CH383425A - Vorrichtung zum Beheizen von Weichen - Google Patents

Vorrichtung zum Beheizen von Weichen

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CH383425A
CH383425A CH323060A CH323060A CH383425A CH 383425 A CH383425 A CH 383425A CH 323060 A CH323060 A CH 323060A CH 323060 A CH323060 A CH 323060A CH 383425 A CH383425 A CH 383425A
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CH
Switzerland
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rail
sheet metal
clamp
metal piece
junction box
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Application number
CH323060A
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English (en)
Inventor
Viking Eskilson Sture
Rudolf Nilsson Gosta
Lennart Christensson Sven
Original Assignee
Backer Elektro Vaerme
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/24Heating of switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Beheizen von Weichen    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be  heizen von Weichen, bei welcher elektrische Heiz  körper längs jeder Schiene, vorzugsweise auf der  Oberseite des Schienenfusses, angebracht und an  ihrem einen Ende mit einem     Anschlusskasten    verbun  den sind.  



  Zweck der     Erfindung    ist, eine Vorrichtung dieser  Art zu schaffen, die im Vergleich zu ähnlichen, früher  vorgeschlagenen Vorrichtungen in weit niedrigerem  Grade solchen Betriebsstörungen ausgesetzt ist, wel  che auf die durch die vorbeilaufenden Züge hervor  gerufenen Erschütterungen in den Schienen und  Schwellen     zurückzuführen    sind, und deren Teile der  art verlegt sind, dass sie nicht leicht durch äussere  Einflüsse beschädigt werden können.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich  dadurch aus, dass der     Anschlusskasten    in ganz inner  halb des Gleises befindlicher und von den Schienen  unabhängiger Lage auf oder zwischen den Schwellen  des Gleisoberbaus abgestützt ist, dass die Heizkörper       Einleiterrohrelemente    sind, von welchen zwei neben  einander längs der Schiene angeordnet sind und deren  eine,     nebeneinandergelegene    und dem     Anschlusskasten     gegenüber befindliche Endteile senkrecht von der  Schiene weg auf den     Anschlusskasten    zu abgebogen  und daran fest angeschlossen sind, während die Rohr  elemente an ihren vom     Anschlusskasten    abgelegenen  Enden miteinander verbunden sind,

   und dass die  Rohrelemente durch     Befestigungsklemmen    an der  Schiene festgehalten sind, wobei die Klemmen den  Rohrelementen gestatten, unabhängig voneinander  und von der Schiene beschränkte Lage- und Form  veränderungen auszuführen.  



  Zur Erläuterung der Erfindung ist eine Ausfüh  rungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung an    Hand der Zeichnungen im folgenden näher beschrie  ben. Es zeigen:       Fig.    1 einen Grundriss eines Bruchstückes einer  Eisenbahnschiene mit Schwellen, an der die erfin  dungsgemässe Vorrichtung angebracht ist,       Fig.2    einen Aufriss eines Bruchstückes dieser  Vorrichtung in der Längsrichtung der Schiene von  der Linie     A-A    in     Fig.    1 gesehen,       Fig.    3 einen Aufriss der Vorrichtung in     Fig.    1,  senkrecht zur Längsrichtung der Schiene von der  Linie B -B in     Fig.    1 gesehen,

         Fig.    4     einen    Querschnitt nach der Linie     C-C    in       Fig.    1 und       Fig.5    einen ähnlichen Querschnitt, der jedoch  eine Abänderung darstellt.  



  Bei der erfindungsgemässen     Vorrichtung    bestehen  die elektrischen Heizkörper, die zum Beheizen einer  Weiche dienen, aus Rohrelementen derjenigen Art,  die einen einfachen Heizleiter (d. h. im allgemeinen  eine einzige Spirale aus Widerstandsdraht, eingebettet  in Isoliermaterial im Inneren eines Mantelrohres) ent  hält. Diese Rohrelemente     sind    in zwei Paaren an  geordnet, indem sich die Elemente 1 und 2 jedes  Paares von einem etwa in der Mitte der Weiche  gelegenen     Anschlusskasten    11 nebeneinander längs der  Schiene 4 erstrecken, das eine Paar beinahe bis     zur     Spitze der Weichenzunge und das andere Paar in  entgegengesetzter Richtung, d. h. gegen die Wurzel  der Weichenzunge.

   Die Leiter der Rohrelemente 1  und 2 jedes Paares sind an dem vom     Anschlusskasten     11 entfernt gelegenen Ende miteinander verbunden,  so dass der Heizstrom vom     Anschlusskasten    11 in einer  Schlinge durch die beiden Elemente     fliesst.    Sie werden  durch Befestigungsklemmen an dem Schienenfuss fest  gespannt gehalten, wie weiter unten beschrieben ist.      In der in     Fig.    1-3 veranschaulichten Vorrichtung  ist der     Anschlusskasten    11 völlig innerhalb der  Schiene 4 an zwei Haltern 12 angebracht (von denen  nur der eine in der Zeichnung sichtbar ist), die sich  quer über zwei Schwellen 13 erstrecken und daran  festgeschraubt sind.

   In Seitenansicht haben diese Hal  ter die in     Fig.    3     gezeigte    Form und tragen den An  schlusskasten 11 in ihrer zwischen den Schwellen 13  liegenden Versenkung. An der der Schiene zuge  wandten Seite hat der     Anschlusskasten    11 einen An  schlussflansch 14, welcher zwei Löcher aufweist, und  diejenigen Endteile der beiden Paare von Rohrele  menten 1 und 2, die dem     Anschlusskasten    11 am  nächsten gelegen sind, sind senkrecht von der Schiene  weg gebogen und erstrecken sich bis zum     Anschluss-          kasten    11, wo sie in die     genannten    Löcher des Flan  sches 14 eingeführt sind, in denen jedes Paar von  Rohrelementen durch einen gemeinsamen,

   in eines  der Löcher eingeschraubten Nippel 15 festgehalten  wird.  



  Da der     Anschlusskasten    11 nicht mit der Schiene  selbst direkt mechanisch verbunden ist, sondern im       Verhältnis        zu    den Schwellen 13 fest angeordnet ist,  wird er an den Erschütterungen der letzteren teilneh  men, welche auf Grund der Dämpfung, die diese Er  schütterungen beim Übergang von der Schiene zu den  Schwellen und bei der     Fortpflanzung    durch die letz  teren erfahren, schwächer sind als die der Schiene.

    Die Rohrelemente 1 und 2 werden deshalb gewissen  Lage- und     Formveränderungen    ausgesetzt, die sie  jedoch ohne Ungelegenheit     zulassen,    weil sie unab  hängig voneinander und von der Schiene, an der sie       befestigt    sind, einigermassen beweglich sind. Insbeson  dere lassen die Rohrelemente nötigenfalls eine ge  wisse Verdrehung zu, die sich auf die gesamte, längs  der Schiene verlaufende Länge der Elemente     verteilt.     Die     Leitungen,    mit denen der     Anschlusskasten    11 an  einen in der Nähe der Weiche vorgesehenen Strom  abgriff, z.

   B. eines Transformators, angeschlossen ist,  sind dagegen keinen nennenswerten Bewegungen aus  gesetzt, da sie nur an den gedämpften Erschütterun  gen der Schwellen teilzunehmen brauchen. Die Gefahr  eines Leitungsbruches ist deswegen unbedeutend.  



  Die Befestigungsklemmen, mit denen die Rohr  elemente 1 und 2 auf der Oberseite des Schienen  fusses befestigt werden, sind in zwei Ausführungen  in     Fig.    4 und 5 gezeigt. In beiden Figuren besteht  die Befestigungsklemme aus einem mit Gewinde     ver-          sehenen    Schaft 16 und einem auf das Ende des  Schaftes aufgeschweissten     U-Profilteil    17 (siehe auch       Fig.    1), welcher mit seiner Rinne die innere Kante  des Schienenfusses umgreift, wie in     Fig.    4 und 5 ver  anschaulicht ist,

   während sich der Schaft dicht an der  Unterseite des Schienenfusses quer zur Längsrichtung  der Schiene erstreckt und an seinem an der entgegen  gesetzten Kante des     Schienenfusses    hervorragenden  Ende einen lose     aufgesetzten        Klemmenteil    18 trägt,  welcher ebenfalls     U-Profilform    hat und mittels     Mut-          tern    19 um die     letztgenannte    Kante des Schienen  fusses festgespannt wird.

   Zwischen dem     U-Profilteil       17 und der Kante des Schienenfusses ist ein V-förmig  gebogenes, federndes Blechstück 20 angebracht, des  sen oberer Schenkel eine den Teil 17 überragende,  nach innen über den Schienenfuss greifende Blech  klemme 21 bildet, unter welcher die beiden Rohr  elemente 1 und 2 festgehalten sind. In     Fig.    4 liegen  die Rohrelemente direkt gegen den Schienenfuss an  und beheizen dadurch den Fuss und die gesamte  Schiene durch Leitungswärme. In der Ausführungs  form gemäss     Fig.    5 ist ein zweites V-förmiges Blech  stück 22 in das Blechstück 20     eingepasst.    Der obere  Schenkel dieses zweiten Blechstückes 22 ist nach  innen den Schienenfuss entlang an dem Teil 17 vorbei  verlängert.

   Die Rohrelemente werden in diesem letz  teren Fall zwischen der Klemme 21 des ersten Blech  stückes 20 und der Verlängerung des Blechstückes 22  elastisch festgespannt und kommen deshalb in einem  durch die Dicke des Blechstückes 22 festgelegten Ab  stand vom Schienenfuss zu liegen. Hierdurch wird  die     Wärmeübertragung    von den Rohrelementen zu  der Schiene vermindert und die Rohrelemente errei  chen deshalb eine höhere Temperatur, was im all  gemeinen     wünschenswert    ist. Zu merken ist, dass die  beschriebene Befestigungsklemme ohne Zuhilfenahme  von Bohrlöchern an der Schiene befestigt wird.  



  Zum Festhalten jedes Paares von Rohrelementen  1 und 2 benötigt man mindestens zwei, im allgemei  nen jedoch drei oder mehrere Befestigungsklemmen  laut     Fig.    4 oder 5, die in Abständen untereinander  längs des Schienenfusses angeordnet werden. Die  Rohrelemente sollen nicht starr festgespannt sein, son  der müssen die Lage- und Formveränderungen aus  führen können, die, wie oben erwähnt, eine Folge  der Erschütterungen der Schienen sind oder durch die  verschiedene Wärmeerweiterung der Schienen und  Rohrelemente entstehen.

   Dies wird dadurch erreicht,  dass die Festspannung der Klemme 21 gegen die  Rohrelemente 1 und 2 elastisch ist oder dass die  Klemme 21 derart bemessen ist, dass sie bei der An  lage gegen den Schienenfuss mit ihrem     abwärtsgebo-          genen    freien Ende (siehe     Fig.    4) keine     nennenswerte          Festspannungskraft    auf die Rohrelemente ausübt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Beheizen von Weichen, bei welcher elektrische Heizkörper (1 und 2) längs jeder Schiene (4) angebracht und an ihrem einen Ende mit einem Anschlusskasten (11) verbunden sind, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlusskasten (11) in ganz innerhalb des Gleises befindlicher und von den Schienen unabhängiger Lage auf oder zwischen den Schwellen des Gleisoberbaus abgestützt ist, dass die Heizkörper Einleiterrohrelemente (1 und 2) sind, von welchen zwei nebeneinander längs der Schiene angeordnet sind und deren eine, nebeneinander gele gene und dem Anschlusskasten (11)
    gegenüber be findliche Endteile senkrecht von der Schiene weg auf den Anschlusskasten zu abgebogen und daran fest angeschlossen sind, während die Rohrelemente (1 und 2) an ihren vom Anschlusskasten abgelegenen Enden miteinander verbunden sind, und dass die Rohrele mente (1 und 2) durch Befestigungsklemmen (16-21) an der Schiene festgehalten sind, wobei die Klemmen den Rohrelementen gestatten, unabhängig vonein ander und von der Schiene beschränkte Lage- und Formveränderungen auszuführen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anschlusskasten (11) zwischen zwei Schwellen (13) von Haltern (12) ge tragen ist, welche quer über diese Schwellen ange bracht und daran befestigt sind. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, bei wel cher die Befestigungsklemmen (16-21) je einen mit Gewinde versehenen Schaft (16) und darauf angeord neten Klemmenteilen (17 und 18) sowie eine von dem Klemmenteil (17) festgehaltene Blechklemme (21) aufweisen, wobei die Klemmenteile (17 und 18) um je eine Kante des Schienenfusses derart festgespannt werden, dass sich der Schaft an der Unterseite des Schienenfusses quer zur Längsrichtung der Schiene erstreckt, während die Blechklemme (21) nach innen über den Schienenfuss und die daran angebrachten Heizkörper (1 und 2) greift, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Klemmenteil (17)
    einen in einem Stück mit dem Schaft (16) hergestellten U-Profilteil bildet und dass ein V-förmig gebogenes Blechstück (20) in den genannten U-Profilteil eingelegt ist und von ihm um die Kante des Schienenfusses festgespannt wird, wobei der obere Schenkel des Blechstückes (20) die nach innen über den Schienenfuss und die Heizkörper greifende Blechklemme (21) bildet.
    3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites V-förmiges Blechstück (22) in das erste Blechstück (20) eingepasst ist und dass der obere Schenkel dieses zweiten Blechstückes (22) nach innen quer über den Schienenfuss verlängert ist, wobei die Heizkörper (1 und 2) zwischen der Blechklemme (21) und der Verlängerung des zweiten Blechstückes (22) in einem durch die Dicke des letzteren festgelegten Abstand vom Schienenfuss festgeklemmt sind.
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