CH383236A - Bremsvorrichtung für Spulen an fadenverarbeitenden Maschinen - Google Patents

Bremsvorrichtung für Spulen an fadenverarbeitenden Maschinen

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Publication number
CH383236A
CH383236A CH1372260A CH1372260A CH383236A CH 383236 A CH383236 A CH 383236A CH 1372260 A CH1372260 A CH 1372260A CH 1372260 A CH1372260 A CH 1372260A CH 383236 A CH383236 A CH 383236A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
blade
braking device
additional brake
brake
bobbin
Prior art date
Application number
CH1372260A
Other languages
English (en)
Inventor
Aschwanden Paul
Original Assignee
Mettler Soehne Maschf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/02Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • B65H63/024Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials
    • B65H63/036Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the combination of the detecting or sensing elements with other devices, e.g. stopping devices for material advancing or winding mechanism
    • B65H63/0362Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the combination of the detecting or sensing elements with other devices, e.g. stopping devices for material advancing or winding mechanism by a plate separating the package from the driving drum
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  
 



  Bremsvorrichtung für Spulen an fadenverarbeitenden Maschinen
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für Spulen von fadenverarbeitenden Maschinen, z. B.



     Spule Feder    Fachmaschinen, bei denen die Spule von einer den Faden oder die Fäden längs der Spule hin und her führenden Rillentrommel angetrieben wird. Bei bekannten Bremsvorrichtungen ist eine Bremsschaufel vorgesehen, die einen keilförmigen Wirkteil aufweist, der im Falle eines Fehlens durch von einer Überwachungsvorrichtung ausgelöste Mittel zwischen die Spule und die Trommel eingeschoben wird.



   Die Erfindung bezweckt, die Bremswirkung einer derartigen Bremsvorrichtung zu erhöhen, um entweder bei gleichbleibender Spulgeschwindigkeit die Spule rascher stillzusetzen oder bei erhöhter Spulgeschwindigkeit die Spule ohne Erhöhung der Anzahl der Auslaufumdrehungen abbremsen zu können.



  Dies gelingt gemäss der Erfindung dadurch, dass an der Bremsschaufel eine zusätzliche Bremsschaufel angebracht ist, die beim Einschieben des Wirkteiles der Hauptschaufel zwischen die Spule und die Trommel auf die Spule trifft.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.



  Es ist:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Spule mit ihrer Bremsvorrichtung in der Ruhelage,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht in der Wirklage der Bremsvorrichtung und
Fig. 3 eine Vorderansicht auf die Bremsvorrichtung in Richtung des Pfeiles III von Fig. 1 in etwas grösserem Massstab.



   Gemäss Fig. 1 und 2 ist eine Spule 1 um eine Achse 2 drehbar an einem Spulenhalter 3 gelagert, der seinerseits um eine Achse 4 schwenkbar am Gestell 5 einer Spulmaschine angebracht ist. Die Spule 1 wird in bekannter Weise von einer Rillentrommel 6 angetrieben, die zugleich den Faden 7 längs der Spule 1 hin und her bewegt, so dass der Faden auf letzterer in sich kreuzenden Fadenlagen aufgewickelt wird. Die Drehrichtungen der Spule 1 und der Rillentrommel 6 sowie die Bewegungsrichtung des Fadens sind durch Pfeile dargestellt.



   Wenn der Faden 7 abreist oder eine Unregelmässigkeit aufweist, die durch einen Fadenreiniger festgestellt wird, so bewirkt ein Fadenwächter in bekannter Weise, dass eine Bremsvorrichtung 8 in Tätigkeit tritt. Die Bremsvorrichtung 8 weist, ebenfalls in bekannter Weise, eine Bremsschaufel 9 auf, die aus einem keilförmig zugeschärften Wirkteil 9a und einem plattenförmigen Führungsteil 9b besteht, welcher in einer am Gestell 5 vorgesehenen Führung 10 geführt ist.



   Von den Seitenflächen der Bremsschaufel 9 ragen zwei in Flucht miteinander liegende Zapfen 11 nach aussen, auf denen zwei Hebel 12 schwenkbar gelagert sind, die gemeinsam eine zusätzliche Bremsschaufel 13 tragen. An den der zusätzlichen Bremsschaufel 13 abgekehrten, freien Enden der Hebel 12 sind Zugfedern 14 befestigt, die anderseits über Stifte 15 an den freien Enden von an der Hauptschaufel 9 angebrachten Armen 16 fest gemacht sind. In der in Fig. 1 gezeigten Ruhelage der Bremsvorrichtung 8 steht die zusätzliche Schaufel 13 auf der Hauptschaufel 9 senkrecht, indem durch die Federn 14 eine Kante 17 der zusätzlichen Schaufel 13 in Anschlag mit dem Rücken 18 des keilförmigen Wirkteiles 9a der Hauptschaufel 9a gehalten wird.



   Die Bremsvorrichtung 8 arbeitet beim Ansprechen des   Fadenwächters    wie folgt:
Die Hauptschaufel 9 wird in bekannter Weise in Richtung des Pfeiles 19 verschoben, so dass ihr keilförmiger Wirkteil 9a zwischen die Spule 1 und  die Rillentrommel 6 kommt, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Dadurch wird die Spule 1 von der Rillentrommel 6 getrennt, so dass ihr Antrieb aufhört.



  Ferner wird die Spule 1 durch ihre Reibung an dem Rücken 18 des Bremsschaufelwirkteiles 9a abgebremst. Diese bei üblichen Bremsvorrichtungen bereits vorhandene Bremswirkung wird bei der vorliegenden Bremsvorrichtung noch wesentlich dadurch verstärkt, dass nun auch die zusätzliche Bremsschaufel 13 an die Spule 1 zum Anliegen kommt, wobei sie gegen die Kraft der Federn 14 im Uhrzeigersinne von Fig. 2 verschwenkt wird.



   Die durch die zusätzliche Bremsschaufel 13 bewirkte Erhöhung der Wirkung der Bremsvorrichtung   beträgt etwa 50  /o, was in anderer, präzisierer Form    ausgedrückt bedeutet, dass man den Faden mit etwa 50    < 3/o    höherer Geschwindigkeit aufwickeln kann, ohne dass die Spule während der Bremszeit mehr Umdrehungen macht als mit der früheren Bremsvorrichtung ohne zusätzliche Bremsschaufel 13.



   Die Möglichkeit,   Spule Feder    Fachmaschinen schneller laufen lassen zu können als bisher, ist von grossem wirtschaftlichem Vorteil. Eine rasche Bremsung ist besonders bei Fachmaschinen sehr wichtig, bei denen bekanntlich mehrere Fäden parallel zusammengeführt und auf der gleichen Spule aufgewickelt werden; diese Spule muss im Falle eines Fadenbruches stillgesetzt werden, bevor das abgerissene Fadenende aufgewickelt wird, weil sonst die Spulerin die aufgespulten Fäden von der Spule abziehen muss, bis sie dieses Ende findet, was eine sehr zeitraubende Operation ist.



   Selbstverständlich sind zahlreiche Varianten der dargestellten Bremsvorrichtung möglich. Insbesondere können die Zugfedern 14 an ihren von den Hebeln 12 abgekehrten Enden am Gestell 5 befestigt werden statt an den Enden von an der Hauptschaufel 9 angebrachten Armen. Ferner ist es nicht unbedingt nötig, die Zusatzschaufel 13 schwenkbar anzuordnen, obwohl dies sehr vorteilhaft ist, damit sich ihre Bremslage dem beim Spulenvorgang wachsenden Durchmesser der Spule 1 anpassen kann und die Hauptschaufel 9 beim Bremsen immer eine gleich grosse, unabgefederte Hubbewegung ausführen kann.



  Die Zusatzschaufel kann ferner auch auf der Hauptschaufel gegen die Kraft einer Feder verschiebbar angebracht werden. Die Zusatzschaufel braucht ferner nicht eben zu sein, indem sie z. B. eine konvexe Bremsfläche haben kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremsvorrichtung für Spulen von fadenverarbeitenden Maschinen, bei denen die Spule von einer den Faden oder die Fäden längs der Spule hin und her führenden Rillentrommel angetrieben wird, wobei eine Bremsschaufel vorgesehen ist, die einen keilförmigen Wirkteil aufweist, der im Falle eines Fehlers durch von einer Überwachungsvorrichtung ausgelöste Mittel zwischen die Spule und die Trommel eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bremsschaufel (9) eine zusätzliche Bremsschaufel (13) angebracht ist, die beim Einschieben des Wirkteiles (9a) der Hauptschaufel (9) zwischen die Spule (1) und die Trommel (6) auf die Spule trifft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Bremsschaufel (13) an der Hauptschaufel (9) beweglich angebracht ist und sich beim Auftreffen auf die Spule (1) gegen die Kraft von mindestens einer Feder (14) in bezug auf die Hauptschaufel bewegt.
    2. Bremsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Bremsschaufel (13) an der Hauptschaufel (9) schwenkbar angebracht ist.
    3. Bremsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kante (17) der zusätzlichen Bremsschaufel (13) in der Ruhelage durch zwei Zugfedern (14) am Rücken (18) des keilförmigen Wirkteiles (9a) der Hauptschaufel (9) im Anschlag gehalten wird, wobei die zusätzliche Bremsschaufel mindestens angenähert senkrecht zur Hauptschaufel steht.
    4. Bremsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Bremsschaufel (13) unter der Einwirkung von zwei Zugfedern (14) steht, die einerseits an zwei diese Bremsschaufel haltenden Hebeln (12) und anderseits an zwei an der Hauptschaufel (9) angebrachten Armen (16) befestigt sind.
    5. Bremsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Bremsschaufel unter der Einwirkung von mindestens einer Zugfeder steht, die einerseits mit dieser Bremsschaufel und anderseits mit dem Gestell in Verbindung steht.
CH1372260A 1960-12-06 1960-12-06 Bremsvorrichtung für Spulen an fadenverarbeitenden Maschinen CH383236A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007035430A1 (de) * 2007-07-28 2009-01-29 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Offenend-Spinnmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007035430A1 (de) * 2007-07-28 2009-01-29 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Offenend-Spinnmaschine
DE102007035430B4 (de) * 2007-07-28 2018-07-26 Zhuolang Textile Machinery Co. Ltd. Spulvorrichtung für eine Arbeitsstelle einer Offenend-Spinnmaschine

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