CH382330A - Einrichtung zur Fernsteuerung eines Schweisstransformators - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung eines Schweisstransformators

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CH382330A
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Ingvar Dipl-Ing Gronbeck Sven
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Elektriska Svetsnings Ab
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Description


      Einrichtung    zur Fernsteuerung eines Schweisstransformators    Es ist bekannt, bei der elektrischen Lichtbogen  schweissung die Schweissstromquelle vom Arbeits  platz aus ohne die Verwendung besonderer Steuer  leitungen zu regeln, indem der Steuerstrom durch das  Schweisskabel vermittelt wird. Bei einer bekannten  Regeleinrichtung dieser Art stellt die Schweissstrom  quelle auch die Stromquelle des Steuerstromes dar.  Die Steuerströme kommen dadurch zustande, dass  der Schweisser die Schweisselektrode oder das  Schweisskabel an das Werkstück oder die Rückleitung  über die eine oder andere von zwei am Arbeitsplatz  vorgesehenen, verschieden grossen Widerständen an  schliesst.

   Es können also zwei verschiedene Steuer  stromstärken gewählt werden, welche beide wesent  lich niedriger als der niedrigste vorkommende  Schweissstrom sein müssen.     Der    bei der Schweiss  stromquelle angeordnete Empfänger enthält zwei Re  lais, welche vom Strome im Schweissstromkreis über  eine stromstärkeabhängige Vorrichtung in der Weise  gesteuert werden, dass das eine Relais bei der einen  Steuerstromstärke anspricht und eine Regelung in  der einen Richtung bewirkt, während das andere  Relais (oder beide Relais) bei der anderen Steuer  stromstärke anspricht und eine Regelung in der  anderen Richtung bewirkt.  



  Um ein falsches Ansprechen der Relais zu verhin  dern, muss die höhere Steuerstromstärke wesentlich  niedriger als der niedrigste vorkommende Schweiss  strom sein, die niedrigere Steuerstromstärke aber  wesentlich höher als die praktisch vorkommenden  Leckströme und der Unterschied der beiden Steuer  stromstärken ebenfalls wesentlich grösser als die Leck  ströme sein. Zur Entgegenwirkung etwaiger instabiler  Kontaktwiderstände im Steuerstromkreis sind ver  hältnismässig hohe Steuerstromstärken erwünscht.  Diese verschiedenen Wünsche lassen sich manchmal  schwer vereinen.    Bei einer anderen bekannten Steuereinrichtung  enthält der Steuerstromkreis eine von der Schweiss  stromquelle getrennte Wechselstromquelle, welche mit  der Wicklung eines polarisierten Relais in Reihe  geschaltet ist.

   Das Ansprechen des polarisierten Re  lais in der einen oder anderen Richtung bewirkt eine  Änderung der Einstellung der Schweissstromquelle  gegen höhere bzw. niedrigere Stromstärken. Die  Steuerströme werden in diesem Falle vom Schweisser  dadurch eingeleitet, dass die Schweisselektrode an das  Werkstück über einen besonderen Gleichrichter an  geschlossen wird, welcher mit der einen oder an  deren Durchlassrichtung je nach der erwünschten  Änderung der Einstellung der Schweissstromquelle  eingeschaltet wird.

   Der Schweissvorgang wird vom  Schweisser dadurch eingeleitet,     dass    er die Elektrode  unmittelbar gegen das Werkstück ansetzt, wobei das  Schweisskabel durch besondere Relaisvorrichtungen  selbsttätig von der Steuerstromquelle und dem pola  risierten Relais weggeschaltet und statt dessen an die  Schweissstromquelle angeschlossen wird. Die erwähn  ten Relaisvorrichtungen sind kostspielig und bringen  eine nicht erwünschte Komplikation der Schweiss  anlage mit sich.  



  Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, eine  verbesserte     Fernsteuereinrichtung    für einen Schweiss  transformator herzustellen, welcher die Nachteile der  bekannten Einrichtungen nicht aufweist. Die erfin  dungsgemässe Einrichtung gehört zu demjenigen Typ,  bei welchem die Ferneinstellung des Schweisstransfor  mators mittels Steuerströmen     erfolgt,    welche über  das Schweisskabel geleitet werden, wobei der Steuer  stromkreis eine     Wechselstromquelle,    einen in Reihe  mit dem Schweisskabel am Schweissplatz einschalt  baren Geber, welcher einen Gleichrichter zur Gleich  richtung des Steuerstromes aufweist, und einen nur  für Gleichstrom empfindlichen Empfänger enthält,      welch letzterer einen Stromstärkeregler des Schweiss  transformators steuert.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zeichnet sich  dadurch aus, dass als Wechselstromquelle die Sekun  därwicklung des Schweisstransformators dient, und  dass der Empfänger mit dem Schweissstromkreis in  Reihe geschaltet ist. Es wird hierdurch unter anderem  erreicht, dass beim Steuervorgang keine Unterbre  chung der Verbindung des Schweisskabels mit dem  Schweisstransformator stattfindet, und dass die Stärke  des Steuerstromes ohne weiteres genügend hoch für  eine sichere Steuerwirkung gewählt werden kann.  Es ist sogar möglich, eine Steuerstromstärke gleicher  Grössenordnung wie die Schweissstromstärke zu  wählen.  



  Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung  sollen jetzt anhand der Zeichnung näher     erklärt     werden.  



  Fig. 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungs  beispiel einer Schweissanlage.  



  Fig.2 zeigt eine Abänderung der in Fig. 1 ge  zeigten Fernsteuereinrichtung.  



  Fig. 3 zeigt ein Schaltschema einer anderen Aus  führungsform eines Steuerstromempfängers.  



  Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, welche  im Gegensatz zu den Einrichtungen gemäss Fig. 1  bis 3 mit Steuerströmen in zwei Stromrichtungen  arbeitet, und  Fig. 5 und 6 zeigen Ausführungsformen von  Steuerstromgebern zur wahlweisen Erzeugung eines  Steuerstromes in der einen oder in der anderen Rich  tung.  



  Die in Fig. 1 gezeigte Anlage umfasst einen  Schweisstransformator 1 mit den Eingangsklemmen 2  und den Ausgangsklemmen 3. Die Reaktanz des  Transformators kann von der Hand mittels des  Rades 4 eingestellt werden. Das Rad betätigt z. B. ein  bewegliches Streujoch oder eine bewegliche Wicklung  des Transformators. Für die Fernsteuerung der Reak  tanz ist ausserdem ein Verstellmotor 5 vorgesehen,  welcher die Radwelle mittels eines Antriebes 6 dreht,  welcher mit einer nicht gezeigten Reibungskupplung  oder einer ein- und ausschaltbaren Kupplung versehen  ist. Für die Steuerstromsendung wird ein Gerät verwen  det, welches einen Kasten 7 mit zwei Scheitelkon  takten 8, 9 und einem Bodenkontakt 10 besitzt.

   Zwi  schen dem einen Scheitelkontakt 9 und dem Boden  kontakt 10 ist die Reihenschaltung eines Widerstan  des 11, eines Widerstandes 12 und eines Trocken  gleichrichters 13 eingeschaltet. Die Verbindungsstelle  der Widerstände 11 und 12 ist an den zweiten Schei  telkontakt 8 angeschlossen. Zur Fernsteuerung des       Transformators    bringt der Schweisser den Kasten  auf dem Werkstück 14 oder auf einem mit dem Werk  stück elektrisch verbundenen Teil an und bringt die  Elektrode 15 oder den Elektrodenhalter in Berührung  mit einem der Scheitelkontakte 8, 9, wobei ein gleich  gerichteter Steuerstrom durch den Schweissstromkreis       fliesst.       Der beim Schweisstransformator angeordnete  Steuerstromempfänger enthält einen Transduktor 16  mit zwei Gleichstromwicklungen<I>16A,

  </I> 16B und einer  Wechselstromwicklung 16C. Die Gleichstromwick  lung 16A stellt die Steuerwicklung des Transduktors  dar und ist mit dem Schweissstromkreis in Reihe ge  schaltet. Die Gleichstromwicklung 16B ist eine Vor  magnetisierungswicklung, welche von einem mittels  eines Widerstandes 17 regelbaren Gleichstrom (Refe  renzstrom) erregt wird. Der Gleichstrom wird von der  Sekundärwicklung TS2 eines Transformators T über  den Vollweggleichrichter 18 geliefert. Die Primär  wicklung TP ist am Netz angeschlossen. Die Wech  selstromwicklung 16C ist die Arbeitswicklung des  Transduktors, deren Reaktanz von der Gleichstrom  erregung des Transduktorkerns abhängig ist. Die  Amperewindungszahl der Wicklung 16B genügt, um  bei stromloser Wicklung 16A den Kern mindestens  bis zur Sättigung zu erregen.

   Die Wicklung 16A ist  so geschaltet, dass die Amperewindungszahl des vom  Gleichrichter 13 gleichgerichteten Steuerstromes der  Amperewindungszahl der Wicklung 16B entgegen  gerichtet ist. Die Stromkreise der Wicklungen 16A,  16B sind dabei so bemessen, dass ein Schliessen des  Steuerstromkreises durch den Kontakt 9 eine Herab  setzung der Gleichstromerregung des Transduktors  auf einen unterhalb des Sättigungspunktes liegenden       Wert    und dass ein Schliessen des Steuerstromkreises  durch den Kontakt 8 eine weitere Herabsetzung der  Gleichstromerregung des Transduktors bewirkt. Die  Reaktanz der Arbeitswicklung 16C nimmt somit,  wenn ein Steuerstrom im Schweissstromkreis fliesst.  der einen oder den anderen von zwei höheren Wer  ten an, je nachdem der eine oder der andere der  Kontakte 8, 9 eingeschaltet ist.  



  Die Arbeitswicklung ist in Reihe mit einem Voll  weggleichrichter 19 an der Sekundärwicklung TS3  des Transformators T angeschlossen. Der Vollweg  gleichrichter 19 bildet auf der Gleichstromseite in  Reihe mit einem regelbaren Widerstand 20 den einen  Ast (Geberast) einer Brückenschaltung, deren anderer  Ast (Vergleichsast) ebenfalls einen regelbaren Wider  stand 21 in Reihe mit einem Vollweggleichrichter 22  enthält, welcher von der Sekundärwicklung     TS4    des  Transformators T gespeist wird. Die Gleichrichter  19, 22 sind so geschaltet, dass sie in der von den  beiden Ästen gebildeten geschlossenen Gleichstrom  schleife dieselbe     Durchlassrichtung    aufweisen.

   Der       Messast    der Brücke, welcher zwischen den Verbin  dungsstellen der beiden eben beschriebenen Ästen  eingeschaltet ist, enthält die Reihenschaltung der  Arbeitswicklungen von zwei Relais 23. 24 und eines  Gleichrichters 25, der so geschaltet ist, dass der     Mess-          ast    gegen den vom     Vollweggleichrichter    19 im Geberast  der Brücke gelieferten Strom gesperrt ist. Es kann  somit im     Messast    kein Strom fliessen, bevor die im  Geberast vom Gleichrichter 19 abgegebene Gleich  spannung unter dem Werte abgefallen ist, bei  welchem die Brücke ausgeglichen ist, d. h. bei wel  chem die Spannung über den     Messast    null ist.

   Die ge-      nannte abgegebene Gleichspannung ist proportional  zum Unterschied zwischen der Spannung der Wick  lung TS3 und dem Spannungsabfall in der Arbeits  wicklung 16C. Bei abgeglichener Brücke muss somit  eine bestimmte Reaktanz der Wicklung 16C vorlie  gen. Die Brücke ist so bemessen, dass der     genannte,     dem abgeglichenen Zustand entsprechende Reak  tanzwert der Wicklung 16C zwischen ihrer Reaktanz  bei stromloser Wicklung 16A und ihrer Reaktanz in  dem Fall, wenn die Wicklung 16A von einem am  Kontakt 9 geschlossenen Steuerstrom durchgeflossen  wird, liegt. Durch den Messast wird somit ein gewisser  niedriger Strom fliessen, wenn der Steuerstrom über  den Kontakt 9 verläuft, und ein gewisser höherer  Strom fliessen, wenn der Steuerstrom über den Kon  takt 8 fliesst.

   Das eine Relais 23 spricht sowohl beim  niedrigeren als auch beim höheren Strom an. Das  andere Relais 24, dessen Wicklung mit einem Wider  stand 26 parallel geschaltet ist, spricht nur beim  höheren Strom an. Die Arbeitskontakte 23a, 24a der  Relais 23, 24 steuern je ein Zwischenrelais 27, 28.  Das Relais 27 hat zwei Arbeitskontakte 27a, und das  Relais 28 hat zwei Wechselkontakte 28a, welche  einen Polumschalter für den Ankerstromkreis 29 des  Motors 5 darstellen. Wenn das Relais 27 allein an  spricht, wird über dessen Arbeitskontakte eine an die  Klemmen 31 angeschlossene Gleichstromquelle einer  seits an den Erregungsstromkreis 30 des Motors 5,  anderseits über die Wechselkontakte 28a in ihrer  Ruhelage an den Ankerstromkreis des Motors 5 an  geschlossen.

   Der Motor wird in Bewegung in der  jenigen Umdrehungsrichtung versetzt, welche einer  Herabsetzung des Sekundärstromes des Transforma  tors 1 entspricht. Beim Ansprechen beider Relais 27  und 28 wird der Erregungsstromkreis des Motors in  derselben Weise wie oben beschrieben eingeschaltet,  während dem Ankerstromkreis über die Wechsel  kontakte 28a in der Arbeitslage ein Strom in der  jenigen     Richtung        zugeführt    wird, welche einer Her  aufsetzung des Sekundärstromes des Transforma  tors 1 entspricht. In beiden Fällen wird der Motor  bei Unterbrechung des Steuerstromkreises beim Kon  takt 9 bzw. 8     unmittelbar    stillgesetzt.

   Der Schweisser  kann somit eine grössere oder kleinere     .Änderung    der  Stromeinstellung dadurch erreichen, dass er den  Steuerstromkreis eine längere oder kürzere Zeit ge  schlossen hält.  



  Der Gleichrichter 13 ist so geschaltet, dass die  Richtung des von ihm durchgelassenen Steuerstromes  entgegengesetzt zu der Richtung der Gleichstromkom  ponente des Schweissstromes ist. Die betreffende  Komponente ist im allgemeinen im Lichtbogen vom  Werkstück     zu    der Elektrode gerichtet. Es wird da  durch erreicht, dass die gleichgerichtete Komponente  des Schweissstromes den Eisenkern des Transduktors  in derselben Richtung wie die Vormagnetisierung  durch die Wicklung 16B erregt und also keine Erhö  hung der Reaktanz der Arbeitswicklung 16C bewirkt.  Eine weitere Gewähr gegen     ungewünschtes    Anspre  chen des Empfängers wird dadurch erhalten, dass    der in der Wicklung 16A bei der Schweissung flie  ssende Wechselstrom genügend hoch ist, um den  Transduktorkern weiter zu sättigen.

   Die beschriebene  Vorrichtung ist ferner gegen gegebenenfalls- vorhan  dene Leckwechselströme vom Schweisskabel zur  Rückleitung unempfindlich, indem die solchen. Strö  men entsprechende induzierte Wechselspannung in  der Transduktorwicklung 16B eine Erhöhung des  durch die erwähnte Wicklung fliessenden Vormagne  tisierungsgleichstromes bewirkt.  



  Die beschriebene     Einrichtung    lässt sich in ver  schiedener Weise abändern. Die Relais 23 und 24  können z. B. als polarisierte Relais ausgeführt wer  den, wobei das Gleichrichterventil 25 überflüssig wird.  Es wird ferner grundsätzlich möglich, den Gleich  richter 22 und/oder den Gleichrichter 19 wegzulassen  und die Wechselstromkreise unmittelbar an die be  treffenden Brückenäste anzuschliessen. Die Wider  stände 20, 21 können dabei durch Reaktanzen ersetzt  werden. Eine andere Abänderung der Brückenschal  tung wird in Fig. 2 veranschaulicht. Die Einzelheiten  TS3, TS4, 16C 19, 21 bis 24 und 26 entsprechen den  mit den gleichen Bezeichnungen versehenen     Einzel-          heiten    in Fig. 1.

   Die Vollweggleichrichter 19 und 22  sind gleichstromseitig in Reihe und einander ent  gegenwirkend in einem Stromkreis geschaltet, wel  cher den Widerstand 21 und die Arbeitswicklungen  der Relais 23, 24 enthält. Mit den Gleichstromklem  men des Vollweggleichrichters 19 ist ein regelbarer  Widerstand 32 parallel geschaltet. Die Arbeitsweise  der beschriebenen Schaltung ist die folgende: Normal  hat die Arbeitswicklung 16C des Transduktors eine  niedrige Reaktanz, so dass der Gleichrichter 19 einen  verhältnismässig hohen Strom durch den Widerstand  32 sendet und über diesen Widerstand einen Span  nungsfall bewirkt, welcher grösser Tals die Ausgangs  spannung des     Gleichrichters    22 ist.

   Es kann somit  wegen des letzteren kein Strom durch die Relais 23,  24     fliessen.    Wenn durch die Steuerwicklung des     Trans-          duktors    ein Steuerstrom fliesst und die Reaktanz der  Wicklung     -16C-    dadurch erhöht wird, fällt der Strom  durch den Widerstand 32 und somit auch der Span  nungsfall über den genannten Widerstand so viel ab,  dass der Gleichrichter 22 einen Strom durch. den ge  nannten Widerstand und somit auch durch die Relais  23 und 24 senden kann, welcher Strom grösser oder  kleiner ist, je nachdem der Steuerstrom durch die  Steuerwicklung des Transduktors grösser oder kleiner       ist.    Die Einrichtung wird somit in der gleichen Weise  wie die anhand von Fig. 1 beschriebene wirken.  



  Fig. 3 zeigt ein anderes Beispiel Von einem  Steuerstromempfänger, der für Steuerströme von der  selben Art wie in     Fig.    1 eingerichtet ist, d. h. gleich  gerichtete Ströme, welche dieselbe Richtung, aber  verschiedene Stärke aufweisen, entsprechend einem  Herauf- bzw.     Herabregeln    der Schweissstromstärke.  



  Im     Schweissstromkreis    ist ein kleiner Widerstand  33 eingefügt und parallel dazu die Reihenschaltung       einer        Transformatorprimärwicklung,    die als Drossel  spule 34 wirkt und der parallel geschalteten Arbeits-      wicklungen zweier polarisierter Relais 35, 36. Die  Wicklung des Relais 36 ist mit einem Widerstand 37  in Reihe geschaltet. Die Arbeitskontakte der polari  sierten Relais steuern einen Stellmotor in derselben  Weise, wie es die Arbeitskontakte 23A, 24A in Fig. 1  tun.

   Die Drosselspule 34 hat zur Aufgabe, die polari  sierten Relais von der bei der Schweissung auftreten  den Wechselspannung über den Widerstand 33 zu  schützen, indem die Drossel den     Hauptteil        dieser     Wechselspannung     aufnimmt.     



  In der gezeigten Ausführung ist eine zusätzliche       Schutzwirkung    dadurch erhalten, dass die Drossel  spule 34 mit     einer        Sekundärwicklung    38 versehen ist,  welche über einen Vollweggleichrichter 39 ein Relais  40 speist, dessen Arbeitskontakt die Arbeitswicklun  gen der Relais 35, 36 kurzschliesst.  



  Der Widerstand 33 soll niedrig sein, damit bei  der Schweissung nicht unerwünscht hohe Energiever  luste bewirkt werden. Die über diesen Widerstand  auftretende Steuerspannung ist somit ziemlich gering.  Anderseits lassen sich     polarisierte    Relais mit grosser  Ansprechempfindlichkeit ausführen, und ferner ist es  infolge der     Verwendung    von gleichgerichteten Steuer  strömen möglich, Steuerströme zu verwenden, welche  nicht weit unterhalb der Schweissströme liegen oder  sogar gleich gross wie die Schweissströme sind.  



  Fig. 4 zeigt ein Beispiel einer Einrichtung, welche  mit Steuerströmen in beiden Richtungen arbeitet, ent  sprechend einem Herauf- bzw. Herabregeln der  Stromquelle. Der Steuerstromgeber 42 ist für diesen  Zweck mit zwei entgegengesetzt geschalteten Gleich  richtern 43, 44 versehen, welcher einerseits je an einem  Scheitelkontakt 45, 46, anderseits über einen gemein  samen Widerstand 47 an dem Bodenkontakt 48 an  geschlossen sind. Der Steuerstromempfänger umfasst  in derselben Weise wie der in Fig. 3 gezeigte  Empfänger einen im Schweissstromkreis eingefügten  Widerstand 49 und parallel dazu eine Reihenschal  tung der als Drosselspule wirkenden Primärwicklung 50  und der miteinander parallel geschalteten Arbeitswick  lungen von zwei     polarisierten    Relais 51, 52.

   Die  selben sind so geschaltet, dass das eine Relais für  einen Steuerstrom in der einen Richtung, das andere  Relais für einen Steuerstrom in der anderen     Richtung     anspricht. Die Arbeitskontakte der Relais 51, 52  steuern über nicht gezeigte Steuerrelais einen Einstell  motor des     Schweisstransformators,    derart, dass eine       Änderung    der Einstellung in der einen Richtung  beim Ansprechen der Relais 51,     in    der anderen Rich  tung beim Ansprechen der Relais 52 stattfindet.

   Zur  Entlastung der Arbeitswicklungen der Relais 51, 52  während des Schweissens werden dieselben wie bei der  Einrichtung gemäss Fig. 3 von einem Arbeitskontakt  53 eines Relais 54 kurzgeschlossen, dessen Arbeits  wicklung über einen Vollweggleichrichter 55 von  einer auf der Drosselspule 50 vorgesehenen Sekun  därwicklung gespeist wird.  



  Fig. 5 zeigt eine andere Ausführung eines Steuer  stromgebers, welcher mit einem Empfänger gemäss  Fig.4 zusammenarbeiten soll. In dieser Ausführung    hat der Geber nur zwei Kontakte 61, 62, zwischen  denen ein Gleichrichter in Reihe mit einem Wider  stand 64 eingeschaltet ist. In der gezeigten Lage stellt  der Kontakt 61 den Scheitelkontakt und der Kontakt  62 den Bodenkontakt dar. Zur Aussendung eines  Steuerstromes in der anderen Richtung wird der Ge  ber umgestülpt, so dass nunmehr der Kontakt 62 den  Scheitelkontakt darstellt.    In den beschriebenen Ausführungsbeispielen  bleibt der Einstellmotor so lange in Bewegung, bis  der Steuerstromkreis unterbrochen wird.

   Es ist  jedoch ohne weiteres möglich, statt dessen solche  Vorkehrungen zu treffen, dass der Einstellmotor bei  jedem Schliessen des Steuerstromes selbsttätig nach  einer bestimmten Zeit oder nach der Vollziehung  einer gewissen Einstellungsänderung selbsttätig still  gesetzt     wird,    so dass, wenn sich etwa die erfolgte  Einstellungsänderung nicht als ausreichend heraus  stellt, ein erneutes Schliessen des Steuerstromes vor  genommen werden muss. Es ist auch möglich, solche  Vorkehrungen zu treffen, dass der Schweisser nach  Belieben entweder eine von mehreren vorbestimmten  Einstellungsänderungen oder eine während der gesam  ten Dauer des Steuerstromes fortlaufende Einstellungs  änderung wählbarer Geschwindigkeit hervorrufen  kann.

   Fig. 6 zeigt ein Beispiel eines für diesen Zweck  besonders ausgebildeten Steuerstromgebers mit vier  Scheitelkontakten 57-60, mittels welcher jeder ge  wünschte von vier Steuerstromzuständen hervorgeru  fen werden kann, und zwar ein niedrigerer und ein  höherer Steuerstrom von der einen Stromrichtung  und ein niedrigerer und ein höherer Steuerstrom von  der anderen Stromrichtung. Die Empfangsvorrich  tung kann dabei auf     grundsätzlich    dieselbe Weise  wie die Einrichtung gemäss     Fig.4    aufgebaut sein,  indem jedes der Relais 51, 52 durch zwei     miteinander     in Reihe oder parallel geschaltete Relais ersetzt wird,  welche so bemessen sind, dass sie bei verschiedenen  Steuerstromstärken ansprechen. Es kann dabei z. B.

    das Ansprechen des einen Relais des Paares eine im  voraus bestimmte Einstellungsänderung hervorrufen,       während    das Ansprechen beider Relais eine bis zur  Unterbrechung des Steuerstromes     fortschreitende     Änderung der Einstellung bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Fernsteuerung eines Schweiss transformators mittels Steuerströmen, welche über das Schweisskabel geleitet werden, wobei der Steuer stromkreis eine Wechselstromquelle, einen in Reihe mit dem Schweisskabel am Schweissplatz einschalt baren Geber, welcher einen Gleichrichter zur Gleich richtung des Steuerstromes aufweist, und einen nur für Gleichstrom empfindlichen Empfänger enthält, welch letzterer einen Stromstärkeregler des Schweiss transformators steuert, dadurch gekennzeichnet, dass als Wechselstromquelle die Sekundärwicklung des Schweisstransformators dient und dass der Empfänger mit dem Schweissstromkreis in Reihe geschaltet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Geber derart angeordnet ist, dass die Richtung des von ihm durchgelassenen Stro mes entgegengesetzt zur Richtung der Gleichstrom komponente des normalen Schweissstromes ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Geber die Reihenschaltung eines Gleichrichters und eines Ohmschen Widerstan des enthält. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichrichter mit dem einen oder anderen von zwei verschieden grossen Ohmschen Widerständen in Reihe geschaltet werden kann, so dass zwei verschieden grosse Steuerströme erzeugt werden können (Fig. 1). 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger einen Transduk- tor mit zwei Steuerwicklungen und einer Arbeits wicklung besitzt, wobei die eine Steuerwicklung mit dem Schweissstromkreis in Reihe geschaltet ist, der anderen Steuerwicklung ein Referenzgleichstrom zu- geführt wird, dessen Erregungswirkung derjenigen des Steuerstromes entgegengerichtet ist, und die Arbeits wicklung unter der Vermittlung von Schaltrelais einen Einstellmotor zur Einstellung der Schweissstrom stärke steuert. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitswicklung des Trans- duktors in Reihe mit einer Wechselstromquelle (TS3) an den Erregungswicklungen der Schaltrelais (23, 24) über einen Gleichrichter (19) angeschlossen ist, und dass eine zweite Stromquelle (TS4) mit den genannten Erregungswicklungen in solcher Weise verbunden ist, dass der von ihr durch die Erregungswicklungen gesandte Strom entgegengesetzt zu dem von der ersten Stromquelle (TS3) über Gleichrichter (19) durch die Erregungswicklungen gesandten Strom gerichtet ist, wobei die genannten Erregungswicklun gen mit einem Gleichrichter (25,
    Fig. 1; 22, Fig. 2) in Reihe geschaltet sind, welcher den Stromdurchgang nur in der genannten entgegengesetzten Richtung er laubt.
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