, dass der zunächst durch den Teil  strom il in Sättigung getriebene     Transduktor        Tr    hoch  induktiv wird.

   Der mit den Arbeitswicklungen A, und       A2    in Reihe liegende zusätzliche Widerstand V, der bei  gesättigtem     Transduktor        Tr    eine starke Belastung dar  stellt, ist somit bei jetzt gesperrtem     Transduktor        Tr     praktisch ausgeschaltet.  



  Der schon genannte Teilstrom     i2,    der die gleiche  Richtung wie der Teilstrom     i,    aufweist und sich von  der     Wandlereinschaltung    ab infolge der Drossel L3  allmählich zu seinem Endwert entwickelt, hat die  Aufgabe, beim Ausschalten des Wandlers im Kreis     II     einen Strom durch die Steuerwicklung<I>St</I> entgegen dem  abklingenden Teilstrom     i3    noch so lange aufrecht  zuerhalten, dass das Eisen des     Transduktors        Tr    in der       Sättigungsremanenz    zur Ruhe kommt,

   so dass der       Transduktor        Tr    bei erneutem Einschalten des Wandlers  bereits nahezu gesättigt ist und daher die     Bedämpfung     durch den zusätzlichen Widerstand V sofort voll  wirksam wird.  



  Das erwünschte rasche Abklingen des der Sättigung  entgegenwirkenden Teilstromes     1,    über die Steuer  wicklung<I>St</I> ist dadurch erzielt, dass der Gleichrichter       Gl,    ein Abfliessen der Ladung des Kondensators     C6     über die Steuerwicklung<I>St</I> verhindert und die Energie  der Drossel     L,    über den Gleichrichter     G12    und den  Innenwiderstand der Drossel     L,    vernichtet wird.  



  Ein langsames Ansteigen des Teilstromes     i3    beim  Einschalten des Wandlers und ein rasches Abklingen    beim Ausschalten des Wandlers lässt sich auch dadurch  erzielen, dass gemäss der Schaltung der     Fig.6    bei  geeigneter Bemessung des Widerstandes     R6,    des  Kondensators     C7,    der Drossel L4 und des Widerstandes       R7    durch die Ventilwirkung des Gleichrichters<I>GI</I> für  den Stromanstieg die hohe induktive Zeitkonstante  massgebend ist, während nach dem Ausschalten des  Wandlers der die Drossel     L4,    den Widerstand     R7    und  den Kondensator     C7    enthaltende Kreis in gedämpfte,

    möglichst hohe Eigenschwingung gerät und so rasch  die Nullinie durchschreitet. Der Gleichrichter     Gl3     bewirkt, dass die Schwingung beim ersten Nulldurch  gang abgeschnitten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutzschaltung für Spannungswandler, insbeson dere kapazitive Spannungswandler, bei der zum Schutz gegen Kippschwingungen ein aus Transduktor und Festwiderstand bestehender Belastungswiderstand zur zeitweisen Bedämpfung des Spannungswandlers dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Transduktor, der infolge seiner Sättigung zusammen mit dem Fest widerstand beim Einschalten des Spannungswandlers einen das Entstehen von Kippschwingungen verhin dernden niedrigen Widerstandswert aufweist, durch eine unter dem Einfluss eines Zeitgliedes erfolgende Änderung eines dem Spannungswandler entnommenen Steuerstromes in den nicht gesättigten Zustand über führt wird, zum Zwecke,
    dass er einen die Genauigkeit des Spannungswandlers während des Betriebes prak tisch nicht beeinträchtigenden hohen Widerstands wert annimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schutzschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitglied durch Verwendung von Widerständen und Kondensator eine langsamere Änderung des Steuerstromes zur Aufhebung der Sättigung des Transduktors und eine schnellere Änderung des Steuerstromes zur Herbeiführung der Sättigung des Transduktors veranlasst. 2. Schutzschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von einem z. B.
    bei Erdschluss auftretenden erhöhten Primärstrom oder Magnetisierungsstrom in einem Zwischenspannungs- kreis ein Schaltmittel, z. B. ein Relais oder ein Tran sistor, betätigt wird, welches den Steuerstrom auf den sonst bei Einschaltung des Spannungswandlers wirk samen Wert bringt, bei dem der Transduktor sich im Sättigungszustand befindet. 3. Schutzschaltung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Primär strom an einem Widerstand im Zwischenspannungs- kreis eine zur Betätigung des Schaltmittels dienende Spannung abgegriffen wird. 4.
    Schutzschaltung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch den Magnetisierungs- strom beeinflusster Differentialwandler eine zur Betäti gung eines Schaltmittels dienende Spannung induziert, welches den Steuerstrom auf den sonst bei Einschal- tung des Spannungswandlers wirksamen Wert bringt, bei dem der Transduktor sich im Sättigungszustand befindet. 5. Schutzschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von einem z. B.
    bei Erdschluss auftretenden erhöhten Primär- oder Magnetisierungsstrom in einem Zwischenspannungs- kreis an einem Hilfssteuerkreis eine Spannung steht, die gegenüber einer Vergleichsspannung eine Differenz spannung entstehenlässt, welche durch eine Hilfssteuer wicklung des Transduktors einen Hilfssteuerstrom treibt, der den Transduktor in Sättigung bringt. 6.
    Schutzschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerstrom sich aus zwei Teilströmen zusammensetzt, welche durch Zeitglieder in ihrem Zeitverhalten zueinander so beeinflusst werden, dass beim Einschalten des Wandlers oder beim plötzlichen Ansteigen der Wandlerspannung der eine Teilstrom sofort einen die Sättigung des Transduktors fördernden Wert annimmt und dann auf einen solchen Wert absinkt, dass er zusammen mit dem anderen Teilstrom, der zur Aufrechterhaltung der Sättigung für eine vorgegebene Dauer nach jeder Wandlereinschal- tung oder jedem plötzlichen Spannungsanstieg der Sättigung verzögernd entgegenwirkt, einen resultieren den Steuerstrom ergibt,
    der den bisher gesättigten Transduktor hoch induktiv macht und damit den Festwiderstand praktisch ausschaltet. 7. Schutzschaltung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teilstrom auf einen sol chen Wert absinkt, dass er sich nach dem Abschalten des Wandlers langsamer dem Wert Null nähert als der zweite Teilstrom. B.
    Schutzschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerstrom sich aus drei Teilströmen (il, 1" i3) zusammensetzt, von denen zwei (il, i2) einen die Sättigung des Transduktors (Tr) in der Weise fördernden Wert annehmen, dass der eine Teilstrom (il) beim Einschalten des Wandlers oder beim plötzlichen Ansteigen der Wandlerspannung den Transduktor (Tr) sofort in die Sättigung treibt, während durch den zweiten (i2),
    unter dem Einfluss von verzögernd wirkenden Zeitgliedern (C4, R4) stehen den Teilstrom nach Ausschalten des Wandlers der Transduktor in der Sättigungsremanenz zur Ruhe kommt, nachdem der dritte Teilstrom (i3) abgeklungen ist, der den Transduktor während des Normalbetriebes des Wandlers infolge seiner verzögert einsetzenden Gegenwirkung gegen den ersten Teilstrom hoch induk tiv macht. 9.
    Schutzschaltung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die verzögert einsetzende Gegen wirkung des dritten Teilstromes (13) dadurch erreicht ist, dass in dem Teilstromkreis eine Zenerdiode (Z) vor gesehen ist, die den Teilstrom so lange sperrt, bis durch ein aus Drossel (L1), Kondensator (CE) und Wider stand (R3) bestehendes Zeitglied die Zenerspannung am Kondensator (C6) erreicht ist. 10.
    Schutzschaltung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das rasche Abklingen des dritten Teilstromes durch Gleichrichter (Gll, Gl2) erzielt ist, indem die Energie einer das Erreichen der Zenerspan- nung verzögernden Drossel (L1) über einen Gleich richter<I>(G12)</I> abfliesst, während ein anderer Gleichrichter (Gh) das Abfliessen der Energie des Kondensators (Q über die Steuerwicklung (St) des Transduktors ver hindert. 11.
    Schutzschaltung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das rasche Abklingen des dritten Teilstromes durch einen Schwingkreis (C7, <I>L4)</I> mit einem dem Kondensator (C.r) parallelgeschalteten Gleichrichter (G13) erzielt ist, indem der Gleichrichter ein Wiederaufladen des Kondensators (C7) verhindert.
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