CH383600A - Verfahren zur Herstellung von Belägen für Böden und Wände - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Belägen für Böden und Wände

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CH383600A
CH383600A CH8072559A CH8072559A CH383600A CH 383600 A CH383600 A CH 383600A CH 8072559 A CH8072559 A CH 8072559A CH 8072559 A CH8072559 A CH 8072559A CH 383600 A CH383600 A CH 383600A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
mixture
polyester resin
kaolin
dependent
coverings
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Application number
CH8072559A
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English (en)
Inventor
Aldo Giordano Mario
Rueedi Hermann
Original Assignee
Giordano & Rueedi
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/24Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials for applying particular liquids or other fluent materials
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    von Belägen für Böden und Wände    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung von Boden- und Wandbelägen oder  dergleichen und auf die Wand und Bodenbeläge als  solche. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf  Beläge, die aus Mischungen hergestellt werden, die  Kunststoff enthalten. Es ist ein derartiger Belag  bekannt, der dadurch hergestellt wird, dass Konden  sationsprodukte oder Mischungen aus     isozyanaten     mit freien     Carboxyl-    oder     Hydroxylgruppen    aufwei  senden     Alkydharzen,    nach ihrer     Durchmischung    mit  Füllmitteln auf die zu belegenden Flächen aufgebracht  werden.  



       Derartige    Beläge, die im wesentlichen aus ge  mischten, unter Kondensation entstehenden     Poly-          merisaten    bestehen, haben jedoch für einen Fuss  bodenbelag nicht die notwendige Härte und nützen  sich daher     verhältnismässig    schnell ab. Ein weiterer  Nachteil des bekannten Belages ist noch darin zu  sehen, dass die     Alkydharze    mit den     Isozyanaten    auf  dem mit dem Belag zu versehenden Fussboden mit  einander zur     Reaktion    gebracht werden, so dass die  Aushärtung des Belages eine verhältnismässig lange  Zeit in Anspruch nimmt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich  dadurch aus, dass auf die zu belegenden Flächen eine  Mischung, die im wesentlichen     aushärtbares    Poly  esterharz, Aluminiumsilikat und Quarzsand     enthält,     aufgebracht und nachträglich     gehärtet    wird.  



  Ein Vorteil des     erfindungsgemässen    Verfahrens  zur Herstellung eines Belages liegt darin, dass dieses  Verfahren sehr einfach ist, weil lediglich die Bestand  teile nach Mischung aufgebracht werden müssen,  während bei anderen, Kunststoff enthaltenden Boden  belägen zu     Zwischenprodukter    führende Reaktionen  überwacht werden müssen. Weitere Vorteile des er  findungsgemässen Verfahrens liegen in der besonde  ren Qualität des Verfahrenserzeugnisses; der Belag    zeigt bei grosser Elastizität eine ausserordentliche       Widerstandsfähigkeit    gegen jede Art von Verschleiss.  Insbesondere ist seine Oberfläche sehr stossfest.  



  Der besondere Vorteil des auf die erfindungs  gemässe Weise hergestellten Belages liegt jedoch  darin, dass er eine völlig porenfreie und glatte Ober  fläche aufweist, so dass sich auf     seiner    Oberfläche  kein Schmutz festsetzen kann. Dieser Vorteil ist für  die Brauchbarkeit des Bodenbelages von entschei  dender Bedeutung.  



  Die     Mischverhältnisse    der einzelnen Komponen  ten können weitgehend variiert werden. Die erfin  dungsgemässe Mischung kann beispielsweise zwischen  30 und     7011/a,    Polyesterharz, zwischen<B>10</B> und     5001o     Aluminiumsilikat und zwischen 5 und     3011/o-    Quarz  sand enthalten. Als     Härtemittel    kann vorzugsweise  einer der bekannten Katalysatoren zur Aushärtung  der Polyesterharze, beispielsweise     Methyl    -Äthyl     -          Ketonperoxyd    benutzt werden. Auch kann noch       Cobaltnaphthenat    hinzugefügt werden.

   Der Gewichts     -          anteil    dieser Zusätze ist jedoch gering.  



  Ein besonderer     Vorteil    des     erfindungsgemässen     Verfahrens liegt darin, dass gemäss einer Ausführungs  art des Verfahrens kein technisch reines Aluminium  silikat verwendet werden muss: es kann in     Form    einer       Kaolinerde    beigemischt werden. Vorzugsweise kann  zu diesem Zweck möglichst wasserfreies Kaolin ver  wendet werden, das nicht allzuviel saure Bestandteile  enthält.  



  Bei einer weiteren Ausführungsart der     Erfindung     können die festen Mischungsbestandteile sehr fein  zermahlen werden, beispielsweise: zu einer Korn  grösse von nicht über 0,05 mm.  



  Die     aushärtbaren    Polyesterharze können aus einer  Mischung einer ungesättigten Komponente mit einem       polymerisierbaren        Monomer    bestehen. Bei Verwen  dung     derartiger        aushärtbarer    Polyesterharze findet,           zweckmässig    unter Verwendung der bekannten Kata  lysatoren und Beschleuniger, eine     Kopolymerisation     ohne Kondensation statt. Vorzugsweise     können    Per  oxydkatalysatoren, beispielsweise     Methyl-Äthyl-Ke-          tonhydroperoxyd        verwendet    werden.

   Als Beschleu  niger können auch     Cobalt-Naphthenate    oder     Octoate     in Frage kommen. Bei einer bevorzugten Ausfüh  rungsform der Erfindung kann als     Monomer    des       aushärtbaren    Polyesters     Styrol    verwendet werden.  Gegebenenfalls kann die Mischung mehrere unge  sättigte Polyesterharze und möglicherweise auch meh  rere     Monomere    enthalten. Durch eine Mischung ver  schiedener ungesättigter Polyesterharze können die  Eigenschaften des fertigen Belages beeinflusst werden.

    <I>Beispiel</I>  Ein     aushärtbares    Polyesterharz, das ungesättigtes  Polyesterharz und     Styrol    enthält, wird mit einer ge  eigneten Menge     Peroxydkatalysator    und einer ge  eigneten     Kaolinsorte        vermischt.    In diese Mischung  wird ein Farbstoff eingerührt. Ausserdem wird in  diese Mischung feinster Quarzsand     eingemischt.    Die  Mischung enthält dann im wesentlichen etwa     400/0     Polyesterharz.     30 /o        Kaolin    und     301/a    Quarz.

   Kurz  vor dem Aufgiessen auf die zu belegende Fläche wird  der Mischung der Beschleuniger zugesetzt, also bei  spielsweise     Cobaltoctoat    oder     Cobaltnaphthenat    zu  gesetzt. Die zähflüssige Mischung wird dann auf den  mit dem Bodenbelag zu versehenden Boden auf  gezogen. Während des     Aufgiessens    können     Farb-          kleckse    auf die Schicht gespritzt werden. Bei Ver  wendung einer sich von der Grundfarbe abhebenden  Farbe können hierdurch sehr originelle und anspre  chende Farbmuster entstehen. Die Schicht wird etwa  2 bis 3 mm dick aufgetragen.  



  In manchen Fällen, beispielsweise wenn der zu  belegende Boden einen     Betonglattstrich    oder Asphalt       aufweist,    kann es zweckmässig sein, die Mischung  zuerst ganz dünn aufzutragen und diese dünne  Schicht     aushärten    lassen. Auf die ausgehärtete Unter  schicht wird dann eine 2 bis 3 mm dicke Schicht der  Mischung aufgetragen. Die zum Aushärten der  Schicht notwendige Zeit variiert je nach der Menge  und der     Art    des Katalysators     (Härtemittels)    und des  Beschleunigers von etwa 1 Stunde bis zu einigen  Tagen.  



  Im allgemeinen kann der Fussbodenbelag zwar  in einem Stück an Ort und Stelle gegossen werden.  Mit der Mischung können jedoch auch in der oben  beschriebenen Weise     vorgefertigte    Platten hergestellt  werden. Diese Platten können auf ihrer Unterlage  aufgeklebt oder     aufgenagelt    werden. Auch können    die Fugen mit der Mischung vergossen werden. Eine  dünne Schicht dieser Mischung kann     gegebenenfalls     zunächst auf die Unterlage aufgebracht werden, auf  die dann die Platten noch vor der Aushärtung dieser  Schicht aufgelegt werden.  



  Soll eine Wand mit dem erfindungsgemässen Be  lag versehen werden, so kann das Auftragen der  Mischung mit Spritzpistole, Spachtel oder derglei  chen erfolgen.  



  Der     erfindungsgemässe    Belag kann sich auch zur  Boden- oder Wandisolierung eignen, z. B. gegen  Feuchtigkeit oder gewisse chemische Einflüsse, z. B.  als Auskleidung von Tankbehältern oder dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung. von Wand- oder Bodenbelägen, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zu belegende Fläche eine Schicht einer Mischung, die im wesentlichen aushärtbares Polyesterharz, Alu miniumsilikat und Quarzsand enthält, aufgebracht und nachträglich gehärtet wird oder dass auf die zu belegende Fläche aus dieser Mischung vorgefertigte Platten aufgebracht werden. II. Gemäss Patentanspruch I hergestellter Wand- und Bodenbelag. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das aushärtbare Polyesterharz aus einem ungesättigten Polyesterharz und einem poly- merisierbaren Monomer besteht. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass als Monomer Styrol verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Aluminiumsilikat Kaolin in der Mischung enthalten ist. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein wasserfreies Kaolin verwendet wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein schwach alkalisches Kaolin verwendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge-. kennzeichnet, dass die festen Bestandteile der Mischung eine Korngrösse unter 0.05 mm aufweisen. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in die in einer Schicht auf die Auflage aufgetragene, eine Grundfarbe enthaltende Mischung andersfarbige Farbkleckse eingespritzt werden.
CH8072559A 1958-10-27 1959-11-18 Verfahren zur Herstellung von Belägen für Böden und Wände CH383600A (de)

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CH8072559A CH383600A (de) 1959-11-18 1959-11-18 Verfahren zur Herstellung von Belägen für Böden und Wände
BE601868A BE601868A (fr) 1958-10-27 1961-03-28 Procédé pour la préparation de revêtements pour murs et planchers.

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CH383600A true CH383600A (de) 1964-10-31

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