Stellungsanzeiger für einen drehbaren Stellgriff, insbesondere für einen elektrischen Herd Die Erfindung bezieht sich auf einen Stellungsanzei ger für einen drehbaren Stellgriff, z. B. für .elektrische Herde, der sich durch billige, einfache Bauform und gute Übersichtlichkeit auszeichnet. Bei elektrischen Herden ist die Anordnung meist so getroffen, dass oberhalb des Stellgriffes noch genügend Platz für die Anordnung eines Stellungsanzeigers verbleibt. Dabei ist es zweckmässig, den den Stellungsanzeiger enthaltenden Wandteil zwecks besserer Übersicht nach rückwärts zu neigen.
Oft empfiehlt es,@sich,, den verschiedenen Wärmestufen verschiedene Fenster schlitze am Stellungsanzeiger zuzuordnen. Die An ordnung bringt es mit sich, dass diese Fenster schlitze senkrecht und im Abstand zur Stellgriffachse liegen werden.
Erfindungsgemäss steht mit der Stellgriffachse we nigstens ein Organ, z. B. eine Kurbel, Kulisse, ein Hebel oder dergleichen, zum Verstellen eines Schie bers quer zu einem Fensterschlitz in Wirkverbindung und hat der Schieber eine derart schräg verlaufende Marke, dass bei der Schieberbewegung diese Marke längs des Fensterschlitzes zu wandern scheint. Am besten wird dlie Kurbel, Kulisse, Hebel oder derglei chen unmittelbar auf der Stellgriffachse befestigt. Hinter dem Fensterschlitz wird zweckmässig eine Füh rung für den oder die Schieber angebracht.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen den Stellungsanzeiger und den Stellgriff enthaltenden Herdteil.
Fig. 2 zeigt eine Kulissenscheibe.
Fig. 3 zeigt die Anordnung der Fensterschlitze für die einzelnen Wärmestufen.
Fig. 4 zeigt einen Schieber mit schräger Marke. Die Fig. 5-7 zeigen eine Anordnung mit meh reren Schiebern und Kulissenscheiben, die nachein- ander zur Wirkung kommen, und zwar zeigen die Fig.5 und 6 eine Schieberanordnung in zwei ver schiedenen Ansichten. Fig. 7 zeigt die däzugehöri!gen Kulissen.
Der Herd 1 hat eine pultartige Stellungsanzeige vorrichtung 2 und einen auf einer Achse 4 sitzenden Stehgriff 3, der bei 5 gelagert ist. Auf der Achse 4 sitzt eine Kulisse in Form einer Spiralenscheibe, die einer um die Achse 4 gewickelten schiefen Ebene entspricht. Mit der Kulisse 6 arbeitet eine an einem Schieber 8 angebrachte Nase 9 zusammen. Der Schieber läuft in einer Führung 7. Der Stellungs anzeiger hat drei Fensterschlitze 10 bis 12 für Wärmen , Kochen und Braten . Auf dem Schieber ist eine schräge Marke F angebracht. Statt dessen kann auch der Schieber einen schrägen Rand haben.
Die Anordnung arbeitet folgendermassen: In der höchsten Schieberstellung erscheinen alle Fenster 10 bis 12 beispielsweise weiss. Wird nun der Stellgriff im Sinne des Pfeils P bewegt, dann wandert der Schieber 8 quer zu den Fensterschlitzen 10 bis 12 nach unten. Es erscheint zunächst am linken Ende des Schlitzes 10 die Marke F. Bei weiterem Drehen des Handgriffes und damit bei weiterem Herabsin ken des Schiebers 8 scheint die Marke F immer weiter nach rechts zu wandern, bis sie schliesslich das ganze Fenster 10 ausfüllt. Dann ist die Heizung auf die höchste Stufe für Wärmen eingestellt.
Bei weiterem Drehen des Handgriffes erscheint die Marke F nunmehr am linken Ende des Fenster schlitzes 11 und wandert bei Weiterdrehung nach rechts, bis sie auch den Fensterschliitz 11 vollkommen ausfüllt. Schon vorher hat sie das Fenster 10 verlas sen, #so dlass dieses wieder weiss erscheint. Entsprechen- des gilt für das Fenster 12.
Beim Zurückdrehen des Handgriffes in die Nullstellung spielen sich die glei- chen Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge ab. Auf diese Weise ist am Stellungsanzeiger stets deutlich und auch aus grösserer Entfernung die Einstellung des Herdes zu erkennen.
Anstelle der Kulissenscheibe 6 kann auch eine Kurbel, Hebel oder eine andere Getriebeart treten, die die Drehbewegung der Stellgriffachse 4 in eine dazu senkrechte geradlinige Schieberbewegung um wandelt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 7 ist jedem der drei Fensterschlitze 10 bis 12, Fig. 3, ein eigener Schieber 80, 81, 82 zugeordnet. Der Schieber 80 hat auf der Rückseite einen Stift oder umgebogene Lappen. Die Schieber 81 und 82 haben armartige Verlängerungen 810, 820, die um die Schieber herumgebogen sind und an ihrem Ende Stifte tragen. Alle Schieber haben schräg verlaufende Marken F. Auf der Stellgriffachse 4 sitzen hinter einander Kulissenscheiben 801, 811, 821, die gegen einander in der Drehrichtung versetzt sind. Die Scheibe<B>801</B> arbeitet mit dem Stift 800, die Scheibe 811 mit dem Stift des Armes 810 und die Scheibe 821 mit dem Stift des Arms 820 zusammen.
In den Fig. 5 und 6 sind wegen Raumersparnis die Arme 810, 820 mit kleinerer Ausladung dargestellt, als es den tatsächlichen Verhältnissen entspricht. Sie müs sen natürlich so weit ausladen, dass sie um die Scheiben frei herumgreifen.
Die Anordnung arbeitet folgendermassen: Bei Drehung der Stellgriffachse im Sinne des Pfeils P wird zunächst der Schieber 80 angehoben, seine Marke F erscheint zunächst am linken Ende des Fensters 10. Bei weiterer Drehung scheint sie nach rechts zu wandern, bis sie schliesslich das ganze Fen ster ausfüllt. Damit ist wieder die höchste Stufe für Wärmen erreicht. Wird der Stellgriff weiterge dreht, dann hebt die Scheibe 811 den Schieber 81 an, seine Marke F erscheint zuerst am linken Ende des Fensters 11 und wandert dann nach rechts, bis sie das ganze Fenster ausfüllt.
Anschliessend wird der Schieber 82 durch die Scheibe 821 angehoben und seine Marke beginnt von links nach rechts das Fen ster 12 zu füllen. Beim Zurückdrehen des Stellgrif- fes in die Ausgangslage spielen sich alle diese Vor gänge in umgekehrter Reihenfolge ab.
Die Verwendung mehrerer Schieber und mehrerer Kulissen gibt für die Gestaltung des Stellungsanzei gers mehr Freiheit, auch lassen sich hier für die ein zelnen Fensterschlitze grössere Schieberwege erzielen und die grösseren Schie:berwegc gestatten, die Marke F steiler zu schrägen. Damit erhalten auch die in den Fensterschlitzen erscheinenden Balkenstirnen einen steileren Verlauf, der die übersichtlichkeit ver bessert.