CH382643A - Etiketten-Abgabeapparat - Google Patents

Etiketten-Abgabeapparat

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CH382643A
CH382643A CH204761A CH204761A CH382643A CH 382643 A CH382643 A CH 382643A CH 204761 A CH204761 A CH 204761A CH 204761 A CH204761 A CH 204761A CH 382643 A CH382643 A CH 382643A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
label
support surface
control relays
edge
tape support
Prior art date
Application number
CH204761A
Other languages
English (en)
Inventor
Knoll Erwin
Original Assignee
Guhl & Scheibler Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guhl & Scheibler Ag filed Critical Guhl & Scheibler Ag
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Publication of CH382643A publication Critical patent/CH382643A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/40Controls; Safety devices
    • B65C9/42Label feed control

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description


  
 



  Etiketten-Abgabeapparat
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Etiketten Abgabeapparat mit einem von einem Motor aus intermittierend angetriebenen Förderrollenpaar zur schrittweisen Fortbewegung eines bandförmigen, durchscheinenden, mit in kleinen Zwischenabständen darauf angeordneten Selbstklebeetiketten versehenen Etikettenträgers, der dabei über die eine Umleit- und Ablösekante bildende Vorderkante einer Bandauflagefläche gleitet, um so eine Etikette nach der anderen in eine griffbereite Stellung zu überführen, in der sie ein Stückweit über die Umleit- und Ablösekante hinaus vorstehen.



   Gemäss der Erfindung kennzeichnet sich dieser Etiketten-Abgabeapparat dadurch, dass der Antrieb des genannten Förderrollenpaares über eine elektromagnetisch betätigbare Kupplung erfolgt, deren Magnetwicklung an einen von zwei einander zugeordneten Steuerrelais beherrschten Stromkreis angeschlossen ist, und dass die Stromkreise dieser beiden Steuerrelais ihrerseits von einer Photozellensteuervorrichtung beherrscht werden, die eine oberhalb der Bandauflagefläche vorgesehene Lichtquelle und zwei unterhalb der Bandauflagefläche in verschiedenen Abständen von der Vorderkante derselben angeordnete Photozellen aufweist, denen zur Beleuchtung derselben entsprechende Öffnungen in der Bandauflagefläche zugeordnet sind.



   Die Funktionsweise dieses so ausgebildeten Apparates geht aus den Erläuterungen des nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispieles hervor.



   Dieses Ausführungsbeispiel ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Apparates, zum Teil im Schnitt.



   Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Teil dieses Apparates.



   Fig. 3 ist ein Schema zur Veranschaulichung der elektrischen Teile des Apparates.



   Fig. 4 und 4a, 5 und 5a, 6 und 6a und 7 und 7a sind Erläuterungsfiguren zur Verständlichmachung der Funktionsweise des Apparates.



   Der Etiketten-Abgabeapparat gemäss Fig. 1-3 hat ein Gehäuse 10, das an seiner vorderen Frontseite einen oberen, vorspringenden Gehäuseteil 10a aufweist, unterhalb welchem ein Förderrollenpaar vorgesehen ist, das sich aus einer grösseren Antriebsrolle 11 und einer kleineren Gegendruckrolle 12 zusammensetzt. Der Deckel des Gehäuses 10 bildet gleichzeitig eine Bandauflagefläche und weist in der hinteren Hälfte desselben eine muldenartige Vertiefung auf, in der eine Etikettenvorratsrolle 13 liegt. Diese Vorratsrolle besteht aus einem aufgerollten, bandförmigen Etikettenträger 13a, der mit in kleinen Zwischenabständen darauf angeordneten Selbstklebeetiketten   13 b    versehen ist.

   Dieser Etikettenträger   13 a,    der zwischen die beiden Rollen 11 und 12 hindurchgeführt ist, wird von diesen Rollen fortbewegt, und zwar schrittweise, da die Rolle 11 intermittierend angetrieben wird, wie aus späteren Erläuterungen noch hervorgehen wird. Dabei gleitet der Etikettenträger 13a von der Vorratsrolle 13 weg über die Bandauflagefläche und um die eine Umleit- und Ablösekante bildende Vorderkante des vorstehenden Gehäuseteiles 10a bzw. der Bandauflagefläche herum, um so eine Etikette nach der andern vom Etikettenträger 13a abzulösen und in griffbereite Stellung zu überführen, in der sie ein Stückweit über die genannte Umleit- und Ablösekante hinaus vorsteht.



   Der Antrieb der Rolle 11 erfolgt von einem im Gehäuse 10 untergebrachten Motor 14 aus, über eine elektromagnetisch betätigbare Scheibenkupplung, die zwei auf der Welle 15 (siehe Fig. 3) des Motors 14 angeordnete Kupplungsscheiben 16 und 17 aufweist,  von denen die eine (17) fest und die andere (16) lose auf der Motorwelle 15 angeordnet ist. Die Kupplungsscheibe 16 weist am Rande ihrer Innenfläche V-förmige Nocken   1 6a    auf, welche in entsprechend angeordnete, V-förmige Nuten   1 7a    der Scheibe 17 eingreifen. Der Flankenwinkel muss so ausgebildet sein, dass einerseits ein sicheres Übertragen des Drehmomentes auf das Zugrollenpaar gewährleistet ist und anderseits unter dem Einfluss des Drehmomentes ein sofortiges zwangläufiges Ausrücken der Kupplungsscheibe 16 erfolgt, sobald der Magnet 22 stromlos wird.

   Diese Funktion ist für ein augenblickliches Stillsetzen des Etikettenträgerbandes äusserst wichtig. Die Scheibe 16 ist mit einer Schiebemuffe 18 versehen, mit der ein Zahnrad 19 verbunden ist. Der Muffe 18 ist eine um eine Achse 20 schwenkbare Gabel 21 zugeordnet, die mit an ihren Gabelenden vorgesehenen Zapfen in die Umfangsrille der Muffe 18 greifen. Das Zahnrad 19 ist mittels einer Rollenkette mit einem auf der Achse der Antriebsrolle 11 (Fig. 1) befestigten Zahnrad verbunden. Die Gabel 21 wird von einem Elektromagneten 22 betätigt, durch dessen Magnetspule sich ein unter dem Einfluss einer Druckfeder 23 stehender Bolzen 24 erstreckt, mit dem die Schwenkgabel 21 verbunden ist.



   Die Magnetspule des Elektromagneten 22 ist an einen Stromkreis 25 angeschlossen, der von zwei einander zugeordneten Steuerrelais 26, 27 beherrscht wird. Diese Steuerrelais betätigen je einen Schalter 26a bzw. 27a. Diese beiden Schalter 26a, 27a sind parallel zueinander am Stromkreis 25 angeschlossen.



  Die Stromkreise der beiden Steuerrelais werden ihrerseits von der nachstehend beschriebenen Photozellensteuervorrichtung beherrscht.



   Diese Photozellensteuervorrichtung weist zwei im vorspringenden Gehäuseteil   1 0a    untergebrachte Photozellen 28, 29 (Photodioden) auf (siehe Fig. 1 und 3), die über einen regulierbaren Verstärker 30 mit den beiden Steuerrelais 26, 27 verbunden sind. Von ausschlaggebender Bedeutung für das einwandfreie Funktionieren des Apparates ist die Anordnung der Photozellen 28, 29, von der die eine (hier z. B. die Photozelle 29) einen grösseren Abstand von der Vorderkante des Gehäuseteiles 10a aufweisen muss als die andere. Auf dem Gehäuseteil   1 0a    ist das Gehäuse einer Lichtquelle 31 montiert, die von einer oder mehreren Lampen gebildet ist und im eingeschalteten Zustand die beiden Photozellen 28, 29 durch entsprechend angeordnete, in der Bandauflagefläche vorgesehene Öffnungen 32, 33 beleuchtet.



   Um die nachstehend erläuterte Funktionsweise des oben beschriebenen Apparates gut zu verstehen, sei noch darauf hingewiesen, dass dieser Apparat nur funktioniert, wenn der bandförmige Etikettenträger   1 3a    durchscheinend ist, da die beiden Photozellen jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Etiketten durch den Etikettenträger hindurch beleuchtet werden müssen. Zu diesem Zwecke kann der Etikettenträger z. B. aus einem dünnen Papierband bestehen.



  Anderseits müssen Steuerrelais vorgesehen sein, die in umgekehrtem Sinne zueinander wirken, das heisst, dass, wenn sie beide z. B. erregt sind, der Schalter des einen Relais offen und der Schalter des andern geschlossen ist. Erregt werden sie, wenn beide Photozellen 28, 29 beleuchtet werden. Ein solcher Zustand ist in Fig. 4 veranschaulicht.



   Um den Spielablauf des Etikettenträgers zu erläutern, geht man am besten von der Zustandstellung gemäss Fig. 1, 2 und 3 aus. Demnach nimmt die erste der auf dem Etikettenträger   1 3a    noch vorhandenen Selbtklebeetiketten   1 3b    eine griffbereite Stellung ein, in der sie um etwas mehr als die Hälfte ihrer Länge über die Vorderkante des Gehäuseteiles 1 0a vorspringt. Diese vorderste Etikette deckt dabei gerade noch die der genannten Vorderkante näher liegende Lichtöffnung 32, so dass also von den beiden Photozellen nur die Photozelle 29 durch den durchscheinenden Etikettenträger   1 3a    hindurch beleuchtet wird.



  Demzufolge sind also beide Relaisschalter 26a und 27a offen, wie dies aus Fig. 3 hervorgeht, und die Kupplung 16, 17 nimmt, unter dem Einfluss der Druckfeder 23, ihre Ausrückstellung ein. Der eingeschaltete Motor 14 läuft somit leer.



   Wird nun die vorderste Etikette weggenommen, so werden beide Photozellen durch das Etikettenband   1 3a    hindurch beleuchtet. Dieser Zustand ist in Fig. 4 veranschaulicht. Von den Schaltern der beiden nun erregten Relais 26, 27 nimmt jetzt der Schalter 26a seine Offenstellung und der Schalter 27a seine Schliessstellung ein, wie in Fig. 4a gezeigt ist. Der Stromkreis der Spule des Elektromagneten 22 ist demnach erregt, und die Kupplung 16, 17 wird eingerückt. Die Folge davon ist, dass der Etikettenträger   1 3a    vom Förderrollenpaar 11, 12 über die Bandauflagefläche gezogen wird und die jetzt zuvorderst liegende Etikette zuerst die Beleuchtungsöffnung 33 zudeckt, wobei dann beide Relaisschalter geschlossen sind (siehe Fig. 5a).



  Demnach bleibt der Stromkreis 25 der Magnetspule geschlossen und die Kupplung 16, 17 ihrerseits eingerückt. Dieser Zustand bleibt auch aufrechterhalten, wenn die vorderste Etikette nun beide Beleuchtungs öffnungen 32 und 33 zudeckt, wie in Fig. 6 gezeigt ist, denn der Stromkreis 25 ist auch jetzt noch geschlossen, und zwar über den Relaisschalter 27a, der jetzt geschlossen ist (siehe Fig. 6a). Das Rollenpaar 11, 12 wird also über die eingerückte Kupplung immer noch angetrieben und sorgt für die Fortbewegung des Etikettenträgers 13a, bis schliesslich der lichtdurchlässige Zwischenraum zwischen der vordersten und der nachfolgenden Etikette in den Bereich der Photozelle 33 gelangt, wodurch diese Licht erhält und ihrerseits über den Verstärker 30 das Relais 26 erregt, so dass der Relaisschalter 26a geöffnet und die Magnetspule 22 stromlos wird.

   Dadurch rückt die Kupplung unter der Wirkung der Feder 23 augenblicklich aus.



  Durch diesen Vorgang ist wiederum eine Etikette in griffbereite Stellung gebracht worden (Fig. 7), wobei wiederum beide Relaisschalter 26a und 27a offen sind, wie in Fig. 7a gezeigt ist, so dass das Arbeitsspiel von neuem beginnt, wenn die jetzt bereitgehal  tene Etikette zum Aufkleben auf den zu etikettierenden Gegenstand weggenommen wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Etiketten-Abgabeapparat mit einem von einem Motor aus intermittierend angetriebenen Förderrollenpaar zur schrittweisen Fortbewegung eines bandförmigen, durchscheinenden, mit in kleinen Zwischenabständen darauf angeordneten Selbstklebeetiketten versehenen Etikettenträgers, der dabei über die eine Um leit- und Ablösekante bildende Vorderkante einer Bandauflagefläche gleitet, um so eine Etikette nach der andern in eine griffbereite Stellung zu überführen, in der sie ein Stückweit über die Umleit- und Ablösekante hinaus vorstehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des genannten Förderrollenpaares über eine elektromagnetisch betätigbare Kupplung erfolgt, deren Magnetwicklung an einen von zwei einander zugeordneten Steuerrelais beherrschten Stromkreis angeschlossen ist,
    und dass die Stromkreise dieser beiden Steuerrelais ihrerseits von einer Photozellensteuervorrichtung beherrscht werden, die eine oberhalb der Bandauflagefläche vorgesehene Lichtquelle und zwei unterhalb der Bandauflagefläche in verschiedenen Abständen von der Vorderkante derselben angeordnete Photozellen aufweist, denen zur Beleuchtung derselben entsprechende Öffnungen in der Bandauflagefläche zugeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Etiketten-Abgabeapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Photozellen (28, 29) über einen regulierbaren Verstärker (30) mit den Steuerrelais (26, 27) verbunden sind.
    2. Etiketten-Abgabeapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerrelais (26, 27) parallel zueinander am Stromkreis der Magnetspule (22) der Kupplung angeschlossen sind und derart ausgebildet sind, dass sie gegensinnig schalten.
CH204761A 1961-02-21 1961-02-21 Etiketten-Abgabeapparat CH382643A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4434911A (en) 1980-08-14 1984-03-06 Tokyo Electric Co., Ltd. Label feed control system
US4639287A (en) * 1980-05-26 1987-01-27 Tokyo Electric Co., Ltd. Label feed control system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4639287A (en) * 1980-05-26 1987-01-27 Tokyo Electric Co., Ltd. Label feed control system
US4434911A (en) 1980-08-14 1984-03-06 Tokyo Electric Co., Ltd. Label feed control system

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