CH383562A - Vorrichtung zur Herstellung von Tafelglas - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Tafelglas

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CH383562A
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CH
Switzerland
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glass
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rounded
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sheet glass
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CH826060A
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Inventor
Georg Kilian
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Detag
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/20Bridges, shoes, throats, or other devices for withholding dirt, foam, or batch
    • C03B5/205Mechanical means for skimming or scraping the melt surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B15/00Drawing glass upwardly from the melt
    • C03B15/02Drawing glass sheets
    • C03B15/08Drawing glass sheets by means of bars below the surface of the melt
    • GPHYSICS
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Description


  Vorrichtung zur Herstellung von Tafelglas    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Her  stellung von Tafelglas.  



  Bei der Herstellung von Tafelglas ist man seit  jeher bestrebt, möglichst einwandfreies Glas herzu  stellen, d. h. solches, das weder Wellen auf seiner  Oberfläche besitzt noch     Inhomogenitäten    aufweist,  die beim Hindurchschauen durch das Glas störend  wirken. Um     Inhomogenitäten    im gezogenen Glas zu  vermeiden, hat man zunächst versucht, einen mög  lichst reinen Ausgangsrohstoff zu verwenden, da dies  als erstes Erfordernis für die Homogenität des gezo  genen Glases angesehen wurde. Man hat durch die  Anordnung von     Läuterzonen    ferner versucht, die       lnhomogenitäten    weiter zu reduzieren. Zu einer völli  gen Beseitigung ist man aber auch hierdurch nicht  gekommen.  



  Man hat deshalb weiterhin Vorrichtungen  geschaffen, insbesondere an den Brücken und Zieh  düsen, die bezwecken sollen, den Düsenschlitz mit  dem heissesten, reinsten und gleichmässigsten Glase  zu versorgen. Auch diese Versuche haben jedoch  nicht den gewünschten Erfolg gezeigt, so dass auch  durch nachträgliche     Vergütungsverfahren    kein völlig  einwandfreies Glas gezogen werden konnte.  



  Durch die Erfindung werden die geschilderten  Nachteile in wirksamer Weise dadurch beseitigt, dass  sämtliche die Strömung der     Glasschmelze    beeinflus  senden Teile der Anlage unter Vermeidung von  scharfen Kanten eine Störungen in der Strömung  vermeidende, abgerundete Formgebung besitzen.  



  Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass selbst  bei gegebenen     Inhomogenitäten    der     Glasschmelze    das       Sichtbarwerden    von Fehlern im Glas allein dadurch  vermieden werden kann, dass die     Inhomogenitäten     im     Glasfluss    gleichmässig geschichtet bleiben und in  der gleichmässigen Schichtung in das gezogene Glas  band eingehen. Selbst wenn das Glasband also Inho-         mogenitäten    enthält, treten dieselben so lange nicht  in Erscheinung, wie sie im     Glasfluss    nicht gestört  werden.

   Wenn die Schichten im Glas, wie es durch  die     erfindungsgemässe    Anlage erreicht wird, parallel  zueinander liegen, bewähren sich auch die bekann  ten Vergütungsverfahren, die sonst vielfach ihre Wir  kung verfehlen.  



  Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass gemäss  der Erfindung sämtliche die Strömung der Glas  schmelze beeinflussende Teile eine abgerundete, d. h.  strömungstechnisch günstige Formgebung besitzen  müssen, um den gewünschten Zweck zu erreichen.  Dies bedeutet, dass bestimmte Düsenkonstruktionen,  beispielsweise mit seitlichem Eintritt der Schmelze,  allein nichts nützen, wenn vorher keine Vorsorge  dafür getroffen worden ist, Strömungsstörungen zu  verhindern.  



  Bei einer entsprechenden erfindungsgemässen  Anlage müssen deshalb auch die     übergänge    von der       Schmelzwanne    zur Läuterungszone, zum Verteiler  und zu den einzelnen Entnahmestellen, z. B. Zieh  armen, unter Vermeidung scharfer Kanten abgerun  det verlaufen.  



  Gleiches gilt für allfällige Einbauten in     Schmelz-          und        Läuterzonen    sowie in der Arbeitswanne, wie  beispielsweise Schwimmer und Brücken, die z. B. in  ihrem unteren Teil einen strömungstechnisch günsti  gen, d. h. abgerundeten,     vorteilhaft    tropfen- oder  glockenförmigen Querschnitt besitzen.  



  In den Zeichnungen sind die Merkmale der Er  findung an einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 eine Gesamtanlage mit     Schmelzwanne,     Läuterungszone und Zieharmen im Grundriss,       Fig.    2 und 3 Schwimmer mit     tropfenförmiger     Gestaltung ihres unteren, die Strömung beeinflussen  den Teiles im Längsschnitt,           Fig.    4 eine weitere Ausführungsform eines  Schwimmers mit glockenförmiger Gestaltung des  unteren Teiles im Längsschnitt,       Fig.    5 eine Brücke mit strömungsgerecht geform  tem unterem Teil sowie die     benachbart    liegende Zieh  düse, beide im Längsschnitt.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 die     Schmelzwanne    bezeichnet,  während 2 die Läuterungszone und 3 die Zieharme  darstellen. In den Zieharmen 3 befinden sich meh  rere Entnahmestellen für das Glas, wobei mit 4  schematisch die Ziehdüsen und mit 5 die     davorlie-          genden    Brücken angedeutet sind. Mit 6 sind die  in die Glasschmelze eintauchenden Schwimmer be  zeichnet.  



  Wie aus der     Grundrisszeichnung    gemäss     Fig.    1  hervorgeht, sind alle Teile der Wanne, mit denen  die Glasschmelze in Berührung kommt, unter Ver  meidung von     scharfen    Kanten abgerundet, d. h. strö  mungstechnisch günstig ausgebildet. Dies gilt sowohl  für die Übergänge 7 von der Schmelzwanne 1 zur  Läuterungszone 2 als auch für die Übergänge 8 von  der Läuterungszone 2 zu den benachbart liegenden  Zieharmen 3. Auch die Verbindungen der Zieh  arme 3 untereinander sind, wie bei 9 erkennbar,  in gleicher Weise strömungstechnisch günstig aus  gebildet. Auch innerhalb der Zieharme 3 verlaufen  die Übergänge zu den einzelnen Entnahmestellen in  abgerundeter Form 10.  



  Die in den     Fig.    2 und 3 dargestellten Schwim  mer 6 besitzen in ihrem unteren, in die Glasschmelze  eintauchenden Teil eine abgerundete Formgebung.  In     Fig.    2 besitzt der untere Teil 11 eine ziemlich  symmetrische Tropfenform, die bei weiterer Abrun  dung der Spitze 12 auch in eine Eiform übergehen  könnte. Der untere Teil 13 des Schwimmers gemäss       Fig.    3 besitzt im wesentlichen auch Tropfenform,  jedoch verläuft die Spitze 14 in Richtung auf die       Oberfläche    15 der     Glasschmelze.       In     Fig.    4 ist ein Schwimmer 6 dargestellt, dessen  mit der Glasschmelze in Berührung kommender  Körper 16 annähernd glockenförmig gestaltet ist.

    Diese Form erleichtert der Glasschmelze ebenfalls ein  ungestörtes Aufsteigen in Richtung auf die Ober  fläche 17 der     Glasschmelze.     



  In     Fig.    5 ist schliesslich eine Brücke 5 näher  dargestellt, deren unterer Teil 18 die strömungs  gerechte, abgerundete Formgebung besitzt, damit  auch durch die Brücke keine Störung in der Schich  tung des Glasflusses eintritt und die Glasschmelze  parallel geschichtet zur Ziehdüse 4 gelangt, die in an  sich bekannter Form dargestellt ist, aber auch jede  andere Formgebung besitzen könnte, die den Strö  mungsverlauf nicht stört.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Tafelglas, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche die Strömung der Glasschmelze beeinflussenden Teile der Anlage unter Vermeidung von scharfen Kanten eine Störun gen in der Strömung vermeidende, abgerundete Formgebung besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergänge von der Schmelz wanne zur Läuterungszone, zum Verteiler und zu den einzelnen Entnahmestellen unter Vermeidung scharfer Kanten abgerundet verlaufen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauten in Schmelz- und Läuterzone sowie in der Arbeitswanne, wie Brücken und Schwimmer, in ihrem unteren Teil einen abgerundeten, vorteilhaft tropfen- oder glockenför migen Querschnitt besitzen.
CH826060A 1959-09-04 1960-07-18 Vorrichtung zur Herstellung von Tafelglas CH383562A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DED31438A DE1100237B (de) 1959-09-04 1959-09-04 Anlage fuer das Schmelzen von Glas und die Zufuhr der Glasschmelze zur Verarbeitungsstelle, insbesondere fuer Tafelglasziehmaschinen

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CH383562A true CH383562A (de) 1964-10-31

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ID=7040912

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CH826060A CH383562A (de) 1959-09-04 1960-07-18 Vorrichtung zur Herstellung von Tafelglas

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DE1100237B (de) 1961-02-23

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