CH382548A - Vorrichtung zum Auswechseln des Langsiebes von Papier-, Karton- oder Entwässerungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Auswechseln des Langsiebes von Papier-, Karton- oder Entwässerungsmaschinen

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CH382548A
CH382548A CH8106159A CH8106159A CH382548A CH 382548 A CH382548 A CH 382548A CH 8106159 A CH8106159 A CH 8106159A CH 8106159 A CH8106159 A CH 8106159A CH 382548 A CH382548 A CH 382548A
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CH
Switzerland
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machine
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Application number
CH8106159A
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Inventor
Weise Friedrich
Original Assignee
Doerries Ag O
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Publication of CH382548A publication Critical patent/CH382548A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/001Wire-changing arrangements

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Auswechseln des Langsiebes von Papier-,     Karton-          oder    Entwässerungsmaschinen    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum       Auswechseln    des Langsiebes von Papier-,     Karton-          oder    Entwässerungsmaschinen mit nicht ausfahr  barer Siebpartie.  



  Es sind verschiedene Vorrichtungen zum Aus  wechseln des Langsiebes von Papiermaschinen be  kanntgeworden. Bei einer dieser Vorrichtungen ist  die Registerpartie fest mit quer zur     Sieblaufrichtung     verschiebbar gelagerten Hohlzylindern verbunden,  in deren Bohrung ein Kolben     in    der Weise angeord  net ist, dass der Hohlzylinder nach Festlegung der  Kolbenstange durch eingeführte verdichtete Luft seit  lich mit der Registerpartie aus- und eingefahren wer  den kann. Nach dem Ausfahren wird die Kolben  stange von einem Lagerbock gelöst und in den aus  gefahrenen     Hohlzylinder    geschoben. Es entsteht so  in der Maschine der zum Einbringen eines neuen  Siebes benötigte freie Raum.

   Nach dem Siebwechsel  wird der Kolben wieder aus dem Hohlzylinder  herausgezogen und am Lagerbock befestigt. Danach  kann auch der Hohlzylinder mit der Registerpartie  wieder eingefahren werden.  



  Es zeigte sich bei dieser Vorrichtung ein grosser  Nachteil, der darin besteht, dass der Betrieb der  Vorrichtung stossweise erfolgt. Die in den Hohl  zylinder eingeführte verdichtete Luft bewegt diesen  nur über einen Teil seines vorgesehenen Weges, weil  sie sich mit der stetigen Vergrösserung des Raumes  im umgekehrten Verhältnis entspannt. Die einströ  mende Luft muss dann erneut einen     überdruck    er  zeugen, der geeignet ist, den Hohlzylinder um eine  weitere Strecke zu verschieben. Der Vorgang wieder  holt sich, bis schliesslich die Endstellung erreicht ist.  



  Man hat später hydraulische Mittel zur Anwen  dung gebracht, die ein gleichmässigeres Arbeiten er  möglichen.    Beide Vorrichtungen     besitzen    jedoch die weiteren  Nachteile, dass die auf Rollenböcken gelagerten       Hohlzylinder    mit der Registerpartie beim Ausfahren  freitragend bewegt werden müssen, bis sie in der  Endstellung auf eigens für das Ausfahren montierten  Böcken Auflage finden. Die freitragende Lagerung       führt    insbesondere bei pneumatisch oder hydraulisch  betriebenen Vorrichtungen zu empfindlichen Störun  gen. Das Aufstellen der besonderen Böcke ist um  ständlich und zeitraubend. Es ist daher verständlich,  dass diese Vorrichtungen keine grosse Verbreitung  finden konnten.  



  Bei     andern    bekannten Vorrichtungen hat man  die Querträger auf einer Maschinenseite zweifach ge  lagert. Die Lager sind in einem gewissen Abstand  angeordnet, so dass sie bei der vorübergehenden  Entfernung der Stützen auf der andern Maschinen  seite die Last der Siebpartie übernehmen können.  Das äussere der beiden Lager ist dann auf Zug be  ansprucht, und es     bedarf    eines besonderen Funda  mentes, um die erheblichen     Kräfte    aufzunehmen.  Die Querträger müssen die Siebpartie freitragend  halten. Diese Massnahme würde bei den heute  üblichen grossen Maschinenbreiten zu Abmessungen  führen, die aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr  vertretbar und aus funktionsmässig bedingten Grün  den nicht durchführbar sind.

   Das Entfernen und  wieder Einbauen der Stützen auf der gegenüberlie  genden Maschinenseite erfordert Montagearbeiten,  die unerwünschte Verzögerungen mit sich bringen.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Auf  gabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die in  einfacherer und fortschrittlicher Weise einen schnellen  Siebwechsel     ermöglicht,    die     geschilderten    Nachteile  vermeidet und die Träger der nicht auszufahrenden  Siebpartie in     vorteilhafter    Weise dauernd stützt.

        Bei einer Vorrichtung zum Auswechseln des  Langsiebes von Papier-, Karton- oder Entwässerungs  maschinen mit nicht ausfahrbarer Siebpartie und  Querträgern, die zum Zwecke des Siebwechsels als       teleskopartig    gegeneinander verschiebbare     Haupt-          und    Hilfsträger ausgebildet sind, ist erfindungsgemäss  ein Siebwagen mit Konsolen zur Lagerung der aus  fahrbaren     Hilfsträger    und mit Rollenböcken     zur     dauernden Unterstützung der Hauptträger vorge  sehen, bei dem der Abstand der Rollenböcke von  den Konsolen gleich oder grösser als die Siebbreite  ist,

   so dass im Betriebszustand der Maschine bei ein  gefahrenem Siebwagen die Rollenböcke dicht an die  Untersätze der einen Maschinenseite anschliessen und  sich die Konsolen noch unter dem freien Ende der  Hauptträger auf der gegenüberliegenden Maschinen  seite befinden, dass beim Ausfahren die Hauptträger  von den Hilfsträgern und von den bewegten Rollen  böcken gestützt sind, und dass ferner in der ausge  fahrenen Stellung des Siebwagens die Rollenböcke  an Stelle der Konsolen den Raum unter den freien  Enden der Hauptträger einnehmen und diese ab  stützen.  



  Bei einer derart ausgebildeten Vorrichtung sind  die Querträger in jeder Stellung des Siebwagens  zweiseitig gelagert. Ein Freitragen wird gänzlich ver  mieden. Die mit dem Siebwagen bewegten Rollen  böcke sind im dauernden Einsatz. Sie stützen die  Hauptträger während ihrer     Fahrbewegung    und ent  lasten die     Hilfsträger    in der ausgefahrenen Stellung  völlig. Das Aufstellen und Entfernen besonderer       Stützen    ist nicht     erforderlich.    Der Siebwagen ist stets  einsatzbereit und braucht nicht erst herangebracht  zu werden. Der Wechsel des Siebes kann in kürzester  Zeit erfolgen. Die Vorrichtung ist für jede Maschi  nenbreite verwendbar.

   Es liegt im Rahmen der Er  findung, dass ein so ausgebildeter Siebwagen auch  mit einem Fusspodest, einem Geländer oder Stufen  verbunden sein kann, so dass auch bei hochliegenden  Siebpartien die gleiche     Vorrichtung    - ohne dass  Montagearbeiten erforderlich werden - Verwendung  finden kann.  



  Die mit dem Siebwagen bewegten Rollenböcke  eilen beim Einführen des neuen Siebes der Bewegung  voraus, wobei sie noch immer die Hauptträger  stützen, und wobei ein Anstossen und Beschädigen  des Siebes mit Sicherheit vermieden wird.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die  ein Ausführungsbeispiel darstellt, beschrieben. Es  zeigen:       Fig.    1 schematisch den Querschnitt einer Sieb  partie im Betriebszustand mit einer erfindungs  gemässen Vorrichtung zum Auswechseln des Lang  siebes, in der eingefahrenen Stellung,       Fig.    2 schematisch die Vorrichtung gemäss der       Fig.    1, jedoch in der ausgefahrenen Stellung,       Fig.    3 schematisch die Vorrichtung gemäss der       Fig.    2, mit einem eingehängten Langsieb, einfahr  bereit.    Gemäss der     Fig.    1 ist der Siebwagen 1 mit Kon  solen 2 und Rollenböcken 3 versehen. Auf den  Konsolen 2 sind die Hilfsträger 4 lösbar angeordnet.

    Ausserdem liegen die mit     Schnellverschiüssen    an den  Konsolen 2 arretierten Hauptträger 5 auf. Auf der  gegenüberliegenden Maschinenseite sind die Haupt  träger 5 mit den Untersätzen 6 fest verbunden und  dicht daneben noch auf den Rollenböcken 3 abge  stützt. Die Konsolen 2 sind mit Laufrollen 7 und 8  versehen. Die Rollenböcke 3 weisen Laufrollen 9  dem Fussboden eingesenkte Laufschienen 11 und 12  und 10 auf. Für die Laufrollen 7, 8 und 9 sind in  vorgesehen. Der Siebwagen ist durch Streben ver  steift. Er kann bei hohen Siebpartien mit einem  durch Stufen oder in anderer Weise zugänglichen  Fusspodest 13 mit Geländer 14 ausgestattet sein.

   Die  Hauptträger 5 sind U-förmig - nach unten offen   ausgeführt, so dass die vorzugsweise     doppel-T-förmig     ausgebildeten Hilfsträger 4 darin auf Rollen 15 ge  führt werden können. An einem der Hauptträger 5  ist eine durch ein Handrad 16 oder auch motorisch  angetriebene Welle 17 gelagert, auf der eine Schnecke  18 befestigt ist, die in ein Schneckenrad 19 eingreift,  welches eine in der Maschinenrichtung angeordnete  Triebwelle 20 dreht. Auf dieser Triebwelle 20 sind       Ritzel    21 befestigt, die in die Zahnstangen 22 der  Hilfsträger 4 eingreifen.  



  Soll ein Siebwechsel vorgenommen werden, sind  zunächst die Schnellverschlüsse, welche die Haupt  träger 5 mit den Konsolen 2 verbinden, zu lösen.  Der Siebwagen kann nun durch Antreiben der Zahn  stangen 22 bzw. der Hilfsträger 4 durch das Hand  rad 16 und die Mittel 17, 18, 19, 20 und 21 aus  gefahren werden, wobei die Rollenböcke 3 bei dauern  der Stützung der Hauptträger 5 aus der in der     Fig.    1  dargestellten Stellung unter die freien Enden der  Hauptträger 5 (vgl.     Fig.    2 und 3) gelangen. Die Hilfs  träger 4 werden nun von den Konsolen 2 gelöst und  ohne den Siebwagen 1 wieder eingefahren. Anschlie  ssend wird das Langsieb 23 mit Hilfe von aufsteck  baren Stützen 24 und einzulegenden     Siebtragrohren     25 in den Siebwagen 1 eingehängt.

   Hiernach werden  die Hilfsträger 4 erneut ausgefahren und mit den  Konsolen 2 wieder fest verbunden. Das Sieb 23  kann nun vermittels des Hilfsträgers 4 mit dem kom  pletten Siebwagen 1 eingefahren werden, wobei sich  die Siebschlaufe über die Registerwalzen 26 mit den  übrigen Teilen der Siebpartie und über die Haupt  träger 5 schiebt. Mit dem Vorrücken des Siebes 23  eilen die Rollenböcke 3 der Bewegung voraus, bis  die Betriebsstellung nach der     Fig.    1 erreicht ist. Die       Siebtragrohre    25 und die Stützen 24 werden entfernt  und die Hauptträger 5 werden wieder durch die  Schnellverschlüsse mit den Konsolen 2 verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Auswechseln des Langsiebes von Papier-, Karton- oder Entwässerungsmaschinen mit nicht ausfahrbarer Siebpartie und Querträgern, die zum Zwecke des Siebwechsels als teleskopartig gegeneinander verschiebbare Haupt- und Hilfsträger ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Siebwagen (1) mit Konsolen (2) zur Lagerung der ausfahrbaren Hilfsträger (4) und mit Rollenböcken (3) zur dauernden Unterstützung der Hauptträger (5) vorgesehen ist, bei dem der Abstand der Rollenböcke (3) von den Konsolen (2) gleich oder grösser als die Siebbreite ist, so dass im Betriebszustand der Ma schine, bei eingefahrenem Siebwagen (1) die Rollen böcke (3) dicht an die Untersätze (6)
    der einen Maschinenseite anschliessen und sich die Konsolen (2) noch unter den freien Enden der Hauptträger (5) auf der gegenüberliegenden Maschinenseite befinden, dass beim Ausfahren die Hauptträger (5) von den Hilfsträgern (4) und von den bewegten Rollenböcken (3) gestützt sind, und dass ferner in der ausge fahrenen Stellung des Siebwagens (1) die Rollen böcke (3) an Stelle der Konsolen (2) den Raum unter den freien Enden der Hauptträger (5) ein nehmen und diese abstützen. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Siebwagen (1) ein zugängliches Fusspodest (13) mit Geländer (14) vorgesehen ist.
CH8106159A 1958-12-19 1959-11-25 Vorrichtung zum Auswechseln des Langsiebes von Papier-, Karton- oder Entwässerungsmaschinen CH382548A (de)

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CH382548A true CH382548A (de) 1964-09-30

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CH8106159A CH382548A (de) 1958-12-19 1959-11-25 Vorrichtung zum Auswechseln des Langsiebes von Papier-, Karton- oder Entwässerungsmaschinen

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