CH382671A - Drän-Betonrohr - Google Patents

Drän-Betonrohr

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CH382671A
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CH
Switzerland
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concrete
pipe
drain
drainage
porous
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Application number
CH211761A
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Horn Alfred
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Horn Alfred
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


      Drän-Betonrohr            Dränrohre    sind seit vielen Jahren in der     Ent-          und    Bewässerung für Böden bekannt. Die verschie  denen     Ausführungsformen    als gelochte, geschlitzte  und poröse Rohre sollen entweder beim Vorliegen  grosser Bodenfeuchtigkeit die überschüssigen Wasser  mengen aus dem Boden abführen oder trocknen Bö  den die notwendige Feuchtigkeit zuführen. Es können  auch Fälle auftreten, wo zeitweise aus dem Boden  Feuchtigkeit abzuführen und zeitweise wieder dem  Boden Wasser zuzuleiten ist.  



  Lange Jahre hindurch waren die     Tondränrohre     mit glatten Enden in Anwendung, später ging man  zu porösen     Muffenrohren    aus Beton, insbesondere  aus reinem, d. h. sandfreiem     Einkornsplitt    über. Ne  ben     runden    Rohren sind auch ovale     Ausführungen,     sechseckige Formen und an der Unterseite     abgeflachte     Rohre bekanntgeworden. Für Sonderfälle sind mehr  schichtige Rohre und  bewehrte  Rohrformen für  die Entwässerung verwendet worden.  



  Da alle Böden irgendwie wirtschaftlich nutzbar  gemacht werden sollen, kommt der hierbei auftreten  den Wasserfrage besondere Bedeutung zu, so dass  meist erst durch entsprechende     Dränanlagen    ein wirt  schaftlicher Erfolg gesichert werden kann.  



  Die im Boden verlegten Rohre sind häufig, zumal  sie mit Rücksicht auf die Wasserverhältnisse meist  nicht tief unter der     Oberfläche    liegen, starken Be  lastungen ausgesetzt, z. B. wenn die zu be- oder ent  wässernden Äcker, Wiesen oder Wege mit Traktoren  'befahren werden.  



  Um die Rohre gegen solche Belastungen wider  standsfähig zu machen, weist erfindungsgemäss der  Rohrquerschnitt der     Drän-Betonrohre,    die ganz oder  teilweise aus porösem Beton bestehen, die Form eines  nach oben gerichteten Spitzbogens auf, während der  Rohrboden eine mindestens annähernd ebene Auf-         lagefläche    bildet. Dieser Spitzbogen verleiht dem Rohr  eine erhöhte Festigkeit gegen Belastungen verschie  dener Art, gegen Druck und Stoss, wenn beispiels  weise     Dränrohre    unter     Strassen,    Gleiskörpern oder  Autobahnen verlegt werden- müssen. Die untere, ebene  Fläche gestattet ein einfaches und sicheres Verlegen  der     Dränrohrleitung    im Rohrgraben.

   Die breite Auf  lagefläche, die gegebenenfalls noch auf die ganze  Länge oder an einigen Stellen des Rohres fussartig  weiter verbreitert werden kann, ermöglicht zudem  auch in weichen Böden eine Verlegung ohne Anwen  dung von Rosten oder Bohlen als Unterlage.  



  Die den Boden durchsetzenden Wurzeln der Pflan  zen sind, insbesondere bei der     Bewässerung,    Feinde  der Rohre, da die feinen Wurzelfasern sich stets der  Feuchtigkeit zuwenden, um das vorhandene Wasser  der Pflanze zuleiten zu können. Sie versuchen dabei  auch in die Rohre einzudringen und durchsetzen un  ter Umständen die porösen Rohre vollständig mit  ihren Wurzelbärten. Die     Wurzeln    wachsen in die  Tiefe oder in die Breite, jedoch niemals nach oben.  



  Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, bei     Drän-          Betonrohren    für die     Bodenent-    oder     -bewässerung    die  Wasserdurchlässigkeit in der unteren     Rohrhälfte     grösser zu machen als in den übrigen Rohrteilen.  Eine im Boden vorhandene     Überschussmenge    an Feuch  tigkeit kann von unten unbehindert in das Rohr ein  dringen, um schnell abgeführt zu werden. Die Wur  zeln aber finden an einer dichten oder dickeren Wand  im oberen Rohrteil keine Gelegenheit, in das Rohr  einwachsen zu können.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung     kann     zu einer verstärkten und intensiveren Entwässerungs  leistung der     Dränrohrboden    mit     einzelnen    oder meh  reren ganz oder teilweise durchlaufenden     Ausneh-          mungen,    Nuten oder Rillen versehen sein.      Da für eine     Entwässerung    vorzugsweise der un  tere Rohrteil wasserdurchlässig sein muss, kann bei  den Rohren nach der Erfindung auch nur dieser  untere Teil aus porösem Beton, der obere Rohrteil  dagegen aus dichtem Beton bestehen.

   In Fällen, wo  eine reine     Bewässerung    für den Boden in Frage  kommt, kann umgekehrt nur der untere Rohrteil aus  dichtem Beton, der obere Rohrteil dagegen aus po  rösem Beton bestehen.  



  Die Trennflächen der beiden Betonschichten ver  laufen zweckmässig schräg nach aussen ansteigend.  Bei einem radialen Verlauf der Trennflächen sind  diese verhältnismässig kurz, bei schräg aufwärts ver  laufenden     Trennflächen        vergrössern    sie sich, wobei  eine bessere Verbindung der beiden Schichten er  reicht wird.

   Bei den     Bewässerungsrohren,    bei denen  der untere Teil eine dichte Rinne bildet, die vom  oberen, porösen Teil überdeckt wird, hat die schräge  Ausbildung der Trennflächen den weiteren Vorteil,  dass der poröse Teil in die Rinne eintaucht und auf       Grund    der     Kapillarwirkung    das Wasser in diesem  hochsteigt, so dass die Feuchtigkeit sehr gleichmässig  an das umgebende Erdreich abgegeben wird, wodurch  auch die Gefahr vermieden ist, dass einzelne Stellen  wegen zu starker Wasserabgabe versumpfen.

   Ein be  sonderer Vorteil dieser     Bewässerungsrohre    liegt fer  ner darin, dass die     Bewässerungskanäle    abgedeckt  sind, so dass die Verdunstung und auch die Gefahr,  dass solche Kanäle zu     Brutstellen    für Insekten werden,  vermieden sind. Die Widerstandsfähigkeit gegen  Scherkräfte wird bei schräger Lage der Trennflächen  zudem wesentlich besser.  



  Die     Muffenausbildung    der neuen     Drän-Beton-          rohre    kann in üblicher Form als gerade Muffen  erfolgen, wobei eine Dichtung der     Muffenteile    durch  Kaltasphalt, Bitumen, Dichtungsbänder     od.    dgl. als  zusätzliche     Sicherung    erfolgen kann.  



  In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel  des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Rohrquerschnitt,       Fig.2    einen Rohrlängsschnitt nach 1-I der       Fig.    1;       Fig.    3 zeigt eine Unteransicht auf den Rohrkör  per.  



  In     Fig.    1 ist die     spitzbogenförmige    Ausgestaltung  des Rohrmantels 1 gezeigt, dessen     Grundfläche    6  im wesentlichen eben ist. Der Winkel a zwischen  der     Grundfläche    6 und den Seitenwänden ist vor  teilhaft kleiner als 90 , da dadurch bei der Her  stellung das     Entschalen    wesentlich erleichtert wird  und das Rohr eine breitere     Grundfläche    erhält.  



  Die Lichtweite 2 liegt so im Rohrkörper 3, dass  die Wandstärke unten schwächer ist als in den Seiten.  Der untere Teil des Rohrkörpers 3 besteht hier aus  porösem Beton, vorzugsweise aus sandfreiem Ein  kornsplittbeton, der obere Teil aus dichtem Beton,  vorzugsweise aus Beton mit Sandzuschlag. In den  schräg nach oben verlaufenden Trennflächen 9 grenzt  der untere Rohrteil an den oberen. Die beiden     Aus-          nehmungen    7 im Boden können über die ganze Länge    des Rohres durchlaufen oder durch     End-    oder Zwi  schenstege unterbrochen sein. Ebenso kann die Mittel  rille 8 durchgehend oder unterbrochen sein. Die Lage  der Muffe ist durch die gestrichelten Kreise 5 ange  deutet.

   Um für besonders weiche Böden die     Grund-          fläche    noch zu vergrössern, kann das Rohr beider  seits mit fussartigen Verbreiterungen 10, gestrichelt  gezeichnet, versehen sein, die sich entweder über die  ganze Länge des Rohres erstrecken oder nur an  einigen Stellen, vorzugsweise an den Enden, be  finden.  



  Soll das Rohr speziell zur     Bewässerung    dienen,  so kann der untere Teil 3 des Rohrkörpers aus  dichtem Beton, der obere Teil des Rohrkörpers aus  porösem Beton bestehen, so dass das Wasser in einer  überdeckten Rinne fliesst, über deren Ränder der       Überschuss    austreten kann bzw. aus der das Wasser  durch den porösen Teil hochgesaugt und an das um  gebende Erdreich abgegeben wird.

   Dienen die Rohre  zeitweise zur     Be-    und zeitweise zur Entwässerung,  so sind die verlegten Rohrstränge an den höher lie  genden Enden mit einer     Wasserzuführung    für den  Fall der     Bewässerung,    an den tiefer liegenden Enden  mit einer Wasserabführung, gegebenenfalls mit einer  Pumpe zur     Wasserabführung    zu verbinden.  



  Der Längsschnitt des Rohrkörpers 3 in     Fig.2     zeigt einen Teilschnitt des Rohrmantels 1, der Licht  weite 2 und     Muffenteil    4 mit Gegenmuffe 5. In der  Unteransicht der     Fig.3    sind     End-    und Mittelun  terbrechungen 16 bzw. 17 der     Ausnehmung    7 auf  der     Grundfläche    6 gestrichelt angedeutet, während  die Mittelrille 8 zwei gestrichelte Unterbrechungen 18  aufweist. Die dargestellte     Ausführungsform    ist nur  als Beispiel einer möglichen prinzipiellen Ausbildung  des Rohrkörpers anzusehen. Hierbei sollen andere  Möglichkeiten nicht ausgeschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drän-Betonrohr zur Ent- oder Bewässerung, das ganz oder teilweise aus porösem Beton besteht, da durch gekennzeichnet, dass der Rohrquerschnitt die Form eines nach oben gerichteten Spitzbogens auf weist, während der Rohrboden eine mindestens an nähernd ebene Auflagefläche bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Drän-Betonrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrboden für eine ver stärkte Entwässerung mit einzelnen oder mehreren, ganz oder teilweise durchlaufenden Ausnehmungen, z. B. Nuten oder Rillen, versehen ist.
    2. Drän-Betonrohr nach Patentanspruch, zur Ent wässerung, dadurch gekennzeichnet, dass nur der un tere Rohrteil aus porösem Beton, der obere Rohr teil aus dichtem Beton ausgeführt ist. 3. Drän-Betonrohr nach Patentanspruch, zur Be wässerung, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rohrteil aus dichtem Beton, der obere Rohrteil aus porösem Beton besteht. 4. Drän-Betonrohr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennflächen zwischen dem oberen und dem unteren Rohrteil schräg nach aussen ansteigend verlaufen.
    5. Drän-Betonrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche auf die ganze Länge oder an einigen Stellen fussartig verbreitert ist. .
CH211761A 1960-03-21 1961-02-22 Drän-Betonrohr CH382671A (de)

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BE601015A (fr) 1961-07-03
SE300591B (de) 1968-04-29

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