CH383500A - Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden, warmfesten elektrischen Spule - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden, warmfesten elektrischen Spule

Info

Publication number
CH383500A
CH383500A CH8175459A CH8175459A CH383500A CH 383500 A CH383500 A CH 383500A CH 8175459 A CH8175459 A CH 8175459A CH 8175459 A CH8175459 A CH 8175459A CH 383500 A CH383500 A CH 383500A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coil
carried out
layer
coated
core
Prior art date
Application number
CH8175459A
Other languages
English (en)
Inventor
Peters Gustav
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH383500A publication Critical patent/CH383500A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden,    warmfesten      elektrischen      Spule   Im allgemeinen werden elektrische Spulen so hergestellt, dass der    Spulenkörper   und die Wicklung nach dem Wickeln zusammenbleiben. Der    Spulenkörper   besteht dabei meist aus einem innerhalb der Wicklung liegenden Papp- oder    Keramikkern,   der oft an seinen Stirnenden je eine Papp- oder Keramikstirnwand aufweist, zwischen welchen Wänden die Spule liegt. Besteht der    Spulenkörper   aus Keramikmaterial, dann ist jedenfalls von dieser Seite her die Spule auch für höhere Temperaturen verwendbar. 



  Zweck des Verfahrens gemäss der Erfindung ist die Herstellung einer Spule, die warmfest und selbsttragend ist, also keinen    Spulenkörper   aufweist. Um eine solche Spule zu erhalten, wird gemäss der Erfindung ein Werkstoff verwendet, der bei Umgebungstemperatur, also Raumtemperatur, teigig oder flüssig ist und durch Erhärten und anschliessendes Brennen warmfest wird und ferner elektrisch isolierend ist. 



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden, warmfesten elektrischen Spule, nach dem mindestens ein Teil der Lagen der Spule so hergestellt wird, dass jede Lage gewickelt und danach mit einem bei Raumtemperatur teigigen oder flüssigen, durch Erhärten und anschliessendes Brennen warmfest werdenden, elektrisch isolierenden Stoff bestrichen wird, und nach dem die Spule nach Erhärtung des Stoffes dann zwecks Erzielung der Warmfestigkeit des Stoffes und einer    Spulenselbst-      tragfähigkeit   gebrannt wird.    Zweckmässigerweise   werden die Lagen radial von innen nach aussen gewickelt. 



  Eine nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellte Spule braucht keinen    Spulenkörper;   sie ist selbsttragend. Ausserdem sind die Windungen, die meist mit einer Isolation überzogen sind, durch die Erfindung zusätzlich voneinander elektrisch isoliert. 



  Im folgenden sind    Ausführungsbeispiele   des Verfahrens gemäss der Erfindung angegeben. Beim Verfahren gemäss der Erfindung zur Herstellung einer    hochwarmfesten   Spule    wird   als genannter Stoff z. B.    Aluminiumkorund      (A1203)   verwendet. Eine mit diesem Stoff hergestellte Spule    hält   Temperaturen von 500 bis 600  C aus, welche Temperaturen z. B. bei Turbinen gegeben sind. 



     Zweckmässigerweise   bleibt nach der    Lagenher-      stellung   die Spule bei Raumtemperatur zur einwandfreien Erhärtung des genannten Stoffes, z. B.    A1203,   für einige Zeit liegen. 



  Es werden also    sämtliche   Lagen der Spule in der angegebenen Art hergestellt, so dass also immer auf das Wickeln einer Lage ein Bestreichen mit dem genannten Stoff folgt. Vorzugsweise wird die innerste Lage der Spule radial innen mit dem Stoff bestrichen, anschliessend oder vorher die genannte    Lagenherstel-      lung   durchgeführt und dann das Brennen durchgeführt; im zweiten Falle wird also zuerst die Lagenherstellung durchgeführt, anschliessend die innerste Lage der Spule radial innen mit dem Stoff bestrichen und    danr;.das      Brennen,durchgeführt.Zweckmässig   ist es auch, die äusserste Lage der Spule radial auch aussen mit dem Stoff zu bestreichen und    dann   das Brennen durchzuführen.

   Das genannte Bestreichen der Spule    innen   und aussen mit dem Stoff ist bezüglich der Selbsttragfähigkeit nicht notwendig,    gibt   aber der Spule ein einheitliches und gutes Aussehen und schützt die Aussen- und    Innenlage   und die meist vorhandenen Drahtisolierungen. 



  Vorzugsweise wird nach Wicklung der ersten Lage auf einen Kern die genannte    Lagenherstellung   (Wickeln, Bestreichen, Wickeln usw.) unter Wicklung der Lagen von radial innen nach aussen durchgeführt und dann der Kern aus der Spule gezogen, was somit leicht zu bewerkstelligen ist. Zuletzt wird das Brennen durchgeführt. Es ist vorteilhaft, den Kern mit dem genannten Stoff zu bestreichen und anschliessend die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oben angegebenen Verfahrensschritte durchzuführen. Am besten wird der Kern mit mindestens einem dünnen Blatt oder Streifen umwickelt und anschliessend diese Umwicklung aussen mit dem Stoff bestrichen, wonach dann ebenfalls die eben angegebenen Verfahrensschritte    durchgeführt   werden. 



  Nach dem Brennen kann die Spule mit einem Poren des Stoffes schliessenden Mittel bestrichen werden. Dabei kann es sich um ein    Glasurmittel   handeln. 



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellte Spulen werden    insbesondere   als    Induktions-      messspulen   verwendet. Diese dienen z. B. zur induktiven Messung von Schwingungen von    Kreiselmaschi-      nenwellen,   insbesondere Dampfturbinen- oder Gasturbinenwellen, oder zur induktiven Messung der Grösse von Verschiebungen solcher Wellen gegenüber dem die Welle umgebenden Maschinengehäuse. 



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine Einrichtung dargestellt, auf deren Kern ein Teil von drei nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellten    Windungslagen   teilweise in Ansicht und teilweise im    Sektorschnitt   zu sehen ist. 



  Die Einrichtung besteht aus einem Metall- oder Holzkern 10 und zwei fest mit ihm verbundenen Metall- oder    Holzendscheiben   11 und 12. Für den    Kern   und, oder die Scheiben kann auch Pappe verwendet werden. Als Metall dient insbesondere Stahl. Der Kern ist mit einem dünnen Blatt Papier mehrmals umwickelt. Diese Umwicklung 13 ist aussen mit teigigem    Aluminiumkorund   bestrichen. Darauf ist die erste    Windungslage   14 gewickelt. Die erste Lage 14 ist aussen mit dem    Korund   bestrichen, und auf die erste Lage mit dieser    Korundschicht   ist die zweite    Win-      dungslage   15 gewickelt.

   Die Lage 15 ist aussen wiederum mit dem    Korund   bestrichen und die Lage 16 auf die zweite Lage 15 mit dieser    Korundschicht   gewickelt. Die zwischen sämtlichen Windungen befindlichen Räume sind also mit    Korund   ausgefüllt. Die Lage 16 ist auch aussen mit dem    Korund   bestrichen, was in der Zeichnung nicht sichtbar ist. Die dargestellte    Spule   mit dem bei Raumtemperatur erhärteten    Korund   wird dadurch vom Kern 10 befreit, dass die Scheiben 11 und 12 vom Kern 10 entfernt werden und der Kern 10 aus der Umwicklung 13 gezogen wird. Die Spule    wird   dann zwecks einwandfreier Erhärtung des    Korunds   einige Zeit bei Raumtemperatur liegengelassen, wonach sie gebrannt wird. Die fertige Spule ist dann selbsttragend.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden, warmfesten elektrischen Spule, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Lagen der Spule so hergestellt wird, dass jede Lage gewickelt und danach mit einem bei Raumtemperatur teigigen oder flüssigen, durch Erhärten und anschliessendes Brennen warmfest werdenden, elektrisch isolierenden Stoff bestrichen wird, und dass die Spule nach Erhärtung des Stoffes dann zwecks Erzielung der Warmfestigkeit des Stoffes und einer Spulenselbsttragfähigkeit gebrannt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innerste Lage (14) der Spule radial innen mit dem Stoff bestrichen, anschliessend oder vorher die genannte Lagenherstellung durchgeführt und dann das Brennen durchgeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Lagenherstellung durchgeführt, anschliessend die äusserste Lage (16) der Spule radial aussen mit dem Stoff bestrichen und dann das Brennen durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach Wicklung der ersten Lage (14) auf einen Kern (10) die genannte Lagenherstellung unter Wicklung der Lagen von radial innen nach aussen durchgeführt, dann der Kern (10) aus der Spule gezogen und zuletzt das Brennen durchgeführt wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (10) mit dem genannten Stoff bestrichen wird und anschliessend die genannten Verfahrensschritte durchgeführt werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (10) mit mindestens einem dünnen Blatt oder Streifen umwickelt und anschlie- ssend diese Umwicklung (13) aussen mit dem Stoff bestrichen wird und dann die genannten Verfahrensschritte durchgeführt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule nach dem Brennen mit einem Poren des Stoffes schliessenden Mittel bestrichen wird.
CH8175459A 1958-12-29 1959-12-10 Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden, warmfesten elektrischen Spule CH383500A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL0032088 1958-12-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH383500A true CH383500A (de) 1964-10-31

Family

ID=7265793

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH8175459A CH383500A (de) 1958-12-29 1959-12-10 Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden, warmfesten elektrischen Spule

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE585668A (de)
CH (1) CH383500A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE585668A (fr) 1960-04-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US1485289A (en) Electric coil and method of making same
CH383500A (de) Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden, warmfesten elektrischen Spule
DE586903C (de) Elektrischer Wickelkondensator in Zylinderform
DE394552C (de) Isolation fuer Hochspannung fuehrende ringfoermige Wicklungen von Transformatoren, insbesondere Messtransformatoren
DE1488664A1 (de) Rotor mit freitragender Wicklung und Verfahren zu seiner Herstellung
AT130116B (de) Verfahren zur Herstellung von Wicklungen für elektrische Maschinen für hohe Spannung.
DE917438C (de) Verfahren zum Herstellen von vorzugsweise als Zwischenfabrikat dienenden Spulen
DE1188194B (de) Verfahren zum Herstellen von Feldspulen aus Flachdraht fuer elektrische Maschinen
DE601588C (de) Verfahren zum Herstellen von gewickelten Kondensatoren, deren Material vor dem Wickeln mit Isoliermittel getraenkt wird
DE640832C (de) Stromwandler
DE923928C (de) Trockenspannungswandler
DE663163C (de) Magnetspule, insbesondere Zaehlerspannungsspule
DE699202C (de) Staenderwicklung fuer Wechselstrommaschinen
DE916439C (de) Kondensator mit in einem geschlossenen Gefaess od. dgl. befindlichen Wickeln
AT91739B (de) Isolationsanordnung für Hochspannung führende Wicklungen, insbesondere von Transformatoren.
AT157660B (de) Verfahren zur Herstellung von flachgepreßten Wickeldondensatoren.
DE639166C (de) Elektrischer Kondensator fuer Anlasszwecke mit einem rohrfoermigen Gehaeuse von kreisringfoermigem Querschnitt
DE2108343A1 (de) Drilleiter für Wicklungen von Transformatoren und Verfahren zu seiner Herstellung
DE734485C (de) Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Heizkoerpers mit in Rillen eines Traegers liegenden Heizdraehten, insbesondere Heizwendeln
DE876120C (de) Wickelkondensator mit ausbrennfaehigen Belegungen
DE124160C (de)
DE1488754A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Blechpaketen rotierender elektrischer Maschinen
DE917554C (de) Glasierter elektrischer Widerstand mit vorzugsweise drahtfoermiger Widerstandswicklung und Verfahren zur Herstellung
DE1055108B (de) Anordnung zur Versteifung der Wickelkoepfe elektrischer Maschinen
AT149272B (de) Verfahren zur Herstellung isolierter elektrischer Leiter.