CH382673A - Anlage zur Beimischung eines Gases zu einer Flüssigkeit, beispielsweise von Ozon zu Trinkwasser, und Verfahren zum Betrieb dieser Anlage - Google Patents

Anlage zur Beimischung eines Gases zu einer Flüssigkeit, beispielsweise von Ozon zu Trinkwasser, und Verfahren zum Betrieb dieser Anlage

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CH382673A
CH382673A CH426760A CH426760A CH382673A CH 382673 A CH382673 A CH 382673A CH 426760 A CH426760 A CH 426760A CH 426760 A CH426760 A CH 426760A CH 382673 A CH382673 A CH 382673A
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CH
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gas
channels
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water
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CH426760A
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Waelti Willi
H Fehlmann Juerg
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Grundwasserbauten Ag F
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Description


  Anlage zur Beimischung eines Gases zu einer     Flüssigkeit,    beispielsweise von Ozon  zu Trinkwasser, und Verfahren zum Betrieb dieser Anlage    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage  zur     B-zimischung    eines Gases zu einer Flüssigkeit,  beispielsweise von Ozon zu Trinkwasser.

   Bei solchen  Anlagen wird im allgemeinen eine sehr intensive       Durchmischung    des Gases und der Flüssigkeit ver  langt, das heisst, das Gas     soll    in     sehr    feiner und  gleichmässiger Verteilung in     kleinen    Blasen in die  Flüssigkeit gelangen, damit die Kontaktfläche zwi  schen Gas und Flüssigkeit eine möglichst grosse und  damit die Lösung der gewünschten Gase in der Flüs  sigkeit eine möglichst rasche und vollständige ist.  



  Bei bekannten Anlagen dieser Art, beispielsweise       Ozonisierungsanlagen    für Trinkwasser, wird das Was  ser mit hoher Geschwindigkeit durch einen     Diffusor     geleitet, in welchem das dem Wasser     beizumischende          Ozon-Luftgemisch    durch den herrschenden Unter  druck angesogen und mit dem rasch bewegten Was  ser intensiv durchmischt wird. Dieses bekannte Vor  gehen hat vor allem den Nachteil, dass im     Diffusor     ein erheblicher Druckverlust von beispielsweise über  einer Atmosphäre entsteht, welcher Verlust im all  gemeinen in Form von Pumpenleistung wieder auf  gebracht werden muss.  



  Um diese Pumpenverluste bei Verwendung eines       Diffusors    zu vermeiden, sind bereits mehrere An  lagen vorgeschlagen worden, in welchen das Gas  durch eine gasdurchlässige Trennwand in feiner Zer  teilung in die Flüssigkeit eingeführt wird. Diese  Trennwände, die im allgemeinen in Form     zylindri-          scher    Kerzen ausgebildet sind, welche an     geeigneter     Stelle in den Flüssigkeitsstrom eingesetzt sind und  in deren Hohlraum das der Flüssigkeit beizumen  gende Gas zugeleitet wird, bestehen im allgemeinen  aus keramischen oder gesinterten porösen Mate  rialien, deren äusserst feine Kanäle die gewünschte    feine Zerteilung des Gases: in     kleinste    Bläschen er  geben.

   Bei     Betriebsunterbrüchen    solcher Anlagen,  welche     beispiefsweise        bei        Ozomlsieru@ngs,anlagen    für  Trinkwasser infolge automatischer Pegelsteuerung  durch den Wasserstand in einem oder mehreren  Reservoirs täglich mehrmals stattfinden können und  bei welchen die Zufuhr des Ozon Luftgemisches un  terbrochen wird, tritt das die porösen Kerzen um  gebende Trinkwasser durch die porösen Wände ein.  Das eindringende Wasser führt auch feinste Verun  reinigungen mit, welche sich in den stark gewun  denen     Kanälchen    der porösen Trennwand festsetzen  und bei Wiederaufnahme des Betriebs: durch den die  Trennwand durchsetzenden Gasstrom nicht mehr  entfernt werden.

   Auch feinste mit dem Gasstrom  herangeführte Teilchen setzen sich allmählich in der  porösen     Trennwand    fest, so dass dieselbe nach rela  tiv kurzer Zeit so viel ihrer ursprünglichen Gasdurch  lässigkeit eingebüsst hat, dass sie     nicht    mehr verwend  bar ist und     ausgewechseh    werden muss.  



       Es    ist nun das Ziel der Erfindung, das Gas eben  falls durch eine gasdurchlässige     Trennwand        in    feiner  Zerteilung in die Flüssigkeit einzuführen, die Trenn  wand so zu gestalten, dass eine allmähliche Verstop  fung derselben ausgeschlossen ist. Die erfindungs  gemässe Anlage ist dadurch     gekennzeichnet,    dass die  Trennwand     einzelne,    mindestens annähernd senkrecht  zu ihrer Innen- bzw.     Aussenfifäche    stehende,     im     wesentlichen     geradlinig    durchgehende Kanäle auf  weist.

   Es hat sich gezeigt, dass bei geeigneter     B:emes:-          sang    dieser Kanäle eine genügend feine Zerteilung  der zugeführten Gase in der Flüssigkeit erzielt     wird,     dass aber     gleichzeitig    eine Verstopfung dieser     öffnun-          gen    praktisch     nicht        stattfindet,    weil     seich    feste     Par-          tikeln    praktisch in den geradlinig verlaufenden Ka  nälen     nicht    derart festsetzen     können,

      dass weder der      während der     Betriebsunterbrüche    von aussen wir  kende Flüssigkeitsdruck noch der während des Be  triebs von innen wirkende     überdruck    des. zugeführ  ten Gases solche eingedrungene Verunreinigungen  wieder aus den Kanälen zu entfernen vermöchte.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  einer erfindungsgemässen Anlage zum Ozonisieren  von Wasser dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Gesamtübersicht über die we  sentlichen Teile der Anlage.  



       Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch den Mischer und       Fig.    3 zeigt einen stark     vergrösserten    Teilschnitt  der Trennwand des Mischers.  



       Fig.1    zeigt einen für derartige     Ozonsierungs-          anlagen    üblichen Kontaktturm 1, in welchen das  durch eine Pumpe 2 geförderte Rohwasser durch eine  Leitung 3 und durch einen Mischer 4 von oben ein  tritt. Aus dem Mischer 4 gelangt das mit einem       Ozon-Luftgemisch    durchsetzte Wasser durch die ab  steigende Leitung 5 in einen Verteiler 6, aus, wel  chem es durch mehrere Öffnungen in den Hohlraum  des Turms 1 austritt. Das Wasser steigt dann ver  hältnismässig langsam     in    Form einer sogenannten  Kontaktsäule durch den Hohlraum des. Turms auf,  bis es durch einen     überfall    7 in eine Ableitung 8  überfliesst.

   Am Deckel des Kontaktturms 1 ist ein  Entlüftungsstutzen 9 angebracht, durch welchen aus  der Kontaktsäule nach oben entweichende Gasreste  ins Freie entweichen können.  



  über der Pumpe 2 ist in einem besonderen Raum  ein     Ozonisator    10 angeordnet, in welchem in bekann  ter Weise der Sauerstoff eines durchgeleiteten Luft  stroms durch elektrische Entladung teilweise in Ozon  übergeführt wird. Das so erzeugte     Ozon-Luftgemisch     wird durch eine Leitung 11 dem Mischer 4 zugeführt.  



  Der Mischer 4 ist in     Fig.2    in grösserem Mass  stab im     Axialschnitt    dargestellt. Er     weist    ein aus  einem oberen konisch erweiterten Teil 12, einem  zylindrischen Mittelteil 13 und     einem    konisch ver  engten unteren Teil 14 bestehendes Gehäuse auf,  durch welches das durch die Leitung 3 von oben  eintretende Wasser in die Leitung 5 überfliesst.

   In  das Gehäuse des Mischers 4 ist ein Verteiler für das       Ozon-Luftgemisch    eingesetzt, welcher zwei trichter  förmige     Anschlussstücke    15 bzw. 16 aufweist, wobei  das     Anschlussstück    15 in der dargestellten Weise mit  der Zuleitung     Il    für das     Ozon-Luftgemisch    und das       Anschlussstück    16 mit     einem    Ablauf 17 verbunden  sind. In den Ablauf 17 ist ein Absperrventil 17' ein  gebaut, welches     in    später beschriebener Weise von  Hand oder automatisch betätigt werden kann.

   Zwi  schen die beiden     Anschlussstücke    15 und 16 ist eine  zylindrische Trennwand 18 eingesetzt, welche über  ihre     Fläche    gleichmässig verteilte     Durchlasskanäle    ge  ringen Durchmessers aufweist.  



  Eine bevorzugte Form dieser     Gasaustrittskanäle     ist in     Fig.3    in starker Vergrösserung dargestellt.  Diese Kanäle weisen auf der Innenseite der Trenn  wand 18 einen verhältnismässig tiefen konischen Teil  19 auf, welcher in eine     verhältnismässig    kurze engste    Stelle 20 überläuft. An diese verengte Stelle schliesst  an der Aussenseite der Trennwand 18 mit Vorteil  eine sich nach innen,     beispielsweise    konisch veren  gende Stelle 21 an.

   Die axiale Länge der engsten  Stelle 20 soll. so gering als möglich sein, doch wird  sie bei dem vorzugsweise gewählten Durchmesser  dieser engsten Stelle von höchstens 0,1 mm eine Länge  aufweisen, welche praktisch mindestens diesem  Durchmesser entspricht, oder gemäss     Fig.3    etwas  länger ausfällt. Die totale Dicke der Trennwand 18  beträgt bei einem ausgeführten Beispiel 0,8 bis 1 mm.  Von dieser Dicke entfällt der grösste Teil auf den  konischen Teil 19, während nur etwa 0,2 bis 0,3 mm  auf die Kanalteile 20 und 21 entfallen. Der     COffnungs-          winkel    der Verengung 19 ist nicht sehr kritisch und  beträgt im Ausführungsbeispiel rund 20 .

   Die Trenn  wand 18 besteht vorzugsweise aus einem korrosions  beständigen Material, beispielsweise reinem Nickel,  rostfreiem Stahl oder     dergleichen.    Die     Anschlussstücke     15 und 16 sowie die mit ihnen verbundenen Verbin  dungsstücke und Leitungen bestehen vorzugsweise  aus Kunststoff.  



  Die Wirkungsweise der Anlage ist wie folgt: Das  zu ozonisierende Rohwasser wird wie erwähnt von  der Pumpe 2 über die Leitung 3 in den Mischer 4  gefördert, in welchem es den Ringraum zwischen der  Trennwand 18 und dem     zylindrischen        Gehäuseteifl:    13  durchströmt. Der Querschnitt dieses Ringraumes       kann    passend gewählt werden, um die     gewünschte     Wassergeschwindigkeit und die gewünschte Dicke  des die Trennwand 18 umgebenden Wassermantels  einzustellen. Bei einer ausgeführten Anlage beträgt  der Abstand zwischen der Trennwand 18 und dem  Gehäuseteil 13     beispielsweise    rund 3 cm und die  Wassergeschwindigkeit in diesem Ringraum liegt bei  ungefähr 2 bis 3 m pro Sekunde.

   Das gleichzeitig  über die Leitung 11 in den Verteiler eingeleitete       Ozon-Luftgemisch    tritt in feinen Strahlen durch die  Kanäle der Trennwand 18 in das     durchfliessende     Rohwasser aus, in welchem diese Strahlen in feinste  Bläschen zerteilt und mit dem Wasser intensiv und  gleichmässig durchmischt werden.

   Es hat sich dabei  wie erwähnt gezeigt, dass ein Kanaldurchmesser von  0,1 mm nicht überschritten werden sollte und dass       bei        einer        totalen        Kanalöffnung        von    3     bis        4%        der     gesamten     Trennwandfläche    eine gleichmässige feine  Verteilung des     Ozon-Luftgemisches    ohne Bildung  grösserer Blasen stattfindet.

   Diese Verhältnisse gelten  jedenfalls bei einem Wasserdruck, der ungefähr dem  atmosphärischen Druck entspricht und bei einem       Überdruck    des:     Ozon-Luftgemisches    von zwei bis fünf  Meter     Wassersäure.    Das mit dem     Ozon-Luftgemisch     durchsetzte Wasser strömt durch die Leitung 5 nach  unten und dann durch den Kontaktturm 1 in der  beschriebenen Weise nach oben, wobei sich der  grösste Teil des Ozons im Wasser löst und dasselbe  entkeimt.  



  Mit dem     Ozon-Luftgemisch    in den Verteiler mit  geführte     Feststoffpartikeln    einer Grösse     über    0,1 mm  werden sich     im    den innern konischen Teilen 19 der           Trennwandkanäle    festsetzen. Teilchen geringerer  Grösse werden durch die Kanäle in das zu behan  delnde Wasser übertreten. Damit kann während län  gerer Betriebsperioden die Trennwand 18 langsam  an Gasdurchlässigkeit einbüssen, und es     kann    daher  bei stark staubhaltiger Luft erforderlich sein, an ge  eigneter Stelle ein Filter in die Luftzufuhr     einzu-          setzen,    welches Verunreinigungen einer Grösse von  über 0,1 mm zurückhält.

   Aber selbst wenn eine all       mähliche    Verstopfung der Trennwand 18 in der be  schriebenen Weise durch zugeführte Staubpartikeln  erfolgt, so wird diese Verstopfung beim nächsten       Betriebsunterbruch    der Anlage     vollständig    behoben,  indem nämlich bei diesem     Betriebsunterbruch    der  Druck des     Ozon-Luftgemisches    auf Null absinkt und  somit das die Trennwand 18 umgebende Wasser in  den von derselben     eingeschlossenen    Hohlraum ein  dringt. Dabei werden in den konischen Teilen 19  der Kanäle der Trennwand 18 festgesetzte Partikeln  nach innen ausgestossen, weil sie in dem sich nach  innen konisch erweiternden Kanalteil 19 keinen  Halt finden.

   Im Wasser enthaltene     Verunreinigungen     werden je nach ihrer Grösse entweder in die engste  Stelle 20 der Kanäle einzudringen vermögen und  werden dann nach innen     durchgeschwemmt    oder aber  sie werden ausserhalb dieser engsten Stellen, beispiels  weise im äusseren konischen Kanalteil 21 festgehal  ten. Die Wahrscheinlichkeit ist aber äusserst     gering,     dass sich Teilchen gerade an der engsten Stelle 20  festklemmen und nicht mehr in der einen oder an  deren Richtung durch einen in dieser Richtung wir  kenden     überdruck    entfernt werden.

   Das durch die  Trennwand hineinsickernde Wasser wird sich mit den  mitgeführten Verunreinigungen im unteren Anschluss  teil 16 des Verteilers sammeln, und es wird nun dafür  gesorgt, dass das Ventil 1<B>7</B> während jedes Betriebs       unterbruchs    geöffnet wird, so dass das sich sammelnde  Wasser mit den     Verunreinigungen    durch die Leitung  17 abgeführt wird.

   Vorzugsweise kann das Ventil 17'  automatisch betätigt werden, und zwar in der Weise,  dass, wenn immer der Motor der Pumpe 2     ausgeschalr          tet    ist, das Ventil 17' geöffnet wird, so dass dieses  Ventil automatisch bei Beginn jedes Betriebsunter  bruchs     geöffnet    und bei der nächsten Betriebsauf  nahme     gesch'lo'ssen    wird. Dieses automatische Öffnen  des Ventils 1<B>7</B> verhindert auch das     überfliessen    von  durch die Trennwand eindringendem Wasser durch  die Leitung 11 in die     Ozonisieranlage    10.  



  Wenn schon durch die     eigentliche    Konstruktion  der Trennwand 18 deren Verstopfungsgefahr weit  gehend herabgesetzt ist, so wird durch das automati  sche Abführen der angesammelten Verunreinigungen  mit dem bei     Betriebsunterbrüchen    durch die Trenn  wand 18 einsickernden Wasser einer allmählich zu  nehmenden Verstopfung der     Trennwandkanäle    zu  sätzlich entgegengewirkt.

   Die vorliegende Erfindung  betrifft daher auch ein Betriebsverfahren für die dar  gestellte Anlage,     welches,    dadurch gekennzeichnet ist,  dass bei jedem     Betriebsunterbruch    durch die Trenn  wand in den     Gaszufuhrraum    eindringende Flüssig-         keit    zusammen mit in diesem Raum enthaltenen  Feststoffen aus dem     Gaszufuhrraume    abgelassen wird.  



  Durchgeführte Versuche haben ergeben, dass in  der dargestellten Anlage ein sehr hoher     Anteil    des       zugeführten    Ozons     gelöst    wird. Bei einer Dosierung  von 1,38 g Ozon pro     m?,    Wasser wurden 1,12 g Ozon,  das heisst 81     1/a        desselben,    gelöst. Unter     ähnlichen          Voraussetzungen    wurde in     einer    bestehenden Anlage  mit     Diffusormischer    nur 79 IM des zugeführten Ozons  gelöst.  



       Selbstverständlich    ist die     Erfindung    nicht auf  die - Beimischung von Ozon zu     Trinkwasser    be  schränkt,     sondern        bezieht    sich auf die Bei  mischung     irgendwelcher    Gase zu irgendwelchen       Flüssigkeiten.    So könnte     beispieilsweise    in einem  Mischer gemäss     Fig.    2 dem Rohwasser vor der eigent  lichen     Ozonisierung    Luft zugeführt werden, um das  Wasser mit Sauerstoff anzureichern     und    gewisse  stark reduzierende Stoffe bereits zu oxydieren,

   bevor  das Wasser der eigentlichen Ozonbehandlung unter  worfen wird.  



  Die Trennwand 18 kann im Rahmen der Erfin  dung irgendeine geeignete Ausbildung     erfahren,    wobei  nicht die     in        Fig.    3 dargestellte     Ausbildung    der Ka  näle     übernommen    werden muss. Es könnten beispiels  weise Kanäle vorgesehen     sein,    die     bezüglich    der     Mit-          tel'ebene    der Trennwand symmetrisch ausgebildet  sind, das heisst von der engsten Stelle 20 sich sym  metrisch nach beiden Seiten erweiternde konische  Teile aufweisen.

   Auch     kann    die     Trennwand,    sofern  ihre Festigkeit genügt, erheblich dünner ausgeführt  sein als beim Ausführungsbeispiel angegeben. An  stelle eines einzigen Verteilers könnten mehrere,  beispielsweise     parallel:    zur Achse des:     Mischergehäu-          ses    im Querschnitt desselben verteilte,     rohrartige    Ver  teiler ziemlich     kleinen    Durchmessers vorgesehen sein,  welche auch bei Verwendung sehr dünner Trenn  wände genügende Festigkeit aufweisen.

   In diesem  Falle könnten überhaupt     zylindrische        Kanäle    in der  Trennwand vorgesehen     sein,    welche weder aussen  noch innen konisch erweitert sind. Es: wäre natür  lich auch möglich, Stellen einer dickeren Trennwand  so dünn auszuführen, dass an diesen     Stellen    zylindri  sche Kanäle     angebracht    sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Anlage zur Beimischung eines Gases zu einer Flüssigkeit, beispielsweise Ozon zu Trinkwasser, wo bei das Gas durch eine gasdurchlässige Trennwand in feiner Zerteilung in die Flüssigkeit eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand einzelne, mindestens. annähernd senkrecht zu ihrer Innen- bzw. Aussenfläche stehende, im wesentlichen gerad linig durchgehende Kanäle aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle bzw. eine engste Stelle derselben eine Länge und Weite mindestens annä hernd gleicher Grösse aufweisen. 2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass sich die Kanäle von der Gaisein- trittsseite her bis an eine engste Stehle beispielsweise konisch verengen. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kanäle auch auf der Gasaustritts seite bis an die engste- Stelle beispielsweise konisch verengt sind. 4.
    Anlage nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem auf der Gaseintrittsseite der Trennwand liegenden Raume ein verschliessbarer Ablauf angeschlossen ist. 5. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle einen Durchmesser von höchstens 0,1 mm aufweisen. 6. Anlage nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle höchstens 3 bis 41,'o der Trennwandfläche belegen.
    PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zum Betriebe einer Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Betriebsunterbruch durch die Trennwand in den Gaszufuhrraum eindringende Flüssigkeit zusam men mit in diesem Raum enthaltenen Feststoffen aus dem Gaszufuhrraume abgelassen wird. UNTERANSPRUCH 7. Verfahren nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Gaszufuhrraume verbundene Ableitung bei jedem Betriebsunterbruch automatisch geöffnet und bei Betriebsaufnahme ge schlossen wird.
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