CH382776A - Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine

Info

Publication number
CH382776A
CH382776A CH8079359A CH8079359A CH382776A CH 382776 A CH382776 A CH 382776A CH 8079359 A CH8079359 A CH 8079359A CH 8079359 A CH8079359 A CH 8079359A CH 382776 A CH382776 A CH 382776A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pump
ice cream
cream machine
machine according
pressure
Prior art date
Application number
CH8079359A
Other languages
English (en)
Inventor
Carpigiani Poerio
Original Assignee
Carpigiani Poerio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carpigiani Poerio filed Critical Carpigiani Poerio
Publication of CH382776A publication Critical patent/CH382776A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/20Production of frozen sweets, e.g. ice-cream the products being mixed with gas, e.g. soft-ice

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description


  Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine    Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbei  tende Speiseeismaschine mit im wesentlichen waag  rechter, luftdicht abgeschlossener Gefrierkammer und  darin angeordnetem, umlaufendem     Schneckenspatel,     wobei in das hintere Ende der Gefrierkammer mittels  einer als Zahnradpumpe ausgebildeten Mischpumpe,  ein Gemisch aus der zu gefrierenden, vorgekühlten  und aus einem Beschickungsbehälter oberhalb der  Gefrierkammer angesaugten Flüssigkeit und Luft  unter Druck eingeführt wird und das zubereitete  Speiseeis durch den     Schneckenspatel    nach vorne be  fördert wird,

   wo es durch mindestens einen     Abzapf-          hahn    in der jeweils gewünschten Menge und in be  liebigen Zeitabständen abgezapft werden kann.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, die kontinuierlichen  Speiseeismaschinen dieser Art mit einer einfachen  und billigen Beschickungsvorrichtung zu versehen, die  den vorbestimmten, von Fall zu Fall einstellbaren  Druck in der Gefrierkammer selbsttätig einhält und  nach jeder z. B. durch das teilweise Abzapfen des  zubereiteten Speiseeises bedingten Drucksenkung eine  entsprechende neue Menge vom     Luft-Flüssigkeits-          Gemisch    in die Gefrierkammer bis zur Wiederherstel  lung des vorgeschriebenen Höchstdruckes einführt.

    Dabei soll die Beschickungsvorrichtung keine langen,  offen liegenden     Ansaug-    und Druckleitungen auf  weisen, an denen sich äussere Eisniederschläge bilden  können, die nach Einstellen des Maschinenbetriebes  tauen und lästige Wasserpfützen im Maschinengehäuse  oder gar ausserhalb desselben bewirken. Ferner soll  die gesamte Beschickungsvorrichtung einschliesslich  der Zahnradpumpe leicht und schnell zu Reinigungs  zwecken     auseinandernehmbar    und wieder zusammen  setzbar sein.

   Eine andere Aufgabe der Erfindung       besteht    darin, die im gekühlten Beschickungsbehälter  gestaute und in die Gefrierkammer einzuführende  Flüssigkeit selbsttätig mit Luft zu mischen; dadurch    kann diese Flüssigkeit auf bedeutend tiefere Tempe  raturen     vorgekühlt    werden, ohne dass sie im     Beschik-          kungsbehälter    einfriert, das heisst, ohne dass sich im  Beschickungsbehälter unerwünschte Eisklumpen oder       -krusten    bilden. Gleichzeitig soll jedoch eine Schaum  bildung im Beschickungsbehälter vermieden bzw. auf  ein erträgliches Mass herabgesetzt werden.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass von der  Druckleitung der dauernd angetriebenen Zahnrad  pumpe ein auf verschiedene     öffnungsdrücke    einstell  bares selbsttätiges     Ablassventil    abgezweigt ist, wobei  sowohl die Pumpe mit den Saug- und Druckleitungen  derselben als auch das genannte     Ablassventil    selbst  im Inneren des Beschickungsbehälters angeordnet  sind und ferner der     Auslass    des     Ablassventiles    in den  Beschickungsbehälter ausmündet.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die Gefrierkammer einer kontinuierlich ar  beitenden Speiseeismaschine mit darüber liegendem  Beschickungsbehälter und in diesem angeordneter Be  schickungsvorrichtung nach der Erfindung in senk  rechtem Längsschnitt,       Fig.2    eine abgewandelte Ausführungsform der  Zahnradpumpe der Beschickungsvorrichtung, in An  sicht nach den Pfeilen     II-11    der     Fig.    1 und in grösse  rem Massstab,       Fig.    3 einen Teil der Beschickungsvorrichtung  nach     Fig.    1,     mit    der nach     Fig.    2 ausgebildeten Zahn  radpumpe.

   Die Zahnradpumpe ist dabei im Schnitt  nach der Linie     III-III    der     Fig.    2 dargestellt,       Fig.    4 eine zwischen zwei Abschnitten der aus  einandernehmbaren     Pumpendruckleitung    vorgesehene  Dichtung, im Schnitt.  



  In der Zeichnung ist 1 die zylindrische, im we  sentlichen waagrechte und luftdicht abgeschlossene  Gefrierkammer einer kontinuierlich arbeitenden und      für den direkten Verkauf des Speiseeises an die Ver  braucher bestimmten Speiseeismaschine. Die     Gefrier-          kammer    1 ist durch eine Kühlschlange 2 gekühlt und  in einer wärmedämmenden Isolierung 3 eingebettet.  In der Gefrierkammer 1 ist     koaxial    ein umlaufender       Schneckenspatel    4 angeordnet, der sich fast über die  gesamte Länge dieser Kammer erstreckt.

   Die     Schnek-          kenspatelwelle    104 ist hinten durch eine Stopfbüchse  5 aus der Gefrierkammer 1 herausgeführt und wird  durch einen Keilriemen 6 mittels einer aussen auf  der Welle 104 befestigten Riemenscheibe 7 ange  trieben. Das vordere Ende der Gefrierkammer 1 ist  durch eine     Abschlussplatte    8 abgeschlossen, die min  destens einen Hahn 9 zum Abzapfen des zubereiteten  Speiseeises trägt. Die     Abschlussplatte    8 und der Ab  zapfhahn 9 sind ganz oder grösstenteils aus nicht  metallischem isolierendem Material, insbesondere  Kunststoff, hergestellt. Es     wird    dadurch vermieden,  dass sich auf der vorderen, sichtbaren Abschluss  platte 8 der Gefrierkammer 1 äussere Eisniederschläge  bilden.  



  Über der Gefrierkammer 1 ist ein Beschickungs  behälter 10 angeordnet, der die zu gefrierende Flüs  sigkeit enthält und durch einen Deckel 11 abschliess  bar ist. Der Beschickungsbehälter 10 stützt sich mit  einem Teil seiner Bodenfläche auf eine in der     Wärme-          isolierung    3 eingebettete Schicht 12 ab, die aus  wärmeleitendem Material besteht und vorzugsweise  mit der Kühlschlange 2 der Gefrierkammer 1 direkt  in     Berührung    steht. Die Flüssigkeit im Beschickungs  behälter 10 wird bei dieser Anordnung durch die  Kühlschlange 2 vorgekühlt, wobei jedoch das Gefrie  ren der Flüssigkeit im Beschickungsbehälter 10 ver  mieden werden muss.  



  In dem Beschickungsbehälter 10 ist die     Beschik-          kungsvorrichtung    angeordnet, die selbsttätig ein Ge  misch aus Luft und der zu gefrierenden Flüssigkeit  unter     Druck        in    die Gefrierkammer 1 einführt. Diese  Vorrichtung besteht aus einer Zahnradpumpe 13,  die nur zwei Zahnräder 14, 15 aufweist. Das eine  Zahnrad 14 saugt die zu gefrierende Flüssigkeit aus  dem Beschickungsbehälter 10 durch ein Steigrohr 16  und durch ein regelbares Ventil 17 an     (Fig.    2 und 3).  Das andere Zahnrad 15 der Pumpe 13 saugt da  gegen vorgekühlte Luft aus dem oberen leeren Teil  des Beschickungsbehälters 10 ebenfalls durch ein ein  stellbares Ventil 18 an.

   Die von den Zahnrädern 14,  15 getrennt angesaugten Luft- und Flüssigkeitsmengen  werden in der Pumpe 13 gemischt und das so erhal  tene     Luft-Flüssigkeits-Gemisch    wird in den Druck  stutzen 19 der Pumpe gedrückt. Das Verhältnis zwi  schen Luft und Flüssigkeit in dem durch die Pumpe  13 hergestellten und weiterbeförderten Gemisch kann  mit     Hilfe    der Ansaugventile 17, 18 abgeändert und  beliebig eingestellt werden.  



  Die Pumpe 13 besteht aus einem Gehäuse 20,  in dem die Zahnräder 15, 14 angeordnet sind und  das mit einem äusseren, zu dem Zahnrad 15 ko  axialen Stutzen 21 luftdicht und drehfest in die er  weiterte Bohrung einer ortsfesten, durch die Seiten-    wand des     Beschickungsbehälters    10 durchgeführten  und daran befestigten Lagerbüchse 22 eingreift. Die  Büchse 22 bildet mit dem restlichen engeren Teil  ihrer Bohrung ein Drehlager für eine kurze Welle  23, die durch den Stutzen 21 des Pumpengehäuses  20 in das Innere dieses Gehäuses hineinragt. Das  innere Ende 123 dieser Welle 23 ist als Mehrkant  kopf ausgebildet und greift in ein entsprechendes       unrundes    Zentralloch des Zahnrades 15 ein.

   Die  Welle 23 bildet die Antriebswelle der Pumpe 13 und  wird ihrerseits mit Hilfe eines Keilriemens 24 und  einer auf der Welle 23 befestigten Riemenscheibe 25  entweder durch einen besonderen Motor M     (Fig.3)     oder vorzugsweise durch die auf nichtdargestellte  Art motorangetriebene Welle 104 des Schnecken  spatels 4 mit Hilfe einer auf dieser Welle 104 vor  gesehenen Riemenscheibe 26     (Fig.    1) angetrieben.  Die Riemenscheibe 26 besteht aus zwei koaxialen  Scheibenhälften 126, 226, die beide drehfest mit  der     Spatelwelle    104 verbunden sind.

   Die Scheiben  hälfte 126 ist jedoch feststehend auf der Welle 104  angeordnet, während die andere Scheibenhälfte 226  darauf längsverschiebbar und gegen die feste Schei  benhälfte 126 durch eine auf das erweiterte Kopf  ende 28 der     Spatelwelle        10=1    abgestützte Feder 27  gedrückt wird. Es wird dadurch eine Riemenscheibe  26 mit federnd veränderlicher     Keilnutbreite    gebildet,  die die Längenänderungen des Treibriemens 24 selbst  tätig ausgleicht und diesen letzteren stets gespannt  hält.  



  Auf der der Antriebsseite entgegengesetzten Seite  ist das Pumpengehäuse 20 durch einen Deckel 29  abgeschlossen, der mit seiner ebenen Innenfläche ge  gen die ebenfalls ebene Seitenfläche der Zahnräder  14, 15 anliegt und der auch den Druckstutzen 19  der Pumpe trägt. Dieser Deckel 29 ist in bezug auf  das Pumpengehäuse 20 in axialer Richtung zu den  Zahnrädern 14, 15 verstellbar gelagert und wird       federnd    gegen die entsprechende Seitenfläche der Zahn  räder 14, 15 gedrückt. In dem dargestellten     Aus-          führungsbeispiel    ist der Pumpendeckel 29 verschieb  bar auf     Führungsstiften    30 gelagert, die vom Pum  pengehäuse 20 parallel zu der Achsrichtung der  Zahnräder 14, 15 vorspringen.

   Dabei wird der     Dek-          kel    29 gegen die entsprechenden Seitenflächen der  Zahnräder 14, 15 durch Federn 31 gedrückt, die zwi  schen dem Deckel 29 und den erweiterten äusseren  Köpfen 130 der Führungsstifte 30 gespannt sind.  Die Kraft der     Federn    31 und infolgedessen der       Anpressdruck    des Deckels 29 gegen die Zahnräder  14, 15 kann durch Aus- und Einschrauben der Füh  rungsstifte 30 bzw. der äusseren Köpfe 130 der  selben geregelt werden.  



  Die von dem Druckstutzen 19 ausgehende Druck  leitung der Zahnradpumpe 13, durch welche das       Luft-Flüssigkeits-Gemisch    in die Gefrierkammer 1  gepresst wird, besteht aus einem im wesentlichen  waagrechten Verbindungsrohr 32 und einem ver  tikalen Rohr 33. Das vertikale Rohr 33 greift mit  seinem unteren erweiterten Ende 133 durch eine      Bodenöffnung des Beschickungsbehälters 10 luft  dicht in einen oberen Stutzen 34 der     Gefrierkammer     1 ein. Das waagrechte Verbindungsrohr 32 greift  dagegen mit seinem einen Ende in den Druckstutzen  19 der Zahnradpumpe 13 und mit dem anderen in  das obere abgebogene Ende 233 des vertikalen Roh  res 33 ein.  



  Die Abdichtung zwischen dem Verbindungsrohr  32 und dem Druckstutzen 19 einerseits bzw. dem  vertikalen Rohr 33 anderseits erfolgt mit Hilfe von  ringförmigen Dichtungen 35 bzw. 36, die in inneren  Nuten des Druckstutzens 19 bzw. des oberen ab  gehobenen Endes 233 des     vertikalen    Rohres 33  eingesetzt sind und durch welche hindurch das Ver  bindungsrohr 32 einfach durchgesteckt ist. Ausser  dem durch die Dichtungen 35, 36 bedingten     Rei-          bungsschluss    sind zwischen Druckstutzen 19, Ver  bindungsrohr 32 und vertikalem Rohr 33 keine ande  ren mechanischen Verbindungsmittel vorgesehen.

   Das  waagrechte Verbindungsrohr 32 kann sich also in  bezug auf den Druckstutzen 19 bzw. in bezug auf  das     ortsfeste        vertikale    Rohr 33 in axialer Richtung  verschieben, was die erforderliche Bewegungsfreiheit  des Pumpendeckels 29 in bezug auf das Pumpen  gehäuse 20 gewährleistet. Mit Hilfe von     ähnlichen     ringförmigen Dichtungen 37, 38, 39 und 47 ist die  Abdichtung zwischen dem unteren Ende 133 des ver  tikalen Druckrohres 33 und dem oberen Stutzen 34  der Gefrierkammer 1 bzw. zwischen dem Stutzen 21  des Pumpengehäuses 20, der Pumpenwelle 23 und  der Lagerbüchse 22 sowie die Abdichtung zwischen  dem Pumpengehäuse 20 und dem Gehäusedeckel 29  erhalten. Es ist dadurch möglich, die Pumpe 13  und die Druckleitung 32, 33 derselben leicht und  schnell, z.

   B. zu Reinigungszwecken, aus- und einzu  bauen bzw. in ihre Bestandteile zu zerlegen, ohne  dazu irgendwelche mechanischen Befestigungsmittel  lösen zu müssen. So z. B. braucht das waagrechte  Verbindungsrohr 32 einfach in axialer Richtung ver  schoben und tiefer in den Druckstutzen 19 der  Pumpe 13 gesteckt zu werden, um dadurch vom  abgehobenen oberen Ende 233 des     vertikalen    Rohres  ausgerückt zu werden. Das vertikale Rohr 33 kann  dann einfach aus dem     Gefrierkammerstutzen    34 ge  hoben und die Pumpe 13 kann aus der Lagerbüchse  22 gezogen werden.  



  An dem waagrechten Verbindungsrohr 32 ist  auf dessen Unterseite ein glockenförmiges Gehäuse  40 befestigt, das mit dem Rohr 32 durch ein Ab  lassventil 41 in Verbindung steht. Das Ventil 41  wird durch eine Feder 42 in Schliessstellung hoch  gedrückt. Die Feder 42 stützt sich auf den unteren  aufgeschraubten und mit Löchern versehenen Boden  43 des glockenförmigen Gehäuses 40 ab. Durch     Ein-          und    Ausschrauben dieses Bodenteiles 43 kann die  Kraft der Feder 42 und infolgedessen auch der  Druck, bei welchem sich das     Ablassventil    41 öffnet,       abgeändert    und eingestellt werden.

   Dieser Druck ent  spricht dem erwünschten, in der Gefrierkammer 1  einzuhaltenden Höchstdruck und kann an einem,    mit dem waagrechten Verbindungsrohr 32 in Ver  bindung stehenden und an diesem gegenüber dem       Ablassventil    41     befestigten    Druckmesser 44 abgelesen  werden. Die Druckleitung der Pumpe 13 ist ferner  mit einem     Rückschlagventil    versehen, das in dem  dargestellten Beispiel aus einem kugelförmigen     Ver-          schlusskörper    45, der in dem unteren erweiterten Ende  133 des vertikalen Druckrohres 33 angeordnet und  durch einen     darunterliegenden    Querstift 46 am Her  ausfallen gehindert ist.  



  Die Zahnradpumpe 13 drückt das     Luft-Flüs-          sigkeits-Gemisch    so lange in die Gefrierkammer 1       ein,    bis in dieser Kammer der erwünschte und an  dem     Ablassventil    41 mit Hilfe des Manometers 44  eingestellte Höchstdruck erreicht wird.

       Während    die  ser Beschickungszeit ist das     Ablassventil    41 geschlos  sen und das     Rückschlagventil    45 geöffnet und der  Förderdruck der Pumpe bleibt     annähernd    konstant,  da sich der Deckel 29 des Pumpengehäuses 20 beim  Auftreten von Druckerhöhungen federnd von den  entsprechenden Seitenflächen der Zahnräder 14, 15  abhebt, wodurch Verbindungsdurchlässe zwischen  Saug- und Druckseite der Pumpe entstehen, die  die auftretenden Drucksteigerungen selbsttätig aus  gleichen.  



  Wenn der Druck in der Gefrierkammer 1 den  eingestellten Höchstwert erreicht, dem ein bestimm  ter Füllungsgrad der Gefrierkammer mit dem Luft  Flüssigkeits-Gemisch entspricht, dann öffnet sich das       Ablassventil    41 und das von der Pumpe 13 geförderte       Luft-Flüssigkeits-Gemisch    ergiesst sich durch das  Ventil 41 und durch die Löcher des Bodens 43 in  den Beschickungsbehälter 10     zurück.    Gleichzeitig  wird auch der abgefederte Pumpendeckel 29 durch  den Förderdruck der Pumpe so weit vom Pumpen  gehäuse 20 abgehoben, dass er auf der Druckseite  der Pumpe einen Spalt öffnet, durch welchen ein Teil  der angesaugten und noch nicht mit Luft gemischter  Flüssigkeit bzw.

   ein Teil des     Luft-Flüssigkeits-Gemi-          sches    in den Beschickungsbehälter 10 zurückfliesst.  Solange in der     Gefrierkammer    1 der vorbestimmte  Höchstdruck herrscht, wird also die von der Pumpe  13 angesaugte und mit Luft gemischte Flüssigkeit  zum Teil über das von der Druckleitung 32, 33 ab  gezweigte     Ablassventil    41 und zum Teil direkt aus  der Pumpe 13 durch den     zwischen    dem Pumpen  gehäuse 20 und dem abgefederten Deckel 29 gebilde  ten Spalt im Kreislauf in den Beschickungsbehälter  10 zurückbefördert.

   Durch diese     Umlaufbewegung     der Flüssigkeit und durch die dabei mit der Flüssig  keit gemischte Luft wird der Gefrierpunkt des im       Beschickungsbehälter    10 enthaltenen Flüssigkeits  vorrates weitgehend herabgesetzt und die zu gefrie  rende Flüssigkeit kann infolgedessen auf wesentlich  niedrigere Temperatur als bisher vorgekühlt werden.  Der direkte Abfluss der Flüssigkeit aus dem zwischen  dem Pumpengehäuse 20 und dem federnd abgehobe  nen Deckel 29 desselben gebildeten Spalt verhindert  dabei, dass dem im Beschickungsbehälter 10 ent  haltenen Flüssigkeitsvorrat eine zu grosse Luftmenge      beigemischt wird und vermeidet dadurch eine starke  unerwünschte Schaumbildung im     Behälter    10.

   Nach  dem Absinken des Druckes in der Gefrierkammer 1  unterhalb des vorbestimmten Höchstwertes (etwa  nach Abzapfen einer gewissen Menge fertigen Speise  eises) schliesst sich das     Ablassventil    41 und der     Dek-          kel    29 wird wieder dichtend gegen das Pumpen  gehäuse 20 und gegen die Zahnräder 14, 15 an  gepresst, so dass das von der Pumpe 13 gebildete und  geförderte     Luft-Flüssigkeits-Gemisch    wieder in die  Gefrierkammer 1 gedrückt wird.

   Sollte die Zahnrad  pumpe 13 im Betrieb der Speiseeismaschine aus  irgendwelchen Gründen stillgelegt werden, so schliesst  das     Rückschlagventil    45 die Druckleitung der Pumpe  selbsttätig ab und     verhindert    das Entweichen des in  der Gefrierkammer 1 erzielten Überdruckes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine mit im wesentlichen waagrechter, luftdicht abgeschlosse ner Gefrierkammer und mit darin angeordnetem, um laufendem Schneckenspatel, wobei in das hintere Ende der Gefrierkammer mittels einer als Zahnrad pumpe ausgebildeten Mischpumpe ein Gemisch aus der zu gefrierenden, vorgekühlten und aus einem Beschickungsbehälter oberhalb der Gefrierkammer angesaugten Flüssigkeit und Luft unter Druck ein geführt wird und das zubereitete Speiseeis durch den Schneckenspatel nach vorne befördert wird, wo es durch mindestens einen Abzapfhahn in der jeweils gewünschten Menge und in beliebigen Zeitabständen abgezapft werden kann,
    dadurch gekennzeichnet, dass von der Druckleitung (32, 33) der dauernd angetrie benen Zahnradpumpe (13) ein auf verschiedene Öff nungsdrücke einstellbares selbsttätiges Ablassventil (41) abgezweigt ist, wobei sowohl die Pumpe (13) mit den Sau- und Druckleitungen (16 bzw. 32, 33) derselben als auch das genannte Ablassventil (41) selbst im Inneren des Beschickungsbehälters (10) an geordnet sind und ferner der Auslass des Ablassventils (41) in den Beschickungsbehälter (1ss) ausmündet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnradpumpe nur zwei Zahnräder aufweist, von denen das eine die zu gefrierende Flüssigkeit aus dem Beschickungsbehälter durch ein darin eingetauchtes Steigrohr und durch ein regelbares Ventil und das andere Luft aus dem oberen flüssigkeitsleeren Teil des Beschickungsbehälters eben falls durch ein regelbares Ventil ansaugen. 2.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablassventil durch eine einstellbare Feder in Schliess stellung gedrückt wird und in einem glockenartigen Gehäuse angeordnet ist, das von einem waagrechten Abschnitt der Pumpendruckleitung nach unten ab gezeigt ist und einen aufgeschraubten, durchlöcherten und als Abstützung für die Ventilfeder dienenden Bodenteil aufweist. 3. Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpendruckleitung in der Nähe des Ab lassventils und gegenüber der Abzweigstelle dieses Ventils mit einem Druckmesser verbunden ist. 4.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Abschnitt der Pumpendruckleitung mit einem Rückschlagventil versehen ist. 5. Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil aus einem kugelförmigen Verschlusskörper besteht, der in dem unteren, ent sprechend erweiterten und in die Gefrierkammer ein greifenden Ende des vertikalen Abschnittes der Pum- pendruckleitung angeordnet ist. 6.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnradpumpe einen in axialer Richtung zu den Zahnrädern beweglich gelagerten und federnd gegen die entsprechenden Sei tenflächen der Zahnräder gedrückten, als Deckel aus gebildeten Gehäuseteil aufweist, wobei sich dieser Gehäuseteil beim Erreichen eines dem erwünschten Höchstdruck in der Gefrierkammer entsprechenden Pumpendruckes etwa gleichzeitig mit dem selbst tätigen Öffnen des Ablassventils so weit von dem übrigen Pumpengehäuse abhebt, dass er einen Spalt öffnet bzw. einen besonders vorgesehenen Auslass freigibt, aus welchem sich ein Teil der angesaugten Flüssigkeit bzw.
    des geförderten Luft-Flüssigkeits- Gemisches direkt aus der Pumpe in den Beschickungs behälter ergiesst. 7. Speiseeismaschine nach Patentanspruch= und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der federnd abhebbare Deckel des Pumpengehäuses auf der Druckseite der Zahnradpumpe angeordnet ist und den Druckstutzen für den Anschluss der inner halb gewisser Grenzen in bezug auf diesen Druck stutzen verschiebbaren bzw. teleskopartig ausgebil deten Pumpendruckleitung trägt. B.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der federnd abhebbare Deckel des Pumpen gehäuses auf Führungsstiften mit erweiterten Köpfen verschiebbar gelagert ist, wobei zwischen dem Deckel und den Köpfen der Führungsstifte Federn gespannt sind und die Führungsstifte in dem Pumpengehäuse eingeschraubt bzw. die Stiftköpfe auf den Stiften aufgeschraubt sind. 9. Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 8, dadurch gekennzeich net, dass die Kraft der Federn, die den abhebbaren Deckel des Pumpengehäuses gegen das Pumpen gehäuse bzw. gegen die Seitenflächen der Zahnräder andrücken, einstellbar ist. 10.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pumpendruckleitung aus mehreren, untereinander bzw. mit dem Druck stutzen der Pumpe und mit dem Anschlussstutzen der Gefrierkammer durch einfaches Einstecken und mit Hilfe von Dichtungen und durch Reibungsschluss ver bundenen Abschnitten besteht. 11.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pumpendruckleitung aus einem vertikalen, durch eine Bodenöffnung des Beschickungsbehälters in einen oberen Anschluss stutzen der Gefrierkammer eingreifenden und oben abgewinkelten Abschnitt und aus einem waagrechten, das Ablassventil und den Druckmesser tragenden und einerseits in den Druckstutzen der Pumpe und ander seits in den oberen abgewinkelten Teil des vertikalen Druckleitungsabschnittes eingreifenden Abschnitt be steht. 12.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der waagrechte Abschnitt der Druckleitung so weit in der einen und oder in der anderen axialen Richtung in bezug auf den Druckstutzen der Pumpe und,'oder in bezug auf den oberen abgewinkelten Teil des ver tikalen Druckleitungsabschnittes verschiebbar ist, dass er aus mindestens einem dieser Anschlüsse aus rückbar ist. 13.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse mit einem zu dem einen Zahnrad koaxialen und dem federnd abhebbaren Deckel entgegengesetzten Stutzen unter Zwischenschaltung von Dichtungen in eine am Beschickungsbehälter befestigte Lagerbüchse und auf eine in dieser Büchse gelagerte Welle frei ausrückbar gesteckt.ist, wobei die Welle mit ihrem inneren un- runden Ende in ein zentrales Loch des genannten Zahnrades eingreift und an ihrem äusseren Ende mit Antriebsmitteln versehen ist. 14.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Welle der Zahnrad pumpe durch die Welle des in der Gefrierkammer angeordneten Schneckenspatels über einen Keil riementrieb angetrieben wird, wobei die auf der Schneckenspatelwelle vorgesehene Keilriemenscheibe aus zwei gegeneinander in axialer Richtung federnd angedrückten Riemenscheibenhälften besteht. 15.
    Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Beschickungs behälter auf eine in einer Wärmeisolierung der Ge- frierkammer eingelassene und.mit einer Kühlschlange der Gefrierkammer direkt in Berührung stehende Schicht aus wärmeleitendem Material abstützt.
CH8079359A 1958-11-29 1959-11-19 Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine CH382776A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1757858 1958-11-29
IT413159 1959-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH382776A true CH382776A (de) 1964-10-15

Family

ID=26325526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH8079359A CH382776A (de) 1958-11-29 1959-11-19 Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE584950A (de)
CH (1) CH382776A (de)
MC (1) MC178A1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE584950A (fr) 1960-03-16
MC178A1 (fr) 1960-06-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69308547T2 (de) Vorrichtung zur automatischen und instantanen perkolation unter druck von getränken
DE69700393T2 (de) Sprühvorrichtung für handbetätigte Pumpen
DE1214707B (de) Speiseeisbereiter zur portionsweisen Speiseeis-abgabe aus einem unter UEberdruck stehenden Gefrierbehaelter
EP2881016A1 (de) Elektrisch betriebene Kaffeemaschine mit Entlastung beim nassen Mehlverpressen
EP0281732A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Speiseeis, Milchshake oder gefrorenen Süssspeisen aus einem fliessfähigen Ansatz
WO2018020308A1 (de) Aufblasbares sportgerät, vorzugsweise für den wassersport
CH624278A5 (de)
DE2439417A1 (de) Infusionsautomat zur augenblicklichen aufbereitung von warmen getraenken, insbesondere von expresskaffee
CH631242A5 (en) Appliance for dosed delivery of liquid to highly viscous media, especially from evacuated storage vessels
DE69005490T2 (de) Gerät zum Abfüllen einer bestimmten Flüssigkeitsmenge.
CH382776A (de) Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine
DE1099562B (de) Kontinuierliche Speiseeismaschine
CH258952A (de) Maschine zum kontinuierlichen Mischen von dichten, teigförmigen und festen Substanzen, deren zur Aufnahme der Substanzen dienender Behälter während des Betriebes abschliessbar ist.
CH462518A (de) Vorrichtung zur Aufbereitung und Förderung von Flüssigkeiten, Suspensionen und/oder Feststoffen, insbesondere von Jauche, Flüssigmist und/oder Festmist
DE19938760C1 (de) Fasspumpe
DE602004009395T2 (de) Maschine zum Bereiten von dickflüssigen Nahrungsmitteln
DE3248367C2 (de) Füllvorrichtung, insbesondere zum Giessen einer flüssigen oder halbflüssigen Substanz in dosierten Mengen
DE1086720B (de) Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine
DE69119595T2 (de) Dosiervorrichtung für flüssige stoffe
DE60312278T2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Silikon aus zwei Komponenten
CH514428A (de) Doppel- oder Mehrfachdüse für Spritzgiessmaschine, insbesondere zur Verarbeitung von Duromeren und Elastomeren
DE2202847A1 (de) Speiseeismaschine,insbesondere fuer Familiengebrauch,Kleinbetriebe od.dgl.
DE102015009845A1 (de) Eismaschine zur Herstellung von Spaghettieis
DE3637118C2 (de)
DE423050C (de) Hebepumpe fuer Operationsstuehle