CH382571A - Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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CH382571A
CH382571A CH7216259A CH7216259A CH382571A CH 382571 A CH382571 A CH 382571A CH 7216259 A CH7216259 A CH 7216259A CH 7216259 A CH7216259 A CH 7216259A CH 382571 A CH382571 A CH 382571A
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Schwab Otto
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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Description


  Getriebe, insbesondere     für        Kraftfahrzeuge       Die Erfindung betrifft ein Getriebe, insbesondere  für Kraftfahrzeuge, mit hydrodynamischem     Einkreis-          Drehmomentwandler    und einem nachgeschalteten  mehrstufigen     Zahnräderwechselgetriebe,    dessen als  Hohlwellen ausgebildete Getriebe- und Kupplungs  wellen auf der koaxial zur Antriebswelle angeordneten       Abtriebswelle    des Getriebes bzw. des Zahnradgetrie  bes gelagert sind.  



  Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge, die aus  einem hydrodynamischen     Drehmomentenwandler    und  einem nachgeschalteten mehrstufigen     Zahnräderwech-          selgetriebe    bestehen, sind bekannt. Als Zahnräder  wechselgetriebe werden mit Vorzug Umlaufräder  getriebe angeordnet, da diese wenig Raum benötigen  und in Verbindung mit Reibkupplungen bzw. Reib  bremsen in einfacher Weise Gangwechsel unter Last  ermöglichen, das heisst, die Gangschaltung kann bei  unverminderter Motorleistung erfolgen. Diese Ge  triebe sollen ausserdem ein weiches Anfahren und  stossfreien Gangwechsel ermöglichen.  



  In einem hydrodynamischen, als Einkreisläufer  ausgebildeten Getriebeteil wird. das eingeleitete Dreh  moment positiv übersetzt, solange die Drehzahl des  Turbinenrades kleiner ist als die des Pumpenrades.  Hat das Turbinenrad die Drehzahl des Pumpenrades  erreicht, findet keine     Drehmomentwandlung    mehr  statt; der Wandler wirkt dann also als Strömungs  kupplung. Das bedeutet, dass bei grosser Drehzahl  differenz im Wandler, z. B. beim Anfahren, eine zur  Weiterleitung des Drehmomentes vorgesehene Reib  kupplung mehr Übertragungsfläche benötigt als bei  höherer Fahrgeschwindigkeit, bei der die Drehzahl  differenz im Wandler klein oder Null ist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein  Getriebe zu schaffen, das die gestellten Forderungen  erfüllt und zur Aufnahme des grössten und durch den       Drehmomentwandler    vervielfachten Motormomentes    eine Reibbremse kleiner Abmessungen aufweist.  Ausserdem soll während des Gangwechsels eine trieb  liehe Verbindung zwischen Motorwelle und Getriebe  abtriebswelle aufrechterhalten werden.

      Die Erfindung besteht darin, dass zum Schalten  der     Übersetzungsstufen    des als Umlaufgetriebe aus  gebildeten     Zahnräderwechselgetriebes    konzentrisch zu  der gemeinsamen, zentral angeordneten Achse der  An- und der     Abtriebswelle    Bremskupplungen an  geordnet sind, von denen zwei der bzw. jeder     Vor-          wärtsgang-Übersetzungsstufe    des Zahnradgetriebes  zugeordnet sind, wobei die eine Kupplung direkt, die  andere über     einen    Freilauf so mit der zugehörigen  Welle verbunden ist, dass diese beim Schalten des Ge  triebes in einen höheren Gang vom Freilauf abhebt.  



  Von den beiden Bremskupplungen braucht also  jede nur etwa die     Hälfte    des grössten     Abstützmomen-          tes    aufzunehmen, und sie können dementsprechend  klein bemessen werden. Während des Gangwechsels  wird die     triebliche    Verbindung durch die über den  Freilauf wirksame Bremskupplung aufrechterhalten.  



  Bei Talfahrt mit bremsendem Motor kann da  gegen nur die direkt mit der zugehörigen Getriebe  welle verbundene Bremskupplung allein das im     Dreh-          momentwandler    nicht übersetzte Bremsmoment auf  nehmen.         Zweckmässigerweise    ist nur ein Hohlrad angeord  net, das in allen     übersetzungsstufen    des Zahnräder  wechselgetriebes - auch im Rückwärtsgang - das  Antriebselement des Wechselgetriebes bildet. Mit die  ser Anordnung wird eine geringe Zahnbelastung er  reicht.  



  In den Zeichnungen sind verschiedene Getriebe  ausführungsformen     veranschaulicht.    Es stellen dar:       Fig.    1 das Schemabild einer Getriebeanordnung  mit     Drehmomentenwandler    und einem nachgeschalte-           ten        Zweigangumlaufgetriebe,    bei dem im Direktgang  der Wandler überbrückt wird,       Fig.    2 das Schemabild einer Getriebeanordnung  ähnlich     Fig.    1, jedoch mit nachgeschaltetem     Dreigang-          umlaufgetriebe,          Fig.    3 das Schemabild einer Getriebeanordnung  ähnlich     Fig.2,

      bei dem im Direktgang jedoch der  Wandler eingeschaltet bleibt,       Fig.    4 das Schemabild einer Getriebeanordnung  ähnlich     Fig.3,    wobei dem Zahnradwechselgetriebe  eine Übersetzungsstufe nachgeschaltet ist, so dass das  Getriebe sechs Vorwärtsgänge statt drei erhält,       Fig.    5 das Schemabild einer Getriebeanordnung,  bei dem das nachgeschaltete Zahnradwechselgetriebe  im Vorwärtsgang als     Vorgelegegetriebe,    im Rück  wärtsgang als Umlaufgetriebe     arbeitet.     



  In     Fig.    1 bezeichnet 101 die Motor- bzw. An  triebswelle und 102 die     Abtriebswelle.    Bei offener  Kupplung<B>113</B> zwischen An- und     Abtriebswelle    treibt  die Antriebswelle 101 das Pumpenrad 106 des Ein  kreislauf-Drehmomentenwandlers 103 an. Solange im  Wandler eine Drehzahldifferenz     zwischen    Pumpenrad  106 und Turbinenrad 107 besteht, das eingeleitete  Drehmoment als positiv übersetzt wird, stützt sich  das     Leitrad    104 über den Freilauf 105 gegen das  Getriebegehäuse ab.

   Das Turbinenrad 107 ist auf  einer Hohlwelle 108 angeordnet, die auf der Ab  triebswelle 102 drehbar gelagert ist. Über die Hohl  welle 108 werden die in einem Hohlrad angeordneten  Innenzahnkränze 145 und 146 des zweistufigen Um  laufgetriebes angetrieben, deren Sonnenräder 147  und 148 auf der Hohlwelle 124 fest angeordnet sind.  Die Zahnkränze 145 und 146 können auch durch  einen gemeinsamen Zahnkranz dargestellt werden. Die  Hohlwelle 124 ist ebenfalls auf der     Abtriebswelle    102  drehbar gelagert. Sie verbindet die Sonnenräder 147  und 148 mit Teilen von Bremskupplungen 109 und  110, deren Bremsscheibe 114 mit der Hohlwelle fest  verbunden ist, und deren Bremsscheibe 115 sich auf  der Hohlwelle über den Freilauf 127 abstützt.

   Zwi  schen dem Innenzahnkranz 145 und dem Sonnen  rad 147 sind die Planetenräder 149 angeordnet, deren  Steg 151 mit der     Abtriebswelle    102 fest verbunden  ist. Zwischen dem     Innenzahnkranz    146 und dem  Sonnenrad 148 sind die Planetenräder 150 angeord  net, deren Steg 116 zugleich die Kupplungsscheibe  zur Bremskupplung 111 bildet.  



  Zum Anfahren werden die Kupplungen 109 und  110 geschlossen, die Kupplungen 111 und 113 sind  geöffnet. Die     Abtriebswelle    102 wird demnach über  den     Wandler    103, die Hohlwelle 108, den Innenzahn  kranz 145 und den Steg 151 angetrieben, da die Hohl  welle 124 mit den Sonnenrädern 147 und 148 fest  gehalten ist, wobei der Freilauf 127 infolge des An  fahrwiderstandes in Sperrstellung geht. Es nehmen  also beide Kupplungen 109 und 110 an der Kraft  übertragung teil.

   Wird nach ausreichender Beschleu  nigung des Fahrzeuges die Kupplung 109 geöffnet  und die Kupplung 113 geschlossen, so dass die Ab  triebswelle 102 unmittelbar mit der Antriebswelle    101 gekuppelt ist, wird die Hohlwelle 124 über den  Steg<B>151</B> mit in Drehung versetzt, und der Freilauf  127 gibt die Kupplungsscheibe 115 infolge Vorwärts  drehung der Welle 124 frei. Beim     Rückschalten    auf  den Getriebegang, das heisst beim Öffnen der Kupp  lung 113 und Schliessen der Kupplung 109, wird bei  Fahrt in der Ebene die Antriebs- bzw. Motorwelle  101 durch die schneller umlaufenden Massen des  Getriebes beschleunigt, so dass dieser Gangwechsel  stossfrei, das heisst nicht mit plötzlicher Verzögerung  erfolgt. Der Freilauf 127 bleibt hierbei abgehoben.  



  Wird dagegen die Fahrgeschwindigkeit im Direkt  gang verzögert, z. B. bei Bergfahrt, läuft beim Rück  schalten auf den Getriebegang der Freilauf 127 auf  die     Sonnenradwelle    124 auf, so dass beide Kupplun  gen 109 und 110 an der erhöhten     Drehmomentüber-          tragung    auf die     Abtriebswelle    102 teilnehmen.  



  Für den Rückwärtsgang ist die Kupplung 111  vorgesehen, deren Bremsscheibe 116 zugleich den  Steg des zweiten     Umlaufgetriebeteiles    146, 150, 148  bildet.  



  In     Fig.    2 ist der     Getriebeaufbau    der gleiche wie  in     Fig.    1, jedoch besitzt das Umlaufgetriebe in diesem  Fall zwei Vorwärtsgänge. Zu diesem Zweck ist auf  der ersten     Sonnenradwelle    224 noch eine zweite  Hohlwelle 258 gelagert, die ein zusätzliches Sonnen  rad 253 trägt, das mit dem Planetenrad 252 kämmt.  Dieses Planetenrad ist mit dem Planetenrad 250 des  zweiten     Umlaufrädersatzes    drehfest verbunden. Über  die zwei Kupplungen 254 und 255 ist die Hohlwelle  258     abbremsbar.    Die Kupplung 254 ist über ihre  Bremsscheibe 256 mit der Hohlwelle 258 fest ver  bunden, und die Bremsscheibe 257 der Kupplung  255 ist über den Freilauf 259 gegen die Hohlwelle  258 abgestützt.

   Somit kann sowohl mit dem ersten  als auch mit dem zweiten Getriebegang angefahren  werden. Im übrigen ist die Wirkungsweise die gleiche  wie bei dem     Aufbau    nach     Fig.    1.  



  Der in     Fig.    3 gezeigte Getriebeaufbau ist dem in       Fig.    2 dargestellten ähnlich. Jedoch wird bei dieser  Ausführung in allen Gängen die Kraftübertragung  über den     Drehmomentenwandler    geleitet, also auch  im Direktgang. Daher ist keine Kupplung zur über  brückung des     Drehmomentwandlers    303 angeordnet.  Statt dessen ist in dem die Zahnkränze 345 und 346  enthaltenden Hohlrad 312 die Kupplung 371 an  geordnet, deren     Mitnehmerscheibe    372 mit der Ab  triebswelle 302 fest verbunden ist. Im übrigen ist die  Wirkungsweise die gleiche wie beim Getriebe nach       Fig.    2.  



  In     Fig.    4 ist ein Getriebe ähnlich demjenigen nach       Fig.    3 dargestellt, wobei jedoch dem Wechselgetriebe  eine Übersetzungsstufe ebenfalls in Umlaufgetriebe  bauart, nachgeschaltet ist, mit dem Zweck, die Gang  zahl zu verdoppeln.  



  Zwecks Schaltung ohne     Zugkraftunterbrechung     sind     in    dem     Hohlrad    461 dieser nachgeschalteten  Übersetzungsstufe die zwei Reibkupplungen 466 und  468 angeordnet. Zum Einschalten der     übersetzungs-          stufe    wird die Kupplung 468 geschlossen, deren Mit-           nehmerscheibe    469 über die Hohlwelle 470 mit dem  Getriebegehäuse fest verbunden ist. Das auf der Ab  triebswelle 402 des Wechselgetriebes angeordnete  Sonnenrad 463 treibt den     Planetenradsatz    462, der  sich auf dem festgehaltenen Hohlrad 461 abwälzt  und über den Steg 464 die     Abtriebswelle    465 antreibt.

    Wird die Kupplung 468 geöffnet und die Kupplung  466 geschlossen, deren     Mitnehmerscheibe    467 fest  auf der Welle 402 angeordnet ist, läuft das Getriebe  461, 462, 463 als Block um.  



  Zwischen der Hohlwelle 470 und der Nabe 474  des Hohlrades 461 ist ein Freilauf 475 angeordnet,  der verhindert, dass sich das Hohlrad 461 beim Öff  nen der Kupplung 468 im Sinne des bisher einwir  kenden Reaktionsdruckes dreht.  



  Die beiden Kupplungen 466 und 468 sind so aus  gebildet, dass sie bei gleicher Betätigung als Fahrzeug  bremse dienen können. In diesem Fall sind auch Vor  kehrungen getroffen, dass die Kupplungen ausreichend  von Öl durchspült werden, das die sich entwickelnde  Wärme ableitet.  



  Im Gegensatz zum Getriebe nach     Fig.    3, bei dem  die Scheibe der Kupplung für den Direktgang auf der       Abtriebswelle    angeordnet ist, ist bei vorliegender  Ausführung die Scheibe 472 einer Kupplung 471 in  dem Hohlrad 412 auf der als Hohlwelle ausgebildeten  Getriebewelle 424 angeordnet. Diese Anordnung bie  tet den Vorteil geringer Zahnbelastung, jedoch kann  auch die Anordnung nach     Fig.    3 gewählt werden.  Entsprechend den Ausführungen nach     Fig.    1 und 2  ist auch bei diesem Getriebe eine Kupplung 413 zum  überbrücken des     Drehmomentenwandlers    403 vor  gesehen.

   Das Hohlrad 412 kann, wie die Zeichnung  zeigt, mit einer als Fahrzeugbremse dienenden     Rei-          bungs-    oder hydraulischen Bremse 473 ausgestattet  sein.  



  Beim Getriebe nach     Fig.    5 entspricht der Aufbau  des Zahnradgetriebes auch dem eines Umlaufgetrie  bes. Der     Planetenradsatz    521, 522, 520 ist in den  zentral zur     Abtriebswelle    502 angeordneten Scheiben  541 und 542 gelagert, von denen die Scheibe 541  über die Hohlwelle 524 mit der Bremsscheibe 514  der Kupplung 509 fest verbunden ist. Zudem stützt  sich die Bremsscheibe<B>515</B> der zweiten Kupplung  510 über den Freilauf 527 auf der Hohlwelle 524  ab. Die Hohlwelle 524 ist frei drehbar auf der als  Hohlwelle ausgebildeten Turbinenwelle 508 gelagert,  die ihrerseits auf der     Abtriebswelle    502 lagert. Mit  der Turbinenwelle 508 ist das Zahnrad 518 fest ver  bunden, das mit dem Zahnrad 521 auf der Achse  526 kämmt.

   Von den beiden anderen auf dieser  Achse sitzenden Zahnrädern steht das Rad 522 mit  dem fest auf der Antriebswelle 502 angeordneten  Zahnrad 519 in Eingriff. Das dritte Zahnrad 520  kämmt mit dem Zahnrad 517, das über die auf der       Abtriebswelle    502 gelagerte Hohlwelle 525 mit der  Bremsscheibe 516 der Kupplung 511 in fester Ver  bindung steht.  



  Werden die beiden Kupplungen 509 und 510 ge  schlossen, ist die Scheibe 541 feststehend und mit    ihr die Scheibe 542, zwischen denen die Achse 526  mit dem Zahnradsatz 521, 522 und 520 gelagert ist.  Das Zahnradgetriebe arbeitet hierbei als     Vorgelege-          getriebe,    das heisst die Antriebswelle 501 treibt über  den Wandler 503 die Turbinenwelle 508 mit dem  Zahnrad 518, von dem aus über die Zahnräder 521,  522 und 519 die     Abtriebswelle    502 an. Wird anstelle  der Kupplungen 509 und 510 die für den Rückwärts  gang vorgesehene Kupplung 511 geschlossen, wird  über die Bremsscheibe 516 und die Hohlwelle 525  das Zahnrad 517 festgehalten.

   Es bildet dann das  Sonnenrad, um welches der auf der Achse 526 an  geordnete Zahnradsatz 521, 522 und 520 als Einheit  kreist und über das Räderpaar 522, 519 die Abtriebs  welle 502 in entgegengesetzter Richtung antreibt. Bei  geöffneten Kupplungen 509 und 511 und geschlos  sener Kupplung 513 sind An- und     Abtriebswelle    un  mittelbar miteinander gekuppelt. Um eine ungleich  förmige Umdrehung der Scheiben 541 und 542 zu  verhindern, ist symmetrisch zum     Planetenradsatz    ein  Gegengewicht 543 angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit hydrodynamischem Einkreislauf-Drehmomentenwand- ler und einem nachgeschalteten mehrstufigen Zahn räderwechselgetriebe, dessen als Hohlwellen ausgebil dete Getriebe- und Kupplungswellen auf der koaxial zur Antriebswelle angeordneten Abtriebswelle des Getriebes bzw.
    des Zahnradgetriebes gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schalten der über setzungsstufen des als Umlaufgetriebe ausgebildeten Zahnräderwechselgetriebes konzentrisch zu der ge meinsamen, zentral angeordneten Achse der An- und der Abtriebswelle Bremskupplungen angeordnet sind, von denen zwei der bzw. jeder Vorwärtsgang Übersetzungsstufe des Zahnradgetriebes zugeordnet sind, wobei die eine Kupplung direkt, die andere über einen Freilauf so mit der zugehörigen Welle verbun den ist, dass diese beim Schalten des Getriebes in einen höheren Gang vom Freilauf abhebt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Antrieb des Zahnradgetriebes in allen Übersetzungsstufen desselben ein gemein sames Hohlrad (112, 212, 312, 412) angeordnet ist. 2. Getriebe nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (3l2) gleichzeitig Träger des drehmomenteinleiten- den Teiles einer Reibungs- oder hydraulischen Kupp lung (371) ist, deren abtreibender Teil (372) mit der Abtriebswelle (302) unmittelbar verbunden ist. 3.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad gleichzeitig mit dem das Drehmoment einleitenden Teil einer Reibungs- oder hydraulischen Kupplung (471) ausgestattet ist, deren Sekundärteil (472) mit einer Sonnenradwelle (424) fest verbunden ist. 4. Getriebe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (412) mit einem Teil einer als Fahrzeug bremse dienenden Bremskupplung (473) ausgestattet ist. 5.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zahnradwechselgetriebe eine Übersetzungsstufe nach geschaltet ist, wobei Mittel zur überbrückung dieser Übersetzungsstufe vorgesehen sind. 6. Getriebe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (46l) der dem Wechselgetriebe nachgeschal teten übersetzungsstufe mit den das Drehmoment einleitenden Teilen zweier Kupplungen ausgestattet ist, von denen eines (466) mit dem auf der antreiben den Sonnenradwelle (402) dieser Übersetzungsstufe angeordneten Sekundärteil- (467) zusammenwirkt, während das zweite Kupplungsteil (468) mit dem Getriebegehäuse über einen Freilauf (475) verbunden ist. 7.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplun gen (466 und 468) in der nachgeschalteten überset- zungsstufe und ihre Versorgung mit Schmieröl so be messen sind, dass sie gemeinsam als Fahrzeugbremse dienen können. B.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eines (52l) von drei miteinander fest verbundenen Planetenrädern mit einem auf der Turbinenwelle (508) des Wandlers (503) fest an geordneten Zahnrad (518), das zweite (522) mit einem fest auf der zentralen Abtriebswelle (502) an geordneten Zahnrad (519) und das dritte Planetenrad (520) mit einem Zahnrad (517) kämmt, das auf einer auf der Abtriebswelle (502) gelagerten Hohlwelle (525) fest angeordnet ist, die mit einem Teil (516) der im Rückwärtsgang wirksamen Abstützbremskupp- lung (511, 516) in fester Verbindung steht. 9.
    Getriebe nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Planetenradsatz <B>(521,</B> 522, 520) mittels einer gemeinsamen Achse (526) zwi schen zwei Scheiben gelagert ist, von denen die eine (542) auf der vorgenannten, das eine Planetenzahnrad (517) tragenden Hohlwelle (525) gelagert ist und die andere (541) mit einer auf der Turbinenwalze (508) gelagerten Hohlwelle (524) fest verbunden ist, die mit einem Teil (514) einer im Vorwärtsgang wirksamen Abstützbremskupplung (509) in fester Verbindung steht. 10.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der Hohlwelle (524), die die eine Scheibe (541) mit der Bremsscheibe (514) der zuletzt genannten Kupplung (509) verbindet, die Bremsscheibe (515) einer Kupplung (510) über einen Freilauf (527) ab stützt: 11. Getriebe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen Antriebswelle und hydrodynamischem Wandler eine die Antriebswelle und die Abtriebswelle des Wandlers oder Getriebes unmittelbar zu verbinden gestattende Kupplung (113, 312, 413, 513) angeord net ist.
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