CH382776A - Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine - Google Patents
Kontinuierlich arbeitende SpeiseeismaschineInfo
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Description
Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbei tende Speiseeismaschine mit im wesentlichen waag rechter, luftdicht abgeschlossener Gefrierkammer und darin angeordnetem, umlaufendem Schneckenspatel, wobei in das hintere Ende der Gefrierkammer mittels einer als Zahnradpumpe ausgebildeten Mischpumpe, ein Gemisch aus der zu gefrierenden, vorgekühlten und aus einem Beschickungsbehälter oberhalb der Gefrierkammer angesaugten Flüssigkeit und Luft unter Druck eingeführt wird und das zubereitete Speiseeis durch den Schneckenspatel nach vorne be fördert wird,
wo es durch mindestens einen Abzapf- hahn in der jeweils gewünschten Menge und in be liebigen Zeitabständen abgezapft werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, die kontinuierlichen Speiseeismaschinen dieser Art mit einer einfachen und billigen Beschickungsvorrichtung zu versehen, die den vorbestimmten, von Fall zu Fall einstellbaren Druck in der Gefrierkammer selbsttätig einhält und nach jeder z. B. durch das teilweise Abzapfen des zubereiteten Speiseeises bedingten Drucksenkung eine entsprechende neue Menge vom Luft-Flüssigkeits- Gemisch in die Gefrierkammer bis zur Wiederherstel lung des vorgeschriebenen Höchstdruckes einführt.
Dabei soll die Beschickungsvorrichtung keine langen, offen liegenden Ansaug- und Druckleitungen auf weisen, an denen sich äussere Eisniederschläge bilden können, die nach Einstellen des Maschinenbetriebes tauen und lästige Wasserpfützen im Maschinengehäuse oder gar ausserhalb desselben bewirken. Ferner soll die gesamte Beschickungsvorrichtung einschliesslich der Zahnradpumpe leicht und schnell zu Reinigungs zwecken auseinandernehmbar und wieder zusammen setzbar sein.
Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die im gekühlten Beschickungsbehälter gestaute und in die Gefrierkammer einzuführende Flüssigkeit selbsttätig mit Luft zu mischen; dadurch kann diese Flüssigkeit auf bedeutend tiefere Tempe raturen vorgekühlt werden, ohne dass sie im Beschik- kungsbehälter einfriert, das heisst, ohne dass sich im Beschickungsbehälter unerwünschte Eisklumpen oder -krusten bilden. Gleichzeitig soll jedoch eine Schaum bildung im Beschickungsbehälter vermieden bzw. auf ein erträgliches Mass herabgesetzt werden.
Die Erfindung besteht nun darin, dass von der Druckleitung der dauernd angetriebenen Zahnrad pumpe ein auf verschiedene öffnungsdrücke einstell bares selbsttätiges Ablassventil abgezweigt ist, wobei sowohl die Pumpe mit den Saug- und Druckleitungen derselben als auch das genannte Ablassventil selbst im Inneren des Beschickungsbehälters angeordnet sind und ferner der Auslass des Ablassventiles in den Beschickungsbehälter ausmündet.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die Gefrierkammer einer kontinuierlich ar beitenden Speiseeismaschine mit darüber liegendem Beschickungsbehälter und in diesem angeordneter Be schickungsvorrichtung nach der Erfindung in senk rechtem Längsschnitt, Fig.2 eine abgewandelte Ausführungsform der Zahnradpumpe der Beschickungsvorrichtung, in An sicht nach den Pfeilen II-11 der Fig. 1 und in grösse rem Massstab, Fig. 3 einen Teil der Beschickungsvorrichtung nach Fig. 1, mit der nach Fig. 2 ausgebildeten Zahn radpumpe.
Die Zahnradpumpe ist dabei im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 dargestellt, Fig. 4 eine zwischen zwei Abschnitten der aus einandernehmbaren Pumpendruckleitung vorgesehene Dichtung, im Schnitt.
In der Zeichnung ist 1 die zylindrische, im we sentlichen waagrechte und luftdicht abgeschlossene Gefrierkammer einer kontinuierlich arbeitenden und für den direkten Verkauf des Speiseeises an die Ver braucher bestimmten Speiseeismaschine. Die Gefrier- kammer 1 ist durch eine Kühlschlange 2 gekühlt und in einer wärmedämmenden Isolierung 3 eingebettet. In der Gefrierkammer 1 ist koaxial ein umlaufender Schneckenspatel 4 angeordnet, der sich fast über die gesamte Länge dieser Kammer erstreckt.
Die Schnek- kenspatelwelle 104 ist hinten durch eine Stopfbüchse 5 aus der Gefrierkammer 1 herausgeführt und wird durch einen Keilriemen 6 mittels einer aussen auf der Welle 104 befestigten Riemenscheibe 7 ange trieben. Das vordere Ende der Gefrierkammer 1 ist durch eine Abschlussplatte 8 abgeschlossen, die min destens einen Hahn 9 zum Abzapfen des zubereiteten Speiseeises trägt. Die Abschlussplatte 8 und der Ab zapfhahn 9 sind ganz oder grösstenteils aus nicht metallischem isolierendem Material, insbesondere Kunststoff, hergestellt. Es wird dadurch vermieden, dass sich auf der vorderen, sichtbaren Abschluss platte 8 der Gefrierkammer 1 äussere Eisniederschläge bilden.
Über der Gefrierkammer 1 ist ein Beschickungs behälter 10 angeordnet, der die zu gefrierende Flüs sigkeit enthält und durch einen Deckel 11 abschliess bar ist. Der Beschickungsbehälter 10 stützt sich mit einem Teil seiner Bodenfläche auf eine in der Wärme- isolierung 3 eingebettete Schicht 12 ab, die aus wärmeleitendem Material besteht und vorzugsweise mit der Kühlschlange 2 der Gefrierkammer 1 direkt in Berührung steht. Die Flüssigkeit im Beschickungs behälter 10 wird bei dieser Anordnung durch die Kühlschlange 2 vorgekühlt, wobei jedoch das Gefrie ren der Flüssigkeit im Beschickungsbehälter 10 ver mieden werden muss.
In dem Beschickungsbehälter 10 ist die Beschik- kungsvorrichtung angeordnet, die selbsttätig ein Ge misch aus Luft und der zu gefrierenden Flüssigkeit unter Druck in die Gefrierkammer 1 einführt. Diese Vorrichtung besteht aus einer Zahnradpumpe 13, die nur zwei Zahnräder 14, 15 aufweist. Das eine Zahnrad 14 saugt die zu gefrierende Flüssigkeit aus dem Beschickungsbehälter 10 durch ein Steigrohr 16 und durch ein regelbares Ventil 17 an (Fig. 2 und 3). Das andere Zahnrad 15 der Pumpe 13 saugt da gegen vorgekühlte Luft aus dem oberen leeren Teil des Beschickungsbehälters 10 ebenfalls durch ein ein stellbares Ventil 18 an.
Die von den Zahnrädern 14, 15 getrennt angesaugten Luft- und Flüssigkeitsmengen werden in der Pumpe 13 gemischt und das so erhal tene Luft-Flüssigkeits-Gemisch wird in den Druck stutzen 19 der Pumpe gedrückt. Das Verhältnis zwi schen Luft und Flüssigkeit in dem durch die Pumpe 13 hergestellten und weiterbeförderten Gemisch kann mit Hilfe der Ansaugventile 17, 18 abgeändert und beliebig eingestellt werden.
Die Pumpe 13 besteht aus einem Gehäuse 20, in dem die Zahnräder 15, 14 angeordnet sind und das mit einem äusseren, zu dem Zahnrad 15 ko axialen Stutzen 21 luftdicht und drehfest in die er weiterte Bohrung einer ortsfesten, durch die Seiten- wand des Beschickungsbehälters 10 durchgeführten und daran befestigten Lagerbüchse 22 eingreift. Die Büchse 22 bildet mit dem restlichen engeren Teil ihrer Bohrung ein Drehlager für eine kurze Welle 23, die durch den Stutzen 21 des Pumpengehäuses 20 in das Innere dieses Gehäuses hineinragt. Das innere Ende 123 dieser Welle 23 ist als Mehrkant kopf ausgebildet und greift in ein entsprechendes unrundes Zentralloch des Zahnrades 15 ein.
Die Welle 23 bildet die Antriebswelle der Pumpe 13 und wird ihrerseits mit Hilfe eines Keilriemens 24 und einer auf der Welle 23 befestigten Riemenscheibe 25 entweder durch einen besonderen Motor M (Fig.3) oder vorzugsweise durch die auf nichtdargestellte Art motorangetriebene Welle 104 des Schnecken spatels 4 mit Hilfe einer auf dieser Welle 104 vor gesehenen Riemenscheibe 26 (Fig. 1) angetrieben. Die Riemenscheibe 26 besteht aus zwei koaxialen Scheibenhälften 126, 226, die beide drehfest mit der Spatelwelle 104 verbunden sind.
Die Scheiben hälfte 126 ist jedoch feststehend auf der Welle 104 angeordnet, während die andere Scheibenhälfte 226 darauf längsverschiebbar und gegen die feste Schei benhälfte 126 durch eine auf das erweiterte Kopf ende 28 der Spatelwelle 10=1 abgestützte Feder 27 gedrückt wird. Es wird dadurch eine Riemenscheibe 26 mit federnd veränderlicher Keilnutbreite gebildet, die die Längenänderungen des Treibriemens 24 selbst tätig ausgleicht und diesen letzteren stets gespannt hält.
Auf der der Antriebsseite entgegengesetzten Seite ist das Pumpengehäuse 20 durch einen Deckel 29 abgeschlossen, der mit seiner ebenen Innenfläche ge gen die ebenfalls ebene Seitenfläche der Zahnräder 14, 15 anliegt und der auch den Druckstutzen 19 der Pumpe trägt. Dieser Deckel 29 ist in bezug auf das Pumpengehäuse 20 in axialer Richtung zu den Zahnrädern 14, 15 verstellbar gelagert und wird federnd gegen die entsprechende Seitenfläche der Zahn räder 14, 15 gedrückt. In dem dargestellten Aus- führungsbeispiel ist der Pumpendeckel 29 verschieb bar auf Führungsstiften 30 gelagert, die vom Pum pengehäuse 20 parallel zu der Achsrichtung der Zahnräder 14, 15 vorspringen.
Dabei wird der Dek- kel 29 gegen die entsprechenden Seitenflächen der Zahnräder 14, 15 durch Federn 31 gedrückt, die zwi schen dem Deckel 29 und den erweiterten äusseren Köpfen 130 der Führungsstifte 30 gespannt sind. Die Kraft der Federn 31 und infolgedessen der Anpressdruck des Deckels 29 gegen die Zahnräder 14, 15 kann durch Aus- und Einschrauben der Füh rungsstifte 30 bzw. der äusseren Köpfe 130 der selben geregelt werden.
Die von dem Druckstutzen 19 ausgehende Druck leitung der Zahnradpumpe 13, durch welche das Luft-Flüssigkeits-Gemisch in die Gefrierkammer 1 gepresst wird, besteht aus einem im wesentlichen waagrechten Verbindungsrohr 32 und einem ver tikalen Rohr 33. Das vertikale Rohr 33 greift mit seinem unteren erweiterten Ende 133 durch eine Bodenöffnung des Beschickungsbehälters 10 luft dicht in einen oberen Stutzen 34 der Gefrierkammer 1 ein. Das waagrechte Verbindungsrohr 32 greift dagegen mit seinem einen Ende in den Druckstutzen 19 der Zahnradpumpe 13 und mit dem anderen in das obere abgebogene Ende 233 des vertikalen Roh res 33 ein.
Die Abdichtung zwischen dem Verbindungsrohr 32 und dem Druckstutzen 19 einerseits bzw. dem vertikalen Rohr 33 anderseits erfolgt mit Hilfe von ringförmigen Dichtungen 35 bzw. 36, die in inneren Nuten des Druckstutzens 19 bzw. des oberen ab gehobenen Endes 233 des vertikalen Rohres 33 eingesetzt sind und durch welche hindurch das Ver bindungsrohr 32 einfach durchgesteckt ist. Ausser dem durch die Dichtungen 35, 36 bedingten Rei- bungsschluss sind zwischen Druckstutzen 19, Ver bindungsrohr 32 und vertikalem Rohr 33 keine ande ren mechanischen Verbindungsmittel vorgesehen.
Das waagrechte Verbindungsrohr 32 kann sich also in bezug auf den Druckstutzen 19 bzw. in bezug auf das ortsfeste vertikale Rohr 33 in axialer Richtung verschieben, was die erforderliche Bewegungsfreiheit des Pumpendeckels 29 in bezug auf das Pumpen gehäuse 20 gewährleistet. Mit Hilfe von ähnlichen ringförmigen Dichtungen 37, 38, 39 und 47 ist die Abdichtung zwischen dem unteren Ende 133 des ver tikalen Druckrohres 33 und dem oberen Stutzen 34 der Gefrierkammer 1 bzw. zwischen dem Stutzen 21 des Pumpengehäuses 20, der Pumpenwelle 23 und der Lagerbüchse 22 sowie die Abdichtung zwischen dem Pumpengehäuse 20 und dem Gehäusedeckel 29 erhalten. Es ist dadurch möglich, die Pumpe 13 und die Druckleitung 32, 33 derselben leicht und schnell, z.
B. zu Reinigungszwecken, aus- und einzu bauen bzw. in ihre Bestandteile zu zerlegen, ohne dazu irgendwelche mechanischen Befestigungsmittel lösen zu müssen. So z. B. braucht das waagrechte Verbindungsrohr 32 einfach in axialer Richtung ver schoben und tiefer in den Druckstutzen 19 der Pumpe 13 gesteckt zu werden, um dadurch vom abgehobenen oberen Ende 233 des vertikalen Rohres ausgerückt zu werden. Das vertikale Rohr 33 kann dann einfach aus dem Gefrierkammerstutzen 34 ge hoben und die Pumpe 13 kann aus der Lagerbüchse 22 gezogen werden.
An dem waagrechten Verbindungsrohr 32 ist auf dessen Unterseite ein glockenförmiges Gehäuse 40 befestigt, das mit dem Rohr 32 durch ein Ab lassventil 41 in Verbindung steht. Das Ventil 41 wird durch eine Feder 42 in Schliessstellung hoch gedrückt. Die Feder 42 stützt sich auf den unteren aufgeschraubten und mit Löchern versehenen Boden 43 des glockenförmigen Gehäuses 40 ab. Durch Ein- und Ausschrauben dieses Bodenteiles 43 kann die Kraft der Feder 42 und infolgedessen auch der Druck, bei welchem sich das Ablassventil 41 öffnet, abgeändert und eingestellt werden.
Dieser Druck ent spricht dem erwünschten, in der Gefrierkammer 1 einzuhaltenden Höchstdruck und kann an einem, mit dem waagrechten Verbindungsrohr 32 in Ver bindung stehenden und an diesem gegenüber dem Ablassventil 41 befestigten Druckmesser 44 abgelesen werden. Die Druckleitung der Pumpe 13 ist ferner mit einem Rückschlagventil versehen, das in dem dargestellten Beispiel aus einem kugelförmigen Ver- schlusskörper 45, der in dem unteren erweiterten Ende 133 des vertikalen Druckrohres 33 angeordnet und durch einen darunterliegenden Querstift 46 am Her ausfallen gehindert ist.
Die Zahnradpumpe 13 drückt das Luft-Flüs- sigkeits-Gemisch so lange in die Gefrierkammer 1 ein, bis in dieser Kammer der erwünschte und an dem Ablassventil 41 mit Hilfe des Manometers 44 eingestellte Höchstdruck erreicht wird.
Während die ser Beschickungszeit ist das Ablassventil 41 geschlos sen und das Rückschlagventil 45 geöffnet und der Förderdruck der Pumpe bleibt annähernd konstant, da sich der Deckel 29 des Pumpengehäuses 20 beim Auftreten von Druckerhöhungen federnd von den entsprechenden Seitenflächen der Zahnräder 14, 15 abhebt, wodurch Verbindungsdurchlässe zwischen Saug- und Druckseite der Pumpe entstehen, die die auftretenden Drucksteigerungen selbsttätig aus gleichen.
Wenn der Druck in der Gefrierkammer 1 den eingestellten Höchstwert erreicht, dem ein bestimm ter Füllungsgrad der Gefrierkammer mit dem Luft Flüssigkeits-Gemisch entspricht, dann öffnet sich das Ablassventil 41 und das von der Pumpe 13 geförderte Luft-Flüssigkeits-Gemisch ergiesst sich durch das Ventil 41 und durch die Löcher des Bodens 43 in den Beschickungsbehälter 10 zurück. Gleichzeitig wird auch der abgefederte Pumpendeckel 29 durch den Förderdruck der Pumpe so weit vom Pumpen gehäuse 20 abgehoben, dass er auf der Druckseite der Pumpe einen Spalt öffnet, durch welchen ein Teil der angesaugten und noch nicht mit Luft gemischter Flüssigkeit bzw.
ein Teil des Luft-Flüssigkeits-Gemi- sches in den Beschickungsbehälter 10 zurückfliesst. Solange in der Gefrierkammer 1 der vorbestimmte Höchstdruck herrscht, wird also die von der Pumpe 13 angesaugte und mit Luft gemischte Flüssigkeit zum Teil über das von der Druckleitung 32, 33 ab gezweigte Ablassventil 41 und zum Teil direkt aus der Pumpe 13 durch den zwischen dem Pumpen gehäuse 20 und dem abgefederten Deckel 29 gebilde ten Spalt im Kreislauf in den Beschickungsbehälter 10 zurückbefördert.
Durch diese Umlaufbewegung der Flüssigkeit und durch die dabei mit der Flüssig keit gemischte Luft wird der Gefrierpunkt des im Beschickungsbehälter 10 enthaltenen Flüssigkeits vorrates weitgehend herabgesetzt und die zu gefrie rende Flüssigkeit kann infolgedessen auf wesentlich niedrigere Temperatur als bisher vorgekühlt werden. Der direkte Abfluss der Flüssigkeit aus dem zwischen dem Pumpengehäuse 20 und dem federnd abgehobe nen Deckel 29 desselben gebildeten Spalt verhindert dabei, dass dem im Beschickungsbehälter 10 ent haltenen Flüssigkeitsvorrat eine zu grosse Luftmenge beigemischt wird und vermeidet dadurch eine starke unerwünschte Schaumbildung im Behälter 10.
Nach dem Absinken des Druckes in der Gefrierkammer 1 unterhalb des vorbestimmten Höchstwertes (etwa nach Abzapfen einer gewissen Menge fertigen Speise eises) schliesst sich das Ablassventil 41 und der Dek- kel 29 wird wieder dichtend gegen das Pumpen gehäuse 20 und gegen die Zahnräder 14, 15 an gepresst, so dass das von der Pumpe 13 gebildete und geförderte Luft-Flüssigkeits-Gemisch wieder in die Gefrierkammer 1 gedrückt wird.
Sollte die Zahnrad pumpe 13 im Betrieb der Speiseeismaschine aus irgendwelchen Gründen stillgelegt werden, so schliesst das Rückschlagventil 45 die Druckleitung der Pumpe selbsttätig ab und verhindert das Entweichen des in der Gefrierkammer 1 erzielten Überdruckes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine mit im wesentlichen waagrechter, luftdicht abgeschlosse ner Gefrierkammer und mit darin angeordnetem, um laufendem Schneckenspatel, wobei in das hintere Ende der Gefrierkammer mittels einer als Zahnrad pumpe ausgebildeten Mischpumpe ein Gemisch aus der zu gefrierenden, vorgekühlten und aus einem Beschickungsbehälter oberhalb der Gefrierkammer angesaugten Flüssigkeit und Luft unter Druck ein geführt wird und das zubereitete Speiseeis durch den Schneckenspatel nach vorne befördert wird, wo es durch mindestens einen Abzapfhahn in der jeweils gewünschten Menge und in beliebigen Zeitabständen abgezapft werden kann,dadurch gekennzeichnet, dass von der Druckleitung (32, 33) der dauernd angetrie benen Zahnradpumpe (13) ein auf verschiedene Öff nungsdrücke einstellbares selbsttätiges Ablassventil (41) abgezweigt ist, wobei sowohl die Pumpe (13) mit den Sau- und Druckleitungen (16 bzw. 32, 33) derselben als auch das genannte Ablassventil (41) selbst im Inneren des Beschickungsbehälters (10) an geordnet sind und ferner der Auslass des Ablassventils (41) in den Beschickungsbehälter (1ss) ausmündet. UNTERANSPRÜCHE 1.Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnradpumpe nur zwei Zahnräder aufweist, von denen das eine die zu gefrierende Flüssigkeit aus dem Beschickungsbehälter durch ein darin eingetauchtes Steigrohr und durch ein regelbares Ventil und das andere Luft aus dem oberen flüssigkeitsleeren Teil des Beschickungsbehälters eben falls durch ein regelbares Ventil ansaugen. 2.Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablassventil durch eine einstellbare Feder in Schliess stellung gedrückt wird und in einem glockenartigen Gehäuse angeordnet ist, das von einem waagrechten Abschnitt der Pumpendruckleitung nach unten ab gezeigt ist und einen aufgeschraubten, durchlöcherten und als Abstützung für die Ventilfeder dienenden Bodenteil aufweist. 3. Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpendruckleitung in der Nähe des Ab lassventils und gegenüber der Abzweigstelle dieses Ventils mit einem Druckmesser verbunden ist. 4.Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Abschnitt der Pumpendruckleitung mit einem Rückschlagventil versehen ist. 5. Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil aus einem kugelförmigen Verschlusskörper besteht, der in dem unteren, ent sprechend erweiterten und in die Gefrierkammer ein greifenden Ende des vertikalen Abschnittes der Pum- pendruckleitung angeordnet ist. 6.Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnradpumpe einen in axialer Richtung zu den Zahnrädern beweglich gelagerten und federnd gegen die entsprechenden Sei tenflächen der Zahnräder gedrückten, als Deckel aus gebildeten Gehäuseteil aufweist, wobei sich dieser Gehäuseteil beim Erreichen eines dem erwünschten Höchstdruck in der Gefrierkammer entsprechenden Pumpendruckes etwa gleichzeitig mit dem selbst tätigen Öffnen des Ablassventils so weit von dem übrigen Pumpengehäuse abhebt, dass er einen Spalt öffnet bzw. einen besonders vorgesehenen Auslass freigibt, aus welchem sich ein Teil der angesaugten Flüssigkeit bzw.des geförderten Luft-Flüssigkeits- Gemisches direkt aus der Pumpe in den Beschickungs behälter ergiesst. 7. Speiseeismaschine nach Patentanspruch= und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der federnd abhebbare Deckel des Pumpengehäuses auf der Druckseite der Zahnradpumpe angeordnet ist und den Druckstutzen für den Anschluss der inner halb gewisser Grenzen in bezug auf diesen Druck stutzen verschiebbaren bzw. teleskopartig ausgebil deten Pumpendruckleitung trägt. B.Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der federnd abhebbare Deckel des Pumpen gehäuses auf Führungsstiften mit erweiterten Köpfen verschiebbar gelagert ist, wobei zwischen dem Deckel und den Köpfen der Führungsstifte Federn gespannt sind und die Führungsstifte in dem Pumpengehäuse eingeschraubt bzw. die Stiftköpfe auf den Stiften aufgeschraubt sind. 9. Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6, 7 und 8, dadurch gekennzeich net, dass die Kraft der Federn, die den abhebbaren Deckel des Pumpengehäuses gegen das Pumpen gehäuse bzw. gegen die Seitenflächen der Zahnräder andrücken, einstellbar ist. 10.Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pumpendruckleitung aus mehreren, untereinander bzw. mit dem Druck stutzen der Pumpe und mit dem Anschlussstutzen der Gefrierkammer durch einfaches Einstecken und mit Hilfe von Dichtungen und durch Reibungsschluss ver bundenen Abschnitten besteht. 11.Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pumpendruckleitung aus einem vertikalen, durch eine Bodenöffnung des Beschickungsbehälters in einen oberen Anschluss stutzen der Gefrierkammer eingreifenden und oben abgewinkelten Abschnitt und aus einem waagrechten, das Ablassventil und den Druckmesser tragenden und einerseits in den Druckstutzen der Pumpe und ander seits in den oberen abgewinkelten Teil des vertikalen Druckleitungsabschnittes eingreifenden Abschnitt be steht. 12.Speiseeismaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der waagrechte Abschnitt der Druckleitung so weit in der einen und oder in der anderen axialen Richtung in bezug auf den Druckstutzen der Pumpe und,'oder in bezug auf den oberen abgewinkelten Teil des ver tikalen Druckleitungsabschnittes verschiebbar ist, dass er aus mindestens einem dieser Anschlüsse aus rückbar ist. 13.Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse mit einem zu dem einen Zahnrad koaxialen und dem federnd abhebbaren Deckel entgegengesetzten Stutzen unter Zwischenschaltung von Dichtungen in eine am Beschickungsbehälter befestigte Lagerbüchse und auf eine in dieser Büchse gelagerte Welle frei ausrückbar gesteckt.ist, wobei die Welle mit ihrem inneren un- runden Ende in ein zentrales Loch des genannten Zahnrades eingreift und an ihrem äusseren Ende mit Antriebsmitteln versehen ist. 14.Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Welle der Zahnrad pumpe durch die Welle des in der Gefrierkammer angeordneten Schneckenspatels über einen Keil riementrieb angetrieben wird, wobei die auf der Schneckenspatelwelle vorgesehene Keilriemenscheibe aus zwei gegeneinander in axialer Richtung federnd angedrückten Riemenscheibenhälften besteht. 15.Speiseeismaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der Beschickungs behälter auf eine in einer Wärmeisolierung der Ge- frierkammer eingelassene und.mit einer Kühlschlange der Gefrierkammer direkt in Berührung stehende Schicht aus wärmeleitendem Material abstützt.
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