CH383025A - Vorrichtung zum Abspielen von Schallplatten - Google Patents
Vorrichtung zum Abspielen von SchallplattenInfo
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B19/00—Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
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- G11B19/14—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing movement or position of head, e.g. means moving in correspondence with head movements
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Description
Vorrichtung zum Abspielen von Schallplatten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abspielen von Schallplatten, die einen in ihrem Speisekreis liegenden Schalter aufweist, welcher durch den Abtastarm dadurch siteuerbar ist, dass der Ab tastarm in der Ruhelage mit seinem Gewicht auf dem Betätigungsglied des Schalters liegt, so dass die ses Schalterbetätigungsglied in seiner unteren Lage festgehalten wird, während beim Abheben des,
Ab tastarmes das Betätigungsglied sich aufwärts, bewegt.
Bei einer bekannten Ausführungsform vorerwähn ter Art wirkt auf das Betätigungsglied eine Feder, die dieses in seine obere Lage zu bewegen und in dieser Lage zu halten sucht. Die Schwerkraft muss somit fähig sein, mittels: des Abtastarmes das Be tätigungsglied gegen die Federwirkung zu bewegen. Die dazu zu Verfügung stehende Kraft hängt eng zusammen mit der Kraft, mit der die Nadel auf der Schallplatte aufruht, und ist nahezu gleich gross. Diese Kraft beträgt etwa 10 bis 12 g. Die Feder wird derart gewählt, dass 10 bis 12 g ausreichen, um das Betätigungsglied gegen die Federwirkung zu be wegen.
Die Kraft, mit der die Nadel auf der Schall platte aufruht, wird mit Rücksicht auf die Bemes sung der Rillen der Schallplatten, ständig geringer. Für die sogenannten Mikrorillen ist diese Kraft 5 bis 7 g, für die Piko.rillen etwa 2 g. Dies hat zur Folge, dass nur eine annähernd ebenso geringe Kraft zur Verfügung steht, um das Betätigungsglied gegen die Federwirkung zu bewegen.
Die dabei anzuwen dende Feder muss somit 'so bemessen sein, dass sie durch das Betätigungsglied mittels einer Kraft von 2 bis 7 g eingedrückt wird und ohne diese Kraft durch die Feder wieder in seine obere Lage bewegt wird. Reibungsunterschiede in der Abwärts- und Aufwärtsbewegung des Betätigungsgliedes können be reits zur Folge haben, dass die Feder nicht imstande ist, dieses Glied in die obere Lage zurückzubewegen. Die Wirkung der bekannten Vorrichtung mit Nadel kräften von 2 bis 7 g ist also nicht zuverlässig.
Die Erfindung bezweckt, den vorerwähnten Nach teil zu beheben.
Gemäss der Erfindung wird das Schaltelement unmittelbar durch den Abtastarm von seiner unteren in seine obere Lage bewegt.
Die Erfindung ergibt den Vorteil, dass eine Feder sich erübrigt und dass unabhängig von der Kraft, mit der die Nadel auf der Platte aufruht, eine zuver lässige Wirkung gesichert ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird das Schaltelement durch magnetische Anziehungskraft mitgeführt. Durch die Wahl der Grösse der magneti schen Anziehungskraft wird das Betätigungsglied mit genommen und darauf selbsttätig losgelassen, ohne dass verwickelte Konstruktionen erforderlich sind.
Der Abtastarm kann dabei mit einem Stück fer- romagnetischen Materials versehen sein, während das Schaltelement aus einem Stab Ferroxdur besteht.
An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher er läutert.
Fig. 1 zeigt, im Schnitt, einen Schalter während des Betriebes der Vorrichtung.
Fig.2 zeigt denselben Schalter in der Ruhelage des Abtastarmes.
In einer Grundplatte 1 einer Vorrichtung zum Abspielen von Schallplatten ist ein Schalter 2 an- gebracht, der aus einem Gehäuse 3 besteht, in dem ein Betätigungsglied verschiebbar gelagert ist, das aus einem Ferroxdurstab 4 besteht. Das, untere Ende des Stabes 4 ist mit einer Kippfedereinrichtung be kannter Art versehen.
Die federnde Platte 5 weist eine Mittellippe 6 auf, die ,in der Zeichnung links fest mit der Platte 5 verbunden ist und sich ander- seits gegen den Stab 4 abstützt. Die Lippe 6 ist vor gespannt und wird durch den Stab 4 auf Knickung beansprucht. Während der Ab- bzw. Aufwärtsbewe gung des Stabes 4 durchläuft der Stab bei Mittel lage, das heisst bei horizontaler Lage der Federplatte 5, in der die Mittellippe 6 am stärksten gespannt wird. In dieser höchstgespannten labilen Lage kippt die Federplatte 5 um.
Die Federplatte 5 ist mit Kon takten 7 und 8 versehen, die mit den Kontakten 9 und 10 zusammenwirken können, von denen der Kontakt 10 an einer im Gehäuse 1 befestigten Feder 11 angebracht ist. Die Federplatte 5 und die Feder 11 sind in den elektrischen Speisekreis des nicht dargestellten Motors der Abspselvorrichtung einge fügt.
Für den Fall, dass die Vorrichtung mit selbst tätiger Steuerung des Abtastarmes versehen ist, ist noch ein Anlassknopf 15 angebracht, durch den mit tels einer Hebelanordnung 16 der Schaltkontakt 10 der Feder 11 gegen die Wirkung der Feder 17 hoch geschoben werden kann.
Nach Fig. 2 ruht ein Tonarm 18 mit einer Platte 19 aus ferromagnetischem Material auf dem Ferrox- durstab 4 und wird auf ihm durch die magnetische Anziehungskraft festgehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Von der in Fig. 2 dargestellten Ruhelage ausgehend, wird der Anlassknopf 15 gedrückt, wodurch der Schaltkontakt 10 gegen den Kontakt 8 gedrückt wird, so dass der Speisekreis des Motors geschlos sen wird. Die Steuerung des Tonarmes 18 ist somit eingeschaltet und dieser wird hochgehoben. Während dieser Aufwärtsbewegung nimmt der Tonarm 18 den Stab 4 mit, worauf der Anlassknopf 15 losge lassen wird.
Die Aufwärtsbewegung des Stabes 4 bringt die Federplatte 5 zum Kippen, wodurch diese die in Fig.l veranschaulichte Stellung einnimmt. Der Tonarm 18 wird nach der Aufwärtsbewegung über den Plattenrand gehoben, auf den Plattenrand gesenkt und nach dem Abspielen der Platte ausser- halb der Platte bis über den Stab 4 gebracht und abgesenkt.
Durch das Gewicht des Tonarmes 18 wird der Stab 4 nach unten bewegt, wobei das von dem Stab 4 auf die Federplatte 5 ausgeübte Moment umgekehrt wird und die Federplatte 5 wieder um kippt, so dass die Stellung nach Fig. 2 erreicht wird und die Vorrichtung ausgeschaltet wird.
Wenn die Abspielvorrichtung keine selbsttätige Steuerung des Tonarmes besitzt, sind der Anlass- knopf 15, das Hebelsystem 16 und die Feder 17 nicht vorgesehen. Der Tonarm 18 wird in diesem Falle von Hand auf den Stab 4 gelegt und von diesem gehoben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Abspielen von Schallplatten, die einen .in ihrem Speisekreis liegenden Schalter aufweist, welcher durch den Tonarm in der Weise steuerbar ist, dass in der Ruhelage der Tonarm mit seinem Gewicht auf dem Betätigungsglied des Schal ters aufruht, und dieses Glied in seiner unteren Stel lung hält, während es sich aufwärts bewegt, wenn der Tonarm vom Betätigungsglied abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement un mittelbar vom Tonarm von der unteren in die obere Lage mitgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine solche konstruktive Ausbildung, dass das Schaltelement durch magnetische Anzie hungskraft mitgenommen wird. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tonarm mit einem Stück ferromagnetischen Materials versehen ist und das Schaltelement aus einem Ferroxdurstab besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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