Schnalle für Sicherheitsgurte Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schnalle für eine Sicherheitsgurte, z. B. für Auto mobile mit zwei Schliessteilen, die je an einem Gurtenteil befestigt sind und die lösbar miteinander verbunden sind, wobei der eine Schliessteil einen ebenen Teil mit einem Schlitz aufweist, welch letz terer quer zur Zugrichtung der Gurte verläuft und wobei eine geriffelte Klemmwalze in diesem Schlitz in der Zugrichtung verschiebbar ist, das Ganze der art, dass der eine Gurtenteil um die Walze herum verläuft, um bei der Beanspruchung der Gurte auf Zug mittels der letzteren gegen einen jochförmigen Endteil des ebenen Teils geklemmt zu werden.
Häufig werden die Sicherheitsgurten aus einem Material hergestellt, das sich bei starker Beanspru chung in einem erheblichen Ausmass streckt. Dadurch wird derjenige Teil, der um die geriffelte Klemmwalze herum verläuft zufolge der rauhen Walzenoberfläche einer starken Beanspruchung unterworfen.
Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass sich die Riffelung der Klemmwalze nur über demjenigen Teil des Walzenumfanges er streckt, welcher dem jochförmigen Endteil gegen überliegt, während der restliche Teil des Walzen umfanges glatt ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine aus zwei Schliess teilen bestehende Schnalle, mit einzelnen weggebro chenen Teilen, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
' Fig. 4 einen Teil der Fig.2 in grösserem Mass stab und Fig.5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1.
Die Schnalle umfasst einen ersten Schliessteil 1, der die Form einer Platte hat und einen zweiten, im wesentlichen U-förmigen Schliessteil 2, welch letz terer zueinander parallele Seitenwände 3 aufweist. Die Schliessteile 1 und 2 sind dazu bestimmt, je an einem Ende einer Automobil-Sicherheitsgurte oder dergleichen befestigt' zu werden. Zu diesem Zwecke ist der Schliessteil 1 nahe einer Kante mit einem Schlitz 4 versehen, welcher parallel zu dieser Kante verläuft und der das eine Ende der Gurte aufnimmt. Der Schliessteil 2 ist mit einer geriffelten Einstell walze 5 versehen, um welche herum das andere Ende der Gurte in der durch strichpunktierte Linien (siehe Fig.2) angedeuteten Art verläuft, um damit die wirksame Länge der Gurte in an sich bekannter Weise einstellen zu können.
Die Walze 5 ist in einem Schlitz 6 im ebenen Bodenteil des U-förmigen Schliessteils 2 verschiebbar. Diejenigen Kanten 7 dieses Schlitzes, die senkrecht zur Längsachse der Walze verlaufen, werden von Vorsprüngen 8 und 9 umfasst, die an den Stirnenden der Walze 5 gebildet sind, indem in der letzteren Schlitze angebracht sind. Die jenigen Vorsprünge 9, welche ausserhalb des U-för- migen Schliessteils 2 liegen, erstrecken sich über die Seitenwände 3 hinaus, so dass die Walze leicht zwi schen dem Zeigfinger und dem Daumen erfasst werden kann, um die wirksame Gurtenlänge verstellen zu können.
Derjenige Teil 11 des Schliessteils 1, der beim Gebrauch in den U-förmigen Schliessteil 2 eingeführt wird, ist mit zwei Löchern 12 versehen, in welche die vom Boden des Schliessteils 2 abstehenden Schulter flächen 13 eintreten. Zwischen den Seitenwänden 3 ist ein exzentrisches Klemmorgan 15 mittels der Welle 14 gelagert, das mit dem Griff 16 aus einem Stück besteht. Letzterer bildet in der Schliessstellung einen Deckel für den U-förmigen Schliessteil 2. In seiner Schliess- oder Klemmstellung liegt das exzen trische Klemmorgan 15 gegen den plattenförmigen Schliessteil 1 an, so dass derselbe an einem Lösen von den Schulterflächen 13 gehindert wird.
Das exzen trische Klemmorgan 15 ist an jedem Ende mit einer Kugelraste 17 (siehe Fig.2) versehen, welche mit Vertiefungen in den Seitenwänden 3 des Schliess teils 2 zusammenwirkt, um das Klemmorgan ent weder in der in der Zeichnung dargestellten Klemm stellung oder in der nicht dargestellten offenen Stel lung zu halten. Das Klemmorgan 15 wird durch Ver- schwenkung des Griffes 16 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 2) in die erwähnte offene Lage bewegt.
Wenn im Gurtenteil 18, der in der durch strich punktierte Linien (Fig. 2) angedeuteten Weise um die Walze 5 herum verläuft, ein Zug auftritt, wird die Walze 3 das jochförmige Ende 19 des ebenen Bodens des Schliessteils 2 bewegt. Dieses Ende 19 begrenzt die eine Seite des Schlitzes 6. Dadurch wird die Gurte zwischen der Walze 5 und der erwähnten Kante des der Walze zugekehrten Endes 19 festgeklemmt. Auf die fragliche Kante des aus ungehärtetem Stahl be stehenden Endteils 19 ist eine U-förmige Verstärkung 20 aus gehärtetem Stahl aufgepresst. Dieselbe umfasst den erwähnten Endteil mit ihren Schenkeln.
Die der Walze zugekehrte Oberfläche der Verstärkung 20 ist zweckmässig mit in Längsrichtung verlaufenden, flachen Nuten (siehe Fig. 2 und 3) versehen, welche mit der geriffelten Walze zusammenwirken, um den Gurtenteil 18 sicher festzuhalten.
Die Verstärkung 20 verhindert eine Deformation des Endteils 19, wodurch die Gefahr eines Durch schneidens der Sicherteitsgurte vermieden wird.
Das zur Herstellung der Sicherheitsgurten verwen dete Material ist häufig derart, dass dieselben, wenn sie starken Beanspruchungen unterworfen sind, sich bis zu 40 /o dehnen. Der um die Walze 5 herum laufende Gurtenteil 18 (Fig. 2) gleitet bei dieser Strek- kung in bezug auf die Walze 5, so dass die geriffelte Walzenoberfläche eine übermässige Abnützung dieser der Walze zugekehrten Gurtenseite und damit eine Schwächung der Gurte bewirkt.
Dieser Nachteil kann dadurch ganz wesentlich vermieden werden, indem die Walze 5 lediglich über demjenigen Teil ihres Umfanges geriffelt wird, welcher im wesentlichen dem jochförmigen Teil 19 gegenüberliegt, während der verbleibende Teil der Walzenoberfläche, welcher vom Teil 19 abgekehrt ist, glatt ist. Dies geht aus Fig. 4 hervor, in welcher der glatte Teil des Walzen umfanges mit dem Winkel a bezeichnet ist.