CH382642A - Verfahren und Vorrichtung zum gleichmässigen Verteilen von Gegenständen auf mehrere Kanäle - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum gleichmässigen Verteilen von Gegenständen auf mehrere KanäleInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
- B65G47/82—Rotary or reciprocating members for direct action on articles or materials, e.g. pushers, rakes, shovels
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum gleichmässigen Verteilen von Gegenständen auf mehrere Kanäle Ein Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum gleichmässigen Verteilen von in unregelmässiger Folge längs mehreren ankommenden Kanälen eintreffenden, unter sich gleichartigen Gegenständen auf mehrere nebeneinander angeordnete abgehende Kanäle. Ein solches Verfahren ist vor allem in einer Verpackungsstrasse anzuwenden. Erfindungsgemäss wird bei dem neuen Verfahren periodisch und gleichzeitig denjenigen ankommenden Kanälen, bei denen eine vorbestimmte Anzahl von angekommenen Gegenständen vorrätig ist, je eine Gruppe von hintereinander angeordneten Gegenständen entnommen, deren Anzahl der Anzahl der abgehenden Kanäle oder einem Vielfachen davon entspricht. Ferner werden erfindungsgemäss diese in dieser Weise geordneten Gegenstände gruppenweise und gleichzeitig von der Seite her derart in die abgehenden Kanäle eingeschoben, dass sich die Gegenstände jeder Gruppe gleichmässig auf die abgehenden Kanäle verteilen. Es ist zweckmässig, die Gruppen von Gegenständen mit Hilfe von nach oben bewegten Stösseln den ankommenden Kanälen zu entnehmen. Wenn beispielsweise zwei Ausgangskanäle vorhanden sind, wird man die obere Fläche der Stösselköpfe so dimensionieren, dass bei der Aufwärtsbewegung eines Stö ssels eine Gruppe von zwei Gegenständen dem ankommenden Kanal, dem er zugeordnet ist, entnommen wird. Es ist leicht einzusehen, dass man diese beiden zu einer Gruppe vereinigten Gegenstände auf zwei abgehende Kanäle verteilen kann, wenn man sie in einer hintereinanderliegenden Lage von der Seite her in die nebeneinanderlaufenden abgehenden Kanäle einschiebt. Selbstverständlich ist das Verfahren nicht auf eine bestimmte Zahl der ankommenden und abgehenden Kanäle beschränkt. Es können beispielsweise vier abgehende und sechs ankommende Kanäle vorhanden sein oder auch fünf abgehende und zwei oder drei ankommende Kanäle. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, wobei mehrere unter sich parallele ankommende Kanäle und ferner mehrere unter sich parallele abgehende Kanäle vorhanden sind. Diese Vorrichtung ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch einen am Ende der ankommenden Kanäle angeordneten, zu diesen senkrecht verlaufenden Anschlag für das Auflaufen der längs diesen Kanälen eintreffenden Gegenstände, den ankommenden Kanälen individuell zugeordnete Abtastmittel, welche betätigt werden, wenn in den entsprechenden Kanälen eine vorbestimmte Anzahl von angekommenen Gegenständen vorrätig ist, eine der Anzahl der ankommenden Kanäle entsprechende Anzahl von am Ende dieser Kanäle vor dem genannten Anschlag hebt und senkbar angeordneten Stösseln, von denen jeder in einem Hub eine derartige Anzahl von Gegenständen oder ein Vielfaches davon anzuheben vermag als abgehende Kanäle vorhanden sind, und welche derart ausgebildet sind und mit von den Abtastmitteln gesteuerten Antriebsmitteln zusammenwirken, dass sie periodisch und gemeinsam angehoben werden, soweit sie nicht durch die Abtastmittel ausser Wirkung gesetzt sind, und ferner gekennzeichnet durch je einen über jedem ankommenden Kanal horizontal beweglich gelagerten Stössel für das simultane seitliche Einstossen der gruppenweise angehobenen Gegenstände in die abgehenden Kanäle. Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Diese veranschaulicht in perspektivischer Ansicht die wesentlichen Teile einer beispielsweisen Ausführungsform der neuen Vorrichtung. Die ankommenden Kanäle, und zwar deren vier, werden durch ein in Richtung des Pfeiles A umlaufendes Transportband 2 gebildet, das über eine mit einer Achse 4 versehene Walze 3 läuft und auf seinem oberen Trum unter sich gleichartige, würfelförmige Gegenstände 1 trägt. Diese sind reihenweise hintereinander geordnet. Sie laufen in unregelmässiger Folge zu. Beim gezeichneten Beispiel ist angenommen, dass im ersten, zweiten und vierten Kanal je so viele Würfel vorrätig sind, dass diesen Kanälen zugeordnete, je einen Arm 6 und eine Rolle 7 enthaltende Abtastbzw. Ansprechmittel betätigt worden sind. Dagegen reicht die Anzahl der Würfel im dritten Kanal nicht aus, um den diesem Kanal zugeordneten Arm 6 anzuheben. Es ist angenommen, dass dort die letzten fünf Würfel stehenbleiben und momentan kein Nachschub eintrifft. Infolge der umlaufenden Bewegung des Transportbandes werden die Würfel bis zu einem zu den ankommenden Kanälen senkrecht verlaufenden Anschlag 8 transportiert. Die Abtastarme 6 sind an einem Träger 5 angelenkt. Sie wirken ferner derart mit mechanischen oder elektromechanischen Mitteln zusammen, dass beim periodischen und gleichzeitigen Anheben von vertikal gelagerten Stösseln 9, diejenigen ausser Wirkung gesetzt sind, welche einem solchen ankommenden Kanal zugeordnet sind, dessen Vorrat an angekommenen Würfeln 1 noch zu klein ist, um die Abtastmittel zu betätigen. Jedem ankommenden Kanal ist zudem ein parallel zu seiner Längsrichtung hin und her beweglicher Stössel 11 zugeordnet. Die Einstossrichtung dieser Stössel ist mit C bezeichnet. Die beiden abgehenden Kanäle werden durch einen Träger 12 U-förmigen Querschnittes gebildet, in welchem ein Stössel 13 in Richtung D verschiebbar liegt. Auf der einen Seite der abgehenden Kanäle ist ein Teil 14 der Wand des Trägers 12 mit dem Boden desselben ausgerichtet, so dass sich die gruppenweise geordneten Würfel seitlich einschieben lassen, wodurch eine absolut gleichmässige Verteilung dieser Gegenstände auf die abgehenden Kanäle gewährleistet wird. Eine meisselartige Trennwand 15 oder eine an dere bekannte Vorrichtung trennt die beiden innerhalb des Trägers 12 sich bildenden Reihen. In vielen Fällen wird man es vorziehen, die Reihen nicht auseinanderzunehmen. Der Ausdruck Kanäle ist im weitesten Sinne aufzufassen. Er be deutet hier nichts anderes als eine Unterlage, längs welcher sich eine Reihe von Würfeln 1 oder lc ver schieben kann. In diesem Sinne ist der Träger 12 als Doppelkanal bzw. als zwei direkt nebeneinanderlie gende Kanäle anzusehen. Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Die Würfel 1 werden zunächst derart auf das um laufende Transportband 2 aufgegeben, dass vier Reihen entstehen. Es sind dementsprechend im ganzen vier ankommende Kanäle vorhanden. Die Aufgabe kann hierbei von Hand oder maschinell z. B. durch vier Verpackungsmaschinen erfolgen. Das Band 2 nimmt diese Würfel 1 mit und transportiert sie so lange in Richtung A, bis sie gegen den Anschlag 8 auflaufen. Die Vertikalstössel 9 werden nun periodisch gehoben und gesenkt, soweit sie nicht durch die Abtastmittel eines nicht genügend Würfel speichernden Kanals ausser Wirkung gesetzt sind. Es kann also unter Umständen vorkommen, dass während eines Arbeitszyklus sich kein einziger Stössel 9 hebt, weil bei allen ankommenden Kanälen zu wenig Würfel vorrätig sind. Wie schon erwähnt, ist im gezeichneten Beispiel angenommen, dass sich der erste, der zweite und der vierte Stössel nach oben bewegen. Hierbei erfasst jeder Stösselkopf 10 je eine Gruppe von zwei Würfeln 1 und hebt sie entsprechend Pfeil B in eine höhere Lage. Auf der Zeichnung sind die Würfel in diesem Zustand strichpunktiert angedeutet und mit la bezeichnet. Daraufhin werden sie von den Stösseln 11 erfasst und in Pfeilrichtung C in den seitlich geöffneten Träger 12 eingeschoben. Die nun mit lb bezeichneten Würfel sind auf der Zeichnung gestrichelt angedeutet. Es ist unerheblich, ob bei dieser Einschiebbewegung der dritte Stössel 11 stillgesetzt ist oder nicht. Infolge des seitlichen Einschiebens der zu Zweiergruppen zusammengefassten Würfel lb ergibt sich ein gleichmässiges Verteilen derselben auf die beiden Ausgangskanäle. Nach dem Zurückziehen der Stössel 11 tritt der Stössel 13 in Aktion und verschiebt die Würfel lb in Richtung D. Die den abgehenden Kanälen entnommenen Würfel lc können beispielsweise einer Zwillingsverpackungsmaschine oder dergleichen zugeführt werden. Der Stössel 13 kann auch durch ein Transportband ersetzt werden, auf welches die Würfel gestossen werden. Dieses Band schiebt dann die Würfel in die zwei abgehenden Kanäle.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum gleichmässigen Verteilen von in unregelmässiger Folge längs mehreren ankommenden Kanälen eintreffenden, unter sich gleichartigen Gegenständen auf mehrere nebeneinander angeordnete abgehende Kanäle, dadurch gekennzeichnet, dass periodisch und gleichzeitig denjenigen ankommenden Kanälen, bei denen eine vorbestimmte Anzahl von angekommenen Gegenständen vorrätig ist, je eine Gruppe von hintereinander angeordneten Gegenständen entnommen wird, deren Anzahl der Anzahl der abgehenden Kanäle oder einem Vielfachen davon entspricht, und dass diese in dieser Weise geordneten Gegenstände gruppenweise und gleichzeitig von der Seite her der art in die abgehenden Kanäle eingeschoben werden, dass sich die Gegenstände jeder Gruppe gleichmässig auf die abgehenden Kanäle verteilen.UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe von gleichzeitig angehobenen Stösseln denjenigen ankommenden Kanälen, bei denen eine vorbestimmte Anzahl von angekommenen Gegenständen vorrätig ist, je eine Gruppe von Gegen ständen entnommen wird und dass daraufhin diese gruppenweise geordneten Gegenstände in einer zu der Längsrichtung der ankommenden Kanäle parallelen Richtung verschoben und durch seitliches Einschieben in die abgehenden Kanäle auf dieselben gleichmässig verteilt werden.PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit mehreren unter sich parallelen ankommenden Kanälen und ferner mehreren unter sich parallelen abgehenden Kanälen, gekennzeichnet durch einen am Ende der ankommenden Kanäle angeordneten, zu diesen senkrecht verlaufenden Anschlag für das Auflaufen der längs diesen Kanälen eintreffenden Gegenstände, den ankommenden Kanälen individuell zugeordnete Abtastmittel, welche betätigt werden, wenn in den entsprechenden Kanälen eine vorbestimmte Anzahl von angekommenen Gegenständen vorrätig ist, eine der Anzahl der ankommenden Kanäle entsprechende Anzahl von am Ende dieser Kanäle vor dem genannten Anschlag hebund senkbar angeordneten Stösseln, von denen jeder in einem Hub eine derartige Anzahl von Gegenständen oder ein Vielfaches davon anzuheben vermag als abgehende Kanäle vorhanden sind,und welche derart ausgebildet sind und mit von den Abtastmitteln gesteuerten Antriebsmitteln zusammenwirken, dass sie periodisch und gemeinsam angehoben werden, soweit sie nicht durch die Abtastmittel ausser Wirkung gesetzt sind, und ferner gekennzeichnet durch je einen über jedem ankommenden Kanal horizontal beweglich gelagerten Stössel für das simultane seitliche Einstossen der gruppenweise angehobenen Gegenstände in die abgehenden Kanäle.
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| WO1983002928A1 (en) * | 1982-02-26 | 1983-09-01 | Andreasen, Mogens, Geert | A method and apparatus for separating a plurality of closely adjacent piles of sheets |
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