CH382943A - Winde - Google Patents
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Description
Winde Die Erfindung betrifft eine Winde mit einem Hubelement, das durch Drehen eines zu ihm koaxialen Antriebselementes in axialer Richtung verstellbar ist. Bekannte Winden dieser Art, sogenannte Schrauben winden, haben den Nachteil, dass die Reibung zwi schen den beiden Elementen sehr gross ist. Dies ist besonders unangenehm bei elektrischen Fahrzeug winden (Wagenhebern), die von der Fahrzeug batterie gespeist werden.
Zur Vermeidung dieses Nachteils zeichnet sich die Winde nach der Erfindung dadurch aus, dass die innere Oberfläche des äusseren Elementes und die äussere Oberfläche des inneren Elementes mit je einer Schraubenliniennut versehen sind, wobei die beiden Nuten gleiche Ganghöhe haben und sich zu einem Kanal ergänzen, in welchem Wälz- körper angeordnet sind.
In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes und eine Variante des selben dargestellt. Es ist: Fig. 1 eine Seitenansicht einer elektrischen Fahr zeugschraubenwinde, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, Fig. 3 das elektrische Schaltschema der Winde, Fig. 4 ein Vertikalschnitt gemäss der Linie IV-IV von Fig. 5, Fig. 5 ein Horizontalschnitt gemäss der Linie V-V von Fig. 4,
Fig.6 eine Einzelheit im Schnitt gemäss Linie VI-VI von Fig. 5, Fig. 7 eine Einzelheit in einem Vertikalschnitt von grösserem Massstab, Fig. 8 ein Horizontalschnitt gemäss Linie VIII-VIII von Fig. 7, Fig. 9 ein der Fig. 7 entsprechender Schnitt für eine Variante.
Die dargestellte Fahrzeugwinde weist ein Ge häuse 1 auf, in das ein Elektromotor 2 fest eingebaut ist. Der Motor 2 treibt über ein Kegelradpaar 2a, eine Schnecke 3 und ein Schneckenrad 3a eine Hohl welle 4 an, auf welcher das Schneckenrad 3a befe stigt ist. Die Hohlwelle 4 umfasst gemäss Fig. 4, 5 und 7 eine mit ihr koaxiale Spindel 5 und ist längs ihrer ganzen inneren Oberfläche mit einer Schraubenlinien nut 4a von halbkreisförmigem Querschnitt versehen.
Die Spindel 5 ist an ihrer äusseren Oberfläche eben falls mit einer Schraubenliniennut 5a von halbkreis förmigem Querschnitt versehen, die sich aber nur über einen kleinen, unteren Teil der Spindel 5 erstreckt und weniger als fünf Gänge aufweist. Die Nuten 4a und 5a weisen gleiche Ganghöhe auf und ergänzen sich zu einem Schraubenlinienkanal 6 von kreisförmi gem Querschnitt, in dem sich Kugeln 7 befinden. Das obere und das untere Ende der Nut 5a sind durch einen in der Spindel 5 vorgesehenen, ebenfalls mit Kugeln 7 gefüllten Rückführungskanal 8 mit einander verbunden, wobei dieser Kanal 8 bei seinen Übergängen in die Nut 5;a gebogen ist, um den Durch gang der Kugeln 7 zu erleichtern.
Die Hohlwelle 4 ist unten in einem Kugellager 9 gelagert, das auch den Axialdruck aufnimmt, und weiter oben durch ein Radiallager 10 geführt. Es ist ersichtlich, dass bei Drehen der Hohlwelle 4 die Spindel 5, die sich aus später erläuterten Gründen nicht mitdrehen kann, eine axiale Verschiebung in bezug auf die Hohlwelle 4 erfährt. Sie wird genau so wie eine Schraube in einer sich drehenden Mutter verstellt, d. h. bei jeder Umdrehung der Hohlwelle um eine Ganghöhe, wobei aber die Reibung viel ge ringer ist, weil die Kugeln 7 in den Nuten 4a bzw. 5a rollen.
Um zu verhindern, dass die Hohlwelle 4 über die zulässigen Endstellungen der Spindel 5 gedreht wird, sind zwei Endschalter 11 (siehe Fig. 3, 5 und 6) vor handen, die durch einen Schaltnocken 12 betätigt werden, der auf einem Aussengewinde 12a der Hohl welle 4 aufgeschraubt ist und den ein Haltestift 13 am Mitdrehen verhindert. Das Aussengewinde 12a hat eine geringere Steigung als die Nut 4a, so dass der Schaltnocken 12 eine der Bewegung der Spin del 5 proportionale, im Verhältnis der Steigungen reduzierte Bewegung ausführt. Ist die eine oder die andere zulässige Endlage der Spindel erreicht, so stösst der Schaltnocken 12 am Betätigungsorgan des betreffenden Endschalters 11 an, wodurch der Motor 2 abgeschaltet wird.
Ein Rohr 14 ruht mit seinem oberen, geschlosse nen Ende auf dem oberen Ende der Spindel 5, und zwar so, dass bei Festhalten des Rohres 14 die Spin del 5 sich nicht drehen kann. Das Rohr 14 ist auf die Hohlwelle 4 aufgeschoben, auf der es aber nur an seinem untersten Teil 14a geführt ist. Das Rohr 14 ist aussen mit drei Tragnocken 15 versehen, die um 90 versetzt und in verschiedener Höhe angeordnet sind. Bei Gebrauch der Winde wird einer dieser Trag nocken 15 unter dem Rahmen des zu hebenden Fahr zeuges angeordnet und hierauf der Motor 2 in Rich tung Heben in Tätigkeit gesetzt.
Zur Betätigung des Motors 2 in Richtung Sen ken , respektive Heben sind zwei doppelpolige Druckknopfschalter 16, respektive 17 vorgesehen. Die Wirkungsweise der in Fig. 3 dargestellten Schal tung, in welcher mit 18 eine Gleichstromquelle be zeichnet ist, ist nach dem Gesagten ohne weiteres verständlich. Als Stromquelle für die dargestellte Winde soll die in den üblichen Kraftwagen stets vor handene elektrische Batterie benützt werden. Die Schalter 16 und 17 sind im Zuge eines mit dem Mo tor 2 verbundenen Anschlusskabels 19 eingebaut.
Sobald der Fahrzeugrahmen auf dem Tragnocken 15 ruht, verhindert er eine Drehung des Rohres 14 und damit der Spindel 5. Vorher ist das Rohr 14 von Hand festzuhalten. Selbstverständlich könnte man auch ein besonderes Element vorsehen, um die Drehung der Spindel 5 zu verhindern.
Im Hinblick darauf, dass die Fahrzeugbatterie möglichst geschont werden soll, ist es gerade bei einer elektrischen Fahrzeugwinde (Wagenheber) von be sonderer Bedeutung, die Reibungsverluste zu ver mindern, die bei den üblichen Schraubgetrieben sehr hoch sind. Man kann aber natürlich auch für Hand winden die beschriebenen Elemente 4 und 5 mit den Kugeln 7 verwenden, um die Reibung zu vermindern, und derartige Winden auch zu ganz anderen Zwecken als zum Wagenheben verwenden. Während beim dargestellten Wagenheber die Hohlwelle 4 als An triebselement und die Spindel 5 als Hubelement dient, könnte man auch die Spindel 5 als Antriebselement und die Hohlwelle 5 als Hubelement verwenden.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Variante haben die Nuten 4b und 5b der Hohlwelle 4 und der Spindel 5 einen Querschnitt mit Kreisbogenbegrenzung von etwas weniger als 180 . Diese Nuten 4b und 5b ergän zen sich wiederum zu einem Schraubenlinienkanal 6 von entsprechend kreisähnlichem Querschnitt, in welchem sich Kugeln 7 befinden. Diese Kugeln 7 werden einzeln in einem durch eine zylindrische Blechmanschette 20 gebildeten Kugelkäfig gehalten, der für jede Kugel 7 ein entsprechendes Loch 21 auf weist und in dem Spalt 22 zwischen der Hohlwelle 4 und der Spindel 5 frei beweglich ist.
Bei Drehen der Hohlwelle 4 wird die Spindel 5 wiederum nach oben oder nach unten geschraubt. Die Kugeln 7, die je nach der Drehrichtung der Hohl welle 4 in steigender oder fallender Richtung rollen, nehmen den Käfig 20 mit, so dass er eine Schraub bewegung ausführt, deren Axialgeschwindigkeit re lativ zur Hohlwelle 4, bzw. zur Spindel 5, je gleich der Hälfte der Axialgeschwindigkeit der Spindel 5 relativ zur Hohlwelle 4 ist. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass der Rückführungskanal 8 für die Kugeln 7 überflüssig ist, in welchem sich letztere gegenseitig vorwärts schieben müssen.
Es ist möglich, anstelle der Kugeln 7 auch andere Wälzkörper zu verwenden, wobei dies aber im all gemeinen weniger vorteilhaft sein wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Winde mit einem Hubelement, das durch Drehen eines zu ihm koaxialen Antriebselementes in axialer Richtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Oberfläche des äusseren Elementes (4) und die äussere Oberfläche des inneren Elementes (5) mit je einer Schraubenliniennut <I>(4a, 5a; 4b,</I> 5b) versehen sind, wobei die beiden Nuten gleiche Ganghöhe haben und sich zu einem Kanal (6) ergänzen, in welchem Wälzkörper (7) angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Winde nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Nuten<I>(4a, 5a; 4b,</I> 5b) einen Quer schnitt mit Kreisbogenbegrenzung haben und dass als Wälzkörper Kugeln (7) vorgesehen sind. 2.Winde nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem einen Element (5) ein Rück führungskanal (8) für die Wälzkörper (7) vorgesehen ist, der die Enden der Nut<I>(5a)</I> dieses Elementes mit einander verbindet. 3. Winde nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wälzkörper (7) in einem Käfig (20) gehalten sind, der in einem zwischen beiden Elemen ten (4, 5) vorgesehenen Spalt (22) beweglich ist. 4. Winde nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Käfig als Manschette (20) aus gebildet und für jeden Wälzkörper (7) mit einem Loch (21) versehen ist, in welchem dieser Wälzkör- per angeordnet ist. 5.Winde nach Patentanspruch, die als Fahr zeugheber ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Element (4) eine über ein Reduk tionsgetriebe (3, 3a) angetriebene, axial nicht ver schiebbare Hohlwelle (4) ist, und dass das innere Element eine Spindel (5) ist, die auf ihrem oberen Ende das geschlossene obere Ende eines mit min destens einem Tragnocken (15) versehenen Rohres (14) trägt, das auf die Hohlwelle geschoben ist. 6.Winde nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass sie einen mit dem Reduktionsgetriebe <I>(3, 3a)</I> verbundenen Elektromotor (2) aufweist, und dass die Hohlwelle (4) mit einem Aussengewinde (12a) versehen ist, auf dem ein am Mitdrehen verhinderter Schaltnocken (12) aufgeschraubt ist, der mit zwei zum Abstellen des Motors dienenden Endschaltern (11) zusammenarbeitet. 7. Winde nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Elektromotor (2) mit einem Kabel (19) verbunden ist, das zum Anschluss an eine Fahr zeugbatterie bestimmt ist, wobei im Zuge dieses Ka bels zwei Druckknopfschalter (16, 17) vorgesehen sind; um den Motor in Hebe - oder Senk -Rich- tung einzuschalten.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH570260A CH382943A (de) | 1960-05-18 | 1960-05-18 | Winde |
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
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| WO2009043394A1 (de) * | 2007-09-27 | 2009-04-09 | Getrag Getriebe-Und Zahnradfab | Rotations-translationswandler, aktuatoranordnung und schaltkupplungsanordnung |
Families Citing this family (1)
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1961
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Also Published As
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