CH383336A - Einrichtung zum Eindampfen einer wässrigen Lösung, insbesondere einer Sole - Google Patents

Einrichtung zum Eindampfen einer wässrigen Lösung, insbesondere einer Sole

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CH383336A
CH383336A CH8059759A CH8059759A CH383336A CH 383336 A CH383336 A CH 383336A CH 8059759 A CH8059759 A CH 8059759A CH 8059759 A CH8059759 A CH 8059759A CH 383336 A CH383336 A CH 383336A
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CH
Switzerland
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vacuum pump
line
brine
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vapors
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CH8059759A
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Lothar Holland-Merten Erwin
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Holland Merten Erwin Lothar
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/0082Regulation; Control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/22Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J13/00Colloid chemistry, e.g. the production of colloidal materials or their solutions, not otherwise provided for; Making microcapsules or microballoons
    • B01J13/0004Preparation of sols
    • B01J13/0039Post treatment

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum Eindampfen einer wässrigen Lösung, insbesondere einer Sole
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Eindampfen einer wässrigen Lösung, insbesondere einer Sole, mit einem Verdampfungsapparat, aus dem die Dämpfe, über einen Kondensator, und die eingedampfte Lösung abgesaugt werden, wobei die letztere in einen gekühlten Behälter gefördert wird.



   Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist für den fortlaufenden Abzug der eingedampften Kühlsole entweder eine barometrische Aufstellung der Anlage erforderlich, oder es muss eine besondere Förderpumpe eingesetzt werden, um die eingedampfte Sole fortlaufend aus dem Vakuum in die Atmosphäre zu befördern. Bei den zur Verfügung stehenden geringen Raumhöhen ergeben sich jedoch auf der Saugseite dieser Pumpe nur sehr geringe Zulaufhöhen, so dass   Zentrifugalpumpen    überhaupt nicht verwendbar sind und besondere Kolbenpumpen in Spezialkonstruktion eingesetzt werden müssen.



   Zur Vermeidung dieser Nachteile ist erfindungsgemäss für das Absaugen eine einzige Vakuumpumpe in Gestalt einer Drehkolbenpumpe mit Schieber vorgesehen, die somit gleichzeitig sowohl die eingedampfte Lösung, als auch die Dämpfe bzw.



  Gase absaugt, wobei die für die Arbeitsweise als Vakuumpumpe erforderliche Zufuhr von Schmier   und Dichtflüssigkeit üb, er ein Regelorgan aus dem    gekühlten Behälter erfolgt.



   Bei einer bevorzugten Ausbildungsform der Erfindung sind die Leitung für die Abfuhr der eingedampften Lösung vom Verdampfungsapparat und die vom   gekiihlten    Behälter ausgehende Leitung für die Zufuhr von Schmier- und Dichtflüssigkeit zur Vakuumpumpe, letztere unter Vorschaltung eines Regelventiles, mit einer Zweigleitung verbunden, welche in die vom Kondensator kommende Saugleitung der Vakuumpumpe knapp vor deren Saugstutzen mündet.



   Bei dieser Ausbildung wird über das Regelventil die ständige Zufuhr von Schmier- und Dichtflüssigkeit von dem gekühlten Behälter zur Pumpe sichergestellt, von der die eingedampfte Lösung und die Dämpfe abgesaugt und dem gekühlten Behälter zugeleitet werden.



   Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird dem für die Kühlung der eingedampften Lösung im Sammelbehälter vorgesehenen Wärmeaustauscher als Kühlmittel uneingedampfte Lösung zugeführt, die der Zufuhrleitung zum Verdampfungsapparat entnommen wird.



   Es wird dabei gleichzeitig eine Vorwärmung der einzudampfenden Sole erreicht, und die aus dem Verdampfungsapparat dem Sammelbehälter warm zulaufende Sole verlässt diesen im eingedampften Zustand mit niederer Temperatur.



   Anhand der beigefügten Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise beschrieben und dargestellt.



   Die Dünnsole wird in der Pfeilrichtung durch die Rohrleitung 1 über das Regelorgan 2 zugeführt. Sie läuft in dünner Schicht über die elektrisch oder mit Dampf beheizten Heizelemente 3, 4, 5, die innerhalb des Verdampfungsapparates 6 so angeordnet sind, dass die Sole im Zickzack diesen Verdampfungsapparat 6 durchlaufen muss. Vom Heizelement 5 gelangt die Sole über die Leitung 7 in den Querstutzen 8 und von diesem in die Leitung 9, deren unteres Ende zur Nassläuferpumpe 10 führt,   wäh-    rend das obere Ende mit dem Oberflächenkondensator 12 in Verbindung steht. Die Vakuumpumpe 10 saugt daher die sich im Verdampfungsapparat 6 bildenden Brüdendämpfe über die Rohrleitung 11 zunächst nach dem Oberflächenkondensator 12, dessen Rohre   1 2a    von einem Kühlmittel durchflossen  werden. Durch die Abkühlung werden die Brüdendämpfe kondensiert.

   Das anfallende Kondensat wird durch die Leitung 13 abgeführt und entweder barometrisch, durch besondere Absaugpumpen, oder mit Hilfe abschaltbarer Auffangrezipienten in die Atmosphäre abgeführt. Die nicht kondensierbaren Gase werden über die Rohrleitung 9 von der Vakuumpumpe 10 abgesaugt. Diese empfängt ihre Betriebsflüssigkeit aus dem Behälter 14 über die Verbindungsleitung 15. Zur Regelung der für den Betrieb der Vakuumpumpe 10 erforderlichen Mindestmenge an Flüssigkeit ist zwischen die Leitungen 7 und 15 ein Regelventil 16 eingeschaltet.



   Die Vakuumpumpe 10 läuft in der Pfeilrichtung um. Sie fördert dabei das angesaugte Gas-Flüssigkeits-Gemisch über die Leitung 17 in den Behälter 14. In diesem sammelt sich die Flüssigkeit an, während das Gas durch die Leitung 18 abgeführt wird.



   Die im Behälter 14 angesammelte Flüssigkeit wird mit Hilfe einer Kühlschlange 19 gekühlt, durch die die Kühlflüssigkeit in Richtung der eingezeichneten Pfeile hindurchtritt. Diese Kühlung der Umlaufflüssigkeit ist zur Abführung der Kompressionswärme sowie der Reibungswärme innerhalb der Pumpe erforderlich.



   Wenn die Flüssigkeit innerhalb des Behälters 14 bis zu der Marke 20 angestiegen ist, kann sie bei weiterem Zufluss aus der Verdampfungsapparatur durch den Ablaufstutzen 21 aus dem Behälter 14 als konzentrierte Lösung austreten.



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird zur Aufrechterhaltung der Funktion der Vakuumpumpe der erforderliche Flüssigkeitsumlauf durch den Querstutzen 8 sichergestellt, dem die Flüssigkeit über das Regelorgan 16 und die Zuleitung 15 aus dem Vorratsbehälter 14 zugeleitet wird. Es ist dabei wesentlich, dass in diesem Flüssigkeitsbehälter 14 eine Flüssigkeit enthalten ist, deren Art und Konzentration der Flüssigkeit entspricht, die von der Vakuumpumpe 10 gefördert wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Eindampfen einer wässrigen Lösung, insbesondere einer Sole, mit einem Verdampfungsapparat, aus dem die Dämpfe, über einen Kondensator, und die eingedampfte Lösung abgesaugt werden, wobei die letztere in einen gekühlten Behälter gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass für das Absaugen eine einzige Vakuumpumpe (10) in Gestalt einer Drehkolbenpumpe mit Schieber vorgesehen ist, die somit gleichzeitig sowohl die eingedampfte Lösung als auch die Dämpfe bznv. Gase absaugt, wobei die für die Arbeitsweise als Vakuumpumpe erforderliche Zufuhr von Schmier- und Dichtflüssigkeit über ein Regelorgan (16) aus dem gekühlten Behälter (14) erfolgt.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (7) für die Abfuhr der eingedampften Lösung vom Verdampfungsapparat (6) und die vom gekühlten Behälter (14) ausgehende Leitung (15) für die Zufuhr von Schmierund Dichtflüssigkeit zur Vakuumpumpe (10), letztere unter Vorschaltung eines Regelventiles (16), mit einer Zweigleitung (8) verbunden sind, welche in die vom Kondensator (12) kommende Saugleitung (9) der Vakuumpumpe (10) knapp vor deren Saugstutzen mündet.
CH8059759A 1958-11-17 1959-11-13 Einrichtung zum Eindampfen einer wässrigen Lösung, insbesondere einer Sole CH383336A (de)

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