CH382962A - Falttür und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Falttür und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/92—Doors or windows extensible when set in position
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Description
Falttür und Verfahren zu deren Herstellung Die Erfindung betrifft eine Falttür mit faltbarem Rahmen, an dem mindestens, eine faltbare Abdek- kung punktweise befestigt ist, so dass sie nichtzu- faltende Flachzonen aufweist, die durch als Schar nier wirkende, biegsame Zonen miteinander ver bunden sind. Bei bekannten Falttüren dieser Art, bei denen die Abdeckung meistens:
aus einem Gewebe besteht, tritt der Nachteil auf, dass die nichtfaltbaren Flachzonen nicht genügend steif sind, um kleine Falten, Ausbuchtungen und dergleichen zu vermeiden, was mit dem Abstand der Befesti gungspunkte zusammenhängt, der aus, praktischen Gründen relativ gross äst. Zur Vermeidung dieses Nachteils zeichnet sich die Falttür nach der Erfin dung dadurch aus, dass an der inneren Oberfläche der Flachzonen der Abdeckung Versteifungsglieder befestigt sind, welche nicht über diese Flachzonen hinausgehen und welche die Abdeckung bei ihren Befestigungspunkten am Rahmen versteifen.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung dieser Falttüre. Dieses Verfahren zeich net sich dadurch aus, dass man einen eine Reihe von Versteifungsgl'iedern verbindenden Streifen an der Abdeckung annäht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn man die Versteifungsglieder vor dem An nähen an die Abdeckung mit zum punktweisen Be festigen der Abdeckung am Rahmen dienenden Befestigungsgliedern versieht. Auf diese Weise kann das Anbringen dieser Befestigungsglieder in Zeit und Arbeit sparender Weise bedeutend vereinfacht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Falttüre nach der Erfindung dargestellt.
Es ist: Fig.1 eine perspektivische Darstellung einer Falttüre, Fig.2 ein vergrösserter Schnitt durch ein Ver steifungsglied gemäss der Linie 2-2 von Fig. 1, Fig.3 eine perspektivische Darstellung einer Reihe von miteinander verbundenen Versteifungs- gliedern, Fig. 4 eine Variante zu Fig. 3,
und Fig.5 eine schematische Darstellung zur Er läuterung einer Ausführungsform des erfindungs- gemässen Verfahrens.
Fig. 1 zeigt eine Falttüre, die in an sich be kannter Weise einen Nürnberger-Schere-Rahmen aufweist, der von einer Mehrzahl von Scharnier platten 10 gebildet ist. Diese Scharnierplatten 10 sind in mehreren, vertikal in Abstand voneinan der befindlichen Reihen angeordnet und durch eine Mehrzahl von Schwenkachsen 11 miteinander ver bunden.
Ein vorderer Rahmenschenkel 12 und ein hinterer Rahmenschenkel 13 bilden entgegenge setzte Enden des Rahmens. An den Schenkeln 12 und 13 sind entgegengesetzte Enden von zwei bieg- saimen, aus Gewebe bestehenden Abdeckungen 14 befestigt, welche auf beiden Seiten des Rahmens montiert sind, um sich mit demselben zusammen zufalten oder aufzufalten. Ein Teil einer Abdek- kung 14 ist in Fig.1 teilweise vom Rahmen ab gelöst dargestellt.
An der oberen und unteren, in neren Randzone der Abdeckung 14 sind eine Mehr zahl von in Längsrichtung voneinander in Abstand befindlichen, rechteckigen Versteifungsgliedern 15 angebracht.
Wie aus den Fig. 1-3 hervorgeht, sind die Ver- steifungsglied'er 15 an einem bandförmigen Träger 16 befestigt, welcher sich gemäss Fig. 1 kontinuier lich längs. der Abdeckung 14 erstreckt.
Vorzugsweise sind die Versteifungsglieder 15 durch Kleben am Trägerband 16 befestigt, und halten zwischen sich und dem Band die flachen Köpfe 17 von Befesti- gungsgliedern fest, die je zwei auseinanderbiegbare Schenkel 18 aufweisen. Die beiden Schenkel i 8 ragen durch eine Öffnung 19 des Versteifungsglie des 15 hindurch von der inneren Seite der Abdek- kung 14 nach innen vor, um in Löchern 20 (Fig. 1) der Scharnierplatten 20 aufgenommen zii werden.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, bildet jede Abdeckung 14 eine Mehrzahl von nichtzufa'ltenden Flachzonen 21, welche über scharnierartige Zonen 22 mitein ander verbunden sind. Das die Versteifungsglieder 15 tragende Band 16, das aus beliebigem geeignetem Material, wie Papier oder Gewebe, bestehen kann, ist längs Linien 23 und 24 an die Abdeckung 14 angenäht. Die Nahtlinien 23 und 24 erstrecken sich kontinuierlich längs des Bandes 16, und zwischen diesen Nähten sind die Versteifungsglieder 15 an geordnet.
Die Naht 24 dient auch, um einen nach innen umgefalteten oberen oder unteren Saum 25 der Abdeckung 14 zu halten, um letztere mit ab gerundeten Kanten von gutem Aussehen zu ver sehen.
Eine abgewandelte Form der Versteifungsglie- der ist in Fig. 4 gezeigt. Diese ebenfalls rechtecki gen Versteifungsglieder 26 sind mit einem sich längs. deren Ränder erstreckenden Verbindungsstreifen 27 versehen. Die Versteifungsglieder 15 und 26 be- stehen aus verhältnismässig starrem Material, z. B.
Kunststoff oder dergleichen, und im; Falle von Fig.4 bestehen sie mit dem Verbindungsstreifen aus einem einzigen Stück, wobei dieser Streifen wegen seiner Dünne genügend biegsam ist. Auch im Falle von Fig.4 sind Befestigungsglieder mit Schen keln 18 durch Öffnungen der Versteifungsglieder 26 hindurchgesteckt und der kontinuierliche Streu fei 27 kann wieder auf die Abdeckung 14 aufge näht werden wie der bandförmige Träger 16.
Bei dieser Anordnung werden die flachen Köpfe der Schenkel 18 unmittelbar zwischen den Versteifungs gliedern 26 und der inneren Oberfläche der Ab deckung 14 festgehalten.
Fig.5 stellt dar, wie ein kontinuierlich mit Ver steifungsgliedern versehener Streifen, kurz Ver- steifungsstreifen 165> genannt, in zweckmässiger Weise an einer Abdeckung befestigt werden kann.
Auf einem Werktisch 28 ist eine Nähmaschine 29 an geordnet und eine Randzone 30 einer im übrigen aufgerollten Abdeckung 14 wird durch die Näh- maschine 29 hindurchgeführt, indem die Abdek- kung auf dem Werktisch 28 verschoben wird. Der Versteifungsstreifen 16 wird mitsamt den in ihm steckenden Befest6:
gungsgliedern aufs einem Vor ratsbehälter 31 durch einen nicht gezeichneten Schlitz der Tischplatte des Werktisches 28 geführt. Der Versteifungsstreifen 16 ist mit der Randzone 30 der Abdeckung 14 ausgerichtet, und mit demselben durch die Nähmaschine 29 geführt, so dass er an der Abdeckung angenäht wird.
Wenn man die Abdeckung so aufrollt, dass zwei entgegengesetzte Randzonen frei sind, so kann man bei passender Aufstellung von Nähmaschinen alle zum Annähen des oberen und des unteren Ver steifungsstreifens erforderlichen Nähte bei einer einzigen Verschiebung der Abdeckung auf der Ar beitsfläche des Werktisches 28 herstellen. Dieses Verfahren vermeidet ein mühsames und oft schwie riges Anbringen der Befestigungsglieder 17, 18 von Hand an einem an die Abdeckung angenähten Band.
Die Versteifungsglieder 15 und 16 sind in den nichtzufaltend'en Flachzonen 21 der Abdeckung 14 angebracht, um diese Zonen zu versteifen und ihr Aussehen zu verbessern. Die Versteifungsglieder verhindern die Bildung von Unebenheiten, wie kleine Falten und dergleichen, in diesen flachen Falten- zonen,
und durch Wahrung eines genügenden Ab standes der Versteifungsglieder von den scharnier- artigen Zonen 22 wird deren erforderliche Bieg samkeit nicht beeinträchtigt. Der Verbindungsstrei fen 27 in der Variante von Fig.4 kann die schar- nierartigen Zonen 22 der Abdeckung 14 überque ren, da er wegen seiner Dünne deren notwendige Biegsamkeit ebenfalls nicht beeinträchtigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Falttüre mit faltbarem Rahmen, an der min destens eine faltbare Abdeckung punktweise be festigt ist, so d'ass sie nichtzufaltende Flachzonen auf weist, die durch als Scharnier wirkende, biegsame Zonen miteinander verbunden sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass an der inneren Oberfläche der Flachzonen (21) der Abdeckung (14) Versteifungs glieder (15;26) befestigt sind, welche nicht über diese Flachzonen hinausgehen und welche die Ab deckung bei ihren Befestigungspunkten am Rahmen versteifen. II. Verfahren zur Herstellung einer Falttür nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man einen eine Reihe von Versteifungsgliedern (15; 26) verbindenden Streifen (16; 27) an der Abdeckung (14) annäht. UNTERANSPRÜCHE 1.Falttür nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass jedes Versteifungsglied (15; 26) ein Befestigungsglied (17-18) trägt, das durch das Versteifungsglied hindurchgeht und zwischen dem selben und der Abdeckung (14) festgehalten ist. 2.Falttür nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Versteifungsglied (15; 26) mindestens angenähert rechteckig ist und dass jeweils alle in Längsrichtung miteinander ausgerichteten Verstelfungsglieder miteinander durch einen bieg samen Streifen (16; 27) verbunden sind, der die scharnierartigen Zonen (22) der Abdeckung (14) überquert. 3.Falttür nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass jeweils alle in Längsrichtung mit einander ausgerichteten Versteifungsglieder (15) in Abstand voneinander auf einem biegsamen Streifen (16) montiert sind, der zwischen den Versteifungs- gliedern die scharnierartigen Zonen (22) der Ab- deckung (14) überquert, wobei der Streifen und die Versteifungsgliieder an der Abdeckung befestigt sind. 4.Falttür nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die in Längsrichtung ausgerich teten Versteifungsglieder (26) mit dem spie verbin denden Streifen (27) aus einem Stück bestehen. 5. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, d'ass man die Versteifungsglieder (15; 26) vor dem Annähen an die Abdeckung (14) miit zum punktweisen Befestigen der Abdeckung (14) am Rahmen dienenden Befestigungsgliedern (17-18) versieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH274060A CH382962A (de) | 1960-03-10 | 1960-03-10 | Falttür und Verfahren zu deren Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH274060A CH382962A (de) | 1960-03-10 | 1960-03-10 | Falttür und Verfahren zu deren Herstellung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH382962A true CH382962A (de) | 1964-10-15 |
Family
ID=4240540
Family Applications (1)
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| CH274060A CH382962A (de) | 1960-03-10 | 1960-03-10 | Falttür und Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH382962A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6141920A (en) * | 1995-11-08 | 2000-11-07 | Kemper; Hans August | Stair edge profile assembly |
-
1960
- 1960-03-10 CH CH274060A patent/CH382962A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6141920A (en) * | 1995-11-08 | 2000-11-07 | Kemper; Hans August | Stair edge profile assembly |
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