CH383158A - Kinematographische Kamera mit ansetzbarem Tonzusatzgerät - Google Patents

Kinematographische Kamera mit ansetzbarem Tonzusatzgerät

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CH383158A
CH383158A CH128061A CH128061A CH383158A CH 383158 A CH383158 A CH 383158A CH 128061 A CH128061 A CH 128061A CH 128061 A CH128061 A CH 128061A CH 383158 A CH383158 A CH 383158A
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CH
Switzerland
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camera
cassette
attached
audio
audio cassette
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Application number
CH128061A
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English (en)
Inventor
Planert Wolfgang
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description


      Kinematographische    Kamera mit     ansetzbarem    Tonzusatzgerät    Vorliegende Erfindung betrifft eine kinematogra  phische Kamera mit     ansetzbarem    Tonzusatzgerät zur  Vervollständigung handelsüblicher     Stununfilmkame-          ras    zwecks lippensynchroner Aufnahme von Bild  und Ton auf getrenntem Bild- und Tonträger.  



  Einrichtungen dieser Art sind bereits bekannt.  Sie weisen jedoch unter anderem den Nachteil auf,       dass    der Tonträger zwecks Antrieb desselben in einer  Schleife aus dem Tonzusatzgerät heraus zu dem An  triebsmechanismus der Kamera geführt wird, wo  durch das Tonzusatzgerät nicht staubdicht abge  schlossen sein kann.  



  Anderseits müssen an den ursprünglich für       Stummfilmaufnahmen    vorgesehenen Kameras erheb  liche Änderungen vorgenommen werden. So ist bei  spielsweise ein nachträglicher Ausbruch     in        derKamera-          rückwand    und ein entsprechender lichtdichter     Ver-          schluss    bei den an die     Kamexarückwand.        ansetz-          baren    Tonzusatzgeräten zwecks Durchführung des       Tonträge-rs        bzw.    der     Kraftübertragungsmittell    des  Federwerkes der Kamera für den Antrieb des Ton  trägers nötig.

   Ausserdem sind durch die geringe<B>Ab-</B>  laufzeit der in handelsüblichen Schmalfilmkameras  enthaltenen Federwerken nur begrenzte Szenenlän  gen synchroner Bildtonaufnahmen möglich.  



  Diese Nachteile werden erfindungsgemäss da  durch vermieden,     dass    eine Tonkassette mit vollkom  men innerhalb derselben geführtem Magnettonband  und elektromotorischem Antrieb an eine     Kassetten-          kamera        ansetzb#ar    ist, wobei deren Antrieb     zwang-          läufig    mit der     Greiferwelle    der Kamera gekuppelt  wird. Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen  beispielsweise näher erläutert.

   Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> Kamera mit angesetzter Tonkassette,     Sei-          tenansticht,          Fig.    2 Draufsicht der     Bild-Ton-Aufnahmevor-          richtung,            Fig.   <B>3</B> Ansicht der Kamera mit angesetztem  Kupplungsstück,       Fig.    4 Tonkassette ohne Deckhaube, von der       Bandlaufseite    gesehen.  



  Eine     handels-Übliche        Kassettenfilmkamera   <B>1</B> ist  mit einer     aushängbaren,    nicht dargestellten     Gehäusen          räckwand    versehen, um auch mit Kassetten grösse  ren Fassungsvermögens filmen zu können.

   Zum  Zwecke einer synchronen     Bild-Ton-Aufnahme    ist       anst.-Ile    der Gehäuserückwand eine Tonkassette 2  an die Kamera<B>1</B>     ansetzbar,    die eine weitestgehend  der Kamerarückwand     angepasste    Fläche<B>3</B> aufweist  und somit die Kamera<B>1</B> völlig     abschkesst.        Die     Arretierung der Tonkassette 2 an der Kamera<B>1</B>  erfolgt über eine Federkupplung 4 sowie über eine       Verriegelungshandhabe   <B>5,</B> die in eine Befestigungs  lasche<B>6</B> eines Handgriffes<B>7</B> der Kamera<B>1</B>     ein-          hängbar    ist.

   In der Tonkassette 2 ist ein mit     ebnem     Regler<B>8</B> versehener Elektromotor<B>9</B> mit einer Welle  <B>10</B> angeordnet. Auf dem einen Ende der Welle<B>10</B>  ist ein     Kupplungs.stift   <B>11</B> und auf der anderen Seite  eine Schnecke 12 montiert, die mit einem Schnecken  rad<B>13</B> kämmt. Das Schneckenrad<B>13</B> ist über eine  Welle 14 mit einer weiteren Schnecke<B>15</B> verbun  den,<B>die</B> mit einem Schneckenrad,<B>16</B> in Eingriff  steht, welches auf einer Welle<B>17</B> sitzt. Auf letzterer  ist weiterhin eine     Schnurrolle.   <B>18</B> und hinter einer  Zwischenwand<B>19</B> eine     ZahnTolle    20 befestigt.

   Die       Schnurrolle   <B>18</B> ist über eine-     Peese    21 mit einer     weÄ-          teren        Schnurrolle    22 verbunden, die auf einer durch  die Trennwand<B>19</B> ragenden Welle<B>23</B> sitzt und  durch eine nicht dargestellte     Fxiktionskupplung    mit  der Welle<B>23</B> verbunden ist. Die Welle<B>10</B> des Elek  tromotors<B>9</B> trägt noch eine Schnecke 24, die mit  einem Schneckenrad<B>25</B> kämmt, welches über eine  Kupplung<B>26</B> mit einer Welle<B>27</B> während     des    An  laufes in kraftschlüssiger Verbindung steht.

   Die      Welle<B>27,</B> die ebenfalls durch die Trennwand<B>19</B>  ragt, trägt eine     Schwunjocheibe   <B>28.</B> Ein über der       Schwungscheib--   <B>28</B> befindlicher freier Raum<B>29</B> ist  für einen     Transistorenverstärker    sowie weitere elek  trische und mechanische Baueinheiten bestimmt.  Jenseits der Trennwand<B>19</B> sind ausserdem<B>Ab-</B> und       Aufwickelspulen   <B>30</B> und<B>31,</B> ein     Tomopf   <B>32</B> sowie  die weiteren notwendigen     Bandführungsmittel    34,<B>35,</B>  <B>36, 37</B> und<B>38</B> angeordnet, welche das perforiert.-. Ton  band<B>33</B> innerhalb der Tonkassette von der<B>Ab-</B> zur       Aufwickelspule,    führen.

   Die Tonkassette 2 ist zum  Zwecke des     Bandeinlegens    durch eine Deckkappe<B>52</B>       zugängig,    die um ein Scharnier<B>39</B> klappbar ist. Die  Tonkassette 2 ist des, weiteren mit einer Verlängerung  40 für das optische System des     Kamexasuchers    41  versehen. An     der    Kamera<B>1</B> ist mittels zweier Schrau  ben 42 und 43 ein Kupplungsstück 44 befestigt,  in dem eine     biecsame    Welle 45     aneeordnet    ist.

   Auf  <B>im CD</B>  der der Tonkassette 2 zugewandten Seite trägt die  Welle 45 ein in gewissem Masse radial bewegbares       Kupplungsgegenstück    46 für den     Kupplungsstift   <B>11</B>  und auf dem anderen Ende     eln        Schraubenradgetriebe     47 und 48. Letzteres steht mit der     Greiferwelle    der  Kamera<B>1</B> über die     Rückwickelachse    49 in Ver  bindung. In der Kamera<B>1</B> befindet sich eine     Bild-          Amkassette   <B>50.</B> Aus der     Tonkassett-.    2 ist ein Kabel  <B>51</B> herausgeführt. Die Wirkungsweise ist folgende.  



  Nachdem die     Bildfilmkassette   <B>50</B> in die Kamera  <B>1</B> eingeschoben, das Magnettonband<B>33</B> wie darge  stellt in die     Tonkas,sette    2 eingelegt und am Ton  kopf<B>32</B> mit einer Startmarkierung versehen ist, kann  <B>C</B>       die    Tonkassette 2 und das Kupplungsstück 44 in  In beschriebener Welse mit der Kamera<B>1</B> verbun  den und der Elektromotor<B>9</B> gestartet werden, nach  dem das Kabel<B>51</B> mit der nicht dargestellten Batterie  verbunden ist.

   Der Motor<B>9</B> treibt nicht nur das  perforierte Tonband<B>33</B> über die entsprechenden  Antriebsglieder an, sondern über die biegsame Welle  45 und das     Schraubenradgetriebe    47 und 48 auch  den Bildfilm in der Kassette,<B>50,</B> wodurch beide  Bänder über die ganze Länge völlig synchron blei  ben. Das nicht dargestellte Federwerk und     Feder-          werksgetriebe    der Kamera<B>1</B> läuft dabei frei mit.  Da der Antrieb des Bild- und Tonträgers von dem       Elektromoter   <B>9</B> aus erfolgt, entfällt die Begrenzung  der Szenenlängen synchroner     Bild-Ton-Aufnahmen,     die bei den bekannten     Einrichtunuen    stets in Er  scheinung tritt.

   Damit das Magnettonband<B>33</B> beim  Anlaufen nicht reisst, wird die als Tonachse aus  gebildete Welle<B>27,</B> auf der sich die Schwungscheibe  <B>28</B> befindet, zunächst von dem Elektromotor<B>9</B> an  getrieben. Das wird dadurch erreicht,     dass    zwischen  Welle<B>27</B> und Schneckenrad<B>25</B> eine Sperrkupplung  für eine Richtung angeordnet ist.

   Die Welle<B>27</B> wird  von dem Motor<B>9</B> entkuppelt, wenn nach dem Hoch  laufen der     Weffi--   <B>27</B> dies-. unter dem Zug des Ton-         bandes   <B>33</B> eine etwas grössere Geschwindigkeit er  hält, als das vom Elektromotor angetriebene     Schnek-          kenrad   <B>25,</B> was durch ein bestimmtes     Drehzahlvcr-          hältnis    gegeben ist.  



  Ist auf diese Art und Weise Bild- und Tonband  belichtet     bzw.    bespielt, so wird nach Öffnen der       Verriegelungshandhabe        g   <B>5</B>     die        Tonkassette    2     von        der     Kamera<B>1</B> abgezogen, wodurch die     Bildfilmkassette     <B>50</B> frei     zugängig    ist. Nach Einsetzen einer weiteren  Kassette mit     unbelichtetern    Filmband kann sich der  oben beschriebene Vorgang wiederholen.

   Besteht<B>je-</B>  doch nur Bedarf an     Stummfilmszenen,    so versieht  man die Kamera<B>1</B> wieder mit ihrer     aushängbaren     Rückwand und die Kamera ist, nachdem das Kupp  lungsstück 44 durch Lösen der Schrauben 42 und 43  von der Kamera<B>1</B> getrennt wurde, wieder für Bild  aufnahmen ohne Ton betriebsbereit.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Kinematographische Kamera mit anseltzbarem Tonzusatzgerät für die synchrone Aufnahme von Billd und Ton auf getrenntem Bild- und Tonträger, dadu,rch gekennzeichnet, dass ein..- Tonkassette (2) mit vollkommen innerhalb derselben geführtem Ma- gn,ettonband <B>(33)</B> und elektromotorischem Antrieb an eine handelsübliche Kassettenkamera <B>(1)</B> ansetz- bar ist, wobei deren Antrieb zwangläufig mit der Greiferwellie (49) der Kamera<B>(1)</B> gekuppelt wird.
    UNTERANSPRCCHE <B>1.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnct, dass die Tonkassette (2) mit ihrer weitestgehend der Form einer aiushängbaren Kame rarückwand angepassten Fläche<B>(3)</B> an die Rück seite der Kamera<B>(1)</B> ansetzbar ist. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplung des elektromoto rischen Antriebes der Tonkassette (2) mit der Grei- ferwell-- (49) der Kamera<B>(1)</B> über ein an die Kamera ebenfalls ansetzbares Kupplungsstück (44) erfolgt. <B>3.</B> Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das ansetzbare Kupplungsstück (44) eine biegsame Welle (45) enthält. 4.
    Kamera nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine V2rriegelung der Tonkassette (2) an der Kamera<B>(1)</B> mittels einer in die Handgriff- befestigLingslasche <B>(6)</B> derselben einhängbaren Ver- ri#egelungshandhabe <B>(7).</B> <B>5.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tonkassette (2) ausser einem Bandlaufwerk und einem Verstärker eine Verlänge rung (40) für das optische System des Kame#rasuchers (41) aufweist.
    <B>6.</B> Kamera nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die Gehäuscform der Tonkassette (2) dem Kameragehäuse angepasst ist.
CH128061A 1960-10-12 1961-02-03 Kinematographische Kamera mit ansetzbarem Tonzusatzgerät CH383158A (de)

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