CH382597A - Absatzfleck - Google Patents
AbsatzfleckInfo
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- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B21/00—Heels; Top-pieces or top-lifts
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-
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Description
Absatzfleck Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Absatzfleck, wie er bei Damenschuhen mit hohen Absätzen üblicherweise verwendet wird. Es ist ein Absatzfleck bekannt, der eine mit einem zentralen Schaft versehene Scheibe besitzt. Der Schaft wird dabei in ein vorgeformtes Loch im Absatz eingesetzt. Es hat sich gezeigt, dass die die Lauffläche aufwei sende Scheibe an der Ansatzstelle des Schaftes oft von diesem Schaft abgebrochen oder abgeschert wird. Auch löst sich ein solcher Fleck gerne aus seiner Befestigung im Absatz, oder die aus relativ weichem Material bestehende Scheibe wird an der harten, unelastischen Auflage am Absatz breitgetre ten und seitlich am Absatz hochgedrückt. Demgegen über bezweckt die vorliegende Erfindung die Schaf fung eines Absatzfleckes, der einerseits sicher und ohne Bruchgefahr im Absatz verankert werden kann und dessen relativ weiches Laufflächenmaterial durch den harten Absatz nicht beschädigt und seitlich hoch gedrückt werden kann. Zu diesem Zweck besitzt der erfindungsgemässe Absatzfleck mit Laufflächenscheibe und in eine End- bohrung des Absatzes einzusteckendem zentralem Schaft auf diesem Schaft mindestens eine auf der Laufflächenscheibe aufliegende Zwischenscheibe, deren Grundumrisslinie gleich der Laufflächenscheibe ist, und deren Material härter ist als jenes der Lauf flächenscheibe. In der beiliegenden Zeichnung ist der erfindungs gemässe Absatzfleck beispielsweise dargestellt; es zeigt: Fig. 1 schaubildlich ein Ausführungsbeispiel des Absatzfleckes nach der Erfindung, Fig.2 schaubildlich und in kleinerem Massstab den am Absatz eines Damenschuhes befestigten Ab satzfleck nach Fig. 1, Fig. 3 einen Axialschnitt durch den Absatzfleck nach Fig. 1 und Fig. 4 einen Axialschnitt durch eine Variante zu Fig. 3. Der in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Absatzfleck ist zweiteilig ausgebildet; er besitzt eine zylindrische Laufflächenscheibe 1 mit axialem, ebenfalls zylin drischem Schaft 2. Scheibe 1 und Schaft 2 sind aus einem Stück gebildet und bestehen aus elastischem, gegen Abrieb widerstandsfähigem Material, wie es für Laufflächenteile von Schuhen geeignet und üblich ist; für die Teile 1, 2 hat sich z. B. das unter der Markenbezeichnung Vulkollan bekannte Material als besonders geeignet erwiesen. Auf dem Schaft 2 sitzt eine zylindrische Zwischenscheibe 3 mit glei cher Grundumrisslinie wie die Laufflächenscheibe 1. Die Zwischenscheibe 3 besteht aus härterem Material als die Laufflächenscheibe; zweckmässig besteht sie aus einem geeigneten Kunststoff, z. B. Nylon; sie könnte aber auch aus Leder bestehen. Zum Befestigen des beschriebenen Absatzfleckes am Absatz 4 wird im letzteren eine Bohrung von dem Aussendurchmesser des Schaftes 2 entsprechendem oder eher etwas kleinerem Durchmesser erzeugt, so fern diese Bohrung nicht schon bei der Herstellung des Schuhes vorgesehen wurde. In diese Absatzboh rung wird der über die Zwischenscheibe 3 vorstehende Schaftteil so weit eingetrieben, bis die Zwischen scheibe 3 fest gegen die Absatzendfläche anliegt. Zur endgültigen Verankerung des Absatzfleckes am Ab satz wird anschliessend in die Laufflächenscheibe 1 und deren Schaft 2 ein Stift 5 oder Nagel zweckmässig aus Metall eingeschlagen. Dieser Stift 5 bewirkt zwangläufig ein gewisses Spreizen des Schaftes 2, der dadurch einen unverrückbar festen Sitz im Ab satz erhält. Es versteht sich, dass der Stift 5 im Gegen satz zum gezeichneten Beispiel auch vollständig durch den Schaft 2 hindurchgetrieben werden kann. Der Stift 5 kann zylindrisch oder prismatisch sein. Durch diesen Stift wird nicht nur ein fester Sitz des Schaftes 2 in der Absatzbohrung gewährleistet, sondern es wird auch der Schaft 2 gegen Bruch bzw. Abscheren ver stärkt. Anstelle einer einzigen Zwischenscheibe 3 könnten auch mehrere solche übereinanderliegende Zwischen scheiben vorgesehen sein. Da bei Verwendung zylin drischer Scheiben 1 und 3 deren Umrissform jener des anschliessenden Absatzendes nicht genau ent spricht, werden nach dem Anbringen des Absatz- fleckes am Absatz die beiden Scheiben auf die genaue Umrissform des Absatzes gefräst. Anderseits könnte den beiden Scheiben 1 und 3 auch von Anfang an die Umrissform des Absatzes, für welchen der Absatz fleck bestimmt ist, gegeben werden. Bei der in Fig. 4 gezeigten Variante, die analog dem vorangehend beschriebenen Beispiel eine Lauf flächenscheibe la mit Schaft 2a und auf dem letzte ren eine Zwischenscheibe 3a aufweist, besitzt diese Zwischenscheibe 3a einen den Schaft 2a über seine ganze Länge umschliessenden Hals 3b, der bei auf gesetztem Absatzfleck somit ebenfalls in die Absatz bohrung hineinragt und darin festsitzt. Wird die Absatzbohrung bezüglich des Schaft durchmessers eng genug gewählt, um dem Absatz fleck ohne nachträgliches Einschlagen des Stiftes 5 genügend sicheren Sitz zu gewährleisten, so kann der Stift 5 schon bei der Herstellung der Teile 1 und 2 in diese eingesetzt bzw. eingegossen werden. In die sem Fall dient der Stift 5 zur Hauptsache der Verstei fung des Absatzfleckes bzw. der Sicherung gegen Bruch oder Abscheren der Laufflächenscheibe von ihrem Schaft. Es hat sich gezeigt, dass die Zwischenscheibe 3 aus gegenüber dem Material der Laufflächenscheibe 1 härterem Material dieses genügend nachgiebig ab stützt, um ein Beschädigen der Laufflächenscheibe durch zu hartes Auflager (wie es der Absatz selbst darstellen würde) und ein seitliches Hochdrücken von Material dieser Scheibe am Absatz zu verhindern. Anstelle eines zylindrischen könnte auch ein prisma tischer Schaft an der Laufflächenscheibe vorgesehen sein. Dies bedingt allerdings eine entsprechend an gepasste Bohrung im Absatz.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Absatzfleck mit Laufflächenscheibe und in eine Endbohrung des Absatzes einzusteckendem, zentra lem Schaft, gekennzeichnet dadurch, dass auf dem Schaft der Laufflächenscheibe mindestens eine auf dieser Scheibe aufliegende Zwischenscheibe sitzt, deren Grundumrisslinie gleich der der Laufflächen scheibe ist, und deren Material härter ist als jenes der Laufflächenscheibe. UNTERANSPRÜCHE 1. Absatzfleck nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Scheiben (1 und 3) zy lindrisch sind. 2.Absatzfleck nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Laufflächenscheibe (1) und Schaft (2) aus einem Stück bestehen. 3. Absatzfleck nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Laufflächenscheibe (1) und Schaft (2) aus einem harten Kunststoff und die Zwi schenscheibe (3) aus Nylon bestehen. 4. Absatzfleck nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Laufflächenscheibe (1) ein zylindrischer Schaft vorgesehen ist. 5. Absatzfleck nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenscheibe (3a) einen den Schaft (2a) der Laufflächenscheibe (la) umschliessen den Hals (3b) aufweist. 6.Absatzfleck nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass Laufflächenscheibe (1) und Schaft (2) durch einen sie axial durchdringenden Stift (5) verstärkt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH94960A CH382597A (de) | 1960-01-27 | 1960-01-27 | Absatzfleck |
| FR843156A FR1274816A (fr) | 1960-01-27 | 1960-11-07 | Pièce de talon pour chaussures |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH94960A CH382597A (de) | 1960-01-27 | 1960-01-27 | Absatzfleck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH382597A true CH382597A (de) | 1964-09-30 |
Family
ID=4198907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH94960A CH382597A (de) | 1960-01-27 | 1960-01-27 | Absatzfleck |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH382597A (de) |
| FR (1) | FR1274816A (de) |
-
1960
- 1960-01-27 CH CH94960A patent/CH382597A/de unknown
- 1960-11-07 FR FR843156A patent/FR1274816A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1274816A (fr) | 1961-10-27 |
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