CH382913A - Tragengestell für Krankentransportfahrzeuge - Google Patents

Tragengestell für Krankentransportfahrzeuge

Info

Publication number
CH382913A
CH382913A CH961660A CH961660A CH382913A CH 382913 A CH382913 A CH 382913A CH 961660 A CH961660 A CH 961660A CH 961660 A CH961660 A CH 961660A CH 382913 A CH382913 A CH 382913A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
stretcher
platform
platforms
frame
frame according
Prior art date
Application number
CH961660A
Other languages
English (en)
Inventor
Stumpp Hans
Original Assignee
Lorcher Karosseriefabrik Binz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEL34076A external-priority patent/DE1245538B/de
Application filed by Lorcher Karosseriefabrik Binz filed Critical Lorcher Karosseriefabrik Binz
Publication of CH382913A publication Critical patent/CH382913A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/001Vehicles provided with medical equipment to perform operations or examinations
    • A61G3/003Supplementary seats, e.g. for doctors to take care of a patient
    • A61G3/005Foldable seats
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/08Accommodating or securing wheelchairs or stretchers
    • A61G3/0816Accommodating or securing stretchers
    • A61G3/0825Accommodating or securing stretchers using support rack, frame
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/08Accommodating or securing wheelchairs or stretchers
    • A61G3/0816Accommodating or securing stretchers
    • A61G3/0833Accommodating or securing stretchers using other support
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/08Accommodating or securing wheelchairs or stretchers
    • A61G3/0816Accommodating or securing stretchers
    • A61G3/085Accommodating or securing stretchers on support, which can be brought into a different position, when not in use, e.g. foldable, collapsible, retractable support
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/08Accommodating or securing wheelchairs or stretchers
    • A61G3/0816Accommodating or securing stretchers
    • A61G3/0858Accommodating or securing stretchers on support for multiple stretchers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  
 



  Tragengestell für   Krankentransportfahrzeuge   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Tragengestell mit zwei seitlichen Tragenbühnen und mit an diesen abgestützten, eine mittlere Tragenbühne bildenden Führungsschienen zur Aufnahme von Krankentragen in Fahrzeugen zum Krankentransport und bezweckt vor allem eine Anordnung, welche - neben einer möglichst vollständigen Ausnutzung des auf dem Fahrzeug vorhandenen Raumes - vor allem die Möglichkeit gibt, die für die Krankentragen vorgesehenen Tragenbühnen oder einen Teil derselben bei Nichtbenutzung in möglichst zweckdienlicher und einfacher Weise in eine Nichtgebrauchslage bringen zu können.



  Auch soll das Eine und Ausbringen der Krankentrage möglichst einfach und bequem ohne allzu grosse Anstrengung für die die Tragen mit den Kranken einbringenden Personen erfolgen können.



   Demgemäss besteht die Erfindung darin, dass je eine Führungsschiene der mittleren Tragenbühne mittels schwenkbarer Stützgliederpaare an den seitlichen Tragenbühnen angelenkt und in eine die freie Benutzung des mittleren Raumes zwischen den beiden   seitlFichen      Tragenbühnen    nicht störende Lage   welg-    schwenkbar ist. Hierdurch ist zugleich eine einfache und stabile, durch die mittlere Tragenbühne versteifte Konstruktion des Tragengestells erzielbar.



   Vorzugsweise liegen bei paarweise übereinander liegenden Tragenbühnen die seitlichen Tragenbühnen höher als die mittleren Tragenbühnen, indem insbesondere die untere mittlere Tragenbühne auf dem Fahrzeugboden aufruht und die obere mittlere Tragenbühne etwa in mittlerer Höhe zwischen den beiden übereinander angeordneten seitlichen Tragenbühnen angeordnet ist, von denen sich die unteren dicht über den Radkästen befinden. Diese stufenweise Lagerung der Krankentragen ergibt eine besonders übersichtliche Raumausnutzung, die zugleich auch für die Kranken beruhigend wirkt, da diese nicht unmittelbar nebeneinander liegen. Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil der in der Höhe versetzten Anordnung der Tragenlagerung besteht ferner darin, dass Verletzte mit Spreizverbänden, z. B.

   Beckenverletzungen, bei denen das Bein gespreizt eingegipst werden muss, oder mit Oberarm-Spreizverbänden, sich seitlich gegenseitig nicht behindern.



   Beim Beladen der mittleren oberen Tragenbühne ergaben sich bei den bisher im Gebrauch befindlichen Fahrzeugen mit drei nebeneinander in gleicher Höhe befindlichen Tragenbühnen in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten. Um die obere mittlere Tragenbühne beladen zu können, war es notwendig, eine besondere Plattform ausserhalb der   Hintertüren    anzubringen, was - abgesehen von der beschwerlichen Beladetätigkeit - einen zusätzlichen baulichen Aufwand erforderte. Durch die abgestufte Anordnung der Tragenbühnen kann auch die obere Tragenbühne ohne derartige Hilfsmittel beladen oder entladen werden, während das Beladen der seitlichen Tragenbühne bei noch nicht eingebrachten oder in geeigneter Weise weggeschwenkten mittleren Tragenbühnen erfolgen kann.



   Gleichzeitig lässt sich durch die abgestufte Anordnung der Tragenbühnen eine besonders vorteilhafte räumliche Ausnutzung erzielen, da die seitlichen Tragenbühnen mit Rücksicht auf die im allgemeinen in den Innenraum hineinragenden Radkästen zweckmässig ohnehin erhöht angeordnet werden, während der Raum zwischen den Radkästen für eine Tieflegung der mittleren Tragenbühnen zur Verfügung steht. Bei Verwendung besonders hoher Fahrzeuge können im Mittelraum gegebenenfalls auch drei   Tragenbühnen übereinander angeordnet werden, wobei allerdings in diesem Fall ein schwierigeres Beladen oder Entladen der obersten Tragenbühne in Kauf genommen werden muss.



   Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Versteifungsglieder zwischen den beiden Führungsschienen der mittleren Tragenbühne derart vorgesehen, dass die Führungsschienen zusammen mit den   Versteifungsgliedern    und den   Stützglied    dern ein die beiden Seitengestelle miteinander verbindendes starres brückenartiges Mittelgestell bilden.



   Auch können die seitlichen Tragenbühnen, sofern sie um Längs achsen schwenkbar sind, zusammen mit den zugeordneten mittleren Tragenbühnenteilen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Fussgestelles, nach Art eines   Faltsystems    gegen die Seitenwand paketartig herangefaltet werden, so dass sie in diesem Zustande einen geringsten Raum beanspruchen, insbesondere auch dann, wenn die zugehörige obere seitliche Tragenbühne ebenfalls in diese Ebene schwenkbar ist. Damit steht der gesamte Innenraum des Fahrzeuges praktisch für andere Zwecke zur Verfügung. Vorteilhaft sind gleichzeitig Sitzbänke vorgesehen, welche gegen die Seitenwände herangeschwenkt bzw. in Gebrauchsstellung heruntergeklappt werden können und dadurch Sitzplätze für eine grö ssere Anzahl von Kranken bieten.



   Sofern die Fahrzeuge eine entsprechende Länge aufweisen, können auch zwei oder mehrere Tragengestelle hintereinander angeordnet werden, so dass z. B. bei zwei hintereinander angeordneten Gestellen das Fahrzeug für zwölf liegende Kranke oder bei Verwendung der Sitzbänke für sechzehn sitzende Kranke verwendbar ist. Die in Längsrichtung hintereinander angeordneten Tragengestelle können hierbei zu einer Einheit starr miteinander verbunden werden.



   In einer vorteilhaften Ausführung des Tragengestells werden die mittleren Tragenbühnen im wesentlichen durch in Längsrichtung verlaufende Führungsschienen gebildet, während die seitlichen Tragenbühnen Querführungen, z. B. in Gestalt von Plattformen, aufweisen. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass die seitlichen Tragenbühnen bei weggeschwenkten mittleren Tragenbühnenteilen von dem alsdann vorhandenen Mittelgang aus in Querrichtung mit den Krankentragen beladen werden können, während die mittleren Tragenbühnen vorzugsweise in Längsrichtung beladen bzw. entladen werden, indem die Krankentragen jeweils auf den Längsführungsschienen, z. B. von hinten nach vorn, durchgeschoben werden.



   Infolge des geringen zur Verfügung stehenden Platzes innerhalb des Fahrzeuges bereitet es vielfach Schwierigkeiten, die einzelnen Teile in geeigneter Weise derart zusammenzulegen, dass sie sich hierbei nicht gegenseitig stören bzw. der Fahrzeugboden oder sonstige Fahrzeugteile hindernd im Wege stehen.



   Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht demgemäss ferner darin, dass das Stützglied für eine mittlere, insbesondere höher liegende   Tragen'bühne    an eine seitliche Tragenbühne derart klappbar angelenkt ist, dass beim Herumklappen des Stützgliedes in die Nichtgebrauchsstellung der Anlenkpunkt seine Lage, d. h. seine Höhenlage und oder seine Querlage, mit Bezug auf die zweitgenannte Tragenbühne verändert, insbesondere indem derselbe zum Herunterklappen des Stützgliedes angehoben wird. Durch die Verlagerung des Gelenkpunktes kann das Zusammenlegen des Gestells wesentlich erleichtert werden.



   Weitere vorteilhafte Ausführungsformen beziehen sich u. a. auf ein Tragengestell mit einer seitlichen um eine Längsachse in eine etwa lotrechte Ebene schwenkbaren, quer zur Längsrichtung verschiebbar gelagerten Sitzbank sowie auf die Verwendung einer unabhängig von einer oberen Tragenbühne schwenkbar am Gestell angelenkten Rückenlehne für die Sitzbank, so dass die Rückenlehne nicht an die Verwendung oder Nichtverwendung einer oberen Tragenbühne gebunden ist und so angeordnet werden kann, dass sie einerseits in Gebrauchslage eine möglichst bequeme Rückenabstützung ermöglicht, anderseits in unbenutztem Zustande möglichst wenig stört.



   Die Erfindung ist gegebenenfalls auch für solche Tragengestelle verwendbar, bei denen nur zwei Tragenbühnen nebeneinander angeordnet sind, die eine seitliche Tragenbühne bzw. das eine seitliche Tragengestell also in Fortfall kommt.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen
Fig. 1 eine Rückansicht einer Ausführungsform des Tragengestelles, das aus zwei spiegelbildlich aufgestellten Seitengestellen besteht, die durch die obere mittlere Tragenbühne brückenartig miteinander verbunden sind,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht des gelenkigen Anschlusses einer unteren mittleren Führungsschiene an das Fussgestell eines seitlichen Tragengestelles,
Fig. 3 eine Draufsicht der in Gebrauchsstellung befindlichen mittleren oberen Tragenbühne mit gegeneinander versteiften Führungsschienen,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Kupplungsvorrichtung für die Querversteifung der oberen Tragenbühne gemäss Fig. 3 teilweise im Schnitt,
Fig. 5 die Rückansicht eines Seitengestelles bei in Gebrauchsstellung befindlicher Sitzbank,
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht des Seitengestelles gemäss Fig. 5,
Fig.

   7 die Rückansicht eines Seitengestelles bei in Gebrauchsstellung befindlicher unterer Trage,
Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht des Seitengestelles gemäss Fig. 7,
Fig. 9 eine Rückansicht des Seitengestelles während des Hochklappens der in Fig. 7 heruntergeklappten Teile,
Fig. 10 eine der Fig. 7 bzw. 9 entsprechende Rückansicht des Seitengestelles in voll zusammengeklapptem Zustande   (Nichtgebrauchs- oder    Stapelstellung),  
Fig. 11 eine schaubildliche Ansicht der Anlenkung von unterer Tragenbühne und Sitzbank am feststehenden Gestellteil,
Fig. 12 eine schaubildliche Ansicht des zusammengeklappten Gestelles gemäss Fig. 10,
Fig. 13 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles des Tragengestelles mit dem unteren herausschwenkbaren Ausleger für die Sitzbank in Gebrauchsstellung desselben,
Fig.

   14 eine Draufsicht auf das Tragengestell mit den die obere seitliche Tragenbühne bildenden beiden Querführungen oder Plattformen, von denen eine herunter- und die andere in Gebrauchsstellung hochgeklappt ist,
Fig. 15 eine schaubildliche Ansicht des Tragengestelles mit ausgeschwenkter oberer und unterer Tragenbühne,
Fig. 16 eine schaubildliche Ansicht für die Kupplung zwischen einer oberen hochklappbaren Querführung mit dem zu ihrer Unterstützung dienenden Ausleger,
Fig. 17 eine schaubildliche Ansicht der   hoch-    klappbaren Querführung bzw.

   Plattform einer seitlichen Tragenbühne mit zugehöriger Arretierung für die aufzusetzende Krankentrage,
Fig. 18 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Tragengestelles,
Fig. 19 eine perspektivische Ansicht des Gestelles nach Fig. 18 bei in Gebrauchsstellung befindlichen seitlichen Tragenbühnen,
Fig. 20 eine Vorrichtung zum Feststellen einer oberen Tragenbühne an einem seitlichen Ausleger,
Fig. 21 die Vorderansicht des gesamten Gestellaggregates unter Verwendung zweier einander gegen überliegender seitlicher Tragengestelle und unter gleichzeitiger Benutzung der mittleren Tragenbühnen,
Fig. 22 eine Draufsicht auf einen Teil der mittleren Tragenbühnen,
Fig. 23 die Vorderansicht eines Tragengestelles in einem Zwischenzustand während des Zusammenlegens,
Fig. 24 die Vorderansicht des Tragengestelles in zusammengelegtem Zustande,
Fig.

   25 die perspektivische Darstellung eines Tragengestelles entsprechend Fig. 19, jedoch in zusammengelegtem Zustande,
Fig. 26 die Vorderansicht eines Tragengestelles bei Benutzung desselben als Sitzbank,
Fig. 27 einen Teilausschnitt aus Fig. 26 entsprechend dem Kreis 27 in Fig. 26,
Fig. 28 den gleichen Ausschnitt wie Fig. 27, jedoch in einer für die Benutzung der Tragenbühne geeigneten   Stellung,   
Fig. 29 eine den Fig. 19 und 25 entsprechende perspektivische Darstellung, jedoch bei Benutzung des Gestelles als Sitzbank,
Fig. 30 eine perspektivische Darstellung eines Teiles der seitlichen Tragenbühne und
Fig. 31 die perspektivische Darstellung einer Stützsäule mit als Stütze dienendem Ausleger.



   In Fig. 1 sind mit A und B die beiden Seitengestelle des Tragengestelles bezeichnet. Die Seitengestelle weisen hierbei die allgemein mit   Al,    A2 bzw.   Bl,    B2 bezeichneten Tragenbühnen auf. An den Seitengestellen sind ferner Führungsschienen für die untere mittlere Tragenbühne   Cl    sowie für die obere mittlere Tragenbühne C2 in der noch später beschriebenen Weise angelenkt. Die Seitengestelle A und B sind in gleicher Weise ausgebildet, jedoch spiegelbildlich zueinander im Fahrzeug aufgestellt. Die Ausbildung der Seitengestelle ist insgesamt am deutlichsten aus den schaubildlichen Darstellungen Fig.



  6, 8, 12 und 15 zu entnehmen. Wie z. B. Fig. 15 zeigt, welche dem Gebrauchszustand des Gestelles nach Fig. 1 am nächsten kommt, besteht das Gestell aus einem feststehenden   Rahmen-oder    Gestellteil, der einen Mittelpfosten 20, zwei durchlaufende Längsträger 21 und 22, zwei an ihren Enden verbindende lotrechte Querträgerglieder 23 und 24 umfasst. Ausserdem weist das Gestell an den Enden des Längsträgergliedes 22 Füsse 25 und 26 (siehe Fig.



  12) auf, die entweder ebenfalls einen Bestandteil des   feststehenden,    in sich starren   Rahmengestelles      bil-    den können, oder gegebenenfalls auch (z. B. zur Verwendung des Gestelles über in den Raum vorspringenden Radkästen oder dergleichen) gelenkig verbunden, z. B. um die Achse des Längsträgergliedes 22 herumschwenkbar sind, wie in Fig. 15 bei 25' angedeutet ist. In dieser Lage können die Füsse durch zugeordnete Rastvorrichtungen 27 an den oberen lotrechten Querträgergliedern 23 festgelegt werden.



   Die unteren seitlichen Tragenbühnen Al bzw.



     Bl    bestehen aus zwei Querführungen oder Plattformen 28 und 29 (siehe z. B. Fig. 8 und 15), welche in Gelenken 28a bzw. 29a mit dem Längsträgerglied 22 des   feststehenden      Rahmen, gestelles    verbunden sind, wie dieses im einzelnen aus Fig. 11 ersichtlich ist. In ähnlicher Weise bestehen die oberen Tragenbühnen aus zwei Querführungen oder Plattformen 30, 31, die in entsprechenden Gelenken 30a bzw.   3 1a    mit dem oberen Längsträgerglied 21 schwenkbar verbunden sind.



   Die Querführungen oder Plattformen können - und zwar der oberen Tragenbühne je für   sich    entweder gegen das feststehende Rahmengestellherangeklappt oder in die Gebrauchs stellung herausgeklappt werden. Sie sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet und mit seitlichen flanschartigen Rändern 34 ausgestattet, um ein Herabgleiten der Krankentragen von den Führungen oder Plattformen zu verhindern, wie im einzelnen aus den Fig. 11, 16, 17 zu ersehen ist. Auch an ihren freien Enden sind die Führungen oder Plattformen durch einen entsprechenden flanschartigen Rand 35 abgeschlossen (Fig. 16 und 17).



   Zur Abstützung der in Gebrauchsstellung herausgeschwenkten oberen Tragenbühne A2, B2 bzw. der einzelnen Querführungen   oder    Plattformen derselben sind am Mittelpfosten 20 des feststehenden Tragengestelles zwei Ausleger 36 und 37 (siehe  insbesondere Fig. 8 und 14) um Lager 38, 39 mit lotrechten Achsen schwenkbar gelagert. Die Ausleger bestehen hierbei aus einem abgewinkelten Rohr mit einem lotrechten Rohrabschnitt 36a, 37a und einem waagrechten Rohrabschnitt 36b, 37b, wobei die lotrechten und die waagrechten Abschnitte durch Schrägstreben 36c, 37c gegeneinander versteift sind.



  Die Enden der waagrechten Abschnitte 36b, 37b dienen zur Abstützung der Plattformen 30 bzw. 31, von denen in Fig. 14 die Plattform 30 in ausgeschwenktem, die Plattform 31 in heruntergeklapptem Zustande dargestellt ist. In der Gebrauchslage sind die waagrechten Abschnitte, z. B. 36b, schräg zur Längsrichtung des Gestelles bzw. des Fahrzeuges gerichtet und mit den äusseren freitragenden Enden der Querführungen oder Plattformen, z. B. 30, durch eine Kupplungsvorrichtung 40 gekuppelt. Die Kupp  lungsvorrichtung    40 besteht hierbei, wie insbesondere aus Fig. 16 ersichtlich ist, aus einem auf der Unterseite der Führung oder Plattform an dieser befestigten Bock 41, in welchen ein federnder Stift 42 eingreifen kann, der in einem Rohransatz 43 an der zugeordneten Strebe, z.

   B. 36, schiebbar gelagert ist und durch einen Handgriff 44 gegen die Wirkung einer Feder zum Entkuppeln herausgezogen bzw. um seine Achse geschwenkt und dadurch an einer Schrägfläche 45 aus dem Eingriff mit dem Bock 41 herausgedrückt werden kann.



   Die Schrägstreben 36c, 37c bieten durch ihre Anordnung zugleich den Vorteil, dass sich der darunter liegende Kranke daran halten, hochziehen und sich dadurch in seiner Lage verändern kann, was vor allem bei langen Transporten von Wichtigkeit ist.



   Die unteren Tragenbühnen   A1    bzw. A2 bzw. deren verschwenkbare Querführungen oder Plattformen 28, 29 sind zur Abstützung in der Gebrauchslage gegen den Fahrzeugboden durch ein Fussgestell 46 miteinander verbunden, das um eine längslaufende Gelenkachse 47 (Fig. 15) an die Querführungen bzw. Plattformen angelenkt ist. Das Fussgestell besteht hierbei aus einem im wesentlichen Uförmig gebogenen Rohr mit den beiden in Gebrauchsstellung als Fussstütze dienenden lotrechten Abschnitten 48, 49 und dem am Boden verlaufenden Verbindungsabschnitt 50, das in Gebrauchslage zweckmässig durch eine Arretiervorrichtung am Boden oder dergleichen feststellbar ist.



   Das Fussgestell 46 kann gegebenenfalls mit den Querführungen oder Plattformen der unteren Tragenbühne einstellbar verbunden sein, indem z. B. auf der Unterseite der Plattform ein Lagerblech 51 mit mehreren Bohrungen 52 (Fig. 1) vorgesehen ist, die es erlauben, die als Gelenke dienenden Lagerteile 53 (Fig. 15) der Fussstütze in einem mehr oder weniger grossen Abstand von der lotrechten Mittellängsebene des Fahrzeuges anzulenken.



   Am unteren längslaufenden Verbindungsabschnitt 50 des Fussgestelles 46 sind ferner die benachbarten der beiden längsverlaufenden Führungsschienen 54 bzw. 55 der unteren mittleren Tragenbühne C, mittels Arme 56 und 57 angelenkt, wie beispielsweise aus Fig. 8 hervorgeht (in Fig. 15 ist die zugeordnete Führungsschiene 54 mit deren Anlenkung am Fussgestell der Deutlichkeit halber fortgelassen). Die Arme 56 und 57 sind mittels Muffen 58 auf dem rohrförmigen Verbindungsabschnitt 50 des Fussgestelles schwenkbar gelagert und durch eine Arretiervorrichtung 59 (Fig. 2) in der einen oder anderen Endlage feststellbar.



   Ausser dem Fussgestell 46 mit der darin angelenkten Führungsschiene, z. B. 54, der unteren mittleren Tragenbühne sind des weiteren an den Querführungen oder Plattformen 28, 29 der unteren seitlichen Tragenbühne in Längsgelenken 60 bzw. 61 mittels der Arme 62, 63 je eine Führungsschiene, z. B. 64, der beiden Führungsschienen 64, 65 der oberen mittleren Tragenbühnen   C,    angelenkt (siehe z. B. Fig. 1 und 15). Die Arme 62 und 63 sind hierbei derart ausgebildet, dass sie in Gebrauchsstellung der Tragenbühne C2 nach oben und nach der Fahrzeugmitte hin abgekröpft sind und zusammen mit zwei Versteifungsgliedern 66 ein starres brückenartiges Mittelgestell für die Führungsschienen 64, 65 der Tragenbühne   C    bilden. Die Versteifungsglieder 66 sind zu diesem Zweck je um eine lotrechte Gelenkachse 67 an der einen Führungsschiene, z. B.



  64, angelenkt und in Pfeilrichtung herumschwenkbar, wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht. Eine Kupplungsvorrichtung 68 kann das gegenüberliegende freie Ende dieser Versteifungsglieder je mit der gegenüberliegenden Führungsschiene 65 so kuppeln, dass eine gegenüber lotrechten und waagrechten Kräften starre Einheit mit den Führungsschienen 64, 65 und den Stützgliedern 62, 63 gebildet wird.



  In Fig. 4 ist die Kupplungsvorrichtung in Seitenansicht dargestellt. Das Querversteifungsglied 66 ist beispielsweise zu diesem Zweck mit einem im Querschnitt rechteckigen Zapfenende 69 in eine entsprechend rechteckige Hülse 70 eingesteckt und durch einen federnden Zapfen 71 gesichert, der gegen Federwirkung durch Ziehen oder durch Drehen eines Handgriffes 72 mittels einer Schrägfläche 73 aus dem Eingriff mit einer Bohrung im Ende 69 der Versteifungsglieder herausgezogen werden kann.



  Zweckmässig ist je ein Versteifungsglied 66 am vorderen und am hinteren Ende der oberen Tragenbühne C2 vorgesehen, wobei vorzugsweise das eine Querversteifungsglied an der einen Führungsschiene, z. B. 64, und das andere Querversteifungsglied an der anderen Führungsschiene, z. B. 65, und mit der jeweils anderen Führungsschiene kuppelbar ist. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass auch in Hinsicht auf die Verbindung der Führungsschienen 64 und 65 bzw. der beiden Seitengestelle miteinander eine vollkommen gleiche, austauschbare Ausbildung beider Seitengestelle ermöglicht wird. Die Führungsschienen 64, 65 bzw. die Stützglieder 62, 63 tragen ferner zweckmässig Polster 74, die in der nachfolgend  noch beschriebenen Weise als Rückenlehne für eine Sitzbank dienen.



   Wie z. B. aus Fig. 1 hervorgeht, ist die Sitzbank 75 mittels eines längsverlaufenden Gelenkes 76 an das feststehende Tragengestell angelenkt, so dass es je nach Wunsch gegen dieses hochgeklappt oder heruntergeklappt werden kann. In der heruntergeklappten Lage befindet sich die Sitzbank unterhalb der unteren seitlichen Tragenbühne   A1    (bzw.   B)    und wird nach unten durch einen mittleren konsolenartigen Ausleger 77 gegen den Fahrzeugboden abgestützt. Der Ausleger 77 ist hierbei, wie insbesondere aus Fig. 12 und 13 hervorgeht, um eine lotrechte Achse 78 mittels eines Rohrstückes 79 schwenkbar gelagert, wobei das äussere untere Ende des im wesentlichen aus einem winkelförmig nach unten abgebogenen Rohr 77a und einer Querstrebe 77b (Fig. 1) bestehenden Auslegers bei 80 am Fahrzeugboden abgestützt und z.

   B. durch eine Arretiervorrichtung 81 mit dem Fussgestell 46 gekuppelt werden kann.



   Die Befestigung des gesamten Tragengestelles bzw. der Seitengestelle erfolgt ausschliesslich am Fahrzeugboden mittels der Fussplatte 81 des Mittelpfostens 20 bzw. der Fussplatten 82, 83 der zusätzlichen Füsse 25, 26 (Fig. 12).



   Des weiteren zeigt Fig. 17 Arretiervorrichtungen 84, welche je aus einem gebogenen Rohr 85 bestehen, die in Lageraugen 86 an der Querführung bzw.



  Plattform seitlich angebracht sind. Die hakenförmig umgebogenen Enden 87 greifen hierbei durch Bohrungen 88 im Endflansch 35 der Querführung bzw.



  Plattform ein, indem sie durch Federn 89 in Pfeilrichtung 90 gedrückt werden. Die Enden 87 sind hierbei dazu bestimmt, mit den z. B. U-förmig gebogenen Füssen der aufgesetzten Krankentragen oder entsprechenden Ausnehmungen an diesen Füssen in Eingriff gebracht zu werden.



   Unterhalb der Plattform befinden sich ferner Rohrstücke 91, welche dazu dienen, die Enden des federnden Quergliedes nach Schwenkung um einen gewissen Winkel aufzunehmen, wenn die Rastvorrichtung ausser Gebrauch ist, wie die rechte Rastvorrichtung in Fig. 17 zeigt. Am gegenüberliegenden Ende der Querführung bzw. Plattform sind ausserdem Zapfen 92 vorgesehen, die in Bohrungen des gegenüberliegenden Tragenfusses eingreifen.



   Die Handhabung der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
In Fig. 1 ist das Tragengestell in voller Gebrauchslage dargestellt. Die Tragenbühnen   A1,      A2    des linken Seitengestelles sowie die Tragenbühnen   B,, B,    des rechten   Tragengestelles    bzw. deren Querführungen oder Plattformen 28, 29 bzw. 30, 31 sind um ihre Gelenke in die waagrechte Lage ausgeschwenkt und werden hierbei durch die Fussgestelle 46 bzw. die Ausleger 36, 37 gegen Herabschwenken abgestützt, wobei die Fussgestelle am Fahrzeugboden bzw. die Ausleger 36, 37 an den Querführungen oder Plattformen 30, 31 gegen unbeabsichtigtes Verschwenken gesichert sind.

   Des weiteren sind die an den Fussgestellen 46 angelenkten Führungsschienen 54, 55 der unteren mittleren Tragenbühne   Ct    auf den Boden heruntergeklappt, während die Führungsschienen 64, 65 der oberen mittleren Tragenbühne    um um ihre Gelenke 60 an der unteren seitlichen    Tragenbühne hochgeschwenkt und durch die Querglieder 66 gegeneinander zu einem starren, steifen Brückensystem vereinigt sind.



   Sollen nur die seitlichen Tragenbühnen benutzt werden, so werden zunächst die Führungsschienen 54 bzw. 55 der unteren mittleren Tragenbühne   C    mittels ihrer Schwenkarme 56 um ihre Gelenke 58 am unteren Verbindungsglied 50 des Fussgestelles 46 nach oben hochgeklappt und durch die Arretiervorrichtung 59 festgestellt, wie dieses z. B. in Fig. 8 bzw. Fig. 2 dargestellt ist. Hierauf werden die Querversteifungsglieder 66 der oberen mittleren Tragenbühne an den Kupplungen 68 gelöst und um ihre Gelenke 67 in die Lage 66' (Fig. 3) gegen die eine oder andere Führungsschiene 64 bzw. 65 geschwenkt und zweckmässig an diesen Führungsschienen durch Rastvorrichtungen festgelegt. Hierauf werden die Stützglieder 62, 63 mit den Führungsschienen 64 bzw. 65 um ihre Gelenke 60 nach unten heruntergeklappt, so dass sie in die Lage nach Fig. 8 bzw.



  15 gelangen, bei welcher die Führungsschienen 64 (bzw. 65) unter die darüberliegenden Führungsschienen 54 (bzw. 55) der unteren mittleren Tragenbühne sowie unter die seitlichen Tragenbühnen   Al,    B, bzw. deren Querführungen 28, 29 zwischen dem U-förmigen Fussgestell 46 zu liegen kommen.



   Soll das Seitengestell nur für eine Trage, also z. B. das Seitengestell A mit der unteren Tragenbühne   At,    verwendet werden, so werden die Ausleger 36, 37 mittels der Kupplungen 40 (Fig. 16) von den Querführungen oder Plattformen 30, 31 der oberen Tragenbühne A2 (bzw. B2) entkuppelt und die Ausleger 36, 37 um ihre lotrechten Achsen in den Lagern 38, 39 zunächst um einen gewissen Winkel nach aussen geschwenkt, so dass die Querführungen oder Plattformen 30, 31 um ihre Gelenke 30a,   3 1a    in die Ebene des feststehenden Rahmengestelles heruntergeklappt werden können. Alsdann können auch die Ausleger 36, 37 gegen das Rahmengestell geschwenkt werden, so dass sie sich über die Führungen oder Plattformen 30, 31 legen. In Fig. 7 und 8 ist der Endzustand dargestellt.



   Soll auch die untere seitliche Tragenbühne, z. B.



     A1, nicht    benutzt werden, sondern statt dessen die Sitzbank 75 verwendet werden, so wird - nach Entkupplung des Fussgestelles 46 von dem unteren mittleren Ausleger 77 - die untere Tragenbühne mit den Querführungen oder Plattformen 28, 29, dem hieran um die Längsachse 47 (Fig. 1) schwenkbaren Fussgestell 46, den Führungsschienen 54 (bzw. 55) und den bei 60 angelenkten Führungsschienen 64 (bzw.



  65) als Ganzes um die Gelenke 28a, 29a nach oben hochgeklappt. Hierbei legen sich, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, die Querführungen 28, 29 gegen die lot  rechte Längsebene des feststehenden Rahmengestelles, während das Fussgestell 46 hieran nach unten durchhängt; darüber legt sich das Fussgestell 46 mit der unteren mittleren Führungsschiene 54, 55 (Fig. 2) und die Führungsstützen 62, 63 mit der oberen mittleren Führungsschiene 64. Der sich hieraus ergebende Endzustand ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. Ausgeschwenkt bleiben lediglich der Sitz 75 und der gleichzeitig als Sitzstütze dienende Ausleger 77. Das Polster 74 an der heruntergeklappten Führungsschiene 64 (bzw. 65) dient hierbei als Rückenlehne für die Sitzbank 75.



   Soll auch die Sitzbank nicht benutzt werden, kann auch diese um ihre Gelenke 76 nach oben hochgeklappt werden. Zu diesem Zweck muss jedoch zunächst das Fussgestell 46 wie auch die Führungsschiene 64 mit der Rückenlehne 74 nach oben angehoben werden, wie etwa in der Zwischenstellung nach Fig. 9 dargestellt ist. Der Ausleger 77 wird, gegebenenfalls nach Lösen einer ihn am Fahrzeugboden feststellenden Arretiervorrichtung, um seine lotrechte Achse 78 geschwenkt, so dass er in die ebenfalls in Fig. 12 (bzw. gestrichelt in Fig. 13) dargestellte Lage gelangt. In diesem Zustand ist das ganze Tragengestell zu einem Paket zusammengelegt, wie aus Fig. 10 und 12 hervorgeht. Die seitlichen Teile des Tragengestelles einschliesslich der zugehörigen Teile der mittleren Tragenbühnen liegen dicht übereinander und bilden ein Paket, welches geringsten Raum beansprucht.



   Das Auseinanderklappen kann etwa in umgekehrter Reihenfolge stattfinden, wobei z. B. die Sitzbank 75 allein oder zusammen mit den Querführungen 28, 29 der unteren Tragenbühne heruntergeklappt wird.



   Das Beladen der Tragenbühne geschieht wie folgt:
Angenommen, es befinden sich die beiden Seitengestelle A, B mit den Tragenbühnen A1, A2 bzw.



     B1, B2    in Gebrauchsstellung gemäss Fig. 15. Die Führungsschienen der mittleren Tragenbühnen   Ct,    C2 sind noch gegen die Seitengestelle hochgeklappt.



  In diesem Zustand des Gestelles können die Krankentragen in den freien   Mittelraum    des Fahrzeuges zwischen den Seitengestellen eingeschoben werden und hierauf jeweils mit ihren einen Füssen auf die eine oder andere der Seitentrage gestellt werden. Hierauf können die Tragen in Querrichtung des Fahrzeuges auf den Querführungen 28, 29 bzw. 30, 31 der unteren oder oberen Tragenbühne gegen die Seitenwand des Fahrzeuges quer verschoben werden, bis auch die nach der Fahrzeugmitte zu gelegenen Füsse der Tragenbühne auf den Querführungen oder Plattformen aufruhen.

 

   Hierbei können die nach der Fahrzeugseite zu gelegenen Füsse mittels ihrer Ausbildung, mittels entsprechender Bohrungen oder dergleichen in die Zapfen 92 (Fig. 17) einrasten, während die nach der Fahrzeugmitte zu gelegenen Füsse durch die federnden hakenförmigen Rastglieder 85 gesichert werden.



   Sollen nunmehr auch die mittleren Tragenbühnen benutzt werden, so werden diese in die Gebrauchsstellung entsprechend Fig. 1 heru und in einfachster Art zu betätigen ist. Auch lässt sich das Gestell sehr stabil unter Vermeidung von Schüttel- und Schwingungserscheinungen sowie unter Vermeidung der Übertragung von Stössen ausbilden, so dass damit ein schonender Transport der Kranken sichergestellt werden kann.



   Die Arretierungen können so angeordnet und ausgebildet sein, dass sie ohne weiteres zugänglich und auch im Dunkeln oder bei Sichtbehinderung betätigt werden können.



   In den Fig. 19 bis 31 sind dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie dort, jedoch jeweils um 100 vermehrt, versehen.



   Entsprechend Fig. 1 sind - wie insbesondere aus Fig. 21 hervorgeht - die linken seitlichen Tragenbühnen mit A1 und A2, die rechten seitlichen Tragenbühnen mit   Bt    und B2 und die mittleren Tragenbühnen mit   Ct    und C2 bezeichnet.



   Die seitlichen Tragengestelle weisen, wie z. B.



  Fig. 19 für das Gestell B besonders deutlich zeigt, zwei Pfosten   1 20a    und   1 20b    auf, an denen als Fussstützen dienende Ausleger 177a und 177b um lotrechte Achsen 178 schwenkbar angelenkt sind. An das Gestell A bzw. B sind des weiteren die übereinander liegenden Seitentragenbühnen   At,    A2 bzw.



  B1,   B2    um horizontale Achsen 128a und 129a angelenkt, wobei die oberen Tragenbühnen durch um lotrechte Achsen 138 schwenkbare Ausleger 136 in ihrer ausgestellten Lage gehalten werden. Zur Sicherung dient eine Kupplungsvorrichtung 140, welche im einzelnen in Fig. 20 dargestellt ist. Sie besteht aus einer Hülse 140a, die mittels eines U-förmigen Zwischenstückes 140b an das Ende des Auslegers 136 angeschweisst ist und einen Kupplungszapfen 140c schiebbar enthält, der'gegen Federwirkung durch einen Handgriff   1 40d    herausgezogen werden kann und in Kupplungsstellung in die Bohrung eines Ansatzes   1 40e    eingreift, welcher an der Tragenbühne B2 (oder dergleichen) befestigt, z. B. angeschweisst ist.



   Die Tragenbühnen   A > ,    A2 und   Bt,    B2 weisen entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel zwei Führungsplatten 128 und 129 auf, sind jedoch in Abweichung vom ersten Ausführungsbeispiel durch eine Längsführung 128b mit   U-förmigem    Querschnitt verbunden. Hierdurch ist es möglich, einen z.

   B. auf die   Querführungsplatte    128 aufgesetzten Tragenfuss durch die Längsführung   128 b    bis zur   Querführungsplatte    129 am anderen Ende des Tragengestelles zu verschieben, worauf auch der zweite Tragenfuss der gleichen Tragenseite auf die Querführungsplatte 128 aufgesetzt und alsdann beide Tragenfüsse in Querrichtung der Platten 128 und 129 verschoben werden können, bis das auf der anderen Tragenseite befindliche Fusspaar ebenfalls auf die Tragenbühne aufgesetzt werden kann.



   Wie Fig. 31 zeigt, sind an den Pfosten oder Hauptsäulen Halter 101 und des weiteren an den Auslegern 177a (bzw. 177b) Halter 102 angebracht, welche dazu dienen, nicht benutzte Krankentragen in zusammengelegtem Zustande liegend aufzunehmen, wobei sie durch Schnallriemen oder Gummispannern an den Haltern befestigt werden können.



  Natürlich können je nach Bedarf und Möglichkeit an jedem Tragengestellende eine beliebige Anzahl von Haltern vorgesehen sein.



   Wie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, ist die obere mittlere Tragenbühne C2 je durch zwei Stützgliederpaare 162, 163 am vorderen bzw. hinteren Ende gelenkig auf den unteren Tragenbühnen Al bzw.   Bl    abgestützt, wobei jedes Paar von   Stiitzgl.iedern    je eine   Führunigsschiene    164 oder 165 der oberen mittleren Tragenbühne trägt, die durch schwenkbare Querglieder 166 gegeneinander abgestützt sind. Die Abstützung der Tragenbühne   A    gegen den Boden erfolgt des weiteren durch Stützfüsse 148 bzw. 149, die auch miteinander durch ein Längsglied verbunden sein können und an deren unteren Enden die Führungsschienen 154 bzw. 155 mittels Arme 156, 157 in der im ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Weise angelenkt sind.



   In Fig. 27 und 28 ist die Verbindung der Stützglieder 162 (bzw. 163) sowie der Stützfüsse 148 (bzw. 149) mit der Tragenbühne Al dargestellt, wobei eine entsprechende Anordnung auch in Verbindung mit der Tragenbühne   Bl    vorgesehen ist.



   Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel erfolgt die Abstützung nicht direkt an der Tragenbühne, sondern unter Zwischenschaltung eines Schwenkgliedes 103, welches mittels eines mit einem Handgriff 104 versehenen Gelenkzapfens 105 - vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer Rolle - in einer Führung 106 der Tragenbühne verschiebbar gelagert ist. In der Führung 106 sind zwei Bohrungen 106a bzw. 106b vorgesehen, in welche die verschiebbaren Gelenkzapfen 105, z. B. unter Federwirkung, einrasten und dadurch das als Zwischenstück dienende Schwenkstück 103 in der einen oder anderen Endlage innerhalb der Führung 106 sichern. Das Stützglied 162 (bzw. 163) ist hierbei durch einen Gelenkzapfen 160, der Stützfuss 148 (bzw. 149) durch einen Gelenkzapfen 147 an das Schwenkstück 103 angelenkt.



   Das Schwenkglied 103 ist als Winkelhebel ausgebildet, derart, dass in der der Gebrauchsstellung der Tragenbühnen entsprechenden Stellung nach Fig.



  28 das von dem als Lagerachse dienenden Gelenkzapfen 105 das Gelenk 160 in Querrichtung nach der Fahrzeugmitte zu, und das Gelenk 147 schräg nach unten gegen die Fahrzeugseitenwand gerichtet ist. Der Lager- oder Gelenkzapfen 105 steht hierbei mit der äusseren Bohrung 106b der Führung in   Ein    griff.



   In der Gebrauchsstellung der Tragenbühnen bzw. bei Benutzung der Sitzbank 175 ist dagegen der Lager- oder Gelenkzapfen 105 mit der Bohrung 106a in Eingriff gebracht, wobei der Gelenkzapfen 160 aufwärts und der Gelenkzapfen 147 schräg ab  wärts, vom Lager- oder Gelenkzapfen 105 aus gesehen, liegt.



   Der Gelenkzapfen 160 dient gleichzeitig zur Abstützung der Sitzbank 175 und ist hierbei, wie insbesondere auch die Fig. 26, 27 und 29 zeigen, auf zwei Rohren   1 07a    bzw. 107b mittels Ringschrauben 108 gelagert, derart, dass die Sitzbank waagrecht und quer zu ihrer Längserstreckung in Pfeilrichtung   x1-x    auf den Rohren 107a,   1 07b    verschoben bzw. verschraubt werden können. Die Stangen 107a und 107b stützen sich hienbei mittels Böcke 109 auf der Gelenkachse 160 ab.



   Des weiteren ist eine von den Tragenbühnen unabhängige Rückenlehne 174 vorgesehen, welche mittels Arme 174a und 174b um eine längsverlaufende Gelenkachse   1 74c    schwenkbar an das Gestell angelenkt ist. Die Rückenlehne kann infolgedessen ohne Rücksicht auf die Anlenkung der oberen oder unteren Tragenbühne   hoch- und    heruntergeklappt werden und in Gebrauchsstellung des Sitzes in die für den Sitzenden bequemste Stellung unabhängig von ihrer Lage bei zusammengelegtem Gestell gebracht werden.



   Die Fig. 30 zeigt des weiteren die im ersten Ausführungsbeispiel bereits beschriebene Vorrichtung zur Festlegung der Tragenfüsse auf den Tragenbühnen, z. B. an der Bühne   A3.    Die Vorrichtung besteht aus einem Bügel 185, welcher unter Federwirkung durch eine Bohrung 188 in der Wandung der Tragenbühne hindurchgesteckt werden und in eine Aussparung des Tragenfusses eingreifen kann, während der gegenüberliegende Tragenfuss durch einen Vorsprung 192 gehalten wird. Hat die Krankentrage einen grösseren Fuss abstand in Längsrichtung der Trage, kann eine zweite Feststellvorrichtung 192 bzw. 185 vorgesehen sein. In   Nichtgebrauchsstellung    kann der federnde Bügel 185 um   90    geschwenkt und seine Spitze in einer Büchse 191 festgelegt werden.



   In Fig. 21 ist das gesamte Gestellaggregat bei voller Benutzung mit insgesamt sechs Tragenbühnen   A,!      A2, B1 B2    und   C1, C2    dargestellt. Sollen die mittleren Tragenbühnen   Cr    und   C    nicht benutzt werden, werden zunächst die Querglieder 166 an den Kupplungsstellen 168 gelöst und um ihre lotrechten Gelenke 167 in die Lage 166' geschwenkt. Hierauf können die Stützglieder 162, 163 mit den Tragenschienen 164 bzw. 165 nach unten heruntergeschwenkt werden, nachdem zuvor auch die Führungsschienen 154 und 155 der unteren mittleren Tragenbühne   Cj    mittels ihrer Arme 156, 157 um ihre Längsgelenke 158 geschwenkt worden sind.



  Um hierbei den vorhandenen Raum in der günstigsten Weise auszunutzen und ein vorteilhafteres Zusammenlegen des Gestells zu ermöglichen, werden die Zwischen- oder Schwenkglieder 103 mittels ihrer Lagerzapfen 105 aus der Lage nach Fig. 28 in die Lage nach Fig. 27 verstellt. Bei der Verstellung können die Zwischenglieder, gegebenenfalls mittels Rollen, in den Führungen 106 gleiten. In dieser Lage des Zwischengliedes 103 kann, ohne dass zuvor die seitlichen Tragenbühnen A1 bzw. B1 hochgeklappt werden müssen, der Sitz 175 aus der Lage nach Fig. 19 in die Lage nach Fig. 29 heruntergeschwenkt    werden. Nach Herunterklappen, der r oberen Tragen-    bühne B1 bzw. B2 kann auch die Rückenlehne 174 herabgeschwenkt werden, wie dieses in Fig. 29 dargestellt ist.

   Die Sitzbank 175 ist, wie bereits beschrieben, auf den Rohren 107a bzw. 107b quer zu ihrer Längsrichtung verschiebbar, so dass sie auch bei verhältnismässig kleiner Breite weit nach vorn bis zu den Stützfüssen 148 geschoben werden kann.



   Um das Gestell ganz zusammenzulegen, wird zunächst, wie in Fig. 23 dargestellt, die Rückenlehne 174 nach oben herumgeklappt, hierauf die Sitzbank 175 gegen das Gestell herangeschwenkt und alsdann die untere Tragenbühne   A1    zusammen mit den Stützfüssen 148, 149 und den daran angelenkten Armen 156, 157 mit der Führungsschiene 154 zusammengelegt und über diese die Stützglieder 162 bzw.



  163 mit der Führungsschiene 164 geklappt, so dass sie in der zusammengelegten Stellung des Gestelles die Lage nach Fig. 24 bzw. 25 einnehmen. In Fig. 23 und 24 sind des weiteren auch die in Fig. 25 noch ausgestellten Ausleger   1 77a    bzw.   1 77b    gegen das Gestell A um ihre lotrechten Schwenkachsen 178 herangeschwenkt dargestellt. Die Fig. 18 zeigt ferner noch das Zusammenlegen der oberen Tragenbühne. Zu diesem Zweck werden zunächst die Ausleger 136 um ihre lotrechten Achsen 138 gegen das Tragengestell A (bzw. B) herangeschwenkt, worauf alsdann die Tragenbühnen A2 (bzw. B2) um ihre waagrechten Längsachsen 129a nach unten herabgeschwenkt werden können.



   Was jeweils für die linken oder rechten Tragenbühnen beschrieben wurde, gilt in entsprechender Weise auch für die gegenüberliegenden Tragenbühnen.



   Im übrigen gilt für die zuletzt beschriebene Ausführungsform grundsätzlich das gleiche wie für die   erstbeschüebene    Ausführungsform.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tragengestell mit zwei seitlichen Tragenbühnen und mit an diesen abgestützten, eine mittlere Tragenbühne bildenden Führungsschienen zur Aufnahme von Krankentragen in Fahrzeugen zum Krankentransport, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Führungsschiene der mittleren Tragenbühne mit teils schwenkbarer Stützgliederpaare an den seitlichen Tragenbühnen angelenkt und in eine die freie Benutzung des mittleren Raumes zwischen den beiden seitlichen Tragenbühnen nicht störende Lage verschwenkbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Tragengestell nach Patentanspruch für drei nebeneinander angeordnete Paare übereinander angeordneter Tragenbühnen, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Tragenbühnen jeweils höher als die mittleren Tragenbühnen angeordnet sind.
    2. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere mittlere Tragenbühne auf dem Fahrzeugboden aufruht, während die unteren seitlichen Tragenbühnen sich über den Radkästen befinden und die obere mittlere Tragenbühne etwa in mittlerer Höhe zwischen den beiden übereinander angeordneten seitlichen Tragenbühnenpaaren angeordnet ist.
    3. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Versteifungsglieder zwischen den beiden Führungsschienen derart vorgesehen sind, dass die Führungsschienen zusammen mit den Versteifungsgliedern und den Stützgliedern ein die beiden Seitengestelle miteinander verbindendes starres brükkenartiges Mittelgestell bilden.
    4. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in Gebrauchsstellung aufwärts gerichteten, mit den Führungsschienen verbundenen Stützgliederpaare der rechten und linken Seite um Längs achsen schwenkbar und die Versteifungsglieder in waagrechter Ebene wegklappbar, in einer lotrechten Querebene jedoch ecksteif mit den Führungsschienen verbunden sind.
    5. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der die Führungsschienen verbindenden Versteifungsglieder mit der einen und ein anderer Teil der Führungsschienen mit der anderen Führungsschiene schwenkbar verbunden sind und jeweils mit der anderen Führungsschiene fest kuppelbar sind.
    6. Tragengestell nach Patentanspruch mit übereinander angeordneten Paaren von Tragenbühnen, dadurch gekennzeichnet, dass eine seitliche untere Tragenbühne ausser einer Führungsschiene der oberen mittleren Tragenbühne auch eine Führungsschiene der unteren mittleren Tragenbühne mittels Schwenkarmen trägt.
    7. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Nichtgebrauch der mittleren Tragenbühnen die Führungsschienen der unteren mittleren Tragenbühne nach oben und die Führungsschienen der oberen mittleren Tragenbühne nach unten gegen eine untere seitliche Tragenbühne bzw. deren Fussgestell klappbar sind.
    8. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mittleren Tragenbühnen längsverlaufende Führungsschienen zum Längseinschieben der Krankentragen, die seitlichen Tragenbühnen dagegen querverlaufende Führungsschienen oder Plattformen zum Quereinschieben der Krankentragen aufweisen.
    9. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Tragengestelle für je drei nelbeneinanderlielgende Tragenpaane hintereinander angeordnet und durch Verbindungselemente zu einer Gestelleinheit kuppelbar sind.
    10. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützglied der abstützenden seitlichen Tragenbühne und das Stützglied der von dieser abgestützten mittleren Tragenbühne an einem an der abstützenden Tragenbühne angelenkten, querbeweglichen schwenkbaren Zwischenglied angelenkt sind, derart, dass durch Schwenken und Querbewegen des schwenkbaren Zwischengliedes an der Abstützen den Tragenbühne das das Stützglied der abgestützten Tragenbühne mit dem Zwischengliede verbindende Gelenk zum Herunterklappen des zuletztgenannten Stützgliedes gegen die Fahrzeugseite und nach oben verlagerbar ist.
    11. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied als Schwenkhebel ausgebildet ist, der an seinem in Gebrauchsstellung zum Abstützen einer mittleren Tragenbühne gegen die Fahrzeugmitte und in Nichtgebrauchsstellung auAväntslgerichteten Ende mit dem Stützglied für die abgestützte Tragenbühne und an seinem etwa nach unten gerichteten Ende mit der abstützenden Tragenbühne gelenkig verbunden ist.
    12. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied an der abstützenden Tragenbühne in zwei Endlagen feststellbar ist.
    13. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied bei Nichtgebrauch zum Abstützen einer mittleren Tragenbühne zugleich zur Abstützung einer herunterklappbaren Sitzbank dient.
    14. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzbank auf zwei als Gestellteile dienenden stangenartigen Gliedern quer zur Längsrichtung verschiebbar ist.
    15. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne für eine Sitzbank unabhängig von einer oberen Tragenbühne schwenkbar am Gestell angelenkt ist.
    16. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine seitliche Tragenbühne zwei quergerichtete Plattformen und eine dieselben verbindende, auf der zugänglichen Seite angeordnete längslaufende Führungsschiene zum Verschieben der Füsse der aufzubringenden Krankentrage aufweist.
    17. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende der Plattform einfache Kuppelelemente vorgesehen sind, welche mit entsprechenden Kuppelelementen an den Tragenfüssen bei Verschiebung der Krankentrage in Richtung der Plattform in Eingriff gebracht werden können, während am gegenüberliegenden Ende zum Eingriff mit den gegenüberliegenden Tragenfüssen federnde Rastglieder vorgesehen sind.
    18. Tragengestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Rastglieder als hakenförmig gebogene stangenartige Glieder ausgebildet sind, welche ausserhalb der Plattform an dieser federnd geführt sind und mit ihrem freien Ende in das Innere derselben hineinragen.
    19. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragengestell, umfassend eine untere und eine obere Tragenbühne sowie die an die untere Tragenbühne bzw. an deren Fussgestell angelenkten Teile einer mittleren oberen und einer mittleren unteren Tragenbühne nach Art eines Faltsystems zusammenklappbar ist.
    20. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am schwenkbaren Gestellfuss Halter für zusammengelegte Krankentragen vorgesehen sind.
    21. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Gestellteil aus einem Mittelpfosten mit mindestens einer um eine lotrechte Achse ausschwenkbaren Auslegerstütze, einem oberen und einem unteren Längsträgerglied zur um waagrechte Längsachsen schwenkbaren Lagerung der Tragenbühnen und gegebenenfalls einer Sitzbank sowie zwei lotrechte Endträgergiieder zur zusätzlichen Abstützung des Gestelles am Fahrzeugboden besteht, derart, dass bei ausgestellter und am Boden abgestützter Auslegerstütze eine Dreipunktabstützung des Gestelles am Fahrzeugboden erzielt wird.
    22. Tragengestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Gestellteil eines seitlichen Tragengestelles einen lotrechten Gestellrahmen mit lotrechten Endpfosten aufweist, an welchen um lotrechte Achsen schwenkbare, mit Füssen versehene Ausleger für eine untere Tragenbühne und ebenfalls um lotrechte Achsen schwenkbare dreieckartige Ausleger für eine obere Tragenbühne angelenkt sind.
CH961660A 1959-08-28 1960-08-25 Tragengestell für Krankentransportfahrzeuge CH382913A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL34076A DE1245538B (de) 1959-08-28 1959-08-28 Tragengestell fuer Krankenwagen
DEL0035533 1960-03-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH382913A true CH382913A (de) 1964-10-15

Family

ID=25985247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH961660A CH382913A (de) 1959-08-28 1960-08-25 Tragengestell für Krankentransportfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH382913A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3630513C2 (de) Faltrollstuhl
DE2354199A1 (de) Zusammenklappbares traggestell
DE2210492B2 (de) Krankenfahrstuhl
EP0358666B1 (de) Verwandelbares sitz- und liegemoebel zum gebrauch im haus und im freien
DE3525834A1 (de) Zusammenlegbarer sport-kinderwagen
DE4025008A1 (de) Zusammenklappbares gestell fuer einen kinder- oder puppen-sitz- oder liegewagen
CH382913A (de) Tragengestell für Krankentransportfahrzeuge
DE19617445A1 (de) Schaufeltrage zur Aufnahme von Patienten
DE10133340A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anheben bzw. Absetzen einer körperbehinderten Person
AT233165B (de) Tragengestell in Fahrzeugen zum Krankentransport mit zwei seitlichen Tragenbühnen
DE3225262A1 (de) Krankentransportfahrzeug
DE1248859B (de) Vorrichtung zur Aufnahme von Krankentragen in Krankenwagen
DE1416966A1 (de) Tragengestell
DE102022104848B4 (de) Liegevorrichtung
DE1416966C (de) Tragengestell fur Krankenwagen
DE1245538B (de) Tragengestell fuer Krankenwagen
DE10318903B4 (de) Tragbahren-Feldbett
DE29608335U1 (de) Zusammenklappbarer Krankentransportstuhl
DE1245538A1 (de)
DE202024002497U1 (de) Sitzhilfe für Patienten
DE838056C (de) Vielzwecketisch für Kleinkinder und Kranke
DE2718484A1 (de) Sicherheits-uebergleitsitz
DE1416966B (de) Tragengestell fur Krankenwagen
DE1566421A1 (de) Zusammenlegbares Tragengestell,insbesondere fuer Krankenwagen
DE1990194U (de) Fahrzeugfrachtbehalter mit Ab stützvorrichtung