CH383430A - Tunnelanlage - Google Patents

Tunnelanlage

Info

Publication number
CH383430A
CH383430A CH438661A CH438661A CH383430A CH 383430 A CH383430 A CH 383430A CH 438661 A CH438661 A CH 438661A CH 438661 A CH438661 A CH 438661A CH 383430 A CH383430 A CH 383430A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tunnel
ventilation
fresh air
main tunnel
lines
Prior art date
Application number
CH438661A
Other languages
English (en)
Inventor
Steiner Alfred
Stoerk Helmut
Original Assignee
Brunner & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brunner & Co filed Critical Brunner & Co
Priority to CH438661A priority Critical patent/CH383430A/de
Publication of CH383430A publication Critical patent/CH383430A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F1/00Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
    • E21F1/003Ventilation of traffic tunnels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


      Tunnelanlage       Bei Tunnels, insbesondere bei Strassentunnels, bei  welchen die Belüftung von grösster Wichtigkeit ist,  wird die Frischluft meistens durch einen in der Tun  nelsohle angeordneten     Frischluftkanal    zugeführt.  Durch einen solchen unter der Fahrbahn in der Tun  nelsohle angeordneten     Frischluftkanal    wird jedoch die  gesamte Bauhöhe des Tunnels erheblich     vergrössert     und diese Vergrösserung der Bauhöhe erhöht die Un  fallgefahr während des Baues, insbesondere während  des Vortriebes. Bei auf grösserer Höhe über Meer  gelegenen Tunnels ergibt diese Anordnung des Frisch  luftkanals in der Tunnelsohle einen weiteren grossen  Nachteil.

   In solchen Fällen kann nämlich die Durch  schnittstemperatur der Frischluft während mehrerer  Monate im Jahr mehrere Grad Celsius unter Null lie  gen und durch die ununterbrochene Frischluftzufuhr  wird die Tunnelsohle und die auf dieser aufliegende  Fahrbahn stark gekühlt, so dass das von den Fahr  zeugen, gegebenenfalls in Form von     schmelzendem     Schnee in den Tunnel eingeschleppte Wasser sofort  gefriert und eine Vereisung der Fahrbahn bewirkt.  Diese Nachteile können durch die Erfindung behoben  werden.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Tunnelanlage, welche  dadurch gekennzeichnet ist, dass sie einen grösseren  Querschnitt aufweisenden, die ein- oder mehrspurige  Fahrbahn enthaltenden, mit einer Kanalisationsanlage  versehenen Haupttunnel und einen zu diesem par  allelen, kleineren Querschnitt aufweisenden,     begeh-          und    befahrbaren Belüftungstunnel, in welchen die  Frischluft unter Druck eingeführt wird und in wel  chem vom     Luftzufuhrraum    getrennt ein Leitungskanal  und unter diesem ein luftdicht abgedeckter     Sammel-          kanal    für die Kanalisationsanlage des Haupttunnels  angeordnet ist, besitzt, welche beiden Tunnel durch  in Abständen voneinander angeordnete,

   als Luft  schleusen ausgebildete Verbindungsstollen mitein-         ander    verbunden sind, und dass zur Speisung des  Haupttunnels mit Frischluft im Belüftungstunnel in  gleichen Abständen wie die Verbindungsstollen von  einander Roste vorgesehen sind, von welchen die  Frischluft durch in der Sohle der Verbindungsstollen  angeordnete Leitungen in zwei in den Fundamenten  der beiden     Gewölbewiderlager    des Haupttunnels an  geordnete     Frischluftleitungen    und aus diesen durch  in gleichen Abständen voneinander angeordnete Krüm  mer, deren Austrittsöffnungen sich in den Seitenwän  den des Haupttunnels über der Fahrbahn befinden,  in den Haupttunnel geleitet wird, während die Ab  luft durch einen am Scheitel des     Haupttunnels    durch  eine gewölbte,

   mit an ihrem Scheitel im Abstand von  einander vorgesehenen     Abluftöffnungen    versehene  Zwischendecke     abgetrennten        Abluftkanal    abgeleitet  wird.  



  Eine solche Tunnelanlage kann als Strassentunnel  anlage oder als Tunnelanlage für Schienenfahrzeuge  ausgebildet sein.  



  Durch die räumliche Trennung des Belüftungs  tunnels vom Haupttunnel kann die totale Bauhöhe  des letzteren erheblich verkleinert werden. Damit wird  die Unfallgefahr während des Baues des Haupttunnels  beträchtlich     vermindert.    Ferner ist der Material- und  Arbeitsaufwand für     Zimmerung    und Schalung we  sentlich kleiner als bei einem Tunnel, bei welchem  ein     Frischluftzufuhrkanal    unter die Fahrbahn verlegt  ist.

   Da die beiden in den Fundamenten der Gewölbe  widerlager angeordneten     Frischluftleitungen    keine we  sentliche Kühlung der direkt auf dem auch während  der kalten Jahreszeit eine Temperatur von einigen  Grad Celsius über Null aufweisenden Fels oder Grund  aufliegenden, die Fahrbahn tragenden Tunnelsohle  bewirkt, ist eine Vereisung der Fahrbahn nicht zu  befürchten. Die erfindungsgemässe Tunnelanlage bie  tet sowohl während ihres Baues als auch im Betrieb      weitere wesentliche Vorteile.

   So gibt der Belüftungs  tunnel, der wegen seines geringeren Querschnittes be  deutend rascher vorgetrieben werden kann als der  einen wesentlich grösseren Querschnitt aufweisende  Haupttunnel, Aufschluss über die geologischen Ver  hältnisse, die dann beim nachfolgenden Vortrieb des  Haupttunnels zum vornherein     berücksichtigt    werden  können. Es besteht auch die Möglichkeit, geologisch  besonders schwierige Partien des Haupttunnels vom  Belüftungstunnel aus bereits in Angriff zu nehmen,  bevor der Haupttunnel bis an diese     Partien    vorgetrie  ben ist. Dadurch können     Verzögerungen    im Bau des  Haupttunnels weitgehend vermieden werden.

   Das Be  stehen eines bereits begeh- und befahrbaren Belüf  tungstunnels neben der     Stollenbrust    im Haupttunnel  ermöglicht ferner die räumliche Trennung der Mate  rialzufuhr von der Materialabfuhr, wodurch ebenfalls  beträchtliche Vorteile im Baubetrieb erzielt werden  können. Während der Bauzeit wird der Belüftungs  tunnel zweckmässig als     Abluftkanal    und der im Bau       befindliche    Haupttunnel als     Frischluftkanal    verwen  det. Eine solche Teilung der     Luftführung    ergibt sehr  günstige Lüftungsverhältnisse.

   Durch den     frühzeitigen     Durchschlag des Belüftungstunnels entfällt bei     allfäl-          lig    notwendigem fallenden Vortrieb des Haupttunnels  die     Pumparbeit,    da das anfallende Abwasser durch  den Belüftungstunnel nach der     Gefällseite    abgeleitet  werden kann.  



  Bei Einbau eines Geleises im Belüftungstunnel  kann bei Verkehrsunfällen im Haupttunnel ein Hilfs  zug sofort eingesetzt werden. Dabei wird der Hilfs  zug zweckmässig so zusammengesetzt, dass sich vor  seiner Lokomotive     Feuerlösch-,    Geräte- und Mann  schaftswagen und hinter der Lokomotive mindestens  ein Sanitätswagen befinden. Eine solche     Zusammen-          setzung    eines     Hilfszuges        ermöglicht    es, mit dem hin  teren Zugsteil sofort mit dem Abtransport von Ver  letzten zu beginnen.

   Infolge seiner räumlichen Tren  nung vom Haupttunnel ist der bei Unfällen als Ret  tungsstollen benützte Belüftungstunnel jeder     Brand-          und    Vergasungsgefahr entzogen. Wasser, ausgeflos  sener Treibstoff und Öl, schwere Abgase, insbeson  dere Kohlenoxyd, werden durch die Kanalisations  anlage dem im Belüftungstunnel angeordneten, luft  dicht abgedeckten     Sammelkanal    zu- und durch diesen  abgeleitet. Dadurch wird die Brand- und Gasgefahr  wesentlich vermindert.

   Pipelines, wie auch elektrische  Leitungen, werden in dem abgetrennten Leitungskanal  im     Belüftungstunnel    verlegt und sind deshalb ohne  irgendwelche     Behinderung    des Verkehrs im Haupt  tunnel zwecks Überwachung und Vornahme allfällig  notwendiger Reparaturen jederzeit zugänglich. Re  paraturarbeiten im Haupttunnel können vom Belüf  tungstunnel aus ohne wesentliche Verkehrsbehinde  rung ausgeführt werden.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform der Tunnelanlage gemäss der Erfindung  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine Strassentun  nelanläge in der Achse     eines        Verbindungsstollens,            Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     111-11I    in       Fig.    1 und       Fig.    4 einen Teil des Grundrisses der Strassentunnel  anlage.  



  Die dargestellte     Strassentunnelanlage    weist einen  Haupttunnel A und einen zu diesem parallelen, we  sentlich kleineren Querschnitt aufweisenden Belüf  tungstunnel B auf. Der Haupttunnel A und der Be  lüftungstunnel B sind durch in Abständen vonein  ander angeordnete Verbindungsstollen C miteinander  verbunden. Im allgemeinen liegen die Verbindungs  stollen C in gleichen Abständen voneinander, und ihr  Abstand voneinander beträgt 100-200 m.  



  Der Haupttunnel A besitzt ein auf zwei Wider  lagern 1, 1'     ruhendes    Gewölbe 2 und eine zwischen  den     Widerlagern    1, 1' befindliche, betonierte Sohle 3,  welche die ein- oder mehrspurige Fahrbahn 4 trägt.  Beidseitig der Fahrbahn 4 ist ein erhöhter Gehsteg 4'  bzw. 4" vorgesehen. Oben im Haupttunnel A ist  durch eine gewölbte Zwischendecke 5, an deren  Scheitel in gleichen Abständen voneinander Abluft  öffnungen 6 vorgesehen sind, ein     Abluftkanal    7 ge  bildet, durch welchen die Abluft aus dem Haupt  tunnel A abgeleitet wird. Auf beiden Seiten ist im  Abstand vom Gewölbe 2 eine Isolierwand 8 bzw. 8'  vorgesehen, welche bezweckt, den Niederschlag von  Kondenswasser und das Eindringen von Sickerwasser  in den Haupttunnel A zu verhüten.

   Diese     Isolier-          wände    8 und 8' stützen sich auf Sockel 9 bzw. 9',  welche wandseitig der Gehstege 4' und 4" über den       Widerlagern    1 vorgesehen sind.  



  Der Belüftungstunnel B weist ebenfalls ein auf  zwei     Widerlagern        ruhendes    Gewölbe 10 und eine  Sohle 11 auf. In diesem Belüftungskanal B ist ein  Leitungskanal 12 durch eine Zwischenwand 13, in  welcher in gleichen Abständen     voneinander    abschliess  bare Zutrittsöffnungen 14 vorgesehen sind, und eine  Zwischendecke 15 abgetrennt. In diesem Leitungs  kanal 12 werden Wasser- und Ölleitungen sowie elek  trische Leitungen verlegt. Im dargestellten Fall ist  in diesem Leitungskanal 12 beispielsweise eine Öl  leitung 16 auf Sockeln 17 gelagert. In der Sohle 11  des Belüftungskanals B ist unter dem Leitungskanal  12 ein     Sammelkanal    18 vorgesehen, welcher oben  durch eine begehbare Abdeckung 19 luftdicht ab  geschlossen ist.

   Im begehbaren Raum neben dem  Leitungskanal 12 ist ein Geleise 29 vorhanden.  



  Die Verbindungsstollen C sind als Luftschleusen  ausgebildet und zu diesem Zwecke vor ihrer Ein  mündung in den Haupttunnel A und in den Belüf  tungstunnel B durch je eine Türe 20 bzw. 20' abge  schlossen.  



  Die Frischluft wird durch übliche Ventilatoren in  den Belüftungstunnel B gedrückt und aus diesem  durch in seinem Boden bei jedem Verbindungsstollen  C vorgesehene Roste 21 entnommen und durch einen       in    der Sohle 11 ausgesparten Schacht 22 in zwei in  der Sohle des Verbindungsstollens C vorgesehene      Leitungen 23 und 23' geleitet, welche je in die eine  von zwei in den Fundamenten der     Widerlager    1 und  1' des Haupttunnels A vorgesehene     Frischluftleitung     24 bzw. 24', welche sich über die ganze Länge des  Haupttunnels A erstrecken, münden. Diese Frisch  luftleitungen 24 und 24' werden somit bei jedem Ver  bindungsstollen C mit Frischluft gespeist.

   Aus den       Frischluftleitungen    24 und 24' wird die Frischluft  durch Krümmer 25 bzw. 25', deren Mündungen  in den Sockeln 9 bzw. 9' über den Gehstegen 4' bzw.  4" liegen, in den Haupttunnel A geleitet. Die Krüm  mer 25 und 25' sind im Abstand voneinander auf  der ganzen Länge des Haupttunnels A vorhanden.  



  Das in den Rinnen beidseitig der nach beiden  Seiten abfallenden Fahrbahn 4 sich     sammelnde    Was  ser fliesst durch Ablaufrohre 26 bzw. 26' ohne     Flüs-          sigkeitsverschluss    in zwei unter diesen Rinnen in der  Sohle 3 des Haupttunnels A vorgesehene     Sammellei-          tungen    27 bzw. 27', an welche bei jedem Verbin  dungsstollen C eine in dessen Sohle angeordnete Ab  laufleitung 28 angeschlossen ist, welche in den     Sam-          melkanal    18 im Belüftungstunnel B mündet.

   Da die  Ablaufrohre 26 und 26'     keinen        Flüssigkeitsverschluss     besitzen, fliessen auch schwere Abgase, insbesondere  Kohlenoxyd, durch sie in die Sammelleitungen 27 und  27' und die Ablaufleitung 28 ab und gelangen somit  ebenfalls in den Sammelkanal 18. Da dieser     Sammel-          kanal    durch die Abdeckung 19 luftdicht abgeschlos  sen ist, können keine Gase in den begehbaren Raum  im Belüftungstunnel B gelangen.  



  Wie bereits erwähnt, wird beim Bau der Tunnel  anlage der Belüftungstunnel B rascher vorgetrieben  als der Haupttunnel A, was sich infolge seines we  sentlich kleineren Querschnittes von selbst ergibt.  Gegebenenfalls kann auch der Vortrieb des Belüf  tungstunnels<I>B</I> vor demjenigen des Haupttunnels<I>A</I> in  Angriff genommen werden, um den erwünschten  Vorsprung gegenüber diesem zu erzielen. Der Belüf  tungstunnel B wird fortlaufend begeh- und befahrbar  ausgebaut und mit dem Geleise 29 versehen, auf  welchem Materialzüge ein- und ausfahren können.  Sobald der Belüftungstunnel B jeweils um     eine    ent  sprechende Strecke vorgetrieben ist, werden die Ver  bindungsstollen C gegen den Haupttunnel vorgetrie  ben.

   Während des Baues können, wie in     Fig.    4 gezeigt  ist, Verbindungsgeleise 30 durch die Verbindungs  stollen C gelegt werden, welche mittels Weichen 31  bzw. 31' einerseits an das Geleise 29 des Belüftungs  tunnels B und anderseits an ein während der Bau  zeit im Haupttunnel A gelegtes Baubahngeleise 32  angeschlossen sind, so dass Materialzüge aus dem  Belüftungstunnel<I>B</I> in den Haupttunnel<I>A</I> verschoben  werden können und umgekehrt. Um eine Führung  des Verbindungsgeleises 30 ohne kleine     Krümmungs-          radien    zu ermöglichen, werden für die Bauperiode  zwei einander diagonal gegenüberliegende Kanten  der Verbindungskanäle C ausgebrochen, wie aus der       Fig.    4 ersichtlich ist.

   Diese ausgebrochenen Kanten  werden nach     Fertigstellung    eines Abschnittes des  Haupttunnels A wieder aufgemauert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tunnelanlage, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen grösseren Querschnitt aufweisenden, die ein- oder mehrspurige Fahrbahn (4) enthaltenden, mit einer Kanalisationsanlage versehenen Haupttunnel (A) und einen zu diesem parallelen, kleineren Quer schnitt aufweisenden, begeh- und befahrbaren Belüf tungstunnel (B), in welchen die Frischluft unter Druck eingeführt wird und in welchem vom Luftzufuhrraum getrennt ein Leitungskanal (12) und unter diesem ein luftdicht abgedeckter Sammelkanal (18) für die Kana lisationsanlage des Haupttunnels (A) angeordnet ist, besitzt, welche beiden Tunnel durch in Abständen voneinander angeordnete, als Luftschleusen ausgebil dete Verbindungsstollen (C) miteinander verbunden sind,
    und dass zur Speisung des Haupttunnels (A) mit Frischluft im Belüftungstunnel (B) in gleichen Abständen wie die Verbindungsstollen (C) vonein ander Roste (21) vorgesehen sind, von welchen die Frischluft durch in der Sohle der Verbindungsstollen (C) angeordnete Leitungen (23, 23') in zwei in den Fundamenten der beiden Gewölbewiderlager (1, 1') des Haupttunnels (A) angeordnete Frischluftleitungen (24, 24') und aus diesen durch in gleichen Abständen voneinander angeordnete Krümmer (25, 25'), deren Austrittsöffnungen sich in den Seitenwänden des Haupttunnels (A) über der Fahrbahn (4) befinden, in den Haupttunnel (A) geleitet wird, während die Ab luft durch einen am Scheitel des Haupttunnels (A) durch eine gewölbte,
    mit an ihrem Scheitel im Ab stand voneinander vorgesehenen Abluftöffnungen (6) versehene Zwischendecke (5) abgetrennten Abluft kanal (7) abgeleitet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Tunnelanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den beidseitig der nach bei den Seiten abfallenden Fahrbahn (4) gebildeten Rinnen in gleichen Abständen voneinander Ablauf rohre (26, 26') ohne Flüssigkeitsverschluss vorge sehen sind, welche in unter den genannten Rinnen in der Sohle (3) des Haupttunnels (A) angeordnete Sammelleitungen (27, 27') münden, an welche Sammel- leitungen bei jedem Verbindungsstollen (C)
    eine in dessen Sohle angeordnete Ablaufleitung (28) ange schlossen ist, welche in den Sammelkanal (18) im Belüftungstunnel (B) mündet. 2. Tunnelanlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Roste (21) zur Entnahme der Frischluft aus dem Belüftungs tunnel (B) in dessen Boden angeordnet sind, und dass unter jedem dieser Roste (21) in der Sohle (11) des Belüftungstunnels (B) ein Schacht (22) ausge spart ist, welcher in die in der Sohle des Verbindungs- stollens (C) angeordneten, an die Frischluftleitungen (24 bzw. 24') für den Haupttunnel (A) angeschlos senen Leitungen (23 bzw. 23') überleitet.
CH438661A 1961-04-13 1961-04-13 Tunnelanlage CH383430A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH438661A CH383430A (de) 1961-04-13 1961-04-13 Tunnelanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH438661A CH383430A (de) 1961-04-13 1961-04-13 Tunnelanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH383430A true CH383430A (de) 1964-10-31

Family

ID=4275137

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH438661A CH383430A (de) 1961-04-13 1961-04-13 Tunnelanlage

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH383430A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITSO20120002A1 (it) * 2012-06-22 2013-12-23 Zecca Prefabbricati S P A Struttura di supporto per impianti ausiliari, particolarmente per gallerie stradali
CN108798743A (zh) * 2018-07-31 2018-11-13 中铁二院工程集团有限责任公司 一种铁路隧道口紧急救援站防排烟通风系统

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITSO20120002A1 (it) * 2012-06-22 2013-12-23 Zecca Prefabbricati S P A Struttura di supporto per impianti ausiliari, particolarmente per gallerie stradali
CN108798743A (zh) * 2018-07-31 2018-11-13 中铁二院工程集团有限责任公司 一种铁路隧道口紧急救援站防排烟通风系统
CN108798743B (zh) * 2018-07-31 2023-11-17 中铁二院工程集团有限责任公司 一种铁路隧道口紧急救援站防排烟通风系统

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0722038B1 (de) Tunnel-Längsentwässerungseinrichtung
DE7415898U (de) Ueberbrueckungsvorrichtung fuer eine dehnungsfuge in einer fahrbahn
CH383430A (de) Tunnelanlage
DE10249268A1 (de) Rettungsgang für Benutzer eines Verkehrstunnels
EP0620357B1 (de) Tunnelauskleidung und Verfahren zu deren Anbringung
DE10249267A1 (de) Sicherheitseinbau für ein Tunnelbauwerk, insbesondere Straßentunnel
EP0206371A1 (de) Schneidkopf für den Vortrieb vorgefertigter Betonrohre zur Herstellung von Stollen oder Tunneln
DE2250635A1 (de) Verfahren zum bau eines tunnels
DE2724224A1 (de) Verfahren und komplexes filter- austrocknerelement zur bodenentwaesserung und -bewaesserung sowie zur austrocknung von abwaessern
DE3424545C2 (de)
DE69915920T2 (de) Verfahren zur Errichtung einer Struktur unterhalb einer Trägböschung eines Gleises bzw. einer Fahrbahn
DE2063971B2 (de) L-Förmiger Betonstein für den Gartenbau zum Aufbau von Abfangmauern
DE2443276B2 (de) Ausbau für mit abgestufter oder abgeböschter Ortsbrust aufgefahrene Tunnel gekrümmten Querschnitts
CH595261A5 (en) Transfer station for dangerous liquid
DE3117110A1 (de) Tunnel, insbesondere gebirgstunnel, mit hoher ueberlagerung sowie verfahren zu seiner herstellung
EP3486428B1 (de) Einrichtung zum erweitern eines tunnels
Sala et al. Gotthard Base Tunnel–Technical project overview/Gotthard‐Basistunnel–Technische Projektübersicht
DE825994C (de) Strassendecke
DE10249252A1 (de) Rettungsgang für Benutzer eines Verkehrstunnels
DE2621680A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abbau von lagerstaetten
EP1548228B1 (de) Verfahren zur Erstellung einer unterirdischen Röhre und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE29701152U1 (de) Betonrohrteil, insbesondere in Form eines Tübbingteiles
DE2310339A1 (de) Verfahren zur herstellung von u-bahnhoefen
DE3603236C2 (de)
DE1001302B (de) Strassendecke aus Stahlbetonkassetten mit verfuellten Kassettenraeumen