CH382843A - Läufer einer elektrischen Maschine mit Dauermagnetsystem und laiensicherer Kurzschliessung des Magnetsystems beim Ausbau des Läufers - Google Patents
Läufer einer elektrischen Maschine mit Dauermagnetsystem und laiensicherer Kurzschliessung des Magnetsystems beim Ausbau des LäufersInfo
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- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
- H02K21/22—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
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Description
Läufer einer elektrischen Maschine mit Dauermagnetsystem und laiensicherer Kurz schliessung des Magnetsystems beim Ausbau des Läufers Das Magnetsystem von Polrädern, deren Pole aus Dauermagneten bestehen, hat einei;seits den Vor teil, dass die zu ihrer Erregung nötigen AW (Ampere- Windungen) nur einmal<B>-</B> während des Aufmagneti- sierungsvorganges <B>-</B> aufgebracht werden müssen, so dass eine eigene material- und leistungsverzehrende Erregerwicklung erspart wird.
Anderseits ist aber die dem Magneten durch den Magnetisierungsvorgang eingeprägte, im Betriebszustand auftretende magne tische Energie entsprechend der Entmagnetisierungs- kurve des Magnetwerkstoffes von den im magneti schen Kreis vorhandenen Widerständen bzw. Gegen- AW abhängig, derart, dass eine Vergrösserung des magnetischen Widerstandes im magnetischen Kreis, wie dies z. B. bei dem nachträglichen Ausbau eines solchen Polrades aus dem Ständer der Fall ist, zu einer Verschlechterung der magnetischen Betriebs eigenschaften führt.
Um die magnetischen Eigenschaften des Magnet werkstoffes innerhalb eines bestimmten magnetischen Betriebskreises aufrechtzuerhalten, muss man daher nach dem Ausbau des Polrades, z. B. anlässlich von Reparaturarbeiten, das Magnetsystem neu aufmagne- tisieren, was eigene Einrichtungen erfordert, die meist in den Reparaturwerkstätten nicht vorhanden sind. Man hat daher auch, insbesondere bei kleineren Maschinen, das Magnetsystem von vornherein so reichlich bemessen, dass die nach erfolgtem Ausbau noch verbleibende magnetische Energie noch ausrei chende Werte für den Betriebszustand ergeben.
Eine solche Ausführung ist aber wegen der geringen Aus- nützung des Magnetwerkstoffes für grössere Magnet systeme wirtschaftlich nicht tragbar.
Es wurden daher bereits Vorrichtungen ange geben, die eine Schwächung der Magnete beim Ein- und Ausbau in den magnetischen Betriebskreis ver- hindern sollen. Bei einer bekannten Ausfühlung er folgt dies durch die einzelnen Magnete umschliessende Hülsen aus weichmagnetischem Werkstoff, welche zweckmässigerweise auch schon während des Magne- tisierungsvorganges verwendet werden.
Bei einer an deren bekannten Konstruktion sind eigene magne tische Kurzschlussringe angeordnet, welche die Pol schuhe der einzelnen Dauermagnete im fertig magne tisierten Polrad magnetisch kurzschliessen und die nach dem Einbau des Polrades wieder entfernt werden.
Da solche die Entmagnetisierung verhindernde Einrichtungen beim Ausbau gleichfalls nicht immer zur Verfügung stehen bzw. gelegentlich übersehen werden, können derartige Lösungen zur Sicherung des magnetischen Systems bei der Demontage nicht voll befriedigen und sind daher in erster Linie auf den Einsatz bei der Fertigung im Erzeugungsbetrieb beschränkt. Um insbesondere bei Serienerzeugnissen eine sachgemässe Reparatur auch in anspruchslosen Werkstätten sicherzustellen, müssen daher eigene Wege gefunden werden, um die Ausbausicherheit des Magnetsystems laiensicher zu gestalten.
Es ist zu diesem Zweck bereits bekannt, über die betriebsmässig erforderlichen Konstruktionselemente hinaus einen eigenen magnetischen Kurzschlusskreis ausserhalb des Polrades vorzusehen, was bei kleineren Maschinen ohne besondere wirtschaftliche Nachteile in Kauf genommen werden kann.
Bei grösseren elektrischen Maschinen, insbeson dere bei solchen mit rotierenden Aussenpolen, die in gesteigertem Masse mit Dauermagnetsystemen aus- gef ührt werden, bietet jedoch die vorliegende Erfin dung beträchtliche Vorteile, dadurch, dass als magne tischer Kurzschlusskreis ein bereits vorhandener Kon struktionsteil, nämlich das mit dem Polrad mitrotie- rende Lüfterrad, herangezogen ist,
dessen Luftfüh- rungsrippen als magnetische Rückschlussjoche für die einzelnen Dauermagnete des Magnetsystems im ausgebauten Zustand dienen.
Anhand eines Ausführungsbeispieles, nämlich eines Mittelfrequenzgenerators mit zahlreichen Dauer magnetpolen, soll die Erfindung näher beschrieben werden.
Fig. la stellt dabei den Betriebszustand dar, wäh rend Fig. lb den Zustand wiedergibt, bei dem das Dauennagnetsystem kurzgeschlossen ist.
Es handelt sich im vorliegenden Fall um eine Aussenpolmaschine mit Magnetpolen<B>1</B> und einem Magnetring 2, die über die Welle<B>3</B> angetrieben wer den. Der Stator 4 mit den Wicklungen<B>5</B> ist fest gelagert und besitzt entsprechende Kugellager<B>6</B> für die Lagerung der Welle<B>3.</B> Das Magnetrad<B>1,</B> 2 ist mit dem Lüfterrad <B>7</B> durch Schrauben<B>8</B> fest ver bunden, so dass es ein glockenförmiges Aussehen er hält. Diese Glocke ist mit ihrer Nabe<B>9</B> auf bekannte Weise mit der Antriebswelle<B>3</B> fest verbunden. Dem Versuch, diese Glocke und damit das Magnetsystem auszubauen, um z. B.
Lagerauswechslungen oder Neuwicklungen durchzuführen, wird durch eine Ver riegelung Einhalt geboten, die im vorliegenden Fall durch einen Stift<B>10</B> besteht, welcher durch ein Loch der Nabe<B>9</B> hindurchreicht und in eine Bohrung der Welle<B>3</B> eingreift.
Dieser Stift<B>10</B> kann durch die Kraft der Feder<B>11</B> erst dann aus der Bohrung in der Welle<B>3</B> herausgedrückt und damit die Verriege lung bzw. das Abziehen der aus Lüfterrad <B>7</B> und Magnetring<B>1,</B> 2 bestehenden Glocke freigegeben wer den, wenn zuerst nach Lösen der Schrauben<B>8</B> der Magnetring<B>1,</B> 2 in Richtung des feststehenden Lüfter- rades <B>7</B> so weit verschoben ist, dass der Stift<B>10</B> in eine Ausnehmung 12 des Magnetringes 2 hinein gleiten kann (Fig. lb)
. Gleichzeitig mit der Verschie bung des Magnetringes sind die einzelnen Magnete über die Rippen<B>13</B> des Lüfterrades aus weichmagne tischem Werkstoff zu stehen gekommen, wodurch die Magnete magnetisch kurzgeschlossen wurden. Nun kann die gesamte Glocke<B>1,</B> 2,<B>7</B> als Ganzes ohne Entmagnetisierung des Magnetsystems von der Welle<B>3</B> abgezogen werden, so dass die Innenteile der Maschine zur Durchführung von Reparaturen zugänglich werden.
Beim Wiedereinbau der Glocke wird nach dem Aufziehen und Befestigen der Nabe<B>9</B> auf der Welle <B>3</B> der Stift<B>7</B> gegen die Federkraft<B>11</B> wieder in das Loch der Welle<B>3</B> gepresst und dann der Magnetring <B>1,</B> 2 seitlich in die ursprüngliche Lage (Fig. la) über den Ständer 4 geschoben und dann mit dem Lüfter- rad <B>7</B> wieder durch die Schrauben<B>8</B> fest verbunden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Läufer einer elektrischen Maschine mit Dauer- magnetsystem und laiensicherer Kurzschliessung des Magnetsystems beim Ausbau des Läufers, bei wel chem letzterer einen magnetischen Kurzschlusskreis aufweist, welcher beim Ausbau des Läufers den magnetischen Kurzschluss des Magnetsystems sicher stellt, dadurch gekennzeichnet, dass als magnetischer Kurzschlusskreis das mit dem Polrad mitrotierende Lüfterrad herangezogen ist,dessen Luftführungsrip- pen als magnetische Rückschlussjoche für die ein zelnen Dauermagnete des Magnetsystems im aus gebauten Zustand dienen. <B>UNTERANSPRUCH</B> Läufer nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die gegenseitige Verriegelung zwi schen Magnetsystem und magnetischem Kurzschluss- teil durch einen oder mehrere Stifte bewerkstelligt ist, die fallweise den Kurzschlussteil mit der Welle oder mit dem Polrad kuppeln, derart, dass eine Freigabe des Kurzschlussteiles von der Welle nur möglich ist,wenn das Polrad so weit relativ zum Kurzschluss- teil verschoben ist. dass der magnetische Kurzschluss des Magnetsystems sichergestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT731859A AT211417B (de) | 1959-10-09 | 1959-10-09 | Ausbausicheres Magnetsystem für Dauermagnet-Polräder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH382843A true CH382843A (de) | 1964-10-15 |
Family
ID=3594822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH429260A CH382843A (de) | 1959-10-09 | 1960-04-14 | Läufer einer elektrischen Maschine mit Dauermagnetsystem und laiensicherer Kurzschliessung des Magnetsystems beim Ausbau des Läufers |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT211417B (de) |
| BE (1) | BE592624A (de) |
| CH (1) | CH382843A (de) |
| ES (1) | ES258596A1 (de) |
-
1959
- 1959-10-09 AT AT731859A patent/AT211417B/de active
-
1960
- 1960-04-14 CH CH429260A patent/CH382843A/de unknown
- 1960-06-03 ES ES0258596A patent/ES258596A1/es not_active Expired
- 1960-07-05 BE BE592624A patent/BE592624A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT211417B (de) | 1960-10-10 |
| BE592624A (fr) | 1960-10-31 |
| ES258596A1 (es) | 1960-09-01 |
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