CH383420A - Mischkondensationseinrichtung für Dampfkraftanlagen - Google Patents

Mischkondensationseinrichtung für Dampfkraftanlagen

Info

Publication number
CH383420A
CH383420A CH383420DA CH383420A CH 383420 A CH383420 A CH 383420A CH 383420D A CH383420D A CH 383420DA CH 383420 A CH383420 A CH 383420A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
water
suction
pump
pressure
feed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludewig Max Ing Dr
Pretz Walter
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of CH383420A publication Critical patent/CH383420A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices
    • F28B9/08Auxiliary systems, arrangements, or devices for collecting and removing condensate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B11/00Controlling arrangements with features specially adapted for condensers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Mischkondensationseinrichtung      für   Dampf    kraftanlagen   Die Erfindung betrifft eine    Mischkondensations-      einrichtung   für Dampfkraftanlagen, bei der zum Fördern des Speise- und Kühlwassers aus dem    Wasser-      sammelraum   des Mischkondensators ein    Strahlsauger   und diesem nachfolgend wasserseitig hintereinandergeschaltete Pumpen vorgesehen sind,

   von denen die vorgeschaltete Saug- und    Umwälzpumpe   die gesamte Wassermenge aus dem Sammelraum saugt und den    Kühlwasseranteil   durch eine    Rückkühleinrichtung   umwälzt und die nachgeschaltete Druckpumpe den    Speisewasseranteil   zum Speisewasserbehälter fördert. 



  Bei Dampfkraftanlagen mit Mischkondensation strömt das Speisewasser zusammen mit dem Kühlwasser durch den    Wassersammelraum   des    Mischkon-      densators.   Die gesamte Wassermenge muss aus dem dort herrschenden Unterdruck kontinuierlich angesaugt werden. Zugleich müssen die beiden Teilwassermengen, also das Speisewasser und das Kühlwasser, auf denjenigen Druck gebracht werden, der jeweils zu ihrer Weite    rförderung   notwendig ist. 



  Die Kühlwassermenge für    Mischkondensations-      anlagen   beträgt das 30- bis 50fache der umlaufenden Speisewassermenge. Sie wird einem im allgemeinen als Oberflächenkühler ausgebildeten Rückkühler zugeführt, in dem die Kondensationswärme an die äussere Atmosphäre abgegeben wird. Der Druck, der zum Umwälzen des in einem Kreislauf strömenden Kühlwassers erforderlich ist,    liegt   unter normalen Verhältnissen weitaus niedriger als derjenige Druck, der zum    Weiterfördern   des Speisewassers in einen meist hoch gelegenen Speisewasserbehälter aufzubringen ist. 



  Diesen Verhältnissen entsprechend werden    zum   Wasserumlauf in    Mischkondensationsanlagen   im allgemeinen zwei Pumpen in    Hintereinanderschaltung   vorgesehen. Die erste Pumpe saugt die gesamte Was-    sermenge   aus dem    Wassersammelraum   des    Misch-      kondensators   an. Hinter dieser Pumpe wird diese Wassermenge in den    Kühlwasseranteil   und den    Speisewasseranteil   aufgeteilt. Diese Pumpe ist so ausgeführt, dass deren Förderhöhe zum    Umwälzen   des    Kühlwasseranteils   durch den nachgeschalteten Rückkühler ausreicht.

   Der weitaus kleinere Speisewasseranteil wird der nachfolgenden Druckpumpe zugeführt und von dieser zu dem Speisewasserbehälter weiterbefördert. 



  Es ist bekannt, in die Rohrleitung, zwischen dem    Wassersammelraum   und den Pumpen einen Strahlsauger anzuordnen. Dieser    Strahlsauger   hat vornehmlich den Zweck, den Druck des Wassers im Saugstutzen der Saug- und    Umwälzpumpe   so weit zu erhöhen, dass das Auftreten von    Kavitation   in dieser Pumpe mit Sicherheit vermieden wird. Ohne Einbau eines    Strahlsaugers   wäre eine geodätische    Zulaufhöhe   zu der ersten Pumpe in der Grössenordnung von 6 bis 8 Metern    erforderlich,   für deren Verwirklichung ein besonders grosser baulicher Aufwand notwendig wäre. 



  Bei einer bekannten    Hilfseinrichtung   für Kondensatoren ist als Treibmittel für den vorgeschalteten    Strahlsauger   Dampf vorgesehen. Dieser Treibdampf kann aus einer geeigneten    Anzapfstelle   des Dampfkreislaufes entnommen werden. Bei der bekannten Hilfseinrichtung wird die Wasserpumpe zum Umwälzen des Speisewassers durch eine Dampfturbine angetrieben. Dort ist es möglich, einen Teilstrom des Abdampfes jener Antriebsturbine zum Antrieb des    Strahlsaugers      zu   verwenden. Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil einer schlechten Energieumsetzung.

   Beim Vermischen des als Treibmittel für den    Strahlsauger   dienenden Dampfes mit dem aus dem    Wassersammelraum   austretenden Wasser tritt näm- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lieh    eine      Erwärmung   dieses Kondensates ein. Dies bedeutet, dass ein Teil des in dem Dampf enthaltenen Wärmeinhaltes nicht zu. der angestrebten Umwandlung in    Strömungs-   bzw. Druckenergie, sondern zum Erwärmen des Kondensates verwendet wird. Vor Eintritt in die Wasserpumpe soll aber das Kondensat eine möglichst niedrige Temperatur aufweisen, da mit Zunahme der Wassertemperatur der zur Vermeidung von    Kavitation   erforderliche    Zulaufdruck   höher wird. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen und damit eine möglichst wirkungsvolle Energieumsetzung bei der    Absaugung   und    Weiterförderung   des Speisewasser- und    Kühlwasseranteils   zu gewährleisten. 



  Die    Erfindung   besteht darin,    dass   der    Strahlsauger   durch einen    rückgeführten   Teilstrom des aus der    Druckpumpe   austretenden    Druckwassers   betrieben wird. 



  Da bei Verwendung eines von der    Druckpumpe   rückgeführten Teilstromes als    Treibmittel   für den    Strahlsauger   kein    Temperaturunterschied   zwischen den beiden in dem    Strahlsauger   sich vermischenden Strömen besteht, tritt dort keine    Erwärmung   auf. Im Vergleich zu der schon bekannten Hilfseinrichtung wird also bei der Einrichtung gemäss der Erfindung eine weitaus bessere    Energieumsetzung   erreicht. 



  In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, eine    Regeleinrichtung   vorzusehen, mit deren    Hilfe   der    Zulaufdruck   vor der Saug- und Umwälzpumpe durch entsprechendes Bemessen der zum    Wasserstrahlsauger   rückgeführten    Druckwassermenge   dauernd auf derselben Höhe gehalten wird. Diese    Regeleinrichtung   besteht z. B. aus einer am Ansaugstutzen dieser Pumpe angeordneten    Druckmessein-      richtung,   aus einem in die    Rückführleitung   eingebauten Regler und aus einer Signalleitung, über welche die von der    Druekmesseinrichtung   erzeugten    Mess-      signale   dem Regler zugeführt werden.

   Diese Teile der    Regeleinrichtung   können ohne Schwierigkeiten so aufeinander abgestimmt werden, dass bei jeder durch    Störeinflüsse   verursachten    Verringerung   oder Erhöhung des Druckes vor der Saug- und    Umwälz-      pumpe   die Menge    undjoder   der Druck des zu dem    Wasserstrahlsauger      rückgeführten   Treibwassers    in   entsprechendem Masse    vergrössert   oder    herabgesetzt   wird. 



  Die    Einrichtung   gemäss der    Erfindung   ist in dem Schaltbild der    Zeichnung   beispielsweise    schematisch      dargestellt.   



  Sowohl das Kondensat des    Arbeitsdampfes   als auch das zur Kondensation verwendete Kühlwasser strömt während des Betriebes der    Dampfkraftanlage      dauernd   durch den    Wassersammelraum   75 des Mischkondensators 7. Zum Absaugen und Weiterfördern dieser Gesamtwassermenge    sind   zwei Pumpen 3 und 4 in    Hintereinanderschaltung   vorgesehen.

   Diese werden durch den gemeinsamen Antriebsmotor 5 mit der gleichen Drehzahl    angetrieben.   Die vorgeschaltete Saug- und    Umwälzpumpe   3 dient zum Absaugen dieser    Gesamtwassermenge   aus dem Vakuum des Kondensators 7 und zur Weiterförderung des    Kühlwasseranteiles   in die    Rückkühleinrich-      tung   6, in der die Kondensationswärme an die äussere Atmosphäre abgegeben wird. 



  Die im Vergleich zur Kühlwassermenge sehr kleine Speisewassermenge fliesst von der Saug- und    Umwälzpumpe   3 in die nachgeschaltete Druckpumpe 4 und wird von dort zu einem hochgelegenen Speisewasserbehälter weitergefördert. Um eine für beide Pumpen günstige Antriebsdrehzahl wählen zu können, gilt es, einen hohen    Zulaufdruck   vor der vorgeschalteten Saug- und    Umwälzpumpe   zu erzielen. Dies wird bei der Einrichtung gemäss der Erfindung nicht durch die Wahl einer    grossen   geodätischen    Zulaufhöhe   erreicht, sondern durch Einbau eines    Wasserstrahlsaugers   1 in die Rohrleitung zwischen dem Austritt des Mischkondensators 7 und dem Saugstutzen 2 der Saug- und    Umwälzpumpe   3.

   Als Treibmittel für diesen    Wasserstrahlsauger   1 dient ein aus der Austrittsleitung 45 der nachgeschalteten Druckpumpe 4    entnommener   Teilstrom des Druckwassers, welcher über die    Rückführleitung   8 der    Wasserstrahlpumpe   1 zugeleitet wird. 



  Die Regeleinrichtung zur Aufrechterhaltung des    Zulaufdruckes   besteht aus der an den Saugstutzen 2 der Saug- und    Umwälzpumpe   angeordneten    Druck-      messeinriehtung   91, aus dem in die    Rückführleitung   8 eingebauten Regler 93 und aus der diese beiden Geräte verbindenden Signalleitung 92. 



  Die eingezeichneten Pfeile geben die Richtung des strömenden Wassers in den verschiedenen Rohrleitungen der Einrichtung an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mischkondensationseinrichtung für Dampfkraftanlagen, bei der zum Fördern des Speise- und Kühlwassers aus dem Wassersammelraum des Mischkon- densators ein Strahlsauger und diesem nachfolgend wasserseitig hintereinandergeschaltete Pumpen vorgesehen sind, von denen die vorgeschaltete Saug- und Umwälzpumpe die gesamte Wassermenge aus dem Sammelraum saugt und den Kühlwasseranteil durch eine Rückkühleinrichtung umwälzt und die nachgeschaltete Druckpumpe den Speisewasseranteil zum Speisewasserbehälter fördert, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlsauger (1)
    durch einen rückgeführten Teilstrom des aus der Druckpumpe (4) austretenden Druckwassers betrieben wird. UNTERANSPRUCH Mischkondensationseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrechterhaltung des Zulaufdruckes vor der Saug- und Umwälzpumpe (3) eine Regeleinrichtung vorgesehen ist, welche aus einer am Saugstutzen (2) dieser Pumpe angeordneten Druckmesseinrichtung (91), aus einem in die Rückführleitung (8) eingebauten Regler (93) und aus einer die beiden Geräte verbindenden Signalleitung (92) besteht.
CH383420D 1961-05-02 Mischkondensationseinrichtung für Dampfkraftanlagen CH383420A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL0036264 1960-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH383420A true CH383420A (de) 1965-01-15

Family

ID=7267406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH383420D CH383420A (de) 1961-05-02 Mischkondensationseinrichtung für Dampfkraftanlagen

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE604368A (de)
CH (1) CH383420A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE604368A (fr) 1961-09-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2033711A1 (de) Verfahren zur Verbesserung der Saug fähigkeit von Zentrifugalpumpen sowie Pumpe zur Ausfuhrung des Verfahrens
DE1276970B (de) Gasturbinenanlage, insbesondere mit geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels, und mit einem Kernreaktor als Erhitzer
DE1426915B2 (de) Dampfkraftanlage
CH383420A (de) Mischkondensationseinrichtung für Dampfkraftanlagen
EP0452251A1 (de) Antriebs- und Versorgungseinheit für Sprüh- oder Oberflächenkühler
CH625031A5 (de)
DE2054587B2 (de) Absaugvorrichtung für Mehrkörperverdampfer
DE675840C (de) Waermepumpe, insbesondere fuer die Waermeversorgung von Heizungsanlagen
DE2938631B1 (de) Dampfkraftanlage mit luftgekuehltem Dampfkondensator
DE289127C (de)
DE4442804C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wiederinbetriebnahme eines von mindestens zwei parallel zueinander geschalteten Wärmetauschern
AT70630B (de) Verfahren zum Betriebe von Kondensationsanlagen.
AT53080B (de) Kondensator.
AT82604B (de) Vorrichtung zur Entfernung der Luft aus Dampfkondensatoren mit in Reihe hintereinander angeordneten Dampfstrahlpumpen.
DE1658075A1 (de) Verfahren zum Eindicken von Schlamm
DE689246C (de) Mehrkoerperverdampfungsanlage
DE871247C (de) Dampfstrahlsauger zum Foerdern von Fluessigkeiten aus hohem Vakuum
DE827953C (de) Mischvorwaermeranlage fuer Dampflokomotiven
DE824957C (de) Schienenfahrzeug mit Kondensation des Abdampfes der Kraftmaschine
DE1940044A1 (de) Dampferzeuger
AT87730B (de) Mit Kondensation arbeitende Dampfturbinenanlage.
AT83385B (de) Dampfkondensationsanlage.
DE293298C (de)
DE312684C (de)
DE339730C (de) Vereinigter Dampf- und Wasserstrahlsauger, insbesondere fuer Dampfturbinen-Kondensatoren