CH382748A - Verfahren zur Herstellung neuer Amino-pyrazolo-pyrimidine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Amino-pyrazolo-pyrimidine

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CH382748A
CH382748A CH5293457A CH5293457A CH382748A CH 382748 A CH382748 A CH 382748A CH 5293457 A CH5293457 A CH 5293457A CH 5293457 A CH5293457 A CH 5293457A CH 382748 A CH382748 A CH 382748A
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isopropyl
pyrazolo
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pyrimidine
amino group
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CH5293457A
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Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
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Ciba Geigy
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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     Amino-pyrazolo-pyrimidine       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von     1-Isopropyl-pyrazolo-          [3,4-d]pyrimidinen    der Formel  
EMI0001.0004     
    worin     R1    eine Mono- oder     Dialkylaminogruppe    dar  stellt, die mindestens einen     Alkylrest    mit wenigstens  3     Kohlenstoffatomen    enthält, oder eine gegebenen  falls in der     Alkylenkette    durch ein     Heteroatom,    wie  Sauerstoff oder Stickstoff, unterbrochene     Alkylen-          iminogruppe    bedeutet,

   und     R.,    dieselbe Bedeutung  hat oder Wasserstoff darstellt.  



  Als     Alkylsubstituenten    der     Aminogruppe        R1    kom  men insbesondere     Propyl-,        Isopropyl-,        Butyl-,        Iso-          butyl-    oder     Amylreste    und als     Alkyleniminogruppen     z. B.     Pyrrolidino-,        Piperidino-,        Morpholino-    oder       Piperazino-,    wie     N-Methyl-piperazinogruppen,    in Be  tracht.  



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle phar  makologische Eigenschaften; vor allem wirken sie       coronarerweiternd.    Sie besitzen ferner zentrale, anal  getische und antirheumatische sowie     diuretische    Wir  kung. Die neuen Verbindungen können dementspre  chend als Medikamente Verwendung finden.  



  Besonders hervorzuheben bezüglich ihrer     coronar-          erweiternden,        diuretischen    und     analgetischen    Wirkung  sind 1-     Isopropyl-4-amino-pyrazolo[3,4-d]pyrimidine     der Formel  
EMI0001.0036     
    insbesondere solche, worin     R1    die Gruppe  
EMI0001.0038     
    darstellt, in der     R3    einen mindestens 3 Kohlenstoff  atome aufweisenden     Alkylrest    bedeutet und R4 einen  niederen     Alkylrest    oder Wasserstoff darstellt, und ihre  Salze, vor allem das     1-Isopropyl-4-n-propylamino-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht darin,  dass man Verbindungen der Formel  
EMI0001.0045     
    worin     R5    die oben für     R1    gegebene Bedeutung besitzt  oder einen gegen eine     Aminogruppe    austauschbaren      Rest darstellt und     R,    die gleiche Bedeutung wie     R;     hat oder für Wasserstoff steht, und wobei mindestens  einer der Reste     Rä    und     R,    gegen eine     Aminogruppe     austauschbar ist, mit Aminen der Formel     RIH    bzw.       R,H    umsetzt.  



  - Gegen eine     Aminogruppe    austauschbare Reste  sind insbesondere Halogenatome, wie Chlor, oder  freie oder     verätherte        Mercaptogruppen,    wie z. B.     Al-          kylmercaptogruppen.    Handelt es sich um eine     4,6-          Dihalogenverbindung,    so wird bei milden Reaktions  bedingungen zuerst das Halogenatom in     4-Stellung     ausgetauscht.

   Das restliche Halogenatom in     6-Stellung     kann dann nachträglich, gegebenenfalls nach über  führung in eine     verätherte        Mercaptogruppe,    durch die       Aminogruppe    R2 ersetzt werden.  



  Die als Ausgangsstoffe verwendeten     1-Isopropyl-          4    -     R5    -     6-R.-        pyrazolo[3,4-d]pyrimidine    können z. B.  gemäss dem in der Schweizer Patentschrift Nummer  380149 beschriebenen     Verfahren    hergestellt werden.  So kann man z. B. 2 -     Isopropyl    - 3     -amino-4-carb-          äthoxy-pyrazol    mit     Formamid    oder     2-Isopropyl-3-          amino-4-carbamyl-pyrazol    mit Harnstoff umsetzen  und in den erhaltenen     1-Isopropyl-4-hydroxy-    bzw.

         -4,6-dihydroxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidinen    die     Oxy-          gruppen    in üblicher Weise durch Halogenatome und  gegebenenfalls diese durch freie oder     verätherte        Mer-          captogruppen    ersetzen. Die dabei verwendeten     2-Iso-          propyl    - 3 -     amino-pyrazol-4-carbonsäurederivate    wer  den z.

   B. durch Umsetzung von     a-Cyan-a-formyl-          essigsäure    oder ihren funktionellen Derivaten, wie  ihren Estern oder     Amiden        undfoder    ihren     Enoläthern,          Acetalen    oder     Mercaptalen    mit     Isopropylhydrazin    er  halten. Als funktionelle Derivate der     a-Cyan-a-formyl-          essigsäure    werden vorzugsweise     Enoläther    der     a-          Cyan-a-formyl-essigsäurcester,    wie z.

   B. der     Äthoxy-          methylencyanessigsäureäthylester,    verwendet. Die  Kondensation zu den     Pyrazolen    verläuft unter milden  Bedingungen, zum Teil bei Zimmertemperatur und       exotherm.    Man kann auch bei höherer Temperatur  und in Anwesenheit von Kondensationsmitteln arbei  ten, wie z. B. in Gegenwart von Säuren. Vorteilhaft  setzt man die Reaktionsteilnehmer in Anwesenheit  eines Verdünnungsmittels, wie eines Alkohols, To  luol oder     Chloroform    um. In den erhaltenen     3-Amino-          pyrazolen    kann die freie oder funktionell abgewan  delte     Carboxylgruppe    in üblicher Weise weiter ver  wandelt werden.  



  Die Kondensation der     Aminopyrazole    zu den       Hydroxypyrazolo-pyrimidinen    erfolgt vorzugsweise  bei Temperaturen über 100 , gegebenenfalls in An  wesenheit von     Verdünnungs-    und/oder Konden  sationsmitteln im offenen oder geschlossenen Gefäss.  



  Aus den     erfindungsgemäss    hergestellten Verbin  dungen kann man mit anorganischen oder organi  schen Säuren     Salze    herstellen. Als salzbildende Säuren  kämmen dabei beispielsweise in Frage:       Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäure,  Phosphorsäure, Salpetersäure,     Perchlorsäure;

            aliphatische,        alieyclische,    aromatische oder         heterocyclische        Carbon-    oder     Sulfonsäuren,    wie  Ameisen-, Essig-,     Propion-,        Oxal-,    Bernstein-,  Glykol-, Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-,       Ascorbin-,        Oxymalein-,        Dioxymalein-    oder       Brenztraubensäure;

            Phenylessig-,        Benzoe-,        p-Aminobenzoe-,          Anthranil-,        p-Oxybenzoe-,        Salicyl-    oder       p-Aminosalicylsäure;          Methansulfon-,        Äthansulfon-,        Oxyäthansulfon-.          Äthylensulfonsäure;

            Toluolsulfon-,        Napthalinsulfonsäuren    oder       Sulfanilsäure.       Die oben beschriebenen     Pyrazolpyrimidine    und  ihre Salze oder entsprechende Gemische davon kön  nen wie gesagt als Arzneimittel Verwendung finden.  Diese enthalten die genannten Verbindungen gewöhn  lich in Mischung mit einem für die     enterale,        paren-          terale    oder     topicale    Applikation geeigneten pharma  zeutischen organischen oder anorganischen Träger  material. Für dasselbe kommen solche Stoffe in Frage,  die mit den beschriebenen Verbindungen nicht reagie  ren, wie z. B.

   Wasser, Gelatine, Milchzucker, Vase  line, Stärke,     Magnesiumstearat,    Talk, pflanzliche Öle,       Benzylalkohole,    Gummi,     Polyalkylenglykole,    Chol  esterin oder andere bekannte Arzneimittelträger. Die  pharmazeutischen Präparate können z. B. als Ta  bletten, Dragees oder in flüssiger Form als Lösungen,  Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Gegebenen  falls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten  Hilfsstoffe, wie     Konservierungs-,        Stabilisierungs-,     Netz- oder     Emulgiermittel.    Sie können auch noch  andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten.  



  <I>Beispiel I</I>  18 g 1 -     Isopropyl-4-chlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimi-          din    und 50     cm3        n-Propylamin    werden zusammen in  einem verschlossenen Rohr während 5 Stunden auf       120-130e    erhitzt. Man dampft dann im Vakuum von  überschüssigem     Propylamin    ab, nimmt den Rück  stand in Chloroform auf und wäscht die Lösung mit  In Natronlauge aus.

   Der     Chloroformrückstand    wird  destilliert, wobei 1 -     Isopropyl    - 4 - n -     propylamino-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0002.0116     
    bei 145-148 , 0,2 mm     Hg-Druck    übergeht. Die Ver  bindung bildet ein Hydrochlorid vom F. 172-173 .  



  In gleicher Weise wird mit     Isopropylamin        1-Iso-          propyl    - 4 -     isopropylamino    -     pyrazolo[3,4-d]pyrimidin     der Formel    
EMI0003.0001     
    erhalten. Die freie Base ist kristallin und schmilzt bei       149-150     (Hydrochlorid: F. 188-190 ).  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     1-Isopropyl-4-          chlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    wird wie folgt er  halten:  8,2 g     Isopropylhydrazin    werden in eine Lösung  von 16,9g     Äthoxymethylencyanessigester    in 100     cm3     Alkohol gebracht und während 12 Stunden zum Sie  den erhitzt. Man dampft dann im Vakuum zur  Trockne ein und destilliert den Rückstand im Va  kuum.     2-Isopropyl-3-amino-4-carbäthoxy-pyrazol    der  Formel  
EMI0003.0009     
    geht bei 10 mm     Hg-Druck,    164-166  über und er  starrt kristallin in der Vorlage. Die so erhaltenen  farblosen Kristalle schmelzen von 46-48 .  



  19,7 g     2-Isopropyl-4-carbäthoxy-3-amino-pyrazol     werden mit 50 g     Formamid    während 4 Stunden in  einem Bade von 200-210  erhitzt. Nach dem Erkal  ten nimmt man die Reaktionsmischung in 2n Natron  lauge auf, behandelt mit Tierkohle und fällt aus, in  dem man mit 2n Salzsäure auf     pH    3 stellt.     1-Isopro-          pyl-4-hydroxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0003.0016     
    wird so in Kristallen vom F. 197-198  erhalten.  



  7,3 g     1-Isopropyl-4-hydroxy-pyrazölo[3,4-d]py-          rimidin    werden mit 40     cm3        Phosphoroxychlorid    wäh  rend 5 Stunden zum Sieden erhitzt. Man dampft vom       Phosphoroxychlorid    ab, bringt den Rückstand in  Eiswasser, stellt mit 2n Natronlauge auf     pH    8 und  zieht mit Äther aus. Der Ätherrückstand wird aus         Petroläther    umkristallisiert; man erhält so     1-Isopro-          pyl-4-chlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0003.0026     
    in weissen Kristallen vom F. 53 .

      <I>Beispiel 2</I>    18 g     1-Isopropyl-4-chlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimi-          din    und 60     cm3        Piperidin    werden in einem verschlos  senen Rohr während 3 Stunden auf 120-130  erhitzt.  Das überschüssige     Piperidin    wird dann im Vakuum       abdestilliert    und der Rückstand in Chloroform auf  genommen.

   Man schüttelt die     Chloroformlösung    mit       1n    Natronlauge aus und destilliert den Rückstand  nach Abdampfen des     Chloroforms.        1-Isopropyl-4-          piperidino-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0003.0038     
    geht bei 159-163 , 0,1 mm     Hg-Druck    über und  kristallisiert in der Vorlage zu farblosen Kristallen  vom F.51-53 . Es bildet ein Hydrochlorid vom  F. 223-225 .  



  In gleicher Weise wird mit     Morpholin        1-Isopro-          pyl    - 4 -     morpholino    -     pyrazolo    [3,4 - d]     pyrimidin    der  Formel  
EMI0003.0046     
    erhalten. Es ist eine kristalline Substanz vom F. 102  bis l03 .  



  <I>Beispiel 3</I>  In einem verschlossenen Rohr werden 18 g     1-          Isopropyl    - 4 - chlor -     pyrazolo    [3,4 - d]     pyrimidin    und      50     cm3        Di-n-butylamin    während 5 Stunden erhitzt.  Aus dem Reaktionsgemisch wird das überschüssige       Dibutylamin        abdestilliert    und der Rückstand in Chlo  roform aufgenommen.

   Nach Abdampfen des Chloro  forms destilliert 1 -     Isopropyl    -     4-(di-n-butylamino)-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0004.0008     
    bei 150-152 , 0,2 mm     Hg-Druck.       In gleicher Weise wird mit     Di-n-amylamin        1-Iso-          propyl    -     4-(di-n-amylamino)-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin     der Formel  
EMI0004.0014     
    bereitet. Es ist eine farblose Flüssigkeit vom Kp.  165-167 .

      <I>Beispiel 4</I>  18 g     1-Isopropyl-4-chlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimi-          din    und'<B>50</B>     cm3        Di-n-propylamin    werden in einem  geschlossenen Rohr während 5 Stunden auf 120   erhitzt.

   Man dampft dann im Vakuum von über  schüssigem     Di-n-propylamin    ab, nimmt den Rück  stand in Chloroform auf, wäscht mit Wasser und In  Natronlauge aus und destilliert den     Chloroformrück-          stand.    1 -     Isopropyl    - 4 -     (di-n-propylamino)-pyrazolo-          [3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0004.0025     
    geht bei 195-197 , 11 mm     Hg-Druck    über. Das  Hydrochlorid schmilzt bei 153-154 .

      <I>Beispiel 5</I>  Eine Lösung von 20 g     N-Methylpiperazin    und  18 g     1-Isopropyl-4-chlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    in  150     cm3    Aceton wird während 4 Stunden im ge  schlossenen Rohr auf 110-120  erhitzt.

   Man dampft  dann im Vakuum von Aceton und überschüssigem       Methylpiperazin    ab und versetzt den Rückstand mit  Wasser, wonach ein weisses kristallines Produkt aus  fällt, von dem     abgenutscht    wird.     1-Isopropyl-4-(N-          methyl    -     piperazino)    -     pyrazolo    [3,4 - d]     pyrimidin    der  Formel  
EMI0004.0037     
    schmilzt bei     63-65 .       <I>Beispiel 6</I>    21 g 1 -     Isopropyl    - 4 -     methylmercapto-pyrazolo-          [3,

  4-d]pyrimidin    und 60     cm3        n-Propylamin    werden  zusammen in einem verschlossenen Rohr während  6 Stunden auf 120-l30  erhitzt. Man dampft im  Vakuum vom überschüssigen     Propylamin    ab, nimmt  den Rückstand in Chloroform auf und wäscht die  Lösung mit In Natronlauge aus. Der Chloroform  rückstand wird destilliert, wobei     1-Isopropyl-4-n-          propylamino-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    bei 146 bis  148 , 0,2 mm     Hg-Druck    übergeht.

      Das als Ausgangsmaterial verwendete     1-Isopro-          pyl-4-methylmercapto-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    kann  wie folgt erhalten werden:    Eine Lösung von 9 g     1-Isopropyl-4-chlor-pyra-          zolo[3,4-d]pyrimidin    und 8,5 g     Thioharnstoff    in  150 cm-- Alkohol wird während 12 Stunden zum Sie  den erhitzt. Man dampft dann im Vakuum auf  70     cm3    ein und lässt erkalten.     1-Isopropyl-4-mer-          capto-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0004.0056     
    fällt bald in gelben Kristallen vom F. 207-208  aus.

    1,9 g 1-     Isopropyl    -     4-mercapto-pyrazolo[3,4-d]-          pyrimidin    werden in 10     cm3    In Natronlauge unter      Schütteln mit 1,5g     Dimethylsulfat    versetzt. Nach er  folgter Reaktion     nutscht    man von den ausgefallenen  Kristallen ab und kristallisiert sie aus     Petroläther    um.  Das so erhaltene     1-Isopropyl-4-methylmercapto-pyra-          zolo[3,4-d]pyrimidin        schmilzt    bei 41-42 .  



  <I>Beispiel 7</I>  10 g 1 -     Isopropyl    - 4,6 -     dichlor-pyrazolo[3,4-d]-          pyrimidin    und 50     cm3        n-Propylamin    werden zusam  men in einem verschlossenen Rohr während 5 Stun  den auf     120-130     erhitzt. Man dampft dann im Va  kuum vom überschüssigen     Propylamin    ab, nimmt den  Rückstand in Chloroform auf und wäscht die Lösung  mit 1 n Natronlauge aus.

   Der     Chloroformrückstand     wird destilliert, wobei     1-Isopropyl-4,6-di-n-propyl-          amino-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0005.0017     
    bei 178-180  0,2 mm     Hg-Druck    übergeht.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     1-Isopropyl-          4,6-dichlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    wird wie folgt  erhalten:  Eine Lösung von 48,8g     Äthoxymethylen-malo-          nitril    in 500 cm- Alkohol wird mit 30 g     Isopropyl-          hydrazinversetzt.    Man erhitzt dann während 10     Std.    zum  Sieden, dampft im Vakuum zur Trockne ein und kristal  lisiert aus viel     Isopropyläther.        2-Isopropyl-3-amino-4-          cyano-pyrazol    wird so in weissen Kristallen vom F. 94  bis 95  erhalten.

   10 g der so hergestellten Verbindung  werden mit 200 cm?, 2n Natronlauge und 100     ein-          Alkohol    versetzt und die Lösung während 3 Stunden  zum Sieden erhitzt. Man dampft vom Alkohol im  Vakuum ab, lässt erkalten und     nutscht    den ausgefal  lenen Niederschlag ab. Letzterer wird aus Alkohol  umkristallisiert. Man erhält so     2-Isopropyl-3-amino-          4-carbamyl-pyrazol    der Formel  
EMI0005.0034     
    in weissen Kristallen vom F. 215-216 .  



  10 g     2-Isopropyl-3-amino-4-carbamyl-pyrazol    und  20 g Harnstoff werden gut vermischt und während  einer Stunde in einem Bade von 200  erhitzt. Man  bringt dann die heisse     Schmelze    in 150     cms    In Na  tronlauge, behandelt mit Tierkohle und     nutscht    ab.  Das Filtrat wird mit     Salzsäure    auf     pH    3 gestellt, wo-    nach sich weisse Kristalle ausscheiden. Durch Umkri  stallisation dieses Niederschlages aus Wasser erhält  man     1-Isopropyl-4,6-dioxy-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin     der Formel  
EMI0005.0042     
    in weissen Kristallen vom F. 286-287  (unter Zer  setzung).  



  10 g     1-Isopropyl-4,6-dioxy-pyrazolo[3,4-d]pyri-          midin    und 140     cm3        Phosphoroxychlorid    werden zu  sammen in     einem    verschlossenen Rohr während 15  Stunden auf 160  erhitzt.

   Es wird von wenig nicht  Gelöstem     abgenutscht.    Man dampft das     Phosphoroxy-          chlorid        im    Vakuum ab, zieht den Rückstand mit  Chloroform aus, wäscht die     Chloroformlösung        mit     Wasser und kristallisiert den     Chloroformrückstand     aus sehr wenig     Petroläther,        1-Isopropyl-4,6-dichlor-          pyrazolo[3,4-d]pyrimidin    der Formel  
EMI0005.0058     
    wird so in gelblichen Kristallen vom F. 67-68  er  halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1-Isopropyl-pyra- zolo[3,4-d]pyrimidinen der Formel EMI0005.0061 worin R1 eine Mono- oder Dialkylaminogruppe dar stellt, die mindestens einen Alkylrest mit wenigstens 3 Kohlenstoffatomen enthält, oder eine gegebenenfalls in der Alkylenkette durch ein Heteroatom unterbro chene Alkyleniminogruppe bedeutet, und R2 dieselbe Bedeutung hat oder Wasserstoff darstellt, dadurch ge kennzeichnet,
    dass man Verbindungen der Formel EMI0006.0001 worin R, die oben für R1 gegebene Bedeutung besitzt oder einen gegen eine Aminogruppe austauschbaren Rest darstellt und R6 die gleiche Bedeutung wie R, hat oder für Wasserstoff steht, wobei mindestens einer der Reste R, und RE gegen eine Aminogruppe aus tauschbar ist, mit Aminen der Formel R1H bzw. R,H umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von solchen Verbindungen ausgeht, die als gegen eine Aminogruppe austausch bare Reste Halogenatome aufweisen. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man von solchen Verbindungen ausgeht, die als gegen eine Aminogruppe austausch bare Reste freie oder verätherte Mercaptogruppen aufweisen. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Iso- propyl-4-chlor-pyrazolo[3,4-d]pyrimidin mit einem Amin der Formel HRl umsetzt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Iso- propyl - 4,6 - dichlor - pyrazolo[3,4-d]pyrimidin mit einem Amin der Formel HRl umsetzt.
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