CH383121A - Kopiermaschine - Google Patents

Kopiermaschine

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CH383121A
CH383121A CH1324160A CH1324160A CH383121A CH 383121 A CH383121 A CH 383121A CH 1324160 A CH1324160 A CH 1324160A CH 1324160 A CH1324160 A CH 1324160A CH 383121 A CH383121 A CH 383121A
Authority
CH
Switzerland
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workpiece
model body
relative
rotation
pantograph
Prior art date
Application number
CH1324160A
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English (en)
Inventor
Kesselring Adrian
Schmied Arthur
Original Assignee
Contraves Ag
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Publication date
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Publication of CH383121A publication Critical patent/CH383121A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/20Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work with special means for varying the ratio of reproduction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description


  Kopiermaschine    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Kopiermaschine mit einem beweglichen Tastorgan zum  Abtasten der räumlichen Form eines Modellkörpers  und einem materialabhebenden Werkzeug, vorzug  weise einem motorisch angetriebenen Fräswerkzeug,  dessen Relativbewegungen zum Werkstück zwang  läufig eine zur Modellkörperform geometrisch ähn  liche Form des Werkstückes ergeben.

      Gegenüber bekannten Ausführungen solcher Ko  piermaschinen unterscheidet sich die erfindungsgemässe  durch Mittel, um das Werkstück und den Modell  körper so zu     fixieren,    dass sie um zueinander gleich  gerichtete Drehachsen in zwangläufigem Gleichlauf  drehen, und durch einen Pantographen, der nur  Translationsbewegungen des Tastorganes relativ zum  Modellkörper in einer zur Drehachse des Modell  körpers parallelen Ebene zulässt und dabei ent  sprechend parallele Relativbewegungen zwischen Werk  zeug und Werkstück im eingestellten Grössenverhältnis  erzwingt.  



  Die Abtastung der Modellkörper erfolgt zum  Beispiel mit Vorteil in einem zylindrischen Koordina  tensystem, das durch den Drehwinkel p jedes     Tast-          punktes    relativ zu einer Ausgangsdrehlage in bezug auf  die Drehachse, durch den Radialabstand r des     Tast-          punktes    von der Drehachse und durch den axialen  Längenabstand z des Tastpunktes von einer quer zur  Drehachse orientierten Bezugsebene definiert ist.

   Dabei  sind die Drehwinkel     99    im Arbeitspunkt des     Werk-          zeuges    am Werkzeug voraussetzungsgemäss stets gleich  wie die jeweiligen Drehwinkel des Kontaktpunktes des  Abtastkopfes am Modellkörper, während die beiden  Längen-Koordinaten je nach dem am Pantographen  eingestellten Übertragungsverhältnis massstabstrans  formiert werden. Eine derartige Ausbildung einer  Kopiermaschine ist zum Kopieren von kompliziert    geformten Modellkörpern, zum Beispiel von Turbinen  schaufeln, in wählbarem Massstab sehr vorteilhaft.  



  In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  einer erfindungsgemässen Kopiermaschine in weit  gehend schematisierter Form dargestellt.  



  Fig.2a und 2b veranschaulichen anhand eines  schaubildlich dargestellten Werkstückes zwei mit der in  Fig. 1 dargestellten Maschine durchführbare Bearbei  tungsverfahren.  



  Die in Fig. 1 dargestellte Kopiermaschine umfasst  einen Aufspanntisch 1, dessen Höhenlage in bezug auf  eine feststehende Maschinenständerkonstruktion un  veränderlich ist und der auch in der senkrecht zur  Zeichenebene orientierten Richtung unbeweglich ist.  Hingegen ist er in der Längsrichtung Z der Maschine,  d. h. in der Zeichnung nach links und rechts, ver  schiebbar. Die dargestellte Horizontalspindel 2, die in  maschinenfesten Lagern 31, 32 drehbar und axial  unverschiebbar gelagert ist und deren Aussengewinde  mit dem Innengewinde der Tischführungsbohrungen in  Eingriff steht, ermöglicht die Tischverschiebung in  Z-Richtung, indem dazu die Spindel 2 am Handrad 20  verdreht werden kann. Dieses Handrad 20 kann  beispielsweise auch durch einen steuerbaren Elektro  motor oder ein elektromagnetisches Schrittschaltwerk  ersetzt werden.

   Ebenfalls ist es möglich, für die     Z-          Verschiebung    des Tisches an Stelle eines Spindel  antriebes auch eine hydraulische oder pneumatische       Verstellvorrichtung    mit Zylinder und Kolben vorzu  sehen. Auf dem Tisch sind     Support-Ständer    10, 11, 12  und 13 montiert, die sich also stets mit dem Tisch 1  zusammen bewegen.

   Durch Lager 110, 120 und 130,  die in den Ständern 11, 12, 13 in derselben Höhe h  über der Tischfläche aufeinander ausgerichtet einge  setzt sind, wird eine durchgehende, parallel zur Tisch  verschiebungsrichtung Z orientierte horizontale Dreh  achse     A-A    definiert, um welche ein     Modellkörper        thl         und ein Werkstück W, mit Hilfe bekannter Aufspan  nungsorgane fixiert, in zwangläufigem Gleichlauf  drehbar sind. Zum Drehen der beiden Teile M und W  dient hier ein Elektromotor 14, der direkt die gemein  same Welle in der Achse A-A antreibt.  



  Dieser Motor könnte beispielsweise auch durch ein  Handrad ersetzt werden, und es ist auch nicht unbe  dingt notwendig, dass die Drehachsen des Modell  körpers M und des Werkstückes W aufeinander aus  gerichtet sind. Sie könnten auch seitlich und/oder in  der Höhe gegeneinander versetzt und dann mittels  eines 1:1-Getriebes zu zwangläufigem Gleichlauf  gekuppelt sein.  



  Der Modellkörper M kann eine beliebige Voll  körperform aufweisen, beispielsweise als Schaufel  modellkörper M' bzw. M" nach den Fig. 2a bzw. 2b  ausgebildet sein.  



  Über dem Tisch 1 ist an einem maschinenständer  festen Trägerteil 30 ein vertikalachsiger Hydraulik  zylinder 21 montiert. In diesem Zylinder 21 ist eine    Kolbenstange 22 mit dem Arbeitskolben 23 in der zur  Tischebene senkrecht orientierten, die Drehachse A-A  des Werkstückes schneidenden Zustellrichtung R  verschiebbar geführt. Die Kolbenstange 22 trägt einen  Fräsapparat 4 mit eingebautem Antriebsmotor für ein  auswechselbares Fräswerkzeug 40, beispielsweise einen  Fingerfräser oder auch einen Scheibenfräser, der dazu  bestimmt ist, materialabhebend auf das Werkstück  einzuwirken, um ihm die gewünschte Form zu erteilen.  



  Über dem Modellkörper M ist an einem später  erläuterten Parallelführungsgestänge ein Abtastkopf 5  in einer unveränderlichen senkrechten (parallel zu R)  und die Modelldrehachse A-A stets schneidenden  Geraden so     montiert,    dass er in der durch die einge  zeichneten Verschiebungsrichtungen Z und R be  stimmten Zeichnungsebene relativ zum Modellkörper  beweglich ist. Der Tastkopf 5 ist mit einem im     Tast-          kopfgehäuse    axial gegen Vorspannungsfederkräfte ver  schiebbar geführten Tastfühler 50 versehen, dessen am  Modell anliegender Kopf geometrisch ähnlich ge  formt ist wie das Fräswerkzeug 40 und deshalb eben  falls auswechselbar sein muss.

   Nach der Zeichnung ist  vorausgesetzt, dass der Abtastkopf 5 in bekannter  Weise als automatischer Fehlerwertgeber ausgebildet  ist, der eine physikalisch veränderliche Steuergrösse,  zum Beispiel eine elektrische Steuerspannung u auf der  Ausgangsleitung 51 erzeugt, die den Wert 0 hat, wenn  sich der Tastfühler 50 in einer vorbestimmten Sollage  gegenüber dem Tastkopf befindet, und je nach Grösse  und Richtung der Tastfühlerverschiebung aus dieser  Sollage nach Grösse und Vorzeichen entsprechend  verändert wird. Diese nach Vorzeichen und Grösse  veränderliche Steuergrösse u wird nun dazu benützt,  die Auf- und Ab-Bewegungen des Fräsapparates 4 in  der R-Richtung servomotorisch zu steuern.

   Zu diesem  Zweck wird die Fehler-Spannung u in einem Verstärker       V    leistungsverstärkt und dann einem elektromecha  nisch betätigten Hydraulik-Steuerventil SV zugeführt,  welches über eine Druckleitung ld mit der Druckseite  einer Hydraulikpumpe P und über eine Rücklauf-    Leitung l0 mit dem Sammler S für das hydraulische  Arbeitsmedium verbunden ist. Je nach Richtung und  Grösse der von ihm verarbeiteten Fehlerspannung ver  bindet es mehr oder weniger drosselungsfrei entweder  die Leitung l1 zum Zylinder 21 mit der Druckleitung ld  und die Leitung l2 mit der Rücklaufleitung l0 oder  umgekehrt; dabei wird im einen Fall der Kolben 23  mit dem Fräsapparat 4 nach unten und im andern Fall  nach oben verstellt.

   Wenn die Steuerspannung u den  Wert 0 hat, d. h. wenn der Tastfühler 50 in seiner  Sollage zum Tastkopf 5 mit vorbestimmtem Tastdruck  an der     Oberfläche    des Modellkörpers M anliegt, bleibt  der Fräser 40 in unverändertem Radialabstand von der  Achse<B>A -A</B> stehen.  



  Statt dem dargestellten hydraulischen     Servoverstell-          system    für den Fräsapparat könnte auch ein elektro  motorisches Servoverstellsystem mit stufenlos     vor-          und    rückwärts steuerbarem Motor und Spindeltrieb  vorgesehen werden. Ebenso wäre es auch möglich, den  Tastkopf 5 direkt als hydraulisches Steuerventil aus  zubilden.  



  Damit nun die Kopierung des Modellkörpers am  Werkstück in einem genau vorbestimmten Grössen  verhältnis, z. B. 2:1, erfolgt, sind der Tastkopf 5, der  Fräsapparat 4 und ein weiterer Maschinenteil, nämlich  der Support 10 auf dem Tisch, durch einen Panto  graphen mit den Hauptarmen 61, 62 und den Parallel  führungsstücken 63, 64 gelenkig verbunden, wobei  diese Arme untereinander durch Gelenke mit senkrecht  zur Zeichenebene orientierten Achsen verbunden sind.  So ist der Arm 61 am Tastkopf und der Arm 62 am  tischfesten Supportständer 10 angelenkt, während das  Verbindungsgelenk der Parallelführungsstücke 63, 64  am Fräsapparat 4 angelenkt ist.

   Die Verbindungs  gelenke 602 bzw. 601 der Teile 62, 64 bzw. der Teile 61,  63 sind je längs beider Gelenkarme verschiebbar und  einstellbar, um das wirksame Übertragungsverhältnis  des Pantographen auf wählbare Werte einstellen zu  können.  



  Parallel zu den Hauptarmen 61 und 62 des Panto  graphen und unter Benützung von Hilfslenkern 65, 66  sind Parallelführungsarme 61' bzw. 62' für den Abtast  kopf 5 so angeordnet, dass dieser, wie weiter vorn vor  ausgesetzt worden ist, bezüglich seiner Achsrichtung  stets senkrecht zur Tischebene orientiert bleibt.  



  Unter     Beiziehung    von     Fig.2a    wird nun die An  wendungs- und Wirkungsweise der in     Fig.    1 dargestell  ten Maschine erläutert.  



  In der mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage  der Organe liegt der     Tastfühler    50 mit seinem Kopf an  der Oberfläche des Modellkörpers M an und der       Fräser    40 liegt mit seinem Kopf der     Werkstückober-          fiäche    an. Der Motor 14 dreht das Werkstück W und  den Modellkörper in     zwangläufigem    Gleichlauf mit  relativ kleiner Drehgeschwindigkeit um die Drehachse       A-A,    d. h. die Drehwinkel     9p    der beiden Teile in bezug  auf eine Ausgangslage verändern sich gleichmässig  und stetig.

   Entsprechend der nicht zylindrischen Form  des Modellkörpers ändert sich dabei in Funktion des      Drehwinkels p stetig die Radialkomponente r = f1 (p)  des jeweils abgetasteten Modellkörper-Oberflächen  punktes. Wenn also die Radial-Koordinate r zunimmt,  wird der Tastfühler 50 in den Tastkopf 5 hineinge  drückt, wodurch eine Steuerspannung u erzeugt wird,  die eine derartige Betätigung des Steuerventils     SV    aus  löst, dass der Fräsapparat sich in der R-Richtung von  der Drehachse A-A entfernt. Umgekehrt bewegt sich  bei abnehmendem Radius des Modellkörpers M der  Tastfühler 50 aus dem Abtastkopf 5 über seine Sollage  gegen die Achse A-A, bis er wieder an der Modell  körperoberfläche anliegt.

   Dadurch wird eine Steuer  spannung u von umgekehrtem Vorzeichen erzeugt und  über das Steuerventil eine entsprechende Vertikal  verschiebung des Fräsapparates servomotorisch aus  gelöst.  



  Dabei sind infolge der Anordnung des einen Panto  graphen-Führungspunktes P1 an einem höhenfesten  Teil, nämlich dem Tisch 1, des zweiten Führungs  punktes P2 am Fräsapparat 4, des dritten Führungs  punktes P3 am Tastkopf 5 und des am Pantographen  eingestellten Übertragungsverhältnisses 2:1 die vertikal,  d. h. radial orientierten Bewegungskomponenten des  Tastkopfes stets genau doppelt so gross wie diejenigen  des Fräsapparates.  



  Die bei einer Umdrehung der Teile<I>M</I> und<I>W</I> um  die Achse A-A am Werkstück erzeugte Umrissform in  einer bestimmten Querschnittsebene istalso geometrisch  ähnlich und um das Verhältnis 1:2 massstabverklei  nert wie die Umrissform des Modellkörpers in der  entsprechenden Querschnittsebene.  



  Wenn man nun nach einer Umdrehung der Teile W  und M um die Achse A-A durch Drehung am Handrad  20 den Tisch 1 um einen kleinen Wert A z gegenüber  den maschinenfesten Teilen nach rechts verschiebt,  wird das Werkstück relativ zum Fräser 40 und relativ  zur vorherigen Lage des Tastfühlers 50 auch um diesen  Wert A z nach rechts verschoben. Gleichzeitig erzwingt  der die Rechtsverschiebung des Pantographenführungs  punktes P1 um diesen Wert auch eine Linksverschie  bung des Pantographenführungspunktes P3 um diesen  Wert A z, weil der mittlere Pantographenführungs  punkt P2 keine Seitwärtsverschiebungen erfahren kann.

    Damit erfährt aber der Modellkörper M relativ zum  Tastfühler eine Axialverschiebung in Z-Richtung um  den Wert 2<B><I>Az,</I></B> so dass also bewiesen ist, dass beide  Längendimensionen z und r im zylindrischen Koordi  natensystem     (p,   <I>Z, R</I> im Verhältnis 2:1 kopiert werden  bzw. in einem andern, je nach Einstellung des Über  tragungsverhältnisses am Pantographen.  



  Sofern der Motor 14 durch ein Handrad oder ein  Schrittschaltwerk und das Handrad 20 durch einen  vor- und rückwärts steuerbaren Motor ersetzt würde,  so dass also die Schlittenbewegung in Z-Richtung  kontinuierlich erfolgen würde, während die Körper W  und<I>M</I> jeweils schrittweise um einen Betrag<I>A</I>     99     gedreht würden, ergäbe sich eine Bearbeitungsweise  nach Fig. 2b, d. h. die Radiuswerte würden als  r = f2 (z) mit A p als Parameterwert aufgezeichnet.    Der Fräsapparat mitsamt seiner Vertikalführungs  vorrichtung und der Werkstückaufspannstelle könnte  mit dem Tastkopf und der Modellkörperaufspannstelle  gegeneinander konstruktiv vertauscht werden, wodurch  die Modellkopierung vergrössert statt verkleinert  erfolgen würde.  



  Anderseits liesse sich der Fräsapparat mit dem ihm  zugeordneten Teiler auch am Pantographenführungs  punkt P, anordnen und dafür der Pantographen  führungspunkt P2 am Schlitten fixieren. Es erfolgt dann  eine Kopierung etwa im Verhältnis 1:1, wobei aber zu  beachten wäre, dass dann die Abtastkopfbewegungen  spiegelbildlich zu denjenigen des Fräsapparates er  folgen würden, d. h. der Modellkörper mit     Links-          Rechtsvertauschung    über dem Abtastfühler einzu  spannen wäre. Die Zustell-Bewegungsrichtung des  Fräsapparates und des Tastkopfes muss nicht unbe  dingt senkrecht zur Drehachse A-A von Werkstück  und Modellkörper sein und diese schneiden; sie könnte  auch windschief zur Drehachse orientiert sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kopiermaschine mit einem beweglichen Tastorgan zum Abtasten der räumlichen Form eines Modell körpers und einem materialabhebenden Werkzeug, dessen Relativbewegungen zum Werkstück zwang läufig eine zur Modellkörperform geometrisch ähnliche Form des Werkstückes ergeben, gekennzeichnet durch Mittel, um das Werkstück und den Modellkörper so zu fixieren, dass sie um zueinander gleich gerichtete Drehachsen in zwangläufigem Gleichlauf drehen, und durch einen Pantographen, der nur Translationsbewe- gungen des Tastorganes relativ zum Modellkörper in einer zur Drehachse des Modellkörpers parallelen Ebene zulässt und dabei entsprechend parallele Relativ bewegungen zwischen Werkzeug und Werkstück in dem am Pantograph eingestellten Grössenverhältnis erzwingt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kopiermaschine nach Patentanspruch, bei wel cher eine relative Zustellbewegungskomponente des Werkzeuges in der Radialrichtung des drehbaren fixierten Werkstückes durch die Steuersignale eines automatischen Fehlergeber-Tastorganes stufenlos ge steuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden andern Bewegungskomponenten, nämlich der axialen Translationsbewegung und der Drehbewegung der beiden Teile um die Drehachsen, die eine konti nuierlich und die andere schrittweise erfolgt. 2.
    Kopiermaschine nach Unteranspruch 1, mit einem Aufspanntisch für die Halterungs- und Drehorgane von Werkstück und Modellkörper und einem senkrecht zur Tischebene relativ zu derselben vom Tastorgan aus mit Hilfe eines in der radialen Zustellbewegungsrichtung stufenlos vor- und rückwärts steuerbaren Werkzeug träger, wobei der Aufspanntisch auch relativ zum Werkzeugträger in der Drehachsrichtung (A-A) von Modellkörper und Werkstück verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass von drei Führungspunkten des Pantographen der eine am verschiebbaren Tisch und ein anderer am relativ zur Tischebene senkrecht verschieb baren Werkzeugträger angeordnet ist,
    während der dritte, in beiden Translationsrichtungen bewegliche Führungspunkt am Tastorgan angeordnet ist, das mittels Parallelführungsorganen stets in einer zur Tischebene unveränderbaren Richtung gehalten wird.
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